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Pivot Trail 429
Pivot Trail 429 - Diese Ausstattung zeigt das Dämpferupgrade mit dem FOX DPX2. Ohne Pedale bringt dieses Bike 12,9 kg auf die Waage.
29 Zoll oder 27.5+ – Das Trail 429 nimmt beide Laufradgrößen
29 Zoll oder 27.5+ – Das Trail 429 nimmt beide Laufradgrößen
17 mm für -0,5°
17 mm für -0,5° - Mit dieser Lagerschale kann man das Tretlager und den Lenkwinkel bei Bedarf etwas anpassen.
An der Front arbeitet eine FOX 34 mit 130 mm Federweg
An der Front arbeitet eine FOX 34 mit 130 mm Federweg - In den Einstellmöglichkeiten beschränkt man sich bei der Fit4 auf drei Modi mit Feinjustage des offenen Modus.
Upgrade auf den DPX2
Upgrade auf den DPX2 - Wer gerne mehr Kontrolle über die Einstellungen am Dämpfer hat, kann bei Pro und Team-Version das Upgrade vom DPS auf den DPX2 bestellen. 149 € schlagen dafür zu Buche.
Kontrolle bis ins Detail
Kontrolle bis ins Detail - Die exakte Bestimmung von Lenkpräzision und Flex erreicht man bei Pivot mit der hauseigenen Lenkzentrale.
Für lange Tage im Sattel
Für lange Tage im Sattel - In Zusammenarbeit mit WTB setzt Pivot auf viel Komfort auf langen Touren. Form und Polsterung werden in vielen Schritten angepasst.
XTR Antrieb und DW-Link Hinterbau
XTR Antrieb und DW-Link Hinterbau - Besonders gelungen ist der Schlagschutz, welcher keine Lücke lässt auf der die Kette einen bleibenden Eindruck hinterlassen könnte.
Fach für Verlegehilfe und Di2 Batterie
Fach für Verlegehilfe und Di2 Batterie - Unter diesem Deckel erhält man Zugang in den Rahmen. Sei es zur leichteren Verlegung der Züge oder für eine Batterie.
Platz satt
Platz satt - Besonders Fahrer aus matschigen Regionen dürfte die Reifenfreiheit glücklich machen.
157 mm breiter Hinterbau
157 mm breiter Hinterbau - Immer mehr Hersteller nutzen diese Breite.
DW-Hinterbau mit 120 mm Federweg
DW-Hinterbau mit 120 mm Federweg - Stramm und dennoch mit Komfort. DW-Hinterbauten punkten mit einer guten Balance zwischen Sportlichkeit und genügend Reserven. Gleichzeitig verfügt das Trail 429 über eine breitere Abstützung der Lager aufgrund der verloren gegangenen Umwerferoption.
Keine Angriffsfläche an der Achse
Keine Angriffsfläche an der Achse - Pivots Hauseigene Achse macht Steinkontakt unwahrscheinlicher. Bremsscheiben passen bis zu 200 mm rein – wenn auch knapp.
Dicke Dinger
Dicke Dinger - 34 mm Innenweite an den Reynolds Laufrädern stützen die Maxxis 2.4 Widetrail Reifen stabil ab. Grip und Komfort nehmen deutlich zu.
Stereotypisch Moab?
Stereotypisch Moab? - Auf den sogenannten Slickrocks braucht es nicht viel Federweg – eher Effizienz und Vortrieb. Fast hat man das Gefühl auf einem Flowtrail zu fahren.
Schnell mal rauf mit Schwung und Power
Schnell mal rauf mit Schwung und Power - Viele kleine Stufen fordern einen schnellen Antritt für Schwung. Auf Dauer durchaus anstrengend. 29 Zoll und moderater Federweg helfen.
Über die Kuppe runter…
Über die Kuppe runter…
…und gleich wieder hoch – Typisch Moab.
…und gleich wieder hoch – Typisch Moab.
It's never downhill in Moab
It's never downhill in Moab - Unendlich viele kleine Gegenanstiege prägen den Charakter der Trails. Ein Bike sollte hier Komfort bieten aber auch nicht zu viel Energie schlucken.
Nicht nach links schauen
Nicht nach links schauen - Man sollte sich auf seinen Untersatz verlassen können, wenn man auf solchen Wegen unterwegs ist.
Da schepperts auf dem Portal-Trail
Da schepperts auf dem Portal-Trail - Wer hier auf Sicht unterwegs ist, sollte ein schnelles Auge haben und bei Bedarf auch durch grobe Linien manövrieren können. Die Stufen sind teilweise sehr hoch und nicht alle abrollbar.
120 mm in sportlich, komfortablem Paket
120 mm in sportlich, komfortablem Paket - Der Verzicht auf die Umwerfoption ermöglicht eine verbreiterte Abstützung am unteren Umlenkhebel.
VOLUMENSPACERFOTO
VOLUMENSPACERFOTO
Kleiner Sportwagen mit leistungsfähigem Fahrwerk
Kleiner Sportwagen mit leistungsfähigem Fahrwerk - Wer ein Bike für schnelle Trails sucht und auf ruppigen Strecken keine Renngeschwindigkeit fahren möchte, findet im Pivot Trail 429 einen erstaunlich vielseitigen und variablen Begleiter.

