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In wenigen Augenblicken geht's los auf das längste Teilstück der Transalp 2019!
In wenigen Augenblicken geht's los auf das längste Teilstück der Transalp 2019!
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Atemberaubende Bilder am heutigen Tag!
Atemberaubende Bilder am heutigen Tag!
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Über schöne Singletrails führte die heutige Etappe
Über schöne Singletrails führte die heutige Etappe
Party im Bulls-Lager!
Party im Bulls-Lager! - Das Gelbe Trikot ist zurück!
Die Pechvögel des Tages
Die Pechvögel des Tages - Daniel Geismayr und Jochen Käß wurden von einem LKW zu Fall gebracht und verloren so wertvolle Sekunden. Wir drücken die Daumen, dass das Duo morgen wieder am Start stehen kann!
Urs ist super gelaunt, auch schon vor der Etappe und bevor klar ist, dass er und Simon ab morgen wieder im gelben Trikot fahren
Urs ist super gelaunt, auch schon vor der Etappe und bevor klar ist, dass er und Simon ab morgen wieder im gelben Trikot fahren - Foto Credit: Ewald Sadie
Simon beginnt schon vor dem Start reichlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen
Simon beginnt schon vor dem Start reichlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen - Foto Credit: Ewald Sadie
Beim Warmfahren herrscht noch keine Hektik, dass ändert sich beim "Geismayr'schen-Tempo-Diktat" auch für Martin schnell
Beim Warmfahren herrscht noch keine Hektik, dass ändert sich beim "Geismayr'schen-Tempo-Diktat" auch für Martin schnell - Foto Credit: Ewald Sadie
Urs erklärt seinen Teamkollegen den entscheidenden Moment der Etappe, als es darum ging das Team Centurion am steilen Anstieg unter Druck zu setzen
Urs erklärt seinen Teamkollegen den entscheidenden Moment der Etappe, als es darum ging das Team Centurion am steilen Anstieg unter Druck zu setzen - Foto Credit: Ewald Sadie
Simon "ready for Flower Ceremony". Endlich wieder im Gelben!
Simon "ready for Flower Ceremony". Endlich wieder im Gelben! - Foto Credit: Ewald Sadie
Martin Frey und sein Partner Hansueli haben heute Pech, genau bevor es auf das 40 km lange Flachstück geht müssen die Beiden einen Platten reparieren und verlieren somit den Anschluss nach vorne
Martin Frey und sein Partner Hansueli haben heute Pech, genau bevor es auf das 40 km lange Flachstück geht müssen die Beiden einen Platten reparieren und verlieren somit den Anschluss nach vorne - Foto Credit: Ewald Sadie
Die Laune ist bei Hansueli trotzdem gut, die Beiden verteidigen mit Rang 5 heute den vierten Gesamtrang!
Die Laune ist bei Hansueli trotzdem gut, die Beiden verteidigen mit Rang 5 heute den vierten Gesamtrang! - Foto Credit: Ewald Sadie

Mit 112 Kilometern ist die 5. Etappe die längste des Rennens gewesen. Auch die fast 3000 Höhenmeter und Regenschauer machten es den Bikern heute nicht leicht. Der Tagessieg und damit das Gelbe Trikot gingen an den Schweizer Urs Huber und den Deutschen Simon Stiebjahn (BULLS). Dahinter und durch einen Sturz zurückgeworfen fuhren Jochen Käß und Daniel Geismayr (Centurion Vaude) mit einem Rückstand von fast 3 Minuten ins Ziel. Auf Platz 3 kämpfte sich das italienisch-norwegische Team Marco Rebagliati und Ole Hem (Wilier 7C Force).

Verwunschene Trails durch den Wald, der kristallklare Lago di Calaita und ein letzter Blick auf die Dolomiten: Die 5. Etappe führte von San Martino nach Folgaria durchs Trentino, begleitet von einigen Regenschauern. Bis die ersten Teams über die Ziellinie fuhren, hatte sich die Sonne wieder durchgesetzt. Zuerst und mit großem Vorsprung kamen Urs Huber und Simon Stiebjahn (BULLS) ins Ziel, die damit das Gelbe Trikot zurückgewannen. Am letzten Anstieg hatte sich das BULLS-Team zunächst absetzen können. Doch Käß und Geismayr kämpften sich wieder ein gutes Stück heran, fielen jedoch nach einem Sturz wieder zurück und verloren damit die Gesamtführung. Weitere 40 Sekunden später kamen Marco Rebagliati und Ole Hem ins Ziel, die damit ihren 3. Podiumsplatz verteidigten. Die folgenden Teams: Roel Verhoeven und Tim Smeenge (NL), Martin Frey (GER) und Hansueli Stauffer (SUI), Juul Van Loon und Bart Classens (BE) sowie Manuel Pliem und David Schöggl (AUT).

