Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Der Sagma ist kürzer und höher als die meisten anderen Sättel
Der Sagma ist kürzer und höher als die meisten anderen Sättel - wer seine Dropperpost ganz im Rahmen eingeschoben hat, der sollte evtl. nochmal nachmessen. 55 mm ist der Sattel hoch.
Der Sattel ist kürzer als viele andere
Der Sattel ist kürzer als viele andere - dafür dicker gepolstert. Sieht in Summe ungewöhnlich aus, fährt sich aber bequem.
Die Streben sind aus Aluminium und zweiteilig
Die Streben sind aus Aluminium und zweiteilig - eine ungewöhnliche Kombination, die durch die Elastomer-Anbindung erst ermöglicht wird.
Griffige PU-Haut, durch die man den körnigen Schaum hindurch sehen kann.
Griffige PU-Haut, durch die man den körnigen Schaum hindurch sehen kann.
Die Schale aus carbonverstärktem Nylon ist recht steif
Die Schale aus carbonverstärktem Nylon ist recht steif - durch Schaum und Elastomere ist das Gesamtsystem aber sehr weich.
Selbst die Verpackung ist anders als bei anderen Sätteln
Selbst die Verpackung ist anders als bei anderen Sätteln - der Sagma kommt im wiederverschließbaren Kunststoffbeutel.
Im Lieferumfang enthalten
Im Lieferumfang enthalten - Elastomere in verschiedenen Härten, Sattel, Sticker, Anleitung.
Breite Flanken, angenehme Form
Breite Flanken, angenehme Form - so lässt sich das Bike bequem auch mit dem Bein steuern.
Die Unterseite ist leicht zu reinigen
Die Unterseite ist leicht zu reinigen - bei matschigen Bedingungen ein Muss!
Aluminiumschrauben mit Torx T25 überall
Aluminiumschrauben mit Torx T25 überall - satte 8 Stück finden sich am Sattel, das sind 8 mehr als am durchschnittlichen Sattel.
Die Flexibilität des Sattels ist beeindruckend...
Die Flexibilität des Sattels ist beeindruckend...
... ungefähr 30° kann er nach links und rechts wiegen.
... ungefähr 30° kann er nach links und rechts wiegen.
Die Einkerbung am Sattelende macht viel Platz
Die Einkerbung am Sattelende macht viel Platz - je nach Rahmen kann das beim Einfedern ziemlich wichtig sein.
Auch am Gravelbike haben wir den Sagma ausprobiert
Auch am Gravelbike haben wir den Sagma ausprobiert - im Bild die breitere Version, die mir (schmale Hüfte) nicht so gut passt.

BikeYoke Sagma MTB-Sattel im Test: In dieser Rubrik findet ihr regelmäßig kurze Vorstellungen von spannenden Produkten, die wir einem ersten Check unterzogen haben. Heute stellen wir euch den Sagma-Sattel vor, der sich ziemlich deutlich von den meisten gewöhnlichen Sätteln unterscheidet …

BikeYoke Sagma MTB-Sattel: Infos und Preise

Was kann man am MTB Sattel noch neu erfinden? Einiges – das beweist der Sagma, den sich Stefan „Sacki“ Sack, unter anderem Erfinder der BikeYoke Revive-Variostütze, ausgedacht hat. Elastomere dämpfen und erlauben eine beträchtliche Bewegung um die Längsachse. Statt normalem Schaumstoff gibt es einen körnigen Spezialschaum, der unter einer griffigen PU-Schicht ein wenig an Adidas Ultraboost erinnert. Zu guter Letzt ist auch das Gestell anders gelöst: Die Rails sind an die erwähnten Elastomere angeschraubt, bestehen aus Aluminium und drücken das Gewicht auf unter 220 Gramm.

  • Größen 130 mm oder 142 mm Breite
  • Farben Schwarz, Orange, Lime, Pink, Blau
  • Gewicht 215 g
  • Material Carbon-verstärkte Nylonschale, Elastomerdämpfer, PU-Haut, 7075 Aluminiumstreben
  • www.bikeyoke.de
  • Preis 129 € | Bikemarkt: BikeYoke Sagma kaufen
Der Sattel ist kürzer als viele andere
# Der Sattel ist kürzer als viele andere - dafür dicker gepolstert. Sieht in Summe ungewöhnlich aus, fährt sich aber bequem.
Diashow: BikeYoke Sagma MTB-Sattel – Ausprobiert!: Wenn der Hüftöffner mit Körnern flext
Aluminiumschrauben mit Torx T25 überall
Die Einkerbung am Sattelende macht viel Platz
Der Sattel ist kürzer als viele andere
Griffige PU-Haut, durch die man den körnigen Schaum hindurch sehen kann.
Die Flexibilität des Sattels ist beeindruckend...
Diashow starten »
Die Streben sind aus Aluminium und zweiteilig
# Die Streben sind aus Aluminium und zweiteilig - eine ungewöhnliche Kombination, die durch die Elastomer-Anbindung erst ermöglicht wird.
Griffige PU-Haut, durch die man den körnigen Schaum hindurch sehen kann.
# Griffige PU-Haut, durch die man den körnigen Schaum hindurch sehen kann.

