Cape Epic 2019 – 3. Etappe Schurter/Forster im Defektpech – Fumic/Avancini erobern Gelb

Führungswechsel an der Spitze des Herrenfeldes und neue Gesichter auf dem Podium der Damenkonkurrenz – Reifendefekte bestimmten entscheidend das Geschehen auf der dritten Etappe des Absa Cape Epic 2019. Manuel Fumic und Henrique Avancini gelang nach zwei zweiten Plätzen und einem dritten Platz erstmals der Sprung aufs oberste Podest und damit auch die Übernahme des gelben Trikots der Gesamtführenden. Das Investec-Songo-Specialized-Duo Annika Langvad/Anna van der Breggen hingegen sicherten sich auch am vierten Tag den Tagessieg in der Damenkonkurrenz und baute somit die Gesamtführung weiter aus.
Titelbild
Greg Beadle/Cape Epic

Herren – Reifendefekt bei Scott-SRAM sorgt für Führungswechsel

Nach drei dominanten Tagen des Scott-SRAM-Teams um Nino Schurter und Lars Forster stand der vierte Tag des Cape Epic 2019 ganz im Zeichen der Veränderungen. Die bis zum heutigen Tag Zweitplatzierten in der Gesamtwertung Manuel Fumic und Henrique Avancini hatten sich einen Plan zurechtgelegt wie sie die Phalanx der beiden Eidgenossen durchbrechen könnten. Früh im Rennen setzten die beiden Cannondale-Fahrer die Konkurrenten unter Druck – der langgezogene Anstieg zum Groenlandberg über die ersten 35 Kilometer hinweg bot dazu die passende Möglichkeit. Eine sechs Teams umfassende Gruppe überquerte den höchsten Punkt des Tages auf über 1000 Meter über dem Meeresspiegel noch gemeinsam. Definitiv nicht mehr in dieser Gruppe dabei war Jaroslav Kulhavy und Sam Gaze. Der Neuseeländer musste nach dem Sturz vorgestern und einer erlittenen Gehirnerschütterung das Rennen aufgeben.

Das hohe Tempo des Cannondale-Duos zeigte Wirkung: „Wir wollten die Scott-SRAM-Jungs unter Druck setzen und auf den letzten Metern des Passes sahen wir, dass Lars Forster Probleme hatte“, so Fumic im Ziel. Unter Druck mache man mehr Fehler und genau dies sei dann auch bei Forster passiert, so Fumic weiter. Ob selbst verschuldet oder nicht – in der Abfahrt vom Groenlandberg erlitt schließlich Forster einen Reifendefekt. Schurter und Forster hatten vermutlich aufgrund der montierten Tire-Noodle offensichtlich große Probleme beim Versuch einen Ersatzschlauch zu montieren, sodass sie sich gezwungen sahen zunächst mit dem platten Hinterrad die Fahrt fortzusetzen. Nach einigen Minuten gelang schließlich Gert Heyns und Andri Frischknecht der Anschluss an ihre Teamkollegen, sodass die beiden Scott-SRAM-Teams ihre Laufräder tauschen konnten. Stolze 9:17 Minuten Rückstand hatten Schurter und Forster schließlich bei der folgenden Verpflegungstelle 47 Kilometer vor dem Ziel – der Kampf um jede Sekunde in der Gesamtwertung nahm nun volle Fahrt auf.

Scott-SRAM auf der Verfolgung: Ein Reifendefekt kostete die beiden Gesamtführenden heute sehr viel Zeit - die Aufholjagd reichte aber nicht um das gelbe Trikot zu verteidigen
# Scott-SRAM auf der Verfolgung: Ein Reifendefekt kostete die beiden Gesamtführenden heute sehr viel Zeit - die Aufholjagd reichte aber nicht um das gelbe Trikot zu verteidigen – Greg Beadle/Cape Epic
Diashow: Cape Epic 2019 3. Etappe
Annika Langvad and Anna van der Breggen during stage 3 of the 2019 Absa Cape Epic Mountain Bike stage race held from Oak Valley Estate in Elgin, South Africa on the 20th March 2019.

Photo by Sam Clark/Cape Epic

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UCI men during stage 3 of the 2019 Absa Cape Epic Mountain Bike stage race held from Oak Valley Estate in Elgin, South Africa on the 20th March 2019.

Photo by Sam Clark/Cape Epic

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Der Centurion-Vaude-Fahrer Vinzent Dorn musste heute auf seinen namibischen Partner Tristan de Lange verzichten, der krankheitsbedingt aufgeben musste. Dorn bestreitet die restlichen Etappen wie beispielsweise Jaroslav Kulhavy außerhalb der Konkurrenz
A group works its way along the route during stage 3 of the 2019 Absa Cape Epic Mountain Bike stage race held from Oak Valley Estate in Elgin, South Africa on the 20th March 2019.

Photo by Shaun Roy/Cape Epic

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Riders in their pink jerseys at the start line during stage 3 of the 2019 Absa Cape Epic Mountain Bike stage race held from Oak Valley Estate in Elgin, South Africa on the 20th March 2019.

