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Canyon Strive Finale22 AS6I6178
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Canyon Strive Finale22 AS6I6185
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Canyon Strive Finale22 AS6I6656
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Wenns ruppig wird und bergab geht, gehört der Shapeshifter in den Shred-Modus.
Wenns ruppig wird und bergab geht, gehört der Shapeshifter in den Shred-Modus.
Canyon Strive Finale22 AS6I6662
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Canyon Strive Finale22 AS6I6663
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Canyon Strive Finale22 AS6I6664
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Canyon Strive Finale22 AS6I6669
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Canyon Strive Finale22 AS6I7041
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Canyon Strive Finale22 AS6I7054
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Canyon Strive Finale22 AS6I7061
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Canyon Strive Finale22 AS6I7435
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Canyon Strive Finale22 AS6I7449
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Canyon Strive Finale22 AS6I7458
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Canyon Strive Finale22 AS6I7459
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Canyon Strive Finale22 AS6I7468
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Canyon Strive Finale22 AS6I7484
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Canyon Strive Finale22 AS6I7490
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Canyon Strive Finale22 AS6I7491
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Bergauf ist das Canyon Strive dank des Shapeshifters sehr gut unterwegs
Bergauf ist das Canyon Strive dank des Shapeshifters sehr gut unterwegs - an die Performance echter Trailbikes kommt es aufgrund des hohen Gewichts aber nicht ganz heran.
Canyon Strive Finale22 AS6I0350
Canyon Strive Finale22 AS6I0350
Canyon Strive Finale22 AS6I0368
Canyon Strive Finale22 AS6I0368
Canyon Strive Finale22 AS6I0369
Canyon Strive Finale22 AS6I0369
Canyon Strive Finale22 AS6I0424
Canyon Strive Finale22 AS6I0424
Dank des tiefen Tretlagers und der kurzen Kettenstreben überzeugt das Strive in Kurven.
Dank des tiefen Tretlagers und der kurzen Kettenstreben überzeugt das Strive in Kurven.
Canyon Strive Finale22 AS6I0531
Canyon Strive Finale22 AS6I0531
Canyon Strive Finale22 AS6I8858
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Canyon Strive Finale22 AS6I9814
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Canyon Strive Finale22 AS6I9818
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Canyon Strive Finale22 AS6I9874
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Canyon Strive Finale22 AS6I9875
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Canyon Strive Finale22 066A7182
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Canyon Strive Finale22 066A7188
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Canyon Strive Finale22 066A7193
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Canyon Strive Finale22 066A7143
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Canyon Strive Finale22 AS6I6176
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Canyon Strive Finale22 AS6I8858
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Canyon Strive Finale22 AS6I9814
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Canyon Strive Finale22 AS6I9874
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Canyon Strive Finale22 AS6I9875
Canyon Strive Finale22 AS6I9875
Asymmetrische Steuersatzschalen ermöglichen die Verstellung des Reachs um ± fünf Millimeter.
Asymmetrische Steuersatzschalen ermöglichen die Verstellung des Reachs um ± fünf Millimeter.
Die Fox 38 Factory-Federgabel stellt 170 mm Federweg zur Verfügung.
Die Fox 38 Factory-Federgabel stellt 170 mm Federweg zur Verfügung.
Canyon Strive-8277
Canyon Strive-8277
Canyon Strive-8273
Canyon Strive-8273
Gebremst und geschaltet ...
Gebremst und geschaltet ...
Ab Werk sorgen Schutzfolien dafür, dass der Rahmen auch bei Schuhkontakt nicht zerkratzt wird.
Ab Werk sorgen Schutzfolien dafür, dass der Rahmen auch bei Schuhkontakt nicht zerkratzt wird.
Reifenfreiheit bei einem  Maxxis-Reifen mit 2,4".
Reifenfreiheit bei einem Maxxis-Reifen mit 2,4".
Canyon Strive-8263
Canyon Strive-8263
Der Shapeshifter wird einfach mit demselben Druck wie der Dämpfer befüllt.
Der Shapeshifter wird einfach mit demselben Druck wie der Dämpfer befüllt.
Canyon Strive-8260
Canyon Strive-8260
Canyon Strive-8257
Canyon Strive-8257
Bei einem Bike mit diesem Einsatzbereich würde ein Reifen mit stabilerer Karkasse am Heck sicher nicht schaden.
Bei einem Bike mit diesem Einsatzbereich würde ein Reifen mit stabilerer Karkasse am Heck sicher nicht schaden.
Canyon Strive-8251
Canyon Strive-8251
Canyon Strive-8247
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Canyon Strive-8244
Canyon Strive-8244
Canyon Strive-8242
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Auch wenn die grundlegende Rahmenform gleichgeblieben ist, hat sich einiges verändert
Auch wenn die grundlegende Rahmenform gleichgeblieben ist, hat sich einiges verändert - zugunsten einer höheren Steifigkeit wurden die Rohrquerschnitte komplett überarbeitet.
Canyon Strive-8238
Canyon Strive-8238
Der Mulit-Hebel ermöglicht das Ansteuern des Shapeshifters sowie der Variostütze.
Der Mulit-Hebel ermöglicht das Ansteuern des Shapeshifters sowie der Variostütze.
Canyon Strive-8231
Canyon Strive-8231
Das neue Canyon Strive CFR 2023 setzt auf 29"-Laufräder und 160 mm Federweg am  Heck sowie 170 mm an der Front
Das neue Canyon Strive CFR 2023 setzt auf 29"-Laufräder und 160 mm Federweg am Heck sowie 170 mm an der Front - wir konnten das neue Enduro-Bike bereits für euch testen.
Die Züge sind komplett innen verlegt
Die Züge sind komplett innen verlegt - hier verhindert Schaumstoff-Hüllen nerviges Klappern.
Canyon Strive-8204
Canyon Strive-8204
Canyon Strive-8201
Canyon Strive-8201
Das Cockpit steuert die hauseigene Komponenten-Marke G5 bei.
Das Cockpit steuert die hauseigene Komponenten-Marke G5 bei.
... im Pedal-Modus hingegen ausgefahren.
... im Pedal-Modus hingegen ausgefahren.
Im Shred-Modus ist die Gasdruckfeder eingefahren ...
Im Shred-Modus ist die Gasdruckfeder eingefahren ...
Canyon Strive-8189
Canyon Strive-8189
Der Shapeshifter macht aus einem Bike zwei
Der Shapeshifter macht aus einem Bike zwei - die Gasdruckfeder verändert auf Knopfdruck sowohl die Geometrie als auch die Kinematik des Canyon Strives.
Der Hauptrahmen bietet genügend Platz für eine Wasserflasche sowie eine kleine Tasche mit Ersatzteilen und Werkzeug.
Der Hauptrahmen bietet genügend Platz für eine Wasserflasche sowie eine kleine Tasche mit Ersatzteilen und Werkzeug.
Canyon Strive-8172
Canyon Strive-8172
... wird mit Shimanos Highend-Gruppe XTR.
... wird mit Shimanos Highend-Gruppe XTR.
Canyon Strive-8166
Canyon Strive-8166
Canyon Strive-8165
Canyon Strive-8165
Am Heck des neuen Strives stehen nun 10 mm mehr Federweg als beim Vorgänger zur Verfügung
Am Heck des neuen Strives stehen nun 10 mm mehr Federweg als beim Vorgänger zur Verfügung - obwohl die beiden Serien-Varianten mit Luft-Dämpfern ausgestattet sind, ist das Enduro-Bike auch mit Stahlfederbeinen kompatibel.
Der wellige Kettenstrebenschutz soll eine geräuschdämpfende Wirkung haben.
Der wellige Kettenstrebenschutz soll eine geräuschdämpfende Wirkung haben.
Canyon Strive-8150
Canyon Strive-8150
Canyon Strive-8149
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Canyon Strive-8148
Canyon Strive-8148

