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Die SRAM Code RSC ist die neue Flaggschiff-DH-Bremse der Amerikaner und soll mit ihrer großen Einstellbarkeit, guten Modulation und hohen Bremskraft überzeugen
Die SRAM Code RSC ist die neue Flaggschiff-DH-Bremse der Amerikaner und soll mit ihrer großen Einstellbarkeit, guten Modulation und hohen Bremskraft überzeugen - mit 270 € (UVP) pro Bremse liegt sie auf einem Niveau mit den meisten High-End-Bremsen. Wem das zu teuer ist, der hat die Option zur günstigeren Code R zu greifen.
Der Bremssattel erinnert an die kleine Schwester Guide, ist jedoch eine ganze Ecke wuchtiger geworden
Der Bremssattel erinnert an die kleine Schwester Guide, ist jedoch eine ganze Ecke wuchtiger geworden - das liegt nicht zuletzt an den deutlich gewachsenen Kolben und dem größeren Bremsflüssigkeitsvolumen.
Die Griffe sind symmetrisch und können sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite befestigt werden
Die Griffe sind symmetrisch und können sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite befestigt werden - ein Kugellager im Gelenk verhindert effektiv, dass dieses ausschlägt und der Hebel Spiel bekommt.
Über die kleine Schraube auf dem Hebel lässt sich dessen Ruheposition in einem großen Bereich verstellen.
Über die kleine Schraube auf dem Hebel lässt sich dessen Ruheposition in einem großen Bereich verstellen.
Das Rädchen in der Mitte des Bremsgriffs verstellt den eigentlichen Druckpunkt
Das Rädchen in der Mitte des Bremsgriffs verstellt den eigentlichen Druckpunkt - “in” bedeutet, dass er weiter zum Lenker wandert.
Die SRAM Code RSC-Bremsen werden mit Centerline-Scheiben ausgeliefert
Die SRAM Code RSC-Bremsen werden mit Centerline-Scheiben ausgeliefert - wir sind in unserem Test 200 mm Scheiben vorne und hinten gefahren.
Die Bremsen sind voll Matchmaker-kompatibel
Die Bremsen sind voll Matchmaker-kompatibel - dadurch lassen sich Bedienelemente wie Schalthebel oder Variostützen-Hebel daran befestigen.
SRAM Code RSC Bremse-7
SRAM Code RSC Bremse-7
Wir sind die SRAM Code RSC-Bremse im Verlauf der vergangenen Saison sowohl im Enduro- als auch im Downhill-Einsatz gefahren
Wir sind die SRAM Code RSC-Bremse im Verlauf der vergangenen Saison sowohl im Enduro- als auch im Downhill-Einsatz gefahren - dazu waren die Bremsen an den Bikes zwei verschieden schwerer Tester mit sehr unterschiedlichen Einsatzgebieten montiert.
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Auch in sehr steilem Gelände und bei Dauerbremsen konnten wir die SRAM Code RSC nicht ans Limit bringen
Auch in sehr steilem Gelände und bei Dauerbremsen konnten wir die SRAM Code RSC nicht ans Limit bringen - diese begeistert stattdessen mit ihrer grandiosen Dosierbarkeit und breiten Palette an Einstellungsmöglichkeiten.

SRAM Code RSC im Test: Die alte Avid Code-Bremse war ein echter Klassiker und fand sich sogar noch an den Downhill Bikes so mancher World Cup-Fahrer, als sie schon längst etwas in die Jahre gekommen war. Anfang 2017 legten die Amerikaner dann endlich nach und präsentierte die neue SRAM Code RSC – eine massive Downhill-Bremse auf Basis der beliebten Guide-Reihe, die das alte Erfolgsrezept aus Power und Dosierbarkeit wieder aufleben lassen soll. Wir haben die schwarzen Anker im Verlauf einer Saison getestet.