Pivot Trail 429 im ersten Test: Mit dem Trail 429 löst Pivot das alte Mach 429 Trail ab und will das Dreigestirn zwischen agilem Fahrverhalten, Effizienz und Nehmerqualitäten in neuem Glanz erstrahlen lassen. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit und einigen Pivot-typischen Aluminium-Prototypen in diversen Ausführungen zeigt sich das Trailbike mit einem komplett neu gestalteten Rahmen. Durch alle Größen hindurch sind gegenüber dem alten Modell die Reachwerte gewachsen, die Kettenstreben verkürzt sowie der Sitzwinkel steiler geworden. Man möchte die Kunden bedienen, welche diese kurze Federwegskategorie schätzen und ein Bike suchen, das leicht auf ausgedehnten Touren weder die Höhenmeter, noch den einen oder anderen ruppigen Trail scheut.

Steckbrief: Pivot Trail 429

EinsatzbereichTrail
Federweg130-140 mm/120 mm
Laufradgröße27.5ʺ, 29ʺ
RahmenmaterialCarbon
Gewicht (o. Pedale)2,9 kg
RahmengrößenXS, S, M, L, XL
Websitewww.pivotcycles.com
Preis: ab 5.649 Euro
Bikemarkt: Pivot kaufen

Gegenüber dem Vorgänger zeigt sich der Rahmen des neuen Pivot Trail 429 aufgeräumter. Alle Züge sind nach innen gewandert und die Linienführung des Rahmens wirkt klarer. Je nach Einsatzzweck kann das Bike entweder mit 29″ oder 27,5+ Laufrädern bestückt werden, wobei bei letzterem die Geometrie über eine externe 17 mm-Lagerschale im Steuerrohr angepasst wird. Wer will, kann dies aber auch in der 29er Variante nutzen, um den Lenkwinkel einen halben Grad flacher zu gestalten. 2,9 kg bringt der Medium-Rahmen inklusive Fox DPS-Dämpfer auf die Waage. Wie an den neuesten Pivot-Modellen auch verfügt das Bike über der 157 mm breiten Hinterbau Namens Super-Boost-Plus. Hiermit wird neben erhöhter Laufradsteifigkeit vor allem auch eine sehr große Matschfreiheit sowie Platz für die (optionalen) bis zu 2,8″ breiten 27,5+ Reifen gewährleistet. Neu in diesem Bereich ist für Pivot ebenfalls die reine Verwendung von 1-fach Antrieben.

Pivot Trail 429
# Pivot Trail 429 - Diese Ausstattung zeigt das Dämpferupgrade mit dem FOX DPX2. Ohne Pedale bringt dieses Bike 12,9 kg auf die Waage.
Diashow: Pivot Trail 429 im ersten Test - Wenig Federweg für den breiten Einsatz
Upgrade auf den DPX2
Keine Angriffsfläche an der Achse
29 Zoll oder 27.5+ – Das Trail 429 nimmt beide Laufradgrößen
Schnell mal rauf mit Schwung und Power
Fach für Verlegehilfe und Di2 Batterie
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Geometrie

Vergleicht man das Pivot Trail 429 mit anderen Bikes der 120 mm Federwegsklasse, so zeigt es sich nicht nur recht lang im Reach, sondern auch flacher im Lenkwinkel. Nicht übertrieben, aber dennoch finden sich diese Werte oft eher in der 140 mm-Kategorie. Mit fünf Rahmengrößen, den kürzeren Sitzrohren und einer speziellen XS-Version deckt Pivot mit dem Trail 429 nicht nur ein großes Spektrum an Varianten ab, sondern betont bewusst die Option der Wahl nach Vorliebe im Reach gegenüber der reinen Rahmenhöhe. Bei Körpergröße 1,84 m und einem langen Oberkörper griffen wir zu Rahmengröße XL mit einem 60 mm Vorbau.