In wenigen Augenblicken geht's los auf das längste Teilstück der Transalp 2019!
# In wenigen Augenblicken geht's los auf das längste Teilstück der Transalp 2019!
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Einen besonders emotionalen Moment gab es, als der Nürnberger Alexander vom Team MAXXIS ins Ziel einfuhr, niederkniete und einen Verlobungsring aus der Tasche zog. Die beiden haben schon jede Menge gemeinsam auf dem MTB erlebt, da bot sich so ein Antrag während des Rennens einfach an, erzählt der zukünftige Ehemann, nachdem er ein Ja bekommen hatte – unter Jubel der Zuschauer.

Insgesamt sind rund 700 Teilnehmer aus 37 Nationen am Start. Manche von ihnen haben eine lange Reise hinter sich. Carlos Barrios zum Beispiel. Der 41-Jährige kommt aus Guatemala. „Jeder braucht eine große Herausforderung in seinem Leben“, hat er sich gedacht – und sich für die BIKE Transalp entschieden. Sieben Etappen, 18.500 Höhenmeter und 560 Kilometer schienen ihm für dieses Vorhaben angemessen. Der Mountainbiker startet in der Einzelwertung. „Alleine unterwegs zu sein, das kann für den Kopf ganz schön hart sein“, sagt er. „Zum Glück gewinnt man hier tolle neue Freunde.“ Wenn es dennoch mal hart auf der Strecke wird, denkt er an seine sechsjährige Tochter. Ein buntes Perlenarmband erinnert ihn stets daran, wer zu Hause auf ihn wartet.

Atemberaubende Bilder am heutigen Tag!
# Atemberaubende Bilder am heutigen Tag!
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# BIKE-TRANSALP-2019-04846-2
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Die einzigen Starter aus Südkorea sind Jonghwan Kim und Sangho Lee. Sie haben sich auf den Weg gemacht, um eine Woche Alpenluft zu schnuppern. Unglaublich anstrengend ist es schon, besonders die ersten Tage – die große Belastung, das ungewohnte Essen,… „Aber nach zwei Etappen haben wir angefangen, die wundervolle Landschaft richtig genießen zu können“, sagen die beiden Freunde, die in der Grand Masters Kategorie starten.

Über schöne Singletrails führte die heutige Etappe
# Über schöne Singletrails führte die heutige Etappe
Party im Bulls-Lager!
# Party im Bulls-Lager! - Das Gelbe Trikot ist zurück!
Die Pechvögel des Tages
# Die Pechvögel des Tages - Daniel Geismayr und Jochen Käß wurden von einem LKW zu Fall gebracht und verloren so wertvolle Sekunden. Wir drücken die Daumen, dass das Duo morgen wieder am Start stehen kann!

BULLS-Blog: Inside-Einblicke von Urs Huber

Servus liebe MTB-News.de Leser!
Endlich! Wir sind zurück im gelben Trikot. Was ein Finale heute auf der 5. Etappe. Der Anlauf bis hin zum Schlussanstieg über den Passo Sommo war lang. Knappe 100 km hat mein Sigma Rox 12 schon angezeigt, als es auf den letzten 16 km der Etappe womöglich vorentscheidend um den Titel der Bike Transalp ging. Simon und ich haben direkt die erste Option am Fuße des Anstiegs nutzen können. Ein schwer zu fahrendes, steiles Flussbett mit grobem Geröll musste überwunden werden. Simon als Erster der Gruppe und ich als Zweiter haben es geschafft auf dem Rad zu bleiben. Hinter uns musste das Team Centurion Vaude im gelben Trikot nach einem Fahrfehler kurz vom Rad und wir hatten die Lücke von ca. 10-15 Sekunden auf unserer Seite. Die folgenden Serpentinen, des 900 hm Anstiegs, der gerade erst los ging, sind wir „All-Out“ gefahren und der Vorsprung pendelte sich zwischen 10 und 20 Sekunden ein. Nach weiteren 5 km gab es eine eher undurchsichtige Stelle im Rennen. Die Wegpfeile zeigten spät in die richtige Richtung und wir haben das Ganze im letzten Moment gesehen. Nicht so das Team Centurion Vaude, wie wir später im Ziel erfuhren. Im Rennen wussten wir nicht was los war, aber der Sichtkontakt war gerissen und wir haben voll draufgedrückt, um die Lücke größer werden zu lassen. Simon musste richtig beißen und hatte irgendwann auch Krämpfe. In den folgenden flacheren Passagen habe ich vorne Windschatten gegeben und uns so schnell wie möglich gen Ziel in Folgaria gebracht. Tricky war am Ende noch die 4 km Schlussabfahrt auf einer ziemlich steilen, aber befahrenen Straße.