Diashow: SRAM Code RSC Bremse im Test - Vier Kolben außer Rand und Band
Die Bremsen sind voll Matchmaker-kompatibel
Die SRAM Code RSC ist die neue Flaggschiff-DH-Bremse der Amerikaner und soll mit ihrer großen Einstellbarkeit, guten Modulation und hohen Bremskraft überzeugen
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Über die kleine Schraube auf dem Hebel lässt sich dessen Ruheposition in einem großen Bereich verstellen.
Wir sind die SRAM Code RSC-Bremse im Verlauf der vergangenen Saison sowohl im Enduro- als auch im Downhill-Einsatz gefahren
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SRAM Code RSC – Infos & Preise

Die neue SRAM Code RSC ist in Sachen Bremsleistung das unangefochtene Alphatier in SRAMs mittlerweile recht umfangreicher Bremsen-Palette. Dank vier bärenstarker Kolben sollte sie auch stark genug sein, um Bud Spencer und Terence Hill zu stoppen. Das soll sie nicht nur ideal für den Downhill-Einsatz machen – wer sein Bike regelmäßig in hochalpinen Verhältnissen bewegt, ein paar Kilo mehr auf den Rippen hat oder einfach nur auf Bremspower steht, kann den schwarzen Anker natürlich auch an seinem Trail- oder Enduro-Bike montieren. Die neue Code basiert auf dem vom Enduro-Modell Guide bekannten offenen System, fällt jedoch deutlich voluminöser aus. Das soll das nötige Plus an Bissfestigkeit bei gewohnt guter Dosierung bringen. Wem 270 € (UVP) pro Bremse zu viel sind, der wird alternativ bei der SRAM Code R fündig, die auf derselben Technologie basiert, allerdings ohne Griffweitenverstellung und SwingLink auskommt.

  • Bremsflüssigkeit Dot 5.1
  • Hebel SwingLink, kugelgelagert
  • Sattel 4 Kolben (16/15 mm Durchmesser)
  • Einstellungen Griffweite, Druckpunkt (werkzeuglos)
  • Material Aluminium
  • Bremsbeläge metallisch (ausgeliefert), organisch (nachrüstbar)
  • Bremsscheiben Centerline (160, 170, 180, 200 mm)
  • Farbe schwarz
  • Gewicht 297 g (gewogen, VR-Bremse mit Belägen, ungekürzte Leitung, ohne Lenkerschelle)
  • www.sram.com
  • Preis 270 € (UVP) | Bikemarkt: SRAM Code RSC kaufen
Die SRAM Code RSC ist die neue Flaggschiff-DH-Bremse der Amerikaner und soll mit ihrer großen Einstellbarkeit, guten Modulation und hohen Bremskraft überzeugen
# Die SRAM Code RSC ist die neue Flaggschiff-DH-Bremse der Amerikaner und soll mit ihrer großen Einstellbarkeit, guten Modulation und hohen Bremskraft überzeugen - mit 270 € (UVP) pro Bremse liegt sie auf einem Niveau mit den meisten High-End-Bremsen. Wem das zu teuer ist, der hat die Option zur günstigeren Code R zu greifen.
Der Bremssattel erinnert an die kleine Schwester Guide, ist jedoch eine ganze Ecke wuchtiger geworden
# Der Bremssattel erinnert an die kleine Schwester Guide, ist jedoch eine ganze Ecke wuchtiger geworden - das liegt nicht zuletzt an den deutlich gewachsenen Kolben und dem größeren Bremsflüssigkeitsvolumen.

In der Hand

Die SRAM Code RSC erinnert optisch stark an die Guide-Modelle – sowohl der Geber als auch der Bremssattel sind jedoch deutlich massiver ausgeführt. Als Bremsflüssigkeit dient, wie bei allen SRAM und Avid-Bremsen, das hochwertige Dot 5.1 – alternativ ist jedoch auch Dot 4 möglich. Das von uns getestete RSC-Modell verfügt über die komplette Palette an Funktionen: Sowohl die Griffweite (Reach), als auch der Druckpunkt (Contact Point) lassen sich werkzeuglos verstellen. Zudem wird der Geber über den sogenannten SwingLink angesteuert, der den Leerweg verkürzen soll, ohne auf Kosten der Modulation zu gehen. Die Montage am Lenker gestaltet sich dank offener Klemmschellen denkbar einfach – Griffe und Schalthebel müssen dafür nicht entfernt werden. Außerdem ist es auch egal, ob man seine Bremsen “regulär” oder “Moto-style” (vorne rechts, hinten links) fährt, denn die Bremsen sind symmetrisch und können auf jeder Seite montiert werden. Zudem kann man dank Matchmaker für ein sehr aufgeräumtes Cockpit sorgen, indem man passende SRAM oder RockShox-Bedienelemente am Bremsgriff befestigt.