Photo by Justin Coomber/Cape Epic

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Unterdessen nutzten Henrique Avancini und Manuel Fumic die Gunst der Stunde und setzten sich in jener Abfahrt von allen anderen Konkurrenten ab. Im Fernduell zwischen Scott-SRAM und Cannondale Factory Racing gelang es den beiden Eidgenossen Schurter und Forster einige Zeit wieder wett zu machen, doch zur Verteidigung des gelben Trikots reichte es nicht. Während Fumic und Avancini souverän an der Spitze ihren Vorsprung auf die weiteren Verfolger ausbauen konnten und schließlich ihren ersten Tagessieg in diesem Jahr einfahren konnten, landeten Schurter und Forster 6:45 Minuten hinter den beiden Etappensiegern auf dem vierten Tagesrang. In der Gesamtwertung liegt nun das Cannondale-Duo 2:41 Minuten vor Scott-SRAM – Spannung ist also garantiert auf dem verbleibenden vier Etappen.

In den letzten drei Jahren gelang es Manuel Fumic und Henrique Avancini stets beim Cape Epic mindestens ein Etappenerfolg zu feiern und mindestens einmal das gelbe Trikot überzustreifen. Einzig der Gesamtsieg fehlt den beiden in ihrem Palmarès
# In den letzten drei Jahren gelang es Manuel Fumic und Henrique Avancini stets beim Cape Epic mindestens ein Etappenerfolg zu feiern und mindestens einmal das gelbe Trikot überzustreifen. Einzig der Gesamtsieg fehlt den beiden in ihrem Palmarès – Shaun Roy/Cape Epic

Hinter Fumic und Avancini gelang es Simon Stiebjahn und Urs Huber vom Team Bulls auf das virtuelle Podium in der Gesamtwertung zu springen. Im Zuge der Attacke der beiden Cannondale-Fahrer konnten sich die beiden „Bullen“ ebenfalls von der verbliebenen Konkurrenz von der Verfolgergruppe lösen. Lange Zeit konnten die beiden den Rückstand auf die Spitzenreiter konstant halten, auf den fahrtechnisch anspruchsvolleren letzten Kilometern der Etappe verloren sie aber zunehmend an Boden. Viel wichtiger für Huber und Stiebjahn: Ihre ärgsten Rivalen um den Podiumsplatz in der Gesamtwertung, Samuele Porro und Damiano Ferraro, verloren nach einem Sturz von Porro ebenfalls wertvolle Zeit und waren nur bedingt in der Lage den zeitlichen Rückstand wieder aufzuholen. Schließlich sicherten sich Stiebjahn und Huber mit 2:25 Minuten Rückstand auf Fumic/Avancini den zweiten Tagesrang, Porro und Ferraro folgten 1:20 Minuten hinter den Bulls-Heroes auf Rang drei. Damit tauschten beide Teams die Plätze in der Gesamtwertung – knappe 12 Sekunden trennt die beiden Duos nun nach der Hälfte der Rennwoche.

Die Aufholjagd vom Scott-SRAM-Duo Schurter/Forster wurde immer wieder begleitet von weiteren Teams, die aber dem hohen Tempo der beiden Gesamtführenden meist nicht gewachsen waren. Einzig das Centurion-Vaude-Duett Daniel Geismayr und Jochen Käß konnte auf den finalen Kilometern den beiden Schweizern folgen und belegte schließlich wenige Sekunden hinter Schurter und Forster den fünften Tagesrang – in der Gesamtwertung verbesserten sie sich vom siebten auf den fünften Platz. Die Altmeister Karl Platt und Alban Lakata erwischten erneut nicht den besten Tag: Sie belegten den zehnten Rang im Tagesklassement, fielen in der Gesamtwertung vom achten auf den neunten Rang zurück.

Damen – Langvad/van der Breggen souverän, Kross-Spur vom Pech verfolgt

Nach drei Tagen mit der jeweils gleichen Konstellation auf dem Damen-Podest, kam es auf der dritten Etappe rund um das Weingut Oak Valley zu einer Veränderung in dieser Hinsicht. Grund dafür war, ähnlich wie bei den Herren, ein Defekt bei einem der Top-Teams. Ähnlich wie Nino Schurter und Lars Forster erwischte es Maja Wloszczowska und Ariane Lüthi in der Abfahrt nach Erreichen des höchsten Punkt des Tages. Der Wechsel erwies sich als weniger problematisch, als bei den männlichen Kollegen vom Team Scott-SRAM, doch der erneute Tausch eines Laufrades in der nächsten Verpflegungszone erwies sich als fataler Fehler. Denn die Teamkollegen Sergion Mantecon und Ondrej Cink des Kross-Spur-Duos hatten zuvor ebenfalls in derselben Abfahrt einen Defekt erlitten und das Laufrad an der Verpflegungszone gewechselt. Lüthi griff unglücklicherweise zu jenem defekten Laufrad, das zwar noch Luft in den Reifen hatte, aber im Verlauf der nächsten Kilometern diese verlor. Ein erneuter Reifenwechsel und ein großer Rückstand auf die Konkurrentinnen war die Folge dieses Malheurs. (Anmerkung: Beim Cape Epic dürfen Laufräder nur von den Fahrern selbst getauscht werden. In die Tec-Zonen werden von jedem Team lediglich die Laufräder in Taschen gestellt. Eine Hilfe eines Mechanikers ist untersagt.)