Geometrie mit 29″-Laufrädern:

GrößeXSSMLXL
Sitzrohrlänge359 mm397 mm428 mm460 mm497 mm
Sitzwinkel virtuell74,5°74°74°74°74°
Oberrohrlänge552 mm581 mm615 mm635 mm659 mm
Reach390 mm410 mm440 mm460 mm480 mm
Stack583 mm590 mm601 mm606 mm617 mm
Radstand1111 mm1130 mm1164 mm1187 mm1211 mm
Kettenstrebenlänge430 mm430 mm430 mm430 mm430 mm
Federgabel-Offset51 mm51 mm51 mm51 mm51 mm
Steuerrohrlänge85 mm90 mm102 mm108 mm120 mm
Tretlager-Höhe34,3 mm34,3 mm34,3 mm34,3 mm34,3 mm
Lenkwinkel67°67,3°67,3°67,3°67,3°

Geometrie mit 27,5+ Laufrädern und 17 mm Lagerschale:

GrößeXSSMLXL
Sitzrohrlänge359 mm397 mm428 mm460 mm497 mm
Sitzwinkel virtuell73,9°73,4°73,4°73,4°73,4°
Oberrohrlänge552 mm581 mm615 mm635 mm659 mm
Reach384 mm404 mm434 mm454 mm474 mm
Stack588 mm594 mm605 mm611 mm622 mm
Radstand1116 mm1135 mm1169 mm1192 mm1216 mm
Kettenstrebenlänge430 mm430 mm430 mm430 mm430 mm
Federgabel-Offset51 mm51 mm51 mm51 mm51 mm
Steuerrohrlänge85 mm90 mm102 mm108 mm120 mm
Tretlagerhöhe34,8 mm34,8 mm34,7 mm34,7 mm34,7 mm
Lenkwinkel66,4°66,7°66,7°66,7°66,7°

Besonderen Wert legt man bei Pivot auch auf die Nutzbarkeit der Bikes für kleine Menschen
# Besonderen Wert legt man bei Pivot auch auf die Nutzbarkeit der Bikes für kleine Menschen - Diese XS Version verfügt nicht nur über eine extrem niedrige Überstandshöhe, sondern auch über eine leicht angepasste Geometrie und Kinematik um den Anforderungen kleiner Menschen gerecht zu werden.

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29 Zoll oder 27.5+ – Das Trail 429 nimmt beide Laufradgrößen
# 29 Zoll oder 27.5+ – Das Trail 429 nimmt beide Laufradgrößen
17 mm für -0,5°
# 17 mm für -0,5° - Mit dieser Lagerschale kann man das Tretlager und den Lenkwinkel bei Bedarf etwas anpassen.

Ausstattung

  • Federgabel Fox Factory 34 (130 mm)
  • Dämpfer Fox Factory Float DPS Evol (45 mm)
  • Antrieb Shimano XTR/XT
  • Bremsen Shimano XT
  • Laufräder DT Swiss 29 M1700 30 mm – Upgrade Reynolds Blacklabel Enduro 29
  • Reifen Maxxis Minion DHRII 29” x 2.4” – Maxxis Rekon 29″ x 2.4″
  • Cockpit Phoenix Team Carbon 35 mm (760 mm) / Phoenix Team Enduro 35 mm (XS: 35 mm, SM: 45 mm, M, L, XL: 55 mm)
  • Sattelstütze Fox Transfer (150 mm)
Komplette Ausstattung zum Ausklappen