Canyon Strive CFR 2023 im ersten Test: Das neue Canyon Strive CFR soll als waschechtes Race-Bike Siege in der Enduro World Series einfahren, aber auch auf den heimischen Trails überzeugen. Dafür kommt das 29″ Carbon-Enduro mit 170 mm Federweg an der Front und 160 mm am Heck. Ihr wollt wissen, wie sich das Strive CFR auf den Trails schlägt? Hier gibt’s unseren Ersteindruck.

Steckbrief: Canyon Strive CFR 2023

EinsatzbereichEnduro
Federweg170 mm/160 mm
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialCarbon
Gewicht (o. Pedale)15,8 kg
RahmengrößenS, M, L, XL (im Test: M)
Websitewww.canyon.com
Preisspanne4.999 € bis 6.299 €
Im Test: Strive CFR
Preis: 6.299 €

Als das „alte“ Canyon Strive im Herbst letzten Jahres mit Jack Moir seinen größten Triumph, den Gesamtsieg in der Enduro World Series, einfuhr, waren die Tage des Enduro Bikes bereits gezählt. Der gründlich überarbeitete Nachfolger scharrte bereits mit den Hufen – und wird jetzt der Öffentlichkeit präsentiert.

Das neue Canyon Strive CFR unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht signifikant von seinem Vorgängermodell und behält dessen grundlegende Rahmenform bei. Hinter den Kulissen hat sich allerdings einiges getan. So wurden Geometrie und Steifigkeit optimiert und der Federweg aufgestockt. Dieser liegt nun bei 160 mm am Heck und 170 mm an der Front. Treu geblieben ist Canyon den 29″-Laufrädern und der einzigartigen Shapeshifter-Technologie. Wir hatten bereits die Möglichkeit, das neue Canyon Strive CFR 2023 für zwei Tage in Finale Ligure auszuprobieren. Unser Testbike in Größe M bringt 15,84 kg auf die Waage und ist für einen Preis von 6.299 € erhältlich.