So viele Missgeschicke an einem Tag kann man nur mit Humor nehmen: Ariane Lüthi konnte bereits im Ziel über das Geschehene schmunzeln
# So viele Missgeschicke an einem Tag kann man nur mit Humor nehmen: Ariane Lüthi konnte bereits im Ziel über das Geschehene schmunzeln – Shaun Roy/Cape Epic

Bereits zuvor waren einmal mehr Annika Langvad und Anna van der Breggen enteilt, die dann auch den vierten Sieg in Serie feierten. In souveräner Art und Weise fuhren sie den Konkurrentinnen bereits auf dem Weg zum Groenlandberg davon und sicherten sich mit 5:52 Minuten Vorsprung den erneuten Tagessieg. Das Pech des Kross-Spur-Teams konnten sich Candice Lill und Adelheid Morath zunutze machen, die erstmals beim Cape Epic 2019 auf dem zweiten Rang landeten. Das Missgeschick von Wloszczowska und Lüthi kostete sogar so viel Zeit, dass Lill und Morath nun auch in der Gesamtwertung auf den zweiten Rang vorrückten. Dritte in der Tagesabrechnung wurden die Schwedin Jennie Stenerhag und die Südafrikanerin Mariske Strauss mit fast 20 Minuten Rückstand auf die Etappensiegerinnen. Die Pechvögel Wloszczowska und Lüthi rollten schließlich als Viertplatzierte mit fast 22 Minuten Rückstand ins Ziel. Nadine Rieder und Sabine Spitz wurden erneut Fünfte und lagen nochmals acht Minuten hinter den Viertplatzierten.

Fotostory

Dunkle Wolken ziehen über das Oak Valley. Regen und Nebel stellten in gewisser Weise das Kontrastprogramm zu dem trockenen und heißen Vortag dar
# Dunkle Wolken ziehen über das Oak Valley. Regen und Nebel stellten in gewisser Weise das Kontrastprogramm zu dem trockenen und heißen Vortag dar – Justin Coomber/Cape Epic
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Anna van der Breggen zuversichtlich vor dem Start. Die Niederänderin ist amtierende Straßenweltmeisterin, aber gibt auch auf dem Mountainbike eine hervorragende Figur ab
# Anna van der Breggen zuversichtlich vor dem Start. Die Niederänderin ist amtierende Straßenweltmeisterin, aber gibt auch auf dem Mountainbike eine hervorragende Figur ab – Justin Coomber/Cape Epic
Das Damenfeld geschlossen auf den ersten Kilometern der Etappe
# Das Damenfeld geschlossen auf den ersten Kilometern der Etappe – Shaun Roy/Cape Epic
Adelheid Morath gelang mit ihrer Teampartnerin Candice Lill heute erstmalig der Sprung auf den zweiten Tagesrang
# Adelheid Morath gelang mit ihrer Teampartnerin Candice Lill heute erstmalig der Sprung auf den zweiten Tagesrang – Shaun Roy/Cape Epic
Das Missgeschick des Kross-Spur-Duos brachte das Team Summit Fin auch in der Gesamtwertung auf den zweiten Rang
# Das Missgeschick des Kross-Spur-Duos brachte das Team Summit Fin auch in der Gesamtwertung auf den zweiten Rang – Sam Clark/Cape Epic
Die beiden Pechvögel des Tages - Maja Wloszczowska und Ariane Lüthi: Erst erlitten sie einen Defekt, dann griff Lüthi in der Wechselzone auch noch nach einem platten Laufrad. In der Gesamtwertung fielen sie damit auf den dritten Rang zurück
# Die beiden Pechvögel des Tages - Maja Wloszczowska und Ariane Lüthi: Erst erlitten sie einen Defekt, dann griff Lüthi in der Wechselzone auch noch nach einem platten Laufrad. In der Gesamtwertung fielen sie damit auf den dritten Rang zurück – Shaun Roy/Cape Epic
Jennie Stenerhag und Mariske Strauss landeten erstmals beim diesjährigen Cape Epic auf dem Podium. Nach drei vierten Plätzen belegten sie heute Rang drei.
# Jennie Stenerhag und Mariske Strauss landeten erstmals beim diesjährigen Cape Epic auf dem Podium. Nach drei vierten Plätzen belegten sie heute Rang drei. – Sam Clark/Cape Epic
Souverän wie eh und je! Annika Langvad und ihre Teamkollegin Anna van der Breggen sicherten sich auch heute scheinbar mühelos den Sieg
# Souverän wie eh und je! Annika Langvad und ihre Teamkollegin Anna van der Breggen sicherten sich auch heute scheinbar mühelos den Sieg – Sam Clark/Cