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Als Basis der viertägigen Veranstaltung wählten die Organisatoren den Ort Regba, nur wenige Kilometer nödlich der historisch geprägten Stadt Akko
Als Basis der viertägigen Veranstaltung wählten die Organisatoren den Ort Regba, nur wenige Kilometer nödlich der historisch geprägten Stadt Akko - Im Prolog ging es für die Teilnehmer dann mitten durch die Altstadt von Akko und zudem ein kurzes Stück sogar auf die Stadtmauer
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Landschaftlich bot das Gelände rund um Akko ein unglaubliche Vielseitigkeit
Landschaftlich bot das Gelände rund um Akko ein unglaubliche Vielseitigkeit - Von unmittelbarem Strandfeeling bis hin zum echten MTB-Erlebnis im Hinterland erfuhren wir die verschiedensten Facetten des Landes
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Einzig die langen Flachpassagen zu Beginn und am Ende der einzelnen Etappen störten uns etwas
Einzig die langen Flachpassagen zu Beginn und am Ende der einzelnen Etappen störten uns etwas - Um in MTB-taugliches Hinterland zu kommen, mussten täglich rund 15 Kilometer in der Ebene zurückgelegt werden
Viele tolle Trails versüßten uns die anspruchsvollen Etappen
Viele tolle Trails versüßten uns die anspruchsvollen Etappen
Grundsätzlich ist der Untergrund im israelischen Gelände geprägt durch viele kleine bis mittelgroße Steine, welche die Steigungen teilweise zu einem nicht überwindbaren Hindernis machen
Grundsätzlich ist der Untergrund im israelischen Gelände geprägt durch viele kleine bis mittelgroße Steine, welche die Steigungen teilweise zu einem nicht überwindbaren Hindernis machen
Die angelegten MTB-Strecke hingegen sind meist sehr flowig und für Fahrer jeder Fähigkeitsstufe fahrbar
Die angelegten MTB-Strecke hingegen sind meist sehr flowig und für Fahrer jeder Fähigkeitsstufe fahrbar
Für die Hobby-Sportler Israels ist das Epic Israel das absolute Saisonhighlight
Für die Hobby-Sportler Israels ist das Epic Israel das absolute Saisonhighlight - Kein anderes Event dort ist nur ansatzweise so gut organisiert wie das viertägige Etappenrennen
Dank der vielen zu vergebenen UCI-Punkte reisen aber auch jedes Jahr viele internationale Top-Fahrer in das heilige Land
Dank der vielen zu vergebenen UCI-Punkte reisen aber auch jedes Jahr viele internationale Top-Fahrer in das heilige Land
So konnten sich in diesem Jahr die beiden deutschen Nachwuchshoffnungen Max Brandl (rechts) und Georg Egger (links) den Sieg bei den Männern sichern
So konnten sich in diesem Jahr die beiden deutschen Nachwuchshoffnungen Max Brandl (rechts) und Georg Egger (links) den Sieg bei den Männern sichern
RT epi19 d4 12564
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Die große Hitze vor Ort (bis zu 35° Celsius) ist eine der großen Herausforderungen beim Epic Israel
Die große Hitze vor Ort (bis zu 35° Celsius) ist eine der großen Herausforderungen beim Epic Israel - Ein möglicher Hitzschlag könnte die Ursache gewesen sein, dass es vor allem bei uns nicht so rund lief wie erhofft
Früh am Morgen ging es auf die jeweiligen Etappen
Früh am Morgen ging es auf die jeweiligen Etappen - Die ersten beiden Etappen starteten je um 7 Uhr, die letzte dann um 8 Uhr morgens
Für Tobi (vorne) und mich (hinten) lief das Rennen nicht nach Plan
Für Tobi (vorne) und mich (hinten) lief das Rennen nicht nach Plan - Bereits am zweiten Tag fühlte Tobi sich kraftlos und schlapp. Die letzten beiden Etappen wurde für ihn schließlich zu einer echten Qual
Die Veranstaltung bietet in weiten Teilen alles das, was man sich von einem Event dieser Art erwartet
Die Veranstaltung bietet in weiten Teilen alles das, was man sich von einem Event dieser Art erwartet
Kompetenter Support durch verschiedene Bike-Dienstleister halfen bei jeglichen Problemen mit dem Material
Kompetenter Support durch verschiedene Bike-Dienstleister halfen bei jeglichen Problemen mit dem Material
Auch die Wege vor Ort sind sehr kurz gehalten und man kommt schnell von A nach B
Auch die Wege vor Ort sind sehr kurz gehalten und man kommt schnell von A nach B
Etwas Sorge bereiteten uns die hygienischen Zustände im Zielbereich
Etwas Sorge bereiteten uns die hygienischen Zustände im Zielbereich - Die Löffel und Zangen am Buffet fühlten sich nach der häufigen Benutzung mit dreckigen Händen sehr unangenehm an
Epic Israel (4 von 7)
Epic Israel (4 von 7)
Epic Israel (5 von 7)
Epic Israel (5 von 7)
Eine große Abendveranstaltung kombinierte das Abendessen mit der Siegerehrung und dem Briefing für die kommende Etappe
Eine große Abendveranstaltung kombinierte das Abendessen mit der Siegerehrung und dem Briefing für die kommende Etappe - Beim Abendessen vermissten wir trotz eines üppigen Buffets etwas Abwechslung im Speiseplan
TF epi19 d2-5044
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TF epi19 d2-6017
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Die Begeisterung vor Ort kennte keine Grenzen
Die Begeisterung vor Ort kennte keine Grenzen - An vielen Stellen jubelten uns eine Großzahl an Einheimischen zu
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Das war's vom Epic Israel 2019!
Das war's vom Epic Israel 2019! - Mit vielen interessanten Eindrücken kehrten Tobi und ich zurück aus dem heiligen Land
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Die Liste an Erfahrungen wächst: Unsere beinahe jährliche Reise in die Welt der Etappenrennen führte Tobi und mich in diesem Jahr nach Israel. Wir hatten vieles über das Epic Israel im Vorfeld gehört und wollten dies nun selbst erfahren. Wie fällt unser Fazit nach vier anspruchsvollen Tagen im Norden des Heiligen Landes aus?

