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Robidišče ist ein kleines malerisches Dorf im westlichsten Zipfel Sloweniens.
Robidišče ist ein kleines malerisches Dorf im westlichsten Zipfel Sloweniens.
Der bildschöne Fluss Nadiža lädt nach dem Radeln zu einem kurzen Sprung ins kalte Nass ein.
Der bildschöne Fluss Nadiža lädt nach dem Radeln zu einem kurzen Sprung ins kalte Nass ein.
RTC5 foto Anže Petkovšek
RTC5 foto Anže Petkovšek
Das neue Trailcenter umfasst bereits fünf Mountainbike-Trails die für alle Könnerstufen bestens geeignet sein sollen.
Das neue Trailcenter umfasst bereits fünf Mountainbike-Trails die für alle Könnerstufen bestens geeignet sein sollen.
RTC foto by Anže Petkovšek
RTC foto by Anže Petkovšek
RTC3 foto Anže Petkovšek
RTC3 foto Anže Petkovšek
RTC1 foto by Anže Petkovšek
RTC1 foto by Anže Petkovšek
Auch Fahrtechnik-Kurse und geführte Touren werden hier angeboten.
Auch Fahrtechnik-Kurse und geführte Touren werden hier angeboten.
Das neu gelernte Wissen kann man dann direkt auf den Trails anwenden.
Das neu gelernte Wissen kann man dann direkt auf den Trails anwenden.
Robidisce Outdoor home accomodations
Robidisce Outdoor home accomodations
Robidisce village foto Anže Petkovšek
Robidisce village foto Anže Petkovšek
RTC4 foto Anže Petkovšek
RTC4 foto Anže Petkovšek

Im westlichen Zipfel Sloweniens liegt die kleine Gemeinde Robidišče. Neben der unberührten Natur und dem wunderschönen Fluss Nadiža hat das Bergdorf ab sofort noch eine weitere Attraktion in petto, die vor allem Mountainbiker ansprechen dürfte – denn ab sofort gibt es in Robidišče einen Trailpark. Benedikt Griffig, Inhaber eines Ferienhauses direkt vor Ort, hat uns umfangreiche Infos zum neuen Trail-Center zukommen lassen.

Ein alpiner Fluss und kühles Bier

Auf einer Höhe von etwa 700 Metern, am westlichsten Zipfel Sloweniens, liegt Robidišče. In den letzten Jahren hat sich dieses kleine von der Sonne verwöhnte Dorf zu einem Synonym für den slowenischen Boutique-Tourismus entwickelt: ein perfekter Ort, um die Natur im Soča-Tal zu erleben. Gleichzeitig ist es seit diesem Jahr das Zuhause des ersten und einzigen Bikeparks in der Region: dem Robidišče Trail Center.

Robidišče ist ein kleines malerisches Dorf im westlichsten Zipfel Sloweniens.
# Robidišče ist ein kleines malerisches Dorf im westlichsten Zipfel Sloweniens.
Diashow: Robidišče Trail Center: Neue Trail-Destination im unberührten Slowenien
RTC1 foto by Anže Petkovšek
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Das neue Trailcenter umfasst bereits fünf Mountainbike-Trails die für alle Könnerstufen bestens geeignet sein sollen.
Auch Fahrtechnik-Kurse und geführte Touren werden hier angeboten.
Robidisce village foto Anže Petkovšek
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Im Tal des smaragdgrünen Soča-Flusses schlängelt sich zudem noch ein weiterer, nicht minder schöner Strom in Richtung Meer: die Nadiža. Der wärmste Fluss in den Alpen verläuft in unmittelbarer Nähe zu Robidišče und ist über die Trails erreichbar. Nach einem langen Tag auf dem Bike kann man dann bei einem kühlen Bier in den kristallklaren Flussbecken baden und entspannen.

Der bildschöne Fluss Nadiža lädt nach dem Radeln zu einem kurzen Sprung ins kalte Nass ein.
# Der bildschöne Fluss Nadiža lädt nach dem Radeln zu einem kurzen Sprung ins kalte Nass ein.

Eine Geschichte über Newcomer, Nachbarn und Gleichgesinnte

Vor etwa zehn Jahren machten sich Miha und Neja – frisch verheiratet – auf die Suche nach Trails in den endlosen Bergen rund um Robidišče. Was sie hier fanden, waren jedoch weitaus mehr als nur Trails: sie fanden unberührte Natur, wundervolle Nachbarn, ihr zukünftiges Zuhause und das hieraus entstandene Robidišče Trail Center. Bereits nach einem Wochenende war klar, dass Robidišče der perfekte Ausgangspunkt für Mountainbiker ist.

RTC5 foto Anže Petkovšek
# RTC5 foto Anže Petkovšek

So kauften die beiden ein altes Bauernhaus im Dorf und bauten es über die Jahre zu einem kleinen Bed & Breakfast um. Sie machten sich an die Arbeit, säuberten alte und verlassene Wege und erschufen gemeinsam mit Ihrer Familie, den Nachbarn, Freunden und ein paar Locals weitere neue Trails. Nach und nach kamen mehr Gleichgesinnte in den Ort und eine neue Mountainbike-Szene war geboren.