Im Detail

Die Ziele bei der Entwicklung des Sattes waren offensichtlich ein gesteigerter Komfort, aber auch maximale Bike-Kontrolle. Für den Komfort sollen der besondere, aus Körnern expandierte Schaum und natürlich die Elastomere sorgen. Durch den größeren Querschnitt und den Verzicht auf Umformen können die Streben aus Aluminium gefertigt werden. Beim Obermaterial hat sich Stefan von seinen Fußballschuhen inspirieren lassen: Deren dünne, aber griffige und flexible Haut fiel ihm als extrem haltbar auf – beste Voraussetzungen also für den Einsatz als Sattel!

Technische Daten

  • Länge 243 mm
  • Strebenquerschnitt 7 x 9 mm Hochoval
  • 3 unterschiedliche Elastomerhärten im Lieferumfang enthalten
  • Aluminiumschrauben mit Torx T25
Die Schale aus carbonverstärktem Nylon ist recht steif
# Die Schale aus carbonverstärktem Nylon ist recht steif - durch Schaum und Elastomere ist das Gesamtsystem aber sehr weich.
Selbst die Verpackung ist anders als bei anderen Sätteln
# Selbst die Verpackung ist anders als bei anderen Sätteln - der Sagma kommt im wiederverschließbaren Kunststoffbeutel.
Im Lieferumfang enthalten
# Im Lieferumfang enthalten - Elastomere in verschiedenen Härten, Sattel, Sticker, Anleitung.

BikeYoke Sagma MTB-Sattel im Test

Alles neu – aber auch alles gut? Wie lassen sich die Features auf dem Trail erfahren? Den wichtigsten Einfluss hat im ersten Moment definitiv die Form. Die ist etwas anders als bei vielen anderen Sätteln: Die Nase ist breiter, die Kanten insgesamt runder. Das fühlt sich gut an und erlaubt es, bergauf nach vorne zu rutschen, ohne unangenehmen Druck zu verspüren. Dann ist da die Flexibilität um die Längsachse. Die ist – vor allem, nachdem ich mit meinen 65 kg den weichen Elastomer montiert habe – deutlich spürbar und fühlt sich einwandfrei an; beim Treten wiegt der Sattel sanft hin und her und reduziert die Reibung.

Zu guter Letzt ist da der Schaum. Ich persönlich empfand ihn im MTB Sattel Test als sehr komfortabel, zumindest in der geringen Breite – das ist bei meiner schmalen Hüfte aber auch nicht wirklich verwunderlich; ich fahre – sofern es die Wahl gibt – immer den schmaleren Sattel. Die große Größe ist mit 142 mm auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich groß, durch die breitere Nase ist der Unterschied aber doch deutlicher als bei manch anderem Sattel, der in mehreren Breiten angeboten wird.

Breite Flanken, angenehme Form
# Breite Flanken, angenehme Form - so lässt sich das Bike bequem auch mit dem Bein steuern.
Die Unterseite ist leicht zu reinigen
# Die Unterseite ist leicht zu reinigen - bei matschigen Bedingungen ein Muss!
Aluminiumschrauben mit Torx T25 überall
# Aluminiumschrauben mit Torx T25 überall - satte 8 Stück finden sich am Sattel, das sind 8 mehr als am durchschnittlichen Sattel.

In der Abfahrt lässt sich das Bike gut über den Sattel steuern, die sehr rundlichen, hohen Seiten geben hier viel Kontrolle, ohne schmal zu drücken. Gut ist auch das Obermaterial, das tatsächlich viel Grip bietet, selbst wenn es nass oder matschig wird. Mit einer weiten Hose bin ich aber auch mal etwas eher hängen geblieben, als es mit einem weniger griffigen Material der Fall wäre. Am Ende ist also ein griffiger Sattel eine persönliche Vorliebe. Die kompakte Form des Sattels sieht zwar gewöhnungsbedürftig aus, bietet aber viel Bewegungsfreiheit. Dennoch ist er bequem genug für lange Ausfahrten – also eine sehr gelungene Kombination.