Sightseeing on Bike – Gelungene Streckenführung durch Touristen-Hotspots

Die Veranstalter des Epic Israels müssen Jahr für Jahr in der Streckenplanung eine große Herausforderung meistern. Da das Event nicht wie viele andere Veranstaltungen derselben Art über mehrere Tage hinweg die Etappenorte wechselt, fällt die Wahl der Strecke erheblich schwerer. In diesem Jahr wählten die Veranstalter den nördlichsten Teil des Landes als Eventregion und dazu die Stadt Regba wenige Kilometer nördlich von Akko als Basis des viertägigen Rennens. Die große Herausforderung besteht schließlich vor allem darin, für die vier verschiedenen Renntage eine abwechslungsreiche Strecke zu planen, sodass nur wenige Strecken zweimal oder gar mehrfach befahren werden müssen.

Als Basis der viertägigen Veranstaltung wählten die Organisatoren den Ort Regba, nur wenige Kilometer nödlich der historisch geprägten Stadt Akko
# Als Basis der viertägigen Veranstaltung wählten die Organisatoren den Ort Regba, nur wenige Kilometer nödlich der historisch geprägten Stadt Akko - Im Prolog ging es für die Teilnehmer dann mitten durch die Altstadt von Akko und zudem ein kurzes Stück sogar auf die Stadtmauer
Diashow: Tobi und Gabi beim Epic Israel 2019 - Die ultimative Challenge im heiligen Land? – Ein Rückblick
Landschaftlich bot das Gelände rund um Akko ein unglaubliche Vielseitigkeit
Als Basis der viertägigen Veranstaltung wählten die Organisatoren den Ort Regba, nur wenige Kilometer nödlich der historisch geprägten Stadt Akko
Die angelegten MTB-Strecke hingegen sind meist sehr flowig und für Fahrer jeder Fähigkeitsstufe fahrbar
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Viele tolle Trails versüßten uns die anspruchsvollen Etappen
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Dies meisterten die Organisatoren größtenteils mit Bravour und bescherten uns Teilnehmern zusätzlich ein gewisses Touristenprogramm auf dem Bike dazu. Der Prolog führte uns mitten durch die Altstadt von Akko, die zum einen wirklich schön anzuschauen und zum anderen auch historisch geprägt ist. Und auch am vierten und letzten Tag blieb der Sightseeing-Effekt nicht aus: Dort führte der Kurs zur unmittelbaren Grenze zum Libanon. Der Touristen-Hotspot Rosh HaNikra ist einerseits ein echter Anziehungspunkt für Höhlenfans, auf der anderen Seite hat dieser Ort mit einem in den Felsen gesprengten Tunnel im zweiten Weltkrieg und im israelischen Unabhängigkeitskrieg eine entscheidende Rolle gespielt.