Die Griffe sind symmetrisch und können sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite befestigt werden
# Die Griffe sind symmetrisch und können sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite befestigt werden - ein Kugellager im Gelenk verhindert effektiv, dass dieses ausschlägt und der Hebel Spiel bekommt.
Über die kleine Schraube auf dem Hebel lässt sich dessen Ruheposition in einem großen Bereich verstellen.
# Über die kleine Schraube auf dem Hebel lässt sich dessen Ruheposition in einem großen Bereich verstellen.
Das Rädchen in der Mitte des Bremsgriffs verstellt den eigentlichen Druckpunkt
# Das Rädchen in der Mitte des Bremsgriffs verstellt den eigentlichen Druckpunkt - “in” bedeutet, dass er weiter zum Lenker wandert.

Der Bremssattel fällt besonders voluminös aus und sticht mit seiner weit von der Scheibe abstehenden Form stark ins Auge. Im Inneren verstecken sich vier Kolben, die über zwei unterschiedliche Durchmesser verfügen. Da die Bremsbeläge auf der Seite, auf der die Scheibe in die Bremse einläuft, immer etwas stärker angepresst werden, sind die Kolben auf dieser Seite mit 15 mm Durchmesser etwas kleiner als die 16 mm Kolben der auslaufenden Seite. Dadurch soll der Belag immer optimal aufliegen, was im Endeffekt mehr Bremsleistung und Modulation bedeutet. Im vorderen Teil des Sattels befindet sich das Heat Shield, ein kleines Stahl-Blech, das bei der Hitzeableitung helfen soll. Die SRAM Code RSC-Bremse wird mit metallischen (Sinter-) Belägen ausgeliefert – optional kann man jedoch auch organische Beläge erwerben. Wir haben beide Optionen getestet.

Die SRAM Code RSC-Bremsen werden mit Centerline-Scheiben ausgeliefert
# Die SRAM Code RSC-Bremsen werden mit Centerline-Scheiben ausgeliefert - wir sind in unserem Test 200 mm Scheiben vorne und hinten gefahren.
Die Bremsen sind voll Matchmaker-kompatibel
# Die Bremsen sind voll Matchmaker-kompatibel - dadurch lassen sich Bedienelemente wie Schalthebel oder Variostützen-Hebel daran befestigen.
SRAM Code RSC Bremse-7
# SRAM Code RSC Bremse-7

Im Prinzip wird die SRAM Code fahrfertig ausgeliefert – in den meisten Fällen werden die Leitungen jedoch deutlich zu lang sein. Bei Rahmen mit interner Leitungsverlegung wird man ohnehin nicht darum herumkommen, diese zu kürzen. Die dafür notwendigen Pins und Oliven sind allerdings im Lieferumfang enthalten. Wer sich geschickt anstellt, kommt um ein nachträgliches Entlüften herum. Dazu muss man vor dem Entfernen der Leitung den Bremshebel soweit nach oben drehen, dass der Leitungsabgang den höchsten Punkt darstellt – dadurch tritt kein Dot aus dem Hebel aus. Da die Leitung beim Kürzen am anderen Ende geschlossen ist, fällt der Dot-Verlust hierbei minimal aus. Hier findet ihr eine detaillierte Beschreibung zum Kürzen der Leitung und Entlüften der Bremse. SRAM empfiehlt allerdings, die Bremse nach dem Kürzen grundsätzlich zu entlüften. Der Bremssattel der Code RSC ist dafür mit dem neuen Bleeding-Edge-Port ausgestattet, der die Angelegenheit so sauber und tropffrei wie möglich gestalten soll. Wie man eine SRAM-Bremse mit Bleeding-Edge-Port entlüftet, lest ihr in unserem Artikel.