Das neue Canyon Strive CFR 2023 setzt auf 29"-Laufräder und 160 mm Federweg am  Heck sowie 170 mm an der Front
# Das neue Canyon Strive CFR 2023 setzt auf 29"-Laufräder und 160 mm Federweg am Heck sowie 170 mm an der Front - wir konnten das neue Enduro-Bike bereits für euch testen.
Diashow: Canyon Strive CFR 2023 im ersten Test: Das streben nach Speed
Canyon Strive Finale22 AS6I9874
Canyon Strive Finale22 AS6I7458
Asymmetrische Steuersatzschalen ermöglichen die Verstellung des Reachs um ± fünf Millimeter.
Canyon Strive Finale22 AS6I7459
... im Pedal-Modus hingegen ausgefahren.
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Im Detail

Auch wenn ein Laie auf den ersten Blick das 2019er und das 2023er Canyon Strive für ein und dasselbe Bike halten könnte, unterscheiden sich die Enduro Bikes in zahlreichen Punkten voneinander. Das neue Strive ist deutlich mehr in Richtung Race getrimmt und kommt mit diversen Änderungen, die für noch mehr Speed auf der Rennstrecke sorgen sollen, daher. Basis für die Neuerungen haben ausgiebige Tests mit den Fahrern des Canyon Collectives rund um Jack Moir und Fabien Barel gebildet. Der Input von der Enduro-Rennstrecke wurde von den Ingenieuren übernommen und ist direkt in die Entwicklung der Rennmaschine eingeflossen. So finden sich Anpassungen des 2021er Race-Bikes durch das Team im neuen Strive nahezu unverändert wieder.

Bei der Entwicklung hatte kein Geringerer als Enduro-Großmeister Fabien Barel seine Finger ordentlich mit im Spiel.
# Bei der Entwicklung hatte kein Geringerer als Enduro-Großmeister Fabien Barel seine Finger ordentlich mit im Spiel.
Canyon Strive-8263
# Canyon Strive-8263
Canyon Strive-8149
# Canyon Strive-8149
Beim alten Strive verbaute das EWS-Team einen Spacer unterhalb des Steuerrohrs, um den Lenkwinkel abzuflachen.
# Beim alten Strive verbaute das EWS-Team einen Spacer unterhalb des Steuerrohrs, um den Lenkwinkel abzuflachen.

Dazu zählen der Spacer unterhalb des Steuerrohrs, der einen flacheren Lenkwinkel ermöglicht, sowie das Verbauen eines Dämpfers mit längerem Hub, um mehr Federweg aus dem Rahmen herauszuholen. Beim neuen Strive sind diese vom Team erprobten Änderungen selbstverständlich nicht mehr nötig. Das neue Canyon Strive kommt ab Werk mit 160 mm Federweg am Heck und einem extraflachen Lenkwinkel von 63°.

Zusammen mit dem Aufstocken des Dämpfer-Hubs wurde auch die Kinematik des Strives angepasst. Die ersten zehn Millimeter des Federwegs sollen jetzt deutlich feinfühliger ausfallen, während ganz nach dem Konzept der Triple-Phase-Suspension im Anschluss ein Bereich mit mehr Gegenhalt und schließlich eine hohe Endprogression folgt. Der Anti-Squat wurde im Sag-Bereich zugunsten der Uphill-Eigenschaften angehoben und fällt danach stark ab. Dies soll Pedalrückschlag minimieren. Das neue Canyon Strive ist sowohl mit Stahlfeder- als auch mit Luftdämpfer kompatibel. Beide aktuell angebotenen Ausstattungsvarianten setzten allerdings auf einen Fox Float X2-Luftdämpfer.

Leverage Ratio
# Leverage Ratio
Anti-Squat
# Anti-Squat

Shapeshifter
# Shapeshifter

Am Heck des neuen Strives stehen nun 10 mm mehr Federweg als beim Vorgänger zur Verfügung
# Am Heck des neuen Strives stehen nun 10 mm mehr Federweg als beim Vorgänger zur Verfügung - obwohl die beiden Serien-Varianten mit Luft-Dämpfern ausgestattet sind, ist das Enduro-Bike auch mit Stahlfederbeinen kompatibel.