Urs ist super gelaunt, auch schon vor der Etappe und bevor klar ist, dass er und Simon ab morgen wieder im gelben Trikot fahren
# Urs ist super gelaunt, auch schon vor der Etappe und bevor klar ist, dass er und Simon ab morgen wieder im gelben Trikot fahren - Foto Credit: Ewald Sadie
Simon beginnt schon vor dem Start reichlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen
# Simon beginnt schon vor dem Start reichlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen - Foto Credit: Ewald Sadie
Beim Warmfahren herrscht noch keine Hektik, dass ändert sich beim "Geismayr'schen-Tempo-Diktat" auch für Martin schnell
# Beim Warmfahren herrscht noch keine Hektik, dass ändert sich beim "Geismayr'schen-Tempo-Diktat" auch für Martin schnell - Foto Credit: Ewald Sadie

Mit vollem Sprint auf den letzten 500 Metern bergab sind wir ins Ziel gerauscht und haben sofort auf die Uhr geschaut. Wieviel Zeit sollte vergehen bis Käß/Geismayr ins Ziel kommen würden. Ganze 2:54 min dauerte es bis die Beiden kamen und uns war recht schnell klar, dass etwas vorgefallen sein musste. Zu ausgeglichen waren wir vier in den letzten Tagen gewesen. Neben dem angesprochenen Verfahrer, auch unserem Backup Team mit Hansueli und Martin ist es an der gleichen Stelle passiert, hatten die Beiden noch einen Sturz: Auf der Schlussabfahrt ist ihnen wohl ein LKW in die Quere gekommen und beide sind zu Boden gegangen. Jochen ist wohl auf dem Weg ins Krankenhaus um seinen Ellenbogen checken zu lassen. Hoffen wir das Beste! Gute Besserung von dieser Stelle aus!

Urs erklärt seinen Teamkollegen den entscheidenden Moment der Etappe, als es darum ging das Team Centurion am steilen Anstieg unter Druck zu setzen
# Urs erklärt seinen Teamkollegen den entscheidenden Moment der Etappe, als es darum ging das Team Centurion am steilen Anstieg unter Druck zu setzen - Foto Credit: Ewald Sadie

Die Vorkommnisse haben das Ganze heute dann natürlich ein wenig eingetrübt. Keiner will seine sportlichen Kontrahenten so besiegen, auch wenn man sagen muss: Fehler passieren, wenn man unter Druck steht. Hätten wir die Lücke direkt zu Beginn des Anstiegs nicht aufreißen können, so wäre es sicher anders gekommen.

Auch wir haben uns bei der Bike Transalp schon verfahren und mein persönliches Credo bei diesem Rennen ist „heil nach Hause kommen“. Denn es ist für die Veranstalter quasi unmöglich sieben Tage in den Alpen den Verkehr lahm zu legen. Auch Wanderer kreuzen immer wieder die Rennstrecke. Hoffen wir, dass wir Jochen und Daniel morgen wieder an der Startlinie sehen. Und wir hoffen natürlich selbst, den Vorsprung von gut 2:40 min bis Samstag verteidigen zu können. Wäre super geil nach 2011, damals mit Konny Looser für‘s Team Stöckli, die Transalp zu gewinnen. Das wäre der erste große Sieg gemeinsam mit Simon. Wir sind heiß drauf.