Pivot Trail 429 – Ausstattung 29″

ModellTeam XTRTeam XX1Pro XT/XTRPro XO1Race XTRace XO1
FedergabelFOX Factory 34 130 mm FOX Factory 34 130 mm FOX Factory 34 130 mm FOX Factory 34 130 mm FOX Performance 34 130 mm FOX Performance 34 130 mm
DämpferFOX Factory Float DPS EVOLFOX Factory Float DPS EVOLFOX Factory Float DPS EVOLFOX Factory Float DPS EVOLFOX Performance Float DPS EVOLFOX Performance Float DPS EVOL
AntriebShimano XTR 1x11XX1 Eagle 1x12Shimano XT 1x11XO1 Eagle 1x12Shimano SLX 1x11XO1 Eagle 1x12
KurbelRace Face Next SLXX1 EagleRace Face Next SLXO1 EagleRace Face Aeffect SLX1
BremseShimano XTR TrailSRAM Guide UltimateShimano XTShimano XTShimano SLXShimano SLX
LaufradsatzReynolds Blacklabel Enduro 29 (34 mm)Reynolds Blacklabel Enduro 29 (34 mm)DT Swiss 29 M1700 (30 mm)DT Swiss 29 M1700 (30 mm)Sun Ringle Duroc 29 (30 mm)Sun Ringle Duroc 29 (30 mm)
Laufradsatz Upgradoption--Reynolds Blacklabel Enduro 29 (+1.600 €)Reynolds Blacklabel Enduro 29 (+1.600 €)--
SattelstützeFOX TransferFOX TransferFOX TransferFOX TransferFOX TransferFOX Transfer
SattelWTB Vigo TeamWTB Vigo TeamWTB Vigo TeamWTB Vigo TeamWTB Vigo RaceWTB Vigo Race
LenkerPhoenix Team Carbon 35 mm – 760 mmPhoenix Team Carbon 35 mm – 760 mmPhoenix Team Carbon 35 mm – 760 mmPhoenix Team Carbon 35 mm – 760 mmPhoenix Race Aluminium 35 mm – 750 mmPhoenix Race Aluminium 35 mm – 750 mm
GriffePhoenix Team PadlocPhoenix Team PadlocPhoenix Team PadlocPhoenix Team PadlocPhoenix Team PadlocPhoenix Team Padloc
VorbauPhoenix Team 35 mm Phoenix Team 35 mm Phoenix Team 35 mm Phoenix Team 35 mm Phoenix Team 35 mm Phoenix Team 35 mm
ReifenMaxxis Minion DHR II 29 x 2.4 / Maxxis Rekon 29 x 2.4Maxxis Minion DHR II 29 x 2.4 / Maxxis Rekon 29 x 2.4Maxxis Minion DHR II 29 x 2.4 / Maxxis Rekon 29 x 2.4Maxxis Minion DHR II 29 x 2.4 / Maxxis Rekon 29 x 2.4Maxxis Minion DHR II 29 x 2.4 / Maxxis Rekon 29 x 2.4Maxxis Minion DHR II 29 x 2.4 / Maxxis Rekon 29 x 2.4
Preis9.349 €10.399 €6.799 €8.149 €5.649 €6.199 €

Pivot Trail 429 – Ausstattung 27.5+”

ModellTeam XTRTeam XX1Pro XT/XTRPro XO1Race XTRace XO1
FedergabelFOX Factory 34 130 mm FOX Factory 34 130 mm FOX Factory 34 130 mm FOX Factory 34 130 mm FOX Performance 34 130 mm FOX Performance 34 130 mm
DämpferFOX Factory Float DPS EVOLFOX Factory Float DPS EVOLFOX Factory Float DPS EVOLFOX Factory Float DPS EVOLFOX Performance Float DPS EVOLFOX Performance Float DPS EVOL
AntriebShimano XTR 1x11XX1 Eagle 1x12Shimano XT 1x11XO1 Eagle 1x12Shimano SLX 1x11XO1 Eagle 1x12
KurbelRace Face Next SLXX1 EagleRace Face Next SLXO1 EagleRace Face Aeffect SLX1
BremseShimano XTR TrailSRAM Guide UltimateShimano XTShimano XTShimano SLXShimano SLX
LaufradsatzReynolds Blacklabel 27.5 Plus (40 mm)Reynolds Blacklabel 27.5 Plus (40 mm)DT Swiss 27.5+ M1700 (40 mm)DT Swiss 27.5+ M1700 (40 mm)DT Swiss 27.5+ M1700 (40 mm)Sun Ringle Duroc Comp 27.5 (40 mm)
Laufradsatz Upgradoption--Reynolds Blacklabel 27.5 Plus (40 mm) – (+1.600 €)Reynolds Blacklabel 27.5 Plus (40 mm) – (+1.600 €)--
SattelstützeFOX TransferFOX TransferFOX TransferFOX TransferFOX TransferFOX Transfer
SattelWTB Vigo TeamWTB Vigo TeamWTB Vigo TeamWTB Vigo TeamWTB Vigo RaceWTB Vigo Race
LenkerPhoenix Team Carbon 35 mm – 760 mmPhoenix Team Carbon 35 mm – 760 mmPhoenix Team Carbon 35 mm – 760 mmPhoenix Team Carbon 35 mm – 760 mmPhoenix Race Aluminium 35 mm – 750 mmPhoenix Race Aluminium 35 mm – 750 mm
GriffePhoenix Team PadlocPhoenix Team PadlocPhoenix Team PadlocPhoenix Team PadlocPhoenix Team PadlocPhoenix Team Padloc
VorbauPhoenix Team 35 mm Phoenix Team 35 mm Phoenix Team 35 mm Phoenix Team 35 mm Phoenix Team 35 mm Phoenix Team 35 mm
ReifenMaxxis Rekon 27.5 x 2.8Maxxis Rekon 27.5 x 2.8Maxxis Rekon 27.5 x 2.8Maxxis Rekon 27.5 x 2.8Maxxis Rekon 27.5 x 2.8Maxxis Rekon 27.5 x 2.8
Preis9.349. €10.399 €6.799 €8.149 €5.649 €6.199 €