Auf feinsten Trails hinunter zum glasklaren Fluss

Derzeit verfügt das Robidišče Trail Center über fünf reine Mountainbike-Trails. Sie sind alle in etwa zwei Kilometer lang und überwinden zwischen 300 und 400 Tiefenmeter. Die ersten beiden Trails Napoleon und Logyeah sind als Naturtrails angelegt. Beide kombinieren technische und verblockte Sektionen mit flowigen Abschnitten, alte Wanderwege mit Sektionen, die von Hand geshaped wurden. Mihas Sohn Vidian – ein slowenischer Downhill-Nachwuchsfahrer – sorgte dafür, dass es auch an Schlüsselstellen und Sprüngen nicht fehlt. Für diejenigen, die es etwas ruhiger angehen lassen wollen, gibt es auch überall eine entsprechende „chicken line“.

Das neue Trailcenter umfasst bereits fünf Mountainbike-Trails die für alle Könnerstufen bestens geeignet sein sollen.
# Das neue Trailcenter umfasst bereits fünf Mountainbike-Trails die für alle Könnerstufen bestens geeignet sein sollen.
RTC foto by Anže Petkovšek
# RTC foto by Anže Petkovšek
RTC3 foto Anže Petkovšek
# RTC3 foto Anže Petkovšek

Die kurz vor der Eröffnung des Trailcenters fertig gestellten Trails Schumba, Fat Hans und Fit Helga sind typische Flowtrails und wurden in Zusammenarbeit mit Alliance Trail Building gebaut, die ihre Handschrift bereits auf den Flowtrails in Sölden hinterlassen haben.

Fat Hans ist der Lieblingstrail des fünfjährigen Sohnes von Mitinhaber Luka. Ein Flowtrail für die ganze Familie. Auf Fit Helga geht es schon zügiger zur Sache und wer möchte, verbringt hier viel Zeit in der Luft, ohne jemals zu weit vom Boden abzuheben. So kann sich jeder langsam und sicher an sein Limit herantasten. Der fünfte Trail – Schumba – ist weitgehend naturbelassen, ohne große Hindernisse, mit flachen und weiten Kurven. Am Einstiegspunkt der Trails befindet sich außerdem noch ein kleiner Übungsparcours: hier kann man sich vor den ersten Fahrten aufwärmen und an der eigenen Sprung- und Kurventechnik arbeiten.

RTC1 foto by Anže Petkovšek
# RTC1 foto by Anže Petkovšek

Egal welchen Trail man wählt, alle enden in den einladenden Flussbecken der glasklaren Nadiža. Für den Weg nach oben gibt es zwei Shuttlepunkte, die einen innerhalb von fünf Minuten wieder zum Traileinstieg befördern – und zwar den ganzen Tag!

In der Nebensaison fahren die Shuttles am Wochenende (oder nach Absprache), im Juli und August die gesamte Woche über. Wer möchte, kann auch auf den Shuttle verzichten und den Weg nach oben aus eigener Kraft überwinden. Lediglich bei wirklich schlechtem Wetter wie Starkregen oder Sturm ist der Park geschlossen.

Das Team des Robidišče Trail Center bietet außerdem geführte Touren und Fahrtechnikkurse – mit meist lokalen Mountainbike Profis – an. Außerdem kennen die Guides die besten Spots an der Nadiža und wissen meistens, wo sich dort ein kühles Bier versteckt.

Auch Fahrtechnik-Kurse und geführte Touren werden hier angeboten.
# Auch Fahrtechnik-Kurse und geführte Touren werden hier angeboten.
Das neu gelernte Wissen kann man dann direkt auf den Trails anwenden.
# Das neu gelernte Wissen kann man dann direkt auf den Trails anwenden.

Schlafen, Essen und ein zweites Zuhause

Das Robidišče Trail Center ist wie ein zweites Zuhause für Mountainbiker. Das Haus und der Garten sind von Bikern für Biker erschaffen worden. Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern. Für Familien oder größere Gruppen ist auch ein Apartment verfügbar. Nach dem Aufstehen wartet ein hausgemachtes Frühstück. Mittagessen oder ein BBQ sind auf Anfrage verfügbar. Die Bikes werden sicher in einem extra Raum verstaut. Werkstatt und Bikewash sind selbstverständlich auch vorhanden. Im riesigen Garten mit überdachtem Essplatz kann man den Tag gemütlich bei einem Lagerfeuer ausklingen lassen.