Auf dem Trail

Wir sind die SRAM Code RSC-Bremse mit 200 mm Centerline-Scheiben an zwei verschiedenen Rädern mit zwei verschiedenen Testern gefahren. Während unser 1,93 m großer und 100 kg schwerer Chefredakteur Hannes damit im deutschen Mittelgebirge Trails auf seinem 29″ Enduro-Bike unsicher gemacht hat, war unser 68 kg leichter Downhill-Reporter Gregor damit im Enduro- und Downhill-Renneinsatz unterwegs. Wie bereits erwähnt, bieten die Hebel der SRAM Code RSC einen breiten Einstellbereich, der wirklich jede Vorliebe abdecken sollte. Neben der Ruhelage des Hebels lässt sich so auch der Leerweg von fast Null auf bis kurz vor den Lenker justieren. So hatten weder Hannes, der dank zur Körpergröße passenden Pranken die Hebel sehr weit vom Lenker entfernt bevorzugt, noch Gregor, dessen Mädchenhände es kaum erlauben, ein Blatt Papier zwischen Bremshebel und Lenker durchzuziehen, Probleme, die präferierte Einstellung zu finden. Da die Architektur zu großen Teilen dieselbe ist, überrascht es wenig, dass sich die Code sehr ähnlich wie die kleine Schwester Guide anfühlt – wir würden jedoch sagen, dass der Druckpunkt tendenziell sogar noch etwas knackiger geworden ist. Damit liegt die Code RSC nicht mehr weit unter dem digitalen Niveau einer Shimano oder Formula-Bremse, glänzt jedoch mit gewohnt exzellenter Dosierbarkeit.

Wir sind die SRAM Code RSC-Bremse im Verlauf der vergangenen Saison sowohl im Enduro- als auch im Downhill-Einsatz gefahren
# Wir sind die SRAM Code RSC-Bremse im Verlauf der vergangenen Saison sowohl im Enduro- als auch im Downhill-Einsatz gefahren - dazu waren die Bremsen an den Bikes zwei verschieden schwerer Tester mit sehr unterschiedlichen Einsatzgebieten montiert.
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Eines sollte man bereits vor der ersten Fahrt wissen: Die SRAM Code RSC hat Power – viel Power! Die Modulation ist allerdings tatsächlich derartig gut, dass man keine Angst haben muss, beim ersten harten Bremsmanöver über den Lenker zu fliegen. Wer von einer deutlich schwächeren Bremse auf die Code umsteigt, kann im Prinzip einfach losfahren – wie viel Bremskraft wirklich da ist, bemerkt man erst, wenn man sie auch benötigt. So leistet sich die Bremse auch unter einem schweren Fahrer in steilem Gelände keine Blöße und quittiert ängstliches Dauerschleifen nur mit einem müden Achselzucken. Im Downhill-Einsatz konnte uns die Standfestigkeit und der stoisch unveränderte Druckpunkt der SRAM-Bremse beeindrucken. Egal ob komplett kalt am Start oder auf Maximaltemperatur im Ziel – der Druckpunkt ist da, wenn man ihn braucht. Fading: Fehlanzeige.

Auch in sehr steilem Gelände und bei Dauerbremsen konnten wir die SRAM Code RSC nicht ans Limit bringen
# Auch in sehr steilem Gelände und bei Dauerbremsen konnten wir die SRAM Code RSC nicht ans Limit bringen - diese begeistert stattdessen mit ihrer grandiosen Dosierbarkeit und breiten Palette an Einstellungsmöglichkeiten.
Während des iXS Downhill Cup-Rennens in Ilmenau wanderte die SRAM Code RSC zudem an unser 29" Downhill-Testbike
# Während des iXS Downhill Cup-Rennens in Ilmenau wanderte die SRAM Code RSC zudem an unser 29" Downhill-Testbike - bei extrem staubigen und rutschigen Bedingungen konnte die Modulation der Bremse voll überzeugen.

Während die SRAM Code RSC mit gesinterten Belägen ausgeliefert wird, sind organische Beläge weiterhin im Handel verfügbar. Diese bieten etwas mehr Biss, verschleißen allerdings schneller und sind etwas weniger hitzebeständig. Während Gregor im Downhill-Einsatz die organischen Beläge aufgrund ihrer guten Modulation bevorzugte, setzte Hannes auf Sinterbeläge – letztendlich verrichtet die Bremse mit beidem jedoch zuverlässig ihren Dienst. Mit Sinterbelägen war in manchen, langsamen Fahrsituationen in Kurven ein leichtes Reiben an der Scheibe akustisch vernehmbar – ansonsten konnten wir keine nervigen Geräusche wahrnehmen.