An der Front arbeitet eine FOX 34 mit 130 mm Federweg
# An der Front arbeitet eine FOX 34 mit 130 mm Federweg - In den Einstellmöglichkeiten beschränkt man sich bei der Fit4 auf drei Modi mit Feinjustage des offenen Modus.
Upgrade auf den DPX2
# Upgrade auf den DPX2 - Wer gerne mehr Kontrolle über die Einstellungen am Dämpfer hat, kann bei Pro und Team-Version das Upgrade vom DPS auf den DPX2 bestellen. 149 € schlagen dafür zu Buche.
Kontrolle bis ins Detail
# Kontrolle bis ins Detail - Die exakte Bestimmung von Lenkpräzision und Flex erreicht man bei Pivot mit der hauseigenen Lenkzentrale.
Für lange Tage im Sattel
# Für lange Tage im Sattel - In Zusammenarbeit mit WTB setzt Pivot auf viel Komfort auf langen Touren. Form und Polsterung werden in vielen Schritten angepasst.
XTR Antrieb und DW-Link Hinterbau
# XTR Antrieb und DW-Link Hinterbau - Besonders gelungen ist der Schlagschutz, welcher keine Lücke lässt auf der die Kette einen bleibenden Eindruck hinterlassen könnte.
Fach für Verlegehilfe und Di2 Batterie
# Fach für Verlegehilfe und Di2 Batterie - Unter diesem Deckel erhält man Zugang in den Rahmen. Sei es zur leichteren Verlegung der Züge oder für eine Batterie.
Platz satt
# Platz satt - Besonders Fahrer aus matschigen Regionen dürfte die Reifenfreiheit glücklich machen.
157 mm breiter Hinterbau
# 157 mm breiter Hinterbau - Immer mehr Hersteller nutzen diese Breite.

Im Detail

Im Vergleich zum Vorgänger Mach 429 Trail wirkt das neue Pivot Trail 429 nicht nur aufgeräumter, sondern auch um einiges schlanker und ähnlich wie das Mach 5.5 etwas kantiger. Das liegt nicht nur an der nun internen Zugführung mit den sauber gefertigten Abdeckkappen, sondern auch an der niedrigeren Überstandshöhe sowie der moderneren Geometrie.

Alle Decals sind farblich aufeinander abgestimmt und runden das Gesamtbild ebenso ab wie die hauseigene Lenkzentrale mit dem komfortsteigernden Padloc-System in den Griffen. Auf langen Abfahrten reduziert dies deutlich den Armpump. Mit dem 157 mm breiten Super-Boost-Plus Hinterbau holt man sich eine Menge Vorteile ins Haus bei geringem Gewichtsnachteil an der Nabe. Mehr Matschfreiheit und die Option, zwischen 29 und 27,5+ Laufrädern wählen zu können, machen das Rad genauso variabler wie die 17 mm-Lagerschale für das Steuerrohr um den Lenkwinkel und die Tretlagerhöhe anzupassen.

DW-Hinterbau mit 120 mm Federweg
# DW-Hinterbau mit 120 mm Federweg - Stramm und dennoch mit Komfort. DW-Hinterbauten punkten mit einer guten Balance zwischen Sportlichkeit und genügend Reserven. Gleichzeitig verfügt das Trail 429 über eine breitere Abstützung der Lager aufgrund der verloren gegangenen Umwerferoption.
Keine Angriffsfläche an der Achse
# Keine Angriffsfläche an der Achse - Pivots Hauseigene Achse macht Steinkontakt unwahrscheinlicher. Bremsscheiben passen bis zu 200 mm rein – wenn auch knapp.
Dicke Dinger
# Dicke Dinger - 34 mm Innenweite an den Reynolds Laufrädern stützen die Maxxis 2.4 Widetrail Reifen stabil ab. Grip und Komfort nehmen deutlich zu.