Ganz von den touristischen Highlights abgesehen, gefiel uns die Vielseitigkeit des Geländes. Auf der einen Seite erlebten wir echtes Strand- beziehungsweise Meeresfeeling und nur wenige Kilometer weiter befanden wir uns im bergigen Hinterland. Einziges Manko hierbei: Insbesondere zu Beginn der Etappen mussten die Veranstalter massive Flachpassagen von bis zu 20 Kilometern einplanen, bis letztlich echtes MTB-Terrain erreicht wurde. So spielten sich letztlich bei den beiden längsten Etappen mit rund 90 Kilometern Strecke lediglich zwei Drittel der Etappen auf MTB-affinem Terrain ab.

Landschaftlich bot das Gelände rund um Akko ein unglaubliche Vielseitigkeit
# Landschaftlich bot das Gelände rund um Akko ein unglaubliche Vielseitigkeit - Von unmittelbarem Strandfeeling bis hin zum echten MTB-Erlebnis im Hinterland erfuhren wir die verschiedensten Facetten des Landes
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# DH epic2019-3076
Einzig die langen Flachpassagen zu Beginn und am Ende der einzelnen Etappen störten uns etwas
# Einzig die langen Flachpassagen zu Beginn und am Ende der einzelnen Etappen störten uns etwas - Um in MTB-taugliches Hinterland zu kommen, mussten täglich rund 15 Kilometer in der Ebene zurückgelegt werden

Sehr ruppiges Terrain & viele angelegte MTB-Strecken

Nichtsdestotrotz überraschte uns die ausgeprägte Trailkultur in der dortigen Region. Speziell angelegte MTB-Strecken über kilometerlange Trails, die sowohl bergab als auch bergauf führten, sorgten für großen Spaß auf der Rennstrecke. Nicht komplett ohne Herausforderung, aber in weiten Teilen für jeden Teilnehmer von Profifahrer bis hin zum Hobby-Biker machbar, sind die Strecken dort so konzipiert, dass sie so ziemlich alle Teilnehmer begeisterten. Interessant auch für MTB-Touristen außerhalb des Rennevents: Die Strecken sind mit gut erkennbaren Markierungen auf Steinen aufgezeichnet und dementsprechend leicht nachzufahren.

Grundsätzlich ist das Terrain dort ähnlich wie in mediterranen Gebieten in Europa. Da es im Nordern von Israel gerade zur jetzigen Spätsommerzeit nur sehr selten regnet, ist der Untergrund sehr trocken und staubig. Als Folge dessen entstanden immer wieder zu Beginn der Etappen Staubwolken in nicht unerheblichem Ausmaß. Das Gelände vor Ort ist meist mit vielen kleinen bis mittelgroßen Steinen übersät, was die Wahl eines vollgefederten Rades fast unerlässlich erscheinen lässt. Vor allem berghoch schickten uns die Veranstalter teilweise auf wahre Holperpisten, die den Körper wie mit einem Presslufthammer behandelten. Die angelegten MTB-Trails sind meist nicht ganz so verblockt, auf der letzten Etappe fuhren wir sogar auf einem echten Flowtrail, wie sie in unseren Regionen nur so aus dem Boden sprießen.