Ebenfalls mit von der Partie und einen gewaltigen Einfluss auf die Fahr-Performance hat das absolute Alleinstellungsmerkmal des Canyons Strives: der Shapeshifter. Diese in Zusammenarbeit mit Fox entwickelte Gasdruckfeder verändert per Knopfdruck die Geometrie und die Kinematik des Carbon-Bikes. So soll aus dem auf Abfahrt getrimmten Race-Bike in sekundenschnelle eine trailige Bergziege werden. Durch die Betätigung des oberhalb des Dämpfers positionierten Shapeshifters reduziert sich der Federweg von 160 mm auf 140 mm. Lenkwinkel und Sitzwinkel werden jeweils um 1,5° steiler und das Tretlager wird um 15 mm angehoben. Zusätzlich erhöht sich der Anti-Squat und das Hebelverhältnis wird reduziert. Dadurch soll das Strive in diesem Modus nicht nur deutlich besser klettern, sondern auch in flachen Trail-Abschnitten durch Pushen und eine erhöhte Wendigkeit brillieren. Das alles lässt sich bequem von der Fernbedingung am Lenker aus steuern.

Der Shapeshifter macht aus einem Bike zwei
# Der Shapeshifter macht aus einem Bike zwei - die Gasdruckfeder verändert auf Knopfdruck sowohl die Geometrie als auch die Kinematik des Canyon Strives.
Im Shred-Modus ist die Gasdruckfeder eingefahren ...
# Im Shred-Modus ist die Gasdruckfeder eingefahren ...
... im Pedal-Modus hingegen ausgefahren.
# ... im Pedal-Modus hingegen ausgefahren.
Canyon Strive-8242
# Canyon Strive-8242

Auch am Rahmen selbst wurde gründlich optimiert. So sorgen überarbeitete Rohrquerschnitte für einen um 25 % steiferen Hauptrahmens, während die Hinterbau-Steifigkeit zugunsten des Komforts gleich geblieben ist. Zudem gibt es Änderungen im Bereich der unteren Dämpferaufnahme sowie des Übergangs zwischen Sitzrohr und Oberrohr, die ebenfalls der Steifigkeit zuträglich sind. Auch das Horstlink-Lager ist aus diesem Grund unter die Hinterrad-Achse gewandert. Das alles schlägt sich allerdings auch im Rahmengewicht nieder. Dieses fällt nun rund 300 g schwerer aus als beim Vorgängermodell und liegt inklusive Shapeshifter bei 2.700 g.

Auch wenn die grundlegende Rahmenform gleichgeblieben ist, hat sich einiges verändert
# Auch wenn die grundlegende Rahmenform gleichgeblieben ist, hat sich einiges verändert - zugunsten einer höheren Steifigkeit wurden die Rohrquerschnitte komplett überarbeitet.
Ab Werk sorgen Schutzfolien dafür, dass der Rahmen auch bei Schuhkontakt nicht zerkratzt wird.
# Ab Werk sorgen Schutzfolien dafür, dass der Rahmen auch bei Schuhkontakt nicht zerkratzt wird.
Reifenfreiheit bei einem  Maxxis-Reifen mit 2,4".
# Reifenfreiheit bei einem Maxxis-Reifen mit 2,4".
Der Hauptrahmen bietet genügend Platz für eine Wasserflasche sowie eine kleine Tasche mit Ersatzteilen und Werkzeug.
# Der Hauptrahmen bietet genügend Platz für eine Wasserflasche sowie eine kleine Tasche mit Ersatzteilen und Werkzeug.

Obwohl Mullet-Bikes gerade heiß diskutiert werden und absolut en Vogue sind, hat sich Canyon dazu entschieden, das neue Strive lediglich mit 29″-Laufrädern anzubieten. Ausschlaggebend hierfür waren zahlreiche Tests, bei denen selbst kleinere Fahrer*innen mit dem 29″-Setup schneller unterwegs waren. Laut Canyon machen gerade im Enduro-Rennsport das bessere Überrollverhalten und die Kraftersparnis der 29er einen entschiedenen Vorteil gegenüber Mullet-Bikes aus.

Auch in der Detail-Checkliste setzt das neue Canyon Strive CFR souverän seine Häkchen. Das geschraubte Tretlager geht Hand in Hand mit einer ISCG-Aufnahme und SRAMs UDH-Schaltauge, während der Rahmen durch einen welligen, geräuschdämmenden Kettenstrebenschutz sowie einen großzügigen Unterrohr-Protektor bestens geschützt ist. Zudem ermöglicht genau wie beim Spectral (Hier geht’s zum Canyon Spectral Test) oder Torque eine zusätzliche Aufnahme am Oberrohr das Mitführen von Werkzeug oder Verschleißteilen in der eigens dafür konstruierten Tasche. Die Züge verlaufen im Inneren des Rahmens und werden dort von Schaumstoff-Hüllen umschlossen, die ein Klappern verhindern sollen.

Canyon Strive-8273
# Canyon Strive-8273
Canyon Strive-8277
# Canyon Strive-8277
Der wellige Kettenstrebenschutz soll eine geräuschdämpfende Wirkung haben.
# Der wellige Kettenstrebenschutz soll eine geräuschdämpfende Wirkung haben.