Auf dem Trail

Im Presscamp war die Wahl der Trails in ihrer Dramaturgie durchaus gut gewählt. So erfuhren wir die ersten Eindrücke auf sehr flowigen Pisten mit wenigen und wenn eher einfachen technischen Abschnitten. Auf solchen Strecken kann das Pivot Trail 429 mit viel Spritzigkeit und einem effizienten Antritt glänzen. Den Griff zum Hebel für den Lockout vermisst man zumeist nicht. Entscheidet man sich dennoch für eine Modusänderung, so verwandelt sich das Bike in der harten Einstellung fast schon in ein Hardtail. Diese Variante wird man höchstens auf Asphalt oder sehr schlagfreien Waldautobahnen verwenden. Im Gelände ist sie quasi überflüssig. In der mittleren Stellung zeigt sich das Trail 429 etwas verzeihender, sollte man einer Wurzel oder einem kleinen Steinfeld begegnen. Wir erfreuten uns aber zumeist am direkten Vortrieb und der Traktion im offenen Modus.

Stereotypisch Moab?
# Stereotypisch Moab? - Auf den sogenannten Slickrocks braucht es nicht viel Federweg – eher Effizienz und Vortrieb. Fast hat man das Gefühl auf einem Flowtrail zu fahren.
Schnell mal rauf mit Schwung und Power
# Schnell mal rauf mit Schwung und Power - Viele kleine Stufen fordern einen schnellen Antritt für Schwung. Auf Dauer durchaus anstrengend. 29 Zoll und moderater Federweg helfen.

Eine entsprechende Abstimmung vorausgesetzt, greift am Trail 429 erstaunlich spät die Vernunft und man hält sich erst in einem Bereich zurück, in dem man sonst eher auf ein Enduro-Bike setzen würde.

Dringt man weiter vor ins Hinterland von Moab, sind kurze Sprinteinlagen nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel. Zahllose Gegenanstiege, Senken und unendlich viele Steinplatten, die wie Stufen auf dem Trail ausliegen, wollen überwunden werden. Hier kann das Pivot Trail 429 seine Stärken voll ausspielen. Ein niedriges Gesamtgewicht mit den straffen, aber dennoch nicht über die Maßen harten 120 mm Federweg schaffen es in Kombination mit den großen Laufrädern, viel Spaß und Geschwindigkeit zu generieren, ohne dafür zu viel Kraft zu benötigen.

Wir staunten nicht schlecht, als Pivot-Eigentümer Chris Cocalis began, die Gruppe der Tester in heftigeres Terrain zu führen und ohne zu zögern sein Bike über grobe Stufen und über Spalten zu springen. Das war nicht unbedingt das Gelände, in welchem man solch ein kurzhubiges Bike vermuten würde. Eine entsprechende Abstimmung vorausgesetzt, greift aber auch hier erstaunlich spät die Vernunft und hält sich erst in einem Bereich zurück, in dem man sonst getrost auf ein Enduro-Bike setzen würde.

Vertrauen ins Material
# Vertrauen ins Material - Chris Cocalis scheute auch vor solchen Aktionen nicht zurück. Zu kurz kommen ist auf den Felsen keine Option.

Über die Kuppe runter…
# Über die Kuppe runter…
…und gleich wieder hoch – Typisch Moab.
# …und gleich wieder hoch – Typisch Moab.

Diese Feuerprobe stand ebenfalls noch auf dem Programm: Wer Moab kennt, dem ist vermutlich auch der legendäre Portal-Trail ein Begriff. Erde gibt es dort definitiv keine mehr. Dafür umso mehr steile Stufen, sich verschneidende Felsen und jede Menge Potenzial, für eine falsche Linie einen zu hohen Preis zu bezahlen. 130 mm an der Front und 120 mm am Heck will man hier eigentlich nicht unter sich haben. Entsprechend angespannt waren die Gesichter der Tester am Trail-Einstieg, die wussten, welches Gelände uns erwartete. Ein Spaziergang war diese Abfahrt definitiv nicht. Dennoch machte auch hier die Kombination aus breiten Felgen und dicken Reifen, sowie die verlängerte Geometrie des Pivot Trail 429 das Terrain bezwingbar. Nach der Abfahrt waren sich alle einig: selbst ein gelegentlicher Ausflug auf solch rabiate Strecken ist mit etwas Fahrtechnik ohne weiteres möglich und Pivot schafft es hier, neue Maßstäbe für Nehmerqualitäten in dieser Federwegsklasse zu setzen.