Viele tolle Trails versüßten uns die anspruchsvollen Etappen
# Viele tolle Trails versüßten uns die anspruchsvollen Etappen
Grundsätzlich ist der Untergrund im israelischen Gelände geprägt durch viele kleine bis mittelgroße Steine, welche die Steigungen teilweise zu einem nicht überwindbaren Hindernis machen
# Grundsätzlich ist der Untergrund im israelischen Gelände geprägt durch viele kleine bis mittelgroße Steine, welche die Steigungen teilweise zu einem nicht überwindbaren Hindernis machen
Die angelegten MTB-Strecke hingegen sind meist sehr flowig und für Fahrer jeder Fähigkeitsstufe fahrbar
# Die angelegten MTB-Strecke hingegen sind meist sehr flowig und für Fahrer jeder Fähigkeitsstufe fahrbar

Spitzensport und Hobby-Event an einem Ort

Mit dem großen Cape Epic als Vorbild pirscht sich das Epic Israel immer mehr an den Stellenwert des großen Events in Südafrika hinsichtlich der Profikonkurrenz heran. Der hohe Stellenwert im UCI-Ranking sei Dank, dass gerade in der Olympiasaison viele Top-Fahrer den Start im Heiligen Land wagen. Trotzdem liegt der Fokus der Veranstaltung hauptsächlich auf der breiten Masse an Hobby-Fahrern. Für israelische Mountainbiker ist das Epic Israel das Highlight schlechthin, keine andere Veranstaltung ist dort annähernd so groß und durchorganisiert wie das Viertagesrennen.

Für die Hobby-Sportler Israels ist das Epic Israel das absolute Saisonhighlight
# Für die Hobby-Sportler Israels ist das Epic Israel das absolute Saisonhighlight - Kein anderes Event dort ist nur ansatzweise so gut organisiert wie das viertägige Etappenrennen
Dank der vielen zu vergebenen UCI-Punkte reisen aber auch jedes Jahr viele internationale Top-Fahrer in das heilige Land
# Dank der vielen zu vergebenen UCI-Punkte reisen aber auch jedes Jahr viele internationale Top-Fahrer in das heilige Land
So konnten sich in diesem Jahr die beiden deutschen Nachwuchshoffnungen Max Brandl (rechts) und Georg Egger (links) den Sieg bei den Männern sichern
# So konnten sich in diesem Jahr die beiden deutschen Nachwuchshoffnungen Max Brandl (rechts) und Georg Egger (links) den Sieg bei den Männern sichern
RT epi19 d4 12564
# RT epi19 d4 12564

Die Hauptzielgruppe und die Wahl eines festen Start- und Zielortes sind vermutlich der ausschlaggebende Grund, das Rennen auf vier Tage zu beschränken. Insbesondere die heißen Temperaturen und die schwierigen Streckenbedingungen zehren an den Kräften aller Teilnehmer. Zudem beschäftigten uns die frühen Startzeiten um sieben Uhr (die MESZ ist sogar noch eine Stunde früher, sodass aus unserer Sicht der Start um sechs Uhr erfolgte), was jedoch angesichts der glühenden Mittagshitze die einzig sinnvolle Uhrzeit für einen Start ist.

Für uns lief der vierte Einsatz als Brüderpaar in einem Etappenrennen nicht ganz so erfolgreich wie erhofft. Für Tobi wurden die vier Renntage zur echten Qual: Magenprobleme bereits auf der ersten Etappe zogen ihm alle Körner aus dem Körper, die er auf den beiden verbliebenen Etappen auch nicht mehr wiederfand. Eine mögliche Aufgabe stand jedoch nie wirklich im Raum: Gemeinsam schafften wir – auch wenn nicht so erfolgreich wie erhofft – eine weitere Finisher-Medaille eines der größten MTB-Etappenrennen des Planeten zu erobern.

Die große Hitze vor Ort (bis zu 35° Celsius) ist eine der großen Herausforderungen beim Epic Israel
# Die große Hitze vor Ort (bis zu 35° Celsius) ist eine der großen Herausforderungen beim Epic Israel - Ein möglicher Hitzschlag könnte die Ursache gewesen sein, dass es vor allem bei uns nicht so rund lief wie erhofft
Früh am Morgen ging es auf die jeweiligen Etappen
# Früh am Morgen ging es auf die jeweiligen Etappen - Die ersten beiden Etappen starteten je um 7 Uhr, die letzte dann um 8 Uhr morgens
Für Tobi (vorne) und mich (hinten) lief das Rennen nicht nach Plan
# Für Tobi (vorne) und mich (hinten) lief das Rennen nicht nach Plan - Bereits am zweiten Tag fühlte Tobi sich kraftlos und schlapp. Die letzten beiden Etappen wurde für ihn schließlich zu einer echten Qual