Bis bald.
Gruezi Urs :-)

Simon "ready for Flower Ceremony". Endlich wieder im Gelben!
# Simon "ready for Flower Ceremony". Endlich wieder im Gelben! - Foto Credit: Ewald Sadie
Martin Frey und sein Partner Hansueli haben heute Pech, genau bevor es auf das 40 km lange Flachstück geht müssen die Beiden einen Platten reparieren und verlieren somit den Anschluss nach vorne
# Martin Frey und sein Partner Hansueli haben heute Pech, genau bevor es auf das 40 km lange Flachstück geht müssen die Beiden einen Platten reparieren und verlieren somit den Anschluss nach vorne - Foto Credit: Ewald Sadie
Die Laune ist bei Hansueli trotzdem gut, die Beiden verteidigen mit Rang 5 heute den vierten Gesamtrang!
# Die Laune ist bei Hansueli trotzdem gut, die Beiden verteidigen mit Rang 5 heute den vierten Gesamtrang! - Foto Credit: Ewald Sadie

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

Alle Artikel zur BIKE Transalp 2019:

Infos: Pressemitteilung BIKE Transalp | Bilder: Markus Gerber/Martin Sass
  1. benutzerbild

    IBC_Redaktion

    dabei seit 08/2012

    Die längste Etappe der Transalp 2019 liegt hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern! Im Gesamtklassement gab es am heutigen Tag eine Veränderung: Das Bulls-Duo Huber/Stiebjahn eroberte heute Gelb! Alle Infos des Tages inklusive eines Bulls-Inside-Einblicks gibt‘s hier!


    → Den vollständigen Artikel „Transalp 2019 #5: Bulls erobert Gelb“ ansehen


    [img]https://fthumb0.mtb-news.de/cache/750_auto_1_1_0/d3/aHR0cHM6Ly93d3cubXRiLW5ld3MuZGUvbmV3cy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxOS8wNy9CVC1zdGFnZV81LmpwZw.jpg[/img]
  2. benutzerbild

    claire

    dabei seit 08/2010

    Anbei der Bericht vom Team CV:

    "Die beiden Top Teams CENTURION VAUDE und Bulls1 waren am letzten Anstieg gemeinsam unterwegs.
    Jochen Käß rutschte über eine Wurzel und kam zu Fall.
    Dies nutzte Bulls für eine Attacke auf das gelbe Trikot.
    Denn kleinen Rückstand von ca. 20 Sekunden hatten Daniel und Jochen schon wieder fast geschlossen, als im Wald ein Abzweig extrem schlecht ausgeschildert war.
    Bulls erwischte durch Zufall den richtigen Weg und unser Team fuhr mindestens 1 Minute lang in die falsche Richtung.
    Bis sie zurück am Track waren summierte sich der Rückstand auf über 2 Minuten.
    Oben am Pass hatte der Rückstand sich bereits auf nur noch -1:45 Minuten reduziert.
    Zuletzt ging es 5 Kilometer auf der Straße Richtung Ziel.
    Im letzten Kreisverkehr ca. 250 Meter vor dem Ziel, der durch die Polizei gesichert war, winkte ein Polizist just in dem Moment als unsere Jungs mit hohem Tempo einfuhren, einen LKW durch.
    Daniel konnte durch eine Vollbremsung soweit zum stehen kommen, dass er nur gegen die Plane geschleudert wurde.
    Jochen konnte den Aufprall nicht mehr verhindern und rutschte unter den LKW.
    Er hat einige Verletzungen, die schlimmste davon am Ellenbogen.
    Trotzdem gelang es beiden noch auf Platz 2 ins Ziel zu kommen.
    Der dadurch entstandene Rückstand von - 2:41 auf das gelbe Trikot ist damit nebensächlich."


    Wirklich schade finde ich es, dass durch eine Fehlentscheidung eines Außenstehenden die Gesundheit der Fahrer so stark in Gefahr gebracht wird.....vom Verlauf des Rennens mal ganz abgesehen. Den Rückstand können die Jungs von CV nur zu fahren, wenn es Defekte oder schwerere Stürze geben sollte (und da hofft ja keine drauf!). Schade - es war soooo spannend.
    Klar ist - das sich Bulls 1 das Gelbe verdient geschnappt hat.
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  4. benutzerbild

    Lord Shadow

    dabei seit 06/2006

    To finish first, you have to finish first. In dem Fall aber schon bitter.
  5. benutzerbild

    2steep4us

    dabei seit 06/2009

    Das sind leider Klassiker, schlechte bzw. irreführende Beschilderung und behindernder Verkehr auf der Strecke hat schon so manchen Sieg verhindert! Und das nicht nur bei der Bike-Transalp.

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