It's never downhill in Moab
# It's never downhill in Moab - Unendlich viele kleine Gegenanstiege prägen den Charakter der Trails. Ein Bike sollte hier Komfort bieten aber auch nicht zu viel Energie schlucken.
Nicht nach links schauen
# Nicht nach links schauen - Man sollte sich auf seinen Untersatz verlassen können, wenn man auf solchen Wegen unterwegs ist.
Da schepperts auf dem Portal-Trail
# Da schepperts auf dem Portal-Trail - Wer hier auf Sicht unterwegs ist, sollte ein schnelles Auge haben und bei Bedarf auch durch grobe Linien manövrieren können. Die Stufen sind teilweise sehr hoch und nicht alle abrollbar.

Das ist uns aufgefallen

  • Federweg 130/120 mm können sich nach ganz schön viel anfühlen und trotzdem effizient sein.
  • Soft zu den Händen Von WTB hat Pivot das Padlock-System lizenziert. Besonders auf langen Ausfahrten helfen die soften Enden der Griffe den Komfort merklich zu steigern und gleichzeitig Kraft zu sparen.
  • FOX DPX2 Dämpferupgrade Selbst bei einem Fahrergewicht von 100 kg war mit dem größten Volumenspacer das Federwegsende nicht erreichbar. Der Hinterbau bietet auch mit weniger Spacerhillfe ausreichend Reserven.
  • FOX 34 mit 130 mm Federweg Wir hatten mit fünf von maximal sechs Volumenspacern sehr selten Durchschläge, fühlten uns sicher und hatten nicht mit Armpump zu kämpfen.
  • Dicke Reifen auf breiten Felgen Diese Kombination kann den Einsatzbereich eines Bikes mit wenig Federweg deutlich nach oben ausweiten.
  • Kurzer Hinterbau und DW-Link Kettenstreben werden durch die Rahmengröße bei Pivot nicht länger – eine Glaubensfrage. Mit dem DW-Link und einem passend gewählten Anti-Squat steigt das Vorderrad am Trail 429 trotzdem nicht in steilen Anstiegen.
120 mm in sportlich, komfortablem Paket
# 120 mm in sportlich, komfortablem Paket - Der Verzicht auf die Umwerfoption ermöglicht eine verbreiterte Abstützung am unteren Umlenkhebel.
Schwere und sportliche Fahrer sollten zulegen
# Schwere und sportliche Fahrer sollten zulegen - Wir montierten 5 von maximal 6 Volumenspacern, um die 130 mm Moabtauglich zu machen.

Fazit – Pivot Trail 429

Mit dem Trail 429 gelingt Pivot ein Balanceakt in der 120 mm-Federwegskategorie. Ein erstaunlich leistungsfähiger Hinterbau trifft auf einen edlen Carbonrahmen mit durchdachten Detaillösungen wie Geometrieanpassung und Option auf eine große Wasserflasche. Die Ausstattung ist sinnvoll sowie robust gewählt und obgleich diese Bikeklasse oft eher auf das letzte gesparte Gramm setzt, fällt das Pivot 429 Trail dennoch leicht genug aus. Als Schwäche lässt sich höchstens anführen, das man sich von der Umwerferoption verabschiedet hat. Und wie so oft bei Pivot: Man steht vor der Wahl zwischen häuslichem Frieden und einem neuen Spielzeug.

Pro
  • Klettereffizient
  • Nehmerqualitäten liegen weit über der 120 mm Klasse
  • Robuste Ausstattung
  • Fahrqualität
  • Platz für eine große Wasserflasche
Contra
  • Preis
  • Umwerfer sind manchmal in dieser Federwegsklasse gerne gesehen
Kleiner Sportwagen mit leistungsfähigem Fahrwerk
# Kleiner Sportwagen mit leistungsfähigem Fahrwerk - Wer ein Bike für schnelle Trails sucht und auf ruppigen Strecken keine Renngeschwindigkeit fahren möchte, findet im Pivot Trail 429 einen erstaunlich vielseitigen und variablen Begleiter.

Testablauf

Wir wurden von Pivot zum Presscamp eingeladen und konnten das Trail 429 auf diversen Trails in Moab testfahren.