Geometrie

Im Vergleich zum mittlerweile etwas in die Tage gekommenen Vorgänger hat sich die Geometrie des neuen Strives entschieden verändert. Neben dem deutlich flacheren Lenkwinkel und dem um das gleiche Maß steileren Sitzwinkel ist vor allem der Reach deutlich angewachsen. Dieser fällt mit satten 505 mm in Rahmengröße L ziemlich gewaltig aus. Treu geblieben ist Canyon den kurzen Kettenstreben, die über alle Rahmengrößen hinweg 435 mm messen.

Stellt man den Shapeshifter in das Pedal-Setting, so werden Lenk- und Sitzwinkel um 1,5° steiler und das Tretlager wird um 15 mm angehoben. Zudem kann man den Reach dank austauschbarer Steuersatzschalen bei Bedarf um ± 5 mm verstellen.

Aufgrund der großen Reach-Werte des neuen Canyon Strives ist es unserer Meinung ratsam, bei der Größenwahl gut abzuwägen, welche Größe genau die richtige ist – und nicht Blindlinks nach den Bezeichnungen zu kaufen. Mit meiner Körpergröße von 1,84 m fühle ich mich in der Regel auf L-Rahmen pudelwohl. Beim neuen Strive habe ich mich allerdings aufgrund des sehr langen Reachs für den etwas kompakteren M-Rahmen entschieden und war mit dieser Wahl während des Launches in Finale Ligure sehr zufrieden.

Rahmengröße S
M
L
XL
Laufradgröße 29″ 29″ 29″ 29″
Reach 455 mm 480 mm 505 mm 530 mm
Stack 627 mm 632 mm 641 mm 658 mm
STR 1,38 1,32 1,27 1,24
Lenkwinkel 63°64,5° 63°64,5° 63°64,5° 63°64,5°
Sitzwinkel, effektiv 76,5°78° 76,5°78° 76,5°78° 76,5°78°
Oberrohr 601 mm 627 mm 654 mm 683 mm
Steuerrohr 105 mm 110 mm 120 mm 140 mm
Sitzrohr 400 mm 420 mm 435 mm 460 mm
Kettenstreben 435 mm 435 mm 435 mm 435 mm
Radstand 1.243 mm 1.270 mm 1.300 mm 1.334 mm
Tretlagerabsenkung 36 mm21 mm 36 mm21 mm 36 mm21 mm 36 mm21 mm
Federweg (hinten) 160 mm 160 mm 160 mm 160 mm
Federweg (vorn) 170 mm 170 mm 170 mm 170 mm
Asymmetrische Steuersatzschalen ermöglichen die Verstellung des Reachs um ± fünf Millimeter.
# Asymmetrische Steuersatzschalen ermöglichen die Verstellung des Reachs um ± fünf Millimeter.

Ausstattung

Canyon bietet das neue Strive lediglich als CFR-Variante in zwei Ausstattungsvarianten zum Kauf an. CFR steht für Canyon Factory Racing, was sich auch in den beiden angebotenen Modellen widerspiegelt. Die Bikes kommen mit einem Fahrwerk bestehend aus Fox 38-Federgabel und Float X2-Luftdämpfer. Die Antriebe und Bremsen liefert Shimano, während DT Swiss und Maxxis für Laufräder und Reifen zuständig sind. Bei Cockpit und Sattelstütze greift Canyon auf die hauseigene Komponenten-Marke G5 zurück. Preislich liegt das Canyon Strive CFR Underdog bei 4.999 €, während das Topmodell für 6.299 € über die Ladentheke wandert.

Das von uns getestete Canyon Strive CFR wurde abweichend zur Serie mit einem Maxxis DoubleDown-Reifen am Heck ausgestattet. Gerade im Hinblick auf den angedachten Einsatzbereich ist dies mit Sicherheit die richtige Wahl und sollte unserer Meinung nach bereits am Werk so konfiguriert sein. Gewichts-technisch rangiert das Canyon Strive CFR ohne Pedale mit EXO+ Reifen bei 15,84 kg.

  • Federgabel Fox 38 Factory (170 mm)
  • Dämpfer Fox Float X2 Factory (160 mm)
  • Antrieb Shimano XTR
  • Bremsen Shimano XTR
  • Laufräder DT Swiss EX511 / 350
  • Reifen Maxxis Assegai Maxxgrip EXO+ / Maxxis Minion DHR Maxxgrip EXO+
  • Cockpit G5 AL (780 mm) / G5 (40 mm)
  • Sattelstütze G5 Adjustable Dropper (170 mm)