Das ist uns aufgefallen

  • Haltbarkeit Während unseres Testzeitraums von einer Saison traten keinerlei Schwierigkeiten mit der SRAM Code RSC-Bremse auf. Nach dem anfänglichen Verlegen und Kürzen der Leitung war ein weiteres Entlüften der Bremse während des Tests nicht vonnöten. Im Enduro-Einsatz liefern die Sinterbeläge nach deutlich über 600 km Strecke weiterhin die gewünschte Leistung und bieten noch rund 1 mm Belagsdicke.
  • Montage Die Montage unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von der anderer Bremsen. Die mitgelieferten Pins und Oliven werden bei SRAM in die Leitung geschraubt, was für die meisten Hobby-Schrauber leichter zu montieren ist als die gepresste Version – außer man verfügt über ein spezielles Verpress-Werkzeug. Die Entlüftung funktioniert etwas anders als bei den meisten Mineralöl-Bremsen, geht jedoch ähnlich leicht von der Hand. Selbst ein Tausch der Bremsflüssigkeit ist dank Bleeding Edge-Port eine recht saubere Angelegenheit.
  • Einstellbarkeit Die Bremse konnte uns mit der besten und ergonomischsten Einstellbarkeit auf dem Markt voll überzeugen. Sowohl die Hebelweiten-Verstellung als auch die des Druckpunktes funktionieren intuitiv und einwandfrei über einen großen Bereich. Hier könnten sich einige Anbieter von High-End-Bremsen eine Scheibe abschneiden.

Fazit zur SRAM Code RSC

Das ideale Gefühl einer Bremse und die perfekte Ergonomie sind nach wie vor sehr individuelle Themen. Durch ihre breite Palette an Einstellungsmöglichkeiten, den knackigen Druckpunkt und die gewohnt gute Dosierbarkeit sollte die SRAM Code RSC jedoch auch wählerische Fahrer zufrieden stellen – on top kommt eine brachiale Bremskraft und die effektive Verhinderung von Fading. Die SRAM Code sortiert sich im Feld aktueller Downhill-Bremsen ganz vorne ein.

Pro
  • hohe Bremskraft
  • sehr gute Modulation
  • große Einstellbarkeit
  • ergonomische Bedienung
Contra
  • Keine
Dank ihrem Mix aus Power, Einstellbarkeit und Modulation konnte uns die SRAM Code RSC-Bremse im Test überzeugen, wie kaum eine Bremse zuvor.
# Dank ihrem Mix aus Power, Einstellbarkeit und Modulation konnte uns die SRAM Code RSC-Bremse im Test überzeugen, wie kaum eine Bremse zuvor.

Testablauf

Während unseres SRAM Code RSC-Tests waren die Bremsen in Kombination mit 200 mm Centerline-Scheiben an den Bikes zwei verschieden schwerer Testfahrer im Einsatz. Während Hannes den Bremsen mit 103 kg Gewicht im Enduro-Einsatz alles abverlangt hat, ist unser 68 kg leichter Downhill-Reporter Gregor damit sowohl bei Enduro-Rennen, als auch beim iXS Downhill Cup an den Start gegangen.

Hier haben wir die SRAM Code RSC getestet

  • Mittelgebirge: Natürliche Enduro-Trails von schnell und waldig bis steil und felsig – klassische Mittelgebirgstrails mit eher kurzen, aber knackigen Abfahrten.
  • Ilmenau: Die iXS Downhill-Strecke im Thüringer Wald mag nicht zu den längsten ihrer Art gehören, ist jedoch durchaus steil und stellt durch den extrem losen Boden eine große Herausforderung an die Dosierbarkeit einer Bremse.
  • Bozi Dar / Klinovec, Tschechien: Das Schladming Osteuropas – über 4 Minuten lang, durchgehend steil und schnell, ein echter Belastungstest für jede Bremse.
  • Nelson, Neuseeland: Während des NZ Enduros sind wir teilweise über 10 Minuten lange Stages im neuseeländischen Dschungel gefahren. Diese waren oft nicht nur sehr steil, sondern auch gespickt mit feuchten Wurzeln, Anliegern und Steinfeldern.
Testerprofil Gregor Sinn ausklappen