Organisation von A bis Z mit Optimierungsbedarf

Im Hinblick auf die Organisation gilt das Epic Israel seit Jahren als sehr vorbildlich. Dies können wir in weiten Teilen bestätigen, auch wenn wir in manchen Bereichen noch Verbesserungspotenzial erkennen. Von der täglichen Verpflegung über eine komplett überwachten Bike-Bereich bis hin zu veranstaltungsnahen Unterkünften mangelt es den Teilnehmern an nichts. Doch an einigen kleinen Stellen liefen die Dinge nicht ganz so, wie wir es erwartet hatten. Die Mahlzeiten nach den Etappenrennen, also Mittagessen und Abendessen, ähnelten sich trotz eines mehr als üppigen Buffets über die vier Tage hinweg sehr stark. Auch bei der Verpflegung auf der Rennstrecke und im Ziel gibt es noch etwas Verbesserungspotenzial.

Die Veranstaltung bietet in weiten Teilen alles das, was man sich von einem Event dieser Art erwartet
# Die Veranstaltung bietet in weiten Teilen alles das, was man sich von einem Event dieser Art erwartet
Kompetenter Support durch verschiedene Bike-Dienstleister halfen bei jeglichen Problemen mit dem Material
# Kompetenter Support durch verschiedene Bike-Dienstleister halfen bei jeglichen Problemen mit dem Material
Auch die Wege vor Ort sind sehr kurz gehalten und man kommt schnell von A nach B
# Auch die Wege vor Ort sind sehr kurz gehalten und man kommt schnell von A nach B
Etwas Sorge bereiteten uns die hygienischen Zustände im Zielbereich
# Etwas Sorge bereiteten uns die hygienischen Zustände im Zielbereich - Die Löffel und Zangen am Buffet fühlten sich nach der häufigen Benutzung mit dreckigen Händen sehr unangenehm an
Epic Israel (4 von 7)
# Epic Israel (4 von 7)
Epic Israel (5 von 7)
# Epic Israel (5 von 7)

Ein mögliches größeres Problem der Veranstaltung sind zudem die Hygienezustände: Auch wenn wir diesbezüglich in Deutschland etwas verwöhnt sind, scheinen die dortigen Zustände teilweise bedenkenswert. Das Wasser an den Verpflegungsstellen wird über einen klassischen Gartenschlauch in große Wassereimer gefüllt und dann dort mit Kannen geschöpft. Dabei befindet sich das Wasser teilweise über längere Zeit in der Hitze und zudem landen teilweise verschmutzte Kannen wieder im Eimer. Auch bei der Zielverpflegung besteht aus unserer Sicht Verbesserungspotenzial: Das dortige Buffet schöpft jeder Teilnehmer selbstständig mit den eigenen Händen, die nach mehreren Dutzend Kilometern im Staub und Dreck verständlicherweise dreckig sind. Und so greifen hunderte Leute mit derselben dreckigen Kelle das Essen. Es ist natürlich möglich, dass wir Mitteleuropäer mit diesen für uns ungewohnten Bedigungen deutlich größere Probleme bekommen als einheimische Fahrer. Leitungswasser ist beispielsweise grundsätzlich ohne Probleme trinkbar. Mitteleuropäern wird trotzdem empfohlen, dies nicht zu verzehren, da es im Vorfeld stark behandelt wird und unser Organismus auf dieses Wasser nicht eingestellt ist. Als Teilnehmer des Rennens bleibt während der Etappe alledings gar keine andere Wahl als das Wasser zu sich zu führen. Diesbezüglich wäre eine kleine Optimierung in Bezug auf die Verpflegung wünschenswert.

Schlussendlich: wir wissen nicht genau woher die Probleme bei Tobi stammten, doch diese Themen könnten durchaus ein beteiligter Faktor gewesen sein und wurden beispielsweise beim Cape Pioneer in Südafrika deutlich besser gelöst. Letztlich sind es diesbezüglich nur Kleinigkeiten, doch im Großen und Ganzen vermissten wir einen gewissen Bezug der Veranstalter zu den Sportlern. Es fehlte etwas das Gefühl, dass Teilnehmer und Organisatoren zusammen einem gemeinsamen Projekt nachgehen. Das großartige Gemeinschaftsgefühl zwischen allen Beteiligten bei solchen Mehrtagesveranstaltungen blieb im Vergleich zu anderen Events etwas auf der Strecke.