AusstattungsvarianteStrive CFR UnderdogStrive CFR
FedergabelFox 38 Performance Elite, 170 mmFox 38 Factory, 170 mm
DämpferFox Float X PerformanceFox Float X2 Factory
AntriebShimano XTShimano XTR
KassetteShimano SLXShimano XT
KurbelShimano XT, 32tRace Face Next R, 32t
BremsenShimano XT, 203 mmShimano XTR, 203 mm
LaufräderDT Swiss EX511 / 370LNDT Swiss EX511 /350
ReifenMaxxis Assegai 2,5" Maxxgrip EXO+ / Maxxis Minion DHR 2,4" Maxxgrip EXO+Maxxis Assegai 2,5" Maxxgrip EXO+ / Maxxis Minion DHR 2,4" Maxxgrip EXO+
LenkerG5 AL, 780 mmG5 AL, 780 mm
VorbauG5, 40 mmG5, 40 mm
SattelstützeG5 Adjustable DropperG5 Adjustable Dropper
SattelErgon SM10 Enduro CompErgon SM10 Enduro Comp
FarbenCarbon-Silber / Grau-OrangeCarbon-Silber / Grau-Orange
Gewicht16,04 kg15,84 kg
Preis (UVP)4.999 €6.299 €

Die Fox 38 Factory-Federgabel stellt 170 mm Federweg zur Verfügung.
# Die Fox 38 Factory-Federgabel stellt 170 mm Federweg zur Verfügung.
Gebremst und geschaltet ...
# Gebremst und geschaltet ...
... wird mit Shimanos Highend-Gruppe XTR.
# ... wird mit Shimanos Highend-Gruppe XTR.
Canyon Strive-8166
# Canyon Strive-8166
Canyon Strive-8244
# Canyon Strive-8244
Das Cockpit steuert die hauseigene Komponenten-Marke G5 bei.
# Das Cockpit steuert die hauseigene Komponenten-Marke G5 bei.
Bei einem Bike mit diesem Einsatzbereich würde ein Reifen mit stabilerer Karkasse am Heck sicher nicht schaden.
# Bei einem Bike mit diesem Einsatzbereich würde ein Reifen mit stabilerer Karkasse am Heck sicher nicht schaden.
Canyon Strive-8201
# Canyon Strive-8201
Neben der schwarz-silbernen Variante steht das Canyon Strive CFR 2023 auch in einer grau-orangen Ausführung zur Auswahl.
# Neben der schwarz-silbernen Variante steht das Canyon Strive CFR 2023 auch in einer grau-orangen Ausführung zur Auswahl.

Auf dem Trail

Um für euch auszuprobieren, wie sich das neue Canyon Strive CFR auf den Trails schlägt, wurden wir von Canyon für zwei Tage auf die ikonischen Trails in Finale Ligure eingeladen. Nachdem ich das Bike in gewöhnlicher Manier an Gewicht und Vorlieben angepasst habe, muss noch der Shapeshifter eingestellt werden. Dies gestaltet sich allerdings denkbar einfach: Hierfür muss man die Gasdruckfeder schlicht und einfach mit dem gleichen Druck befüllen, den man auch in seinem Dämpfer fährt. Das Einzige, was es dabei zu beachten gilt, ist, dass der Shapeshifter sich beim Befüllen im ausgefahrenen Zustand, also im Pedal-Setup, befindet.

Der Shapeshifter wird einfach mit demselben Druck wie der Dämpfer befüllt.
# Der Shapeshifter wird einfach mit demselben Druck wie der Dämpfer befüllt.

Auch wenn wir die meisten unserer Höhenmeter in Finale mit dem Shuttle-Bus zurückgelegt haben, blieben zumindest einige kurze Anstiege unseren Beinen überlassen. Hier kam direkt der Shapeshifter zum Einsatz. Die unter dem linken Bremsgriff montierte Multi-Remote verfügt über drei separat zu bedienende Hebel. Während die oberen beiden für das Ein- und Ausschalten des Shapshifters zuständig sind, bedient der untere die Variostütze. Was sich erst mal ein wenig umständlich anhört, funktioniert in der Praxis nach einer kurzen Eingewöhnungszeit allerdings spielend einfach und intuitiv.

Der Mulit-Hebel ermöglicht das Ansteuern des Shapeshifters sowie der Variostütze.
# Der Mulit-Hebel ermöglicht das Ansteuern des Shapeshifters sowie der Variostütze.

Shapeshifter in den Pedal-Modus also – nach einem Klick auf den entsprechenden Hebel muss der Hinterbau kurz entlastet werden. Jetzt schnellt die Gasdruckfeder heraus und verändert blitzschnell Geometrie und Kinematik. Dies ist direkt und sehr deutlich spürbar. Das Heck ist nun entschieden straffer und der mit nun 78° sehr steile Sitzwinkel tut sein übriges für die Uphill-Performance. Das Bike wippt bei rundem Tritt praktisch nicht mehr und klettert zügig gen Gipfel. Gerade in technischen Sektionen ist außerdem das um 15 mm angehobenen Tretlager ein echter Segen. Dadurch muss man sich deutlich weniger Gedanken über Pedal-Boden-Kontakte machen. Dem Shapeshiter zum Trotz merkt man dem Strive bergauf sein solides Enduro-Gewicht an. Trotz Trail Bike-Federweg und -Geometrie im Pedal-Modus bekommt man hier nicht ganz die spritzige Trail Bike-Uphill-Performance.