Tester-Profil: Gregor Sinn
60 cm68 kg85,5 cm61 cm183 cm
Gregor fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie, von Mountainbike bis Rennrad. Am liebsten ist er jedoch auf Downhill- und Enduro-Bikes unterwegs – gerne auch unter Zeitdruck im Renneinsatz.
Fahrstil
verspielt
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
unauffällig, hinten progressiv, wenig Druckstufe
Vorlieben bei der Geometrie
hinten nicht zu kurz, vorne geräumig, Lenkwinkel nicht zu flach

Testerprofil Johannes Herden ausklappen

Tester-Profil: Johannes Herden
61 cm100 kg92 cm59 cm193 cm
Egal ob mit dem Enduro auf den Hometrails, dem Dirtrad im Skatepark oder auf dem Rennrad in der Langdistanz: Hannes ist in fast allen Bike-Kategorien zuhause. Am liebsten aber geht’s für ihn bergab durch den Wald!
Fahrstil
verspielt und sauber
Ich fahre hauptsächlich
Enduro, Trails, Pumptrack/Park/Street
Vorlieben beim Fahrwerk
Progressiv, nicht zu soft, schnelle Zugstufe
Vorlieben bei der Geometrie
Eher kürzerer Hinterbau, Lenkwinkel nicht extrem flach, die Front darf gern etwas höher


Preisvergleich


Wie findet ihr die SRAM Code RSC-Bremse?

  1. benutzerbild

    Zucchi

    dabei seit 06/2015

    siq
    einfach mal vor dem Posten von halbgarem Schwachfug genau durchlesen
    http://www.trickstuff.de/de/know-how/index.php
    Meinst Du mich? Falls ja, geh mit gutem Beispiel voran.
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    siq

    dabei seit 10/2003

    nein nicht explizit. Ist nur als ergänzener/abschliessender Beitrag gedacht um diese ewigen, seit über 10Jahren immer wieder kehrenden, elenden, ätzenden, nichtsbringenden DOT vs. Mineralöl "Diskussionen" wenigestens in diesem Fred hier zu beenden.
  4. benutzerbild

    stewo05

    dabei seit 03/2013

    toomi
    Zitat: eine massive Downhill-Bremse auf Basis der beliebten Guide-Reihe...

    Ich habe noch von keinem der eine Guide fährt gehört das er die Bremse gut findet. Immer nur Gejammer wegen Fading und hängenden Kolben.
    :i2:
    ich fahre die Guide Ultimate....bin sehr zufrieden:aetsch:
  5. benutzerbild

    stewo05

    dabei seit 03/2013

    S-H-A
    Wenn ich das hier schon wieder lese.
    50% motzen pauschal weil es Sram/Avid ist. 25% pauschal weil Dot verwendet wird und die letzten 25% um sich ihren Magura Schrott schön zu reden.
    DANKE S-H-A :bier:
  6. benutzerbild

    Die Tante T.

    dabei seit 02/2002

    SickEdit
    Ich glaube manche überschätzen hier auch die Konstanz ihrer Fingerkraft.
    Darüber hatte ich auch nachgedacht, hab das aber für mich persönlich aus zwei Gründen ausgeschlossen. 1. Ich hatte jeweils 6 Abfahrten in folge die 800 hm und eigentlich lässt die Kondition dann ja auch nach in der 6.Abfahrt viel früher nach, das Bremsverhalten änderte sich nicht und auch der Punkt wo die Verzögerung nach lies war mehr oder weniger der gleiche. 2. Ich fahre normalerweise Enduro (mopped) und da auch Mehrstundenrennen wo man ständig und dauern mit Kupplung und VR Bremse arbeitet von daher sage ich meine Bremsfinger sind gut trainiert ;-) !

    Zurück zur Sache, die Saint ist jetzt dran und wurde einfahren, das brauchte zwar etwas aber jetzt sind Hebel, Dosierbarkeit und finale Bremskraft einfach nur geil. Nun fehlt nur noch der Test auf meiner Referenzabfahrt und das wird bei annehmbaren Wetter am 03.Okt. stattfinden. Dann weiß ich was die wirklich kann.

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