Hier haben wir das Pivot Trail 429 getestet

  • Moab: Mag7 Bullrun, Great Escape, Goldbar-Rim – Steine und Sand mit vielen technischen Anstiegen aber auch flowigen Abfahrten.
  • Moab: Portal – Sehr steinig mit großen Stufen und Spitzkehren
Testerprofile ausklappen

Tester-Profil: Andreas Knodel
„60100 kg86 cm„56184 cm
Andreas ist einer der Biker, der versucht so viel wie möglich aufs Bike zu kommen aber es aus beruflichen Gründen oft nicht schafft. Fitness und Gewichtsklasse könnten dementsprechend besser sein. 12 weit abgestufte Gänge, eine angenehme Sitzposition und eine Geometrie sowie Suspension die Sicherheit bietet, nimmt er gerne mit, um sich die Ausfahrten mit den trainierteren Kollegen zu erleichtern.
Fahrstil
Gerne schnell mit technischen Abschnitten im Gelände. Eher mehr Bodenkontakt als Vorliebe für Luftakrobatik.
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails und Bikepark.
Vorlieben beim Fahrwerk
Komfortabel
Vorlieben bei der Geometrie
Langer Reach für einen langen Oberkörper. Vorbau nicht zu kurz und Lenker nicht zu schmal.




Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    knoda

    dabei seit 10/2007

    Hab die Griffe nur drei Tage gefahren. In dieser Zeit haben sie super gehalten. Normalerweise kämpfe ich sehr viel früher mit Armpump als bei diesem Test. Ich führe dies auch auf die Griffe zurück. Was die Dauerhaltbarkeit anbelangt kann ich nichts sagen, überlege aber, mir das System selbst anzuschaffen.
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    knoda

    dabei seit 10/2007

    fullspeedahead
    spannender Artikel, an den Testfahrer: halten denn die Phoenix Team Padloc Griffe auch was aus? Die Ergons haben ja am Rand doch diesen Hartplastik Knauf eingebaut (und sind mir doch nach wenigen Monaten kaputt gegangen) - bevor ich aus Neugierde einen Carbonlenker für Nicht-padlock Griffe zu Sondermüll mache (denn beim erneuten Geradeschneiden würde man gut 5cm verlieren), bin ich mir lieber sicher, dass das System wirklich was taugt... Die Idee ist ja durchaus vernünftig.
    Hab die Griffe nur drei Tage gefahren. In dieser Zeit haben sie super gehalten. Normalerweise kämpfe ich sehr viel früher mit Armpump als bei diesem Test. Ich führe dies auch auf die Griffe zurück. Was die Dauerhaltbarkeit anbelangt kann ich nichts sagen, überlege aber, mir das System selbst anzuschaffen.
  4. benutzerbild

    Mr.T

    dabei seit 09/2004

    Hier sagt man: Looks like dog`s breakfast.
  5. benutzerbild

    RockAddict

    dabei seit 10/2016


    Soviel zum Thema Super duper mega hyper Boost +++

    Edit: 2025 werden wir Autoräder montieren können :D
  6. benutzerbild

    Grinsekater

    dabei seit 08/2002

    Masira
    Eine preisgünstigere (aber mindestens genau so potente!) Alternative wäre das Banshee Phantom.
    Geometriewerte nahezu identisch, 29 und 27.5+ fahrbar, niedrigere Überstandshöhe. Einziges "Manko: das Phnatom ist 100gr schwerer.
    Banshee ist immer ein ziemlich guter Tipp für preisbewusste Fahrer, die nicht unbedingt einen Carbonrahmen etc möchten.
    Vom Fahrverhalten liegt das Trail429 ziemlich genau zwischen Phantom und Prime. Phantom hatte ich selbst eins und das Prime läuft gerade im Langzeittest. Das Trail 429 ist etwas sportlicher und agiler als das Phantom und bietet aber auch (für 120 mm) erstaunlich viele Reserven. Mit dem Prime holt man sich trotz nur 15 mm mehr am Heck (aber immerhin 30 mm mehr an der Front) doch schon sehr viel mehr "Enduro" ins Haus.

    Spannend ist der Vergleich mit anderen Bikes dieser 120 mm Kategorie wie zum Beispiel dem Ibis Ripley oder dem Specialized Camber. Besonderes das alte Modell, welches wir gegen das neue getestet haben. All diese Bikes sind in ihrem Fokus (trotz annähernd gleichem Federweg) noch mehr auf Kilometerfressen ausgelegt. Das Trail429 ist wirklich ein wenig ein Sonderling, der Kilometerfressen kann – es aber nicht krumm nimmt, wenn man auch mal etwas (oder auch viel) rabiater mit ihm umgeht.

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