Bergauf ist das Canyon Strive dank des Shapeshifters sehr gut unterwegs
# Bergauf ist das Canyon Strive dank des Shapeshifters sehr gut unterwegs - an die Performance echter Trailbikes kommt es aufgrund des hohen Gewichts aber nicht ganz heran.

Ist man am Trail angekommen und will es bergab ordentlich krachen lassen, betätigt man den zweiten Hebel der Shapeshifter-Remote und federt den Hinterbau einmal ordentlich ein. Dies fühlt sich dann so an, als hätte man sowohl Rebound- als auch Compression-Dämpfung komplett zugedreht und befördert den Shapeshifter wieder in den Downhill-Modus.

Wenns ruppig wird und bergab geht, gehört der Shapeshifter in den Shred-Modus.
# Wenns ruppig wird und bergab geht, gehört der Shapeshifter in den Shred-Modus.
Canyon Strive Finale22 AS6I7490
# Canyon Strive Finale22 AS6I7490
Canyon Strive Finale22 AS6I6185
# Canyon Strive Finale22 AS6I6185

Hier überzeugt das neue Strive mit einem feinen Ansprechverhalten und generiert jede Menge Grip. Zudem hat man das Gefühl, sehr sicher und tief im Bike zu stehen. Auch wenn es ruppiger und schneller wird, hält der Hinterbau gut mit und generiert Laufruhe, ohne dabei zu viel Federweg freizugeben. Obwohl sich der Gummiring am Dämpfer gegen Ende der Abfahrten meist kurz vor Ende des Federwegs befand, musste ich in den zwei Tagen lediglich einen (durchaus verdienten) Durchschlag verkraften.

Ein sehr gutmütiges und übermäßig verzeihendes Baller-Enduro, mit dem man Downhill-like stumpf und ohne richtige Linie in Steinfelder reinhalten sollte, ist das neue Strive allerdings nicht. Vielmehr profitiert man an Bord des Race-Bikes von einer sauberen, kontrollierten und präzisen Linienwahl. Diesen aktiven Fahrstil belohnt das Strive und dessen effizienter Hinterbau mit jeder Menge Geschwindigkeit. Diese kann man dank des ausreichenden Gegenhalts des Hinterbaus durch gezieltes Pushen oder Abziehen auch in flachen Sektionen problemlos noch weiter steigern. Aufgrund des tiefen Tretlagers und der kurzen Kettenstreben lässt sich das Strive zudem einfach in Kurven legen und auch engere Kehren hat man schnell hinter sich gelassen. Keine schlechte Kombination für die Rennstrecke!

Dank des tiefen Tretlagers und der kurzen Kettenstreben überzeugt das Strive in Kurven.
# Dank des tiefen Tretlagers und der kurzen Kettenstreben überzeugt das Strive in Kurven.

Ein kurzer Exkurs zur Reach-Anpassung: Diese wird über asymmetrische Steuersatzschalen erreicht und ermöglicht die Verstellung des Reachs um ± fünf Millimeter. Der von mir gefahrene M-Rahmen verfügt ab Werk über einen Reach von 480 mm. Nach einigen Fahrten bauten wir diesen auf 485 mm um, was für mich perfekt passte.

Je nach Beschaffenheit und Gefälle des Trails kann es sich zudem anbieten, auch hier in den Shapeshifter Modus zu schalten, um ein wenig agiler und spritziger unterwegs zu sein. Dies funktioniert vom Grundsatz auch ausgezeichnet. Mich persönlich stört allerdings die Dysbalance aus der nach wie vor recht weichen 170 mm Federgabel und dem dann wesentlich strafferen 140 mm-Heck. Gerade für Mountainbiker*innen in den Mittelgebirgen, deren Hometrails teilweise nicht wirklich eines Enduro-Bikes bedürfen, kann diese Option jedoch sehr praktisch sein

Canyon Strive Finale22 AS6I8858
# Canyon Strive Finale22 AS6I8858

Erster Eindruck: Canyon Strive CFR 2023

Canyon hat das Strive gründlich überarbeitet und noch mal ordentlich in Richtung Race getrimmt. Das neue Enduro Bike überzeugt mit jeder Menge Geschwindigkeit, Laufruhe und Kontrolle. Hiervon können gerade aktive und präzise Fahrer profitieren. Für passive Mountainbiker auf der Suche nach einer Bügelmaschine ist das Strive allerdings nicht ganz die richtige Wahl.
Alle anderen können sich derweil darüber freuen, dass man dank des einzigartigen Shapeshifter-Konzepts sozusagen gleich zwei Bikes zum Preis von einem bekommt. So eine Vielseitigkeit sucht man woanders vergebens. Aufpassen sollte man allerdings bei der Größenwahl. Mit 184 cm Körpergröße war ich aufgrund der üppigen Reach-Werte entgegen meiner Gewohnheit auf einem M-Rahmen unterwegs.