Eine große Abendveranstaltung kombinierte das Abendessen mit der Siegerehrung und dem Briefing für die kommende Etappe
# Eine große Abendveranstaltung kombinierte das Abendessen mit der Siegerehrung und dem Briefing für die kommende Etappe - Beim Abendessen vermissten wir trotz eines üppigen Buffets etwas Abwechslung im Speiseplan
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Die Reise ins Heilige Land – Unsere Eindrücke

Israel ist definitiv eine Reise wert: Wohl kaum auf dem Planeten gibt es einen Ort, an dem geschichtsträchtige Orte so dicht aufeinanderliegen. An so ziemlich jeder Ecke gibt es historische Dinge zu entdecken, die aber nicht nur für begeisterte Historiker interessant sind. Die Kombination aus Meer, schönen Orten und bergigem Hinterland bietet ein wirklich schönes Gesamtbild.

Die Lebenskultur dort ähnelt in weiten Teilen denen hier in Europa. Die Infrastruktur muss sich keineswegs vor den hiesigen Ländern verstecken. Auch in Bezug auf die Sicherheitslage können wir die hiesigen Vorurteile ausräumen. Auf unserer Reise kamen wir in keiner Weise in Kontakt mit jeglicher Art von Sicherheitsbedenken – eher im Gegenteil: Es wird ein enorm hoher Sicherheitsaufwand im Land betrieben. An allen Ecken und Enden finden sich Militärs oder Sicherheitsbeamte. Am Flughafen geht dies soweit, dass die Sicherheitskontrollen das uns bekannte Maß weit übersteigen und somit deutlich mehr Zeit eingeplant werden muss. Manch einer musste schließlich sogar sein Rad in Israel vorerst zurücklassen, weil die Sicherheitsbehörden Bedenken bezüglich der Sicherheit hatten.

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Die Begeisterung vor Ort kennte keine Grenzen
# Die Begeisterung vor Ort kennte keine Grenzen - An vielen Stellen jubelten uns eine Großzahl an Einheimischen zu
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Unser Fazit des Epic Israel

Das Rennen im Heiligen Land wird seinem Ruf gerecht: Wohl kein Mountainbike-Rennen dieser Welt glänzt mit einer derartigen Kombination aus Tourismus und MTB-Erlebnis. Die Streckenplaner leisten ganze Arbeit und bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmer die bestmöglichen Trails, die das Land zu bieten hat. Und dabei meistern die Organisatoren es gekonnt, den Nachteil eines einzigen Start- und Zielortes auszumerzen. Einzig kleiner Wermutstropfen sind die teilweise langen An- und Rückfahrten in die Gegenden, in denen die äußerst tollen Trails zu finden sind.

Das Event glänzt durch eine tolle Organisation, die in vielen Teilen all das bietet, was man sich von einem Etappenrennen dieser Art wünscht. Es gibt jedoch noch einige Bereiche wie beispielsweise die Hygiene vor Ort, die unserer Meinung nach etwas verbessert werden sollten. Nichtsdestotrotz erlebten wir eine enorme Gastfreundschaft vor Ort und vier unheimlich spannende Tage auf dem Rad, die leider für uns nicht ganz so erfreulich verliefen wie erhofft.

Wir hoffen, dass euch unser Blog gefallen hat und ihr bei unseren nächsten Abenteuer, das sicher folgen wird, wieder dabei seid. Jetzt wünsche wir euch zunächst aber eine schöne Offseason und viel Spaß auf den Herbsttrails!

Viele Grüße,
Tobi und Gabi

Das war's vom Epic Israel 2019!
# Das war's vom Epic Israel 2019! - Mit vielen interessanten Eindrücken kehrten Tobi und ich zurück aus dem heiligen Land
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Alle Artikel zu unserem Live-Blog beim Epic Israel 2019:

Fotos: SportPhotography | Epic Israel
  1. benutzerbild

    ExB

    dabei seit 06/2012

    Sehr interessantes und lesenswertes Fazit!
    Auch eure Anmerkungen/Kritikpunkte absolut legitim und nachvollziehbar, vermisst man leider bei vielen Berichten.

    Ich bleib dabei ... gute Erholung bzw. schöne Herbsttrails euch beiden
  2. Anzeige

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