Die Flexibilität des Sattels ist beeindruckend...
# Die Flexibilität des Sattels ist beeindruckend...
... ungefähr 30° kann er nach links und rechts wiegen.
# ... ungefähr 30° kann er nach links und rechts wiegen.

Erwähnenswert sind noch die hoch-ovalen Streben – die lassen sich nämlich bei manchen Sattelstützen nicht montieren, das sollte man also vorher checken. Zwischen Sattelstreben und Satteldecke ist wenig Platz, zur Not könnte man aber die Streben erst an die Stütze schrauben und dann den Sattel aufsetzen.

Die Einkerbung am Sattelende macht viel Platz
# Die Einkerbung am Sattelende macht viel Platz - je nach Rahmen kann das beim Einfedern ziemlich wichtig sein.
Auch am Gravelbike haben wir den Sagma ausprobiert
# Auch am Gravelbike haben wir den Sagma ausprobiert - im Bild die breitere Version, die mir (schmale Hüfte) nicht so gut passt.

Ausprobiert! BikeYoke Sagma

Der BikeYoke Sagma ist radikal anders - und hinsichtlich seiner Beweglichkeit auch tatsächlich besser als so ziemlich jeder andere Sattel am Markt. Seine Form ist ebenfalls angenehm zweckmäßig, die Umsetzung robust. Damit ist er auf jeden Fall eine interessante Neuerung am Markt - wenn auch mit einer sehr unkonventionellen Optik.

Preisvergleich


Weiterlesen

Weitere kurze Tests aus der Serie Ausprobiert! findest du auf dieser Übersichtsseite. Wenn du ein Produkt für einen ersten Test vorschlagen möchtest, schreibe uns einfach hier eine Nachricht!

Zum Weiterstöbern empfehlen wir dir die fünf neuesten Beiträge in unserer Serie Ausprobiert:

  1. benutzerbild

    pat

    dabei seit 01/2002

    Das Orange des Sattels ist etwas "rotstichig", zu orangem Eloxal passt es in meinen Augen nicht so ganz.
    Bau das Ding fertig auf, geh paarmal bei nassen/dreckigen Verhältnissen fahren und dann reden wir nochmal über die Sattelfarbe. smilie
  2. benutzerbild

    MantaHai

    dabei seit 10/2010

    Hat jemand einen Vergleich zum 66sick Design ? Bisher meine Referenz.
  3. benutzerbild

    TCaad10

    dabei seit 12/2020

    Bau das Ding fertig auf, geh paarmal bei nassen/dreckigen Verhältnissen fahren und dann reden wir nochmal über die Sattelfarbe. smilie
    Ich arbeite dransmilie
    Morgen kommt meine Squeezy, dann wird´s am Donnerstag (hoffentlich) fertig!
  4. benutzerbild

    schnellerpfeil

    dabei seit 01/2006

    Heute ist mein Sitzkissen angekommen. Ja, Sitzkissen trifft es erstmal ganz gut. Ist für mein Reise Rad gedacht und ersetzt einen CN carbon Sättel. Auf dem hocke ich schon ziemlich gut, wollte aber etwas gepolstertes haben um bei längeren Touren ohne Hosenpolster auszukommen.
    Bin nur ein paar mal die Straße hoch und runter zum einstellen. Irgendwie weis ich noch nicht, wo genau ich auf dem Ding sitzen soll. Der Unterschied zu der harten Schale des alten Sättel ist einfach zu groß, da muss ich erstmal länger mit fahren.
    Warum man die Sattelnase so dick aufpolstern muss, erschließt sich mir nicht. Die Beweglichkeit der Satteldecke ist schon mit den "R" Lagerböcken beeindruckend. Hier werde ich auch nochmal die verschiedenen Härten testen. Was aber schon mal sehr gut zu bewerten ist, ist die Verarbeitung. Die gefällt mir sehr. Wenn er und mein Hintern dann doch keine Freunde werden, kommt er eben in den Schrank zu den anderen Versuchskaninchen 🙄
  5. benutzerbild

    Osti

    dabei seit 08/2002

    @schnellerpfeil fahr mal etwas etwas länger damit, der Sattelschaum passt sich nach ner Zeit an, dh. das Sitzgefühl ändert sich. Sieht man nach der Tour auch optisch, zumindest habe ich bei mir einen guten Abdruck der Sitzhöcker im Sattel. Musste die Nase im Vergleich zu anderen Sätteln aber auch etwas nach unten korrigieren.

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular:

Verpasse keine Neuheit. Trag dich für den MTB-News-Newsletter ein!