Canyon Strive-8231
# Canyon Strive-8231

Wie gefällt euch das neue Canyon Strive CFR 2023?


Testablauf

Wir konnten das neue Canyon Strive CFR im Rahmen eines Pressecamps in Finale Ligure für zwei Tage testen. Der Großteil der Höhenmeter wurde dabei per Shuttle zurückgelegt. Die Kosten des Pressecamps wurden komplett von Canyon getragen.

Hier haben wir das Canyon Strive 2023 getestet

  • Finale Ligure, Italien Abwechslungsreiche teils flowige, teils anspruchsvolle und steinige Trails
Tester-Profil: Arne Koop
67 cm74 kg87 cm63 cm184 cm
Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro- oder Trailbikes auf ruppigen, natürlichen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch liebend gern aufs Downhill-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.
Fahrstil
sauber, hohes Grundtempo
Ich fahre hauptsächlich
Enduro, Downhill
Vorlieben beim Fahrwerk
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie
geräumiger Reach, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

  1. benutzerbild

    ufp

    dabei seit 12/2003

    Da sind die nicht die einzigen die das fordern. Und völlig du Recht.
    Der Markt fordert das.
    Egal ob längere Räder, größere Bremsscheiben, mehr Kolben(durchmesser), mehr Federweg, größere Laufräder, breitere Reifen und natürlich auch sicherere bzw griffigere, und somit auch schwerere, Reifen.

    Das man (damit) nicht unbedingt (angenehm, leicht, schnell etc) hochfahren kann, oder will, steht auf einem anderen Blatt. Bzw ist ja auch so gewünscht (Shuttle, Lift, elektronisch unterstützt etc).

    Daher verwundert diese Entwicklung kaum.
    Ob es für das Mittelgebirge, Nordfriesland, das Wiener Becken oder der pannonischen Tiefebene notwendig ist smilie smilie, ist halt eine andere Frage.
  2. benutzerbild

    JensDey

    dabei seit 01/2016

    Ich fände es cool wenn man die Reifen einfach überall frei wählen könnte 😁
    Griffe, Sättel und Reifen je 2-3 Optionen wäre perfekt.
  3. benutzerbild

    kingofthering

    dabei seit 04/2011

    Naja es macht schon Sinn, bzw. es macht keinen Sinn etwas mitzuschleppen was man garnicht braucht. Haltbarkeit ist ja nicht das einzige Argument für die Wahl des passenden Reifens.
    Ich fände es cool wenn man die Reifen einfach überall frei wählen könnte 😁
    Die Reifen, andere die Bremsen, der nächste die Dropper und der Vierte will ne andere Gabel. Ganz simpel.
    Kannst du auch haben bei Pro Pain und vielleicht bei einigen anderen.
    Zu den Reifen würd ich sagen wenn sie dem Einsatzzweck entsprechend gewählt sind sollte man sich nicht wundern. Aber an einem Enduro bspw. gibt's nicht wirklich den richtigen Reifen. Weil der eine eben Exo+ und der nächste DD als das einzig richtige empfindet. Aber an ein Bike das sich als. Race Enduro präsentiert gehört schon was massives wie DD oder Super Gravity. Das seh auch ich als Exo+ Fahrer so.
  4. benutzerbild

    JensDey

    dabei seit 01/2016

    Griffe, Sättel und Reifen je 2-3 Optionen wäre perfekt.
    zumal das ja auch alles "Müll" ist, weil man den billigen Kram ja auch oft kaum los wird.
    Da wäre ein bisschen Mehr Aufwand Richtung Nachhaltigkeit schon schön.
    Option: Weglassen für den Preis x€ weniger für das eingesparte Material + Zusatz€ für Demontage würde schon helfen.
  5. benutzerbild

    Pumukel87

    dabei seit 06/2013

    zumal das ja auch alles "Müll" ist, weil man den billigen Kram ja auch oft kaum los wird.
    Da wäre ein bisschen Mehr Aufwand Richtung Nachhaltigkeit schon schön.
    Option: Weglassen für den Preis x€ weniger für das eingesparte Material + Zusatz€ für Demontage würde schon helfen.
    Mir geht es zB auch bin Sattel so, da habe ich einen Wunschsattel und will eigentlich garnicht mehr groß probieren, deshalb hau ich den eigentlich immer gleich wieder runter.

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