Robidisce Outdoor home accomodations
# Robidisce Outdoor home accomodations
Robidisce village foto Anže Petkovšek
# Robidisce village foto Anže Petkovšek

Auf der anderen Straßenseite befindet sich das Gasthaus des lokalen Bauers aus Robidišče. Hier wird traditionelles Essen, hergestellt aus lokalen Produkten, serviert. Gleich nebenan sind die Ferienhäuser der Familie Škvor. Hier gibt es Apartments in wundervollen alten Steinhäusern, besonders gut geeignet für größere Gruppen und Familien. Außerdem organisiert die Familie Wandertouren und Touren mit dem e-Bike. Wer gerne im eigenen Ferienhaus unterkommt, findet Platz für bis zu sechs Personen im weißen Haus (Bela Hiša) von Robidišče. Yoga-Lehrerin Friederike und Mountainbiker Benedikt aus Deutschland haben hier einen Ort für die Flucht aus der Großstadt erschaffen und sorgen so für die nötige Balance auf und neben dem Bike.

In der Region warten noch weitere Abenteuer

Robidišče liegt im Herzen der julischen Alpen und somit bietet die Region noch viele weitere Möglichkeiten auf der Suche nach epischen Trails und langen Downhills in atemberaubender Natur: Stol, Kanin, Matajur, Planina Kuhinja sind hierbei sicherlich die Highlights. Das Team des Robidišče Trail Center ist bei der Planung von individuellen Touren und Urlauben gerne behilflich, um allen Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt zu bescheren.

RTC4 foto Anže Petkovšek
# RTC4 foto Anže Petkovšek

Robidišče entwickelt sich zu einem Synonym für Mountainbiken im Soča-Tal und die Bewohner und neu Hinzugezogene haben schon wieder weitere Pläne für die Zukunft in der Schublade. Das einst verlassene Dorf am Ende der Welt wird gerade auf einzigartige Weise wiederbelebt und ist in jedem Fall einen Besuch wert. Und wer weiß, vielleicht gibt es bis dahin auch schon wieder einen neuen Trail.

Weitere Informationen zum Trail Center: www.arbischa.si

Videos

Wie hat euch die kurze Vorstellung des Robidišče Trail Centers gefallen zieht ihr in Betracht dort euren Bike-Urlaub zu verbringen?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Robidišče Trail Center | Text: Benedikt Griffig

Information: MTB-News.de steht in keiner Weise in finanzieller Verbindung zu Verfasser, Fotograf oder Organisator des Berichts. Der Bericht wurde uns von Benedikt Griffig kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für weitere Informationen zum Angebot findet ihr die Link der Anbieter im Artikel.

  1. benutzerbild

    ratz90

    dabei seit 01/2017

    Hmm.. Die Gegend dort sollte eigentlich auch im Winter gut fahrbar sein. Vielleicht schau ich mir das mal an.

    Im Sommer würde ich wahrscheinlich Kranjska Gora, Krvavec und die Sachen um Ljubljana vorziehen.
  2. benutzerbild

    DasOZ

    dabei seit 01/2002

    hagelus schrieb:

    Hört sich gut an.

    Wir planen im September Campingurlaub in Slowenien mit den bikes zu machen.

    Wenn noch wer Tipps für gute Bikeparks hat dann her damit


    Krvavec, die Golovec Trails in Ljubljana und wenn ihr einen Guide wollt, mal hier anfragen: rideslovenia.com, vielleicht hat der Kapa für Tagestrips.
  3. benutzerbild

    DownChiller72

    dabei seit 09/2013

    Ja, Krvavec ist super und günstig. Bikepark Kranjska Gora hat auch einiges zu bieten (unter anderem den langsamsten Sessellift den ich kenne ).
    Kärnten ist auch nicht weit. Da gibt`s die Petzen mit einem sehr langen Flowtrail und Endurostrecken (EWS).
    Single Trail Park Jamnica ist dort auch gleich ums Eck (auch manche EWS Strecken).
  4. benutzerbild

    ratz90

    dabei seit 01/2017

    DownChiller72 schrieb:

    Ja, Krvavec ist super und günstig. Bikepark Kranjska Gora hat auch einiges zu bieten (unter anderem den langsamsten Sessellift den ich kenne ).
    Kärnten ist auch nicht weit. Da gibt`s die Petzen mit einem sehr langen Flowtrail und Endurostrecken (EWS).
    Single Trail Park Jamnica ist dort auch gleich ums Eck (auch manche EWS Strecken).


    Also da gibts schon langsamere Lifte als den in Kranjska Gora Aber stimmt schon, im Verhältnis zur Abfahrtszeit sitzt man relativ lange im Lift. Das ist in Krvavec um einiges besser.

    Sei vielleicht noch dazugesagt das die Gegend um die es im Artikel geht meines Wissens nach nicht so super erreichbar ist. Als Ausgangspunkt um von dort aus andere Ziele/Parks anzufahren würde ich mir das also nicht aussuchen.
    Wenn man allerdings sowieso mit Camper unterwegs ist und das Land abfahren will, kein Problem.
  5. benutzerbild

    budgie

    dabei seit 02/2006

    Ich bin übrigens Benedikt mit dem Ferienhaus vor Ort. Falls ihr also Fragen habt, meldet Euch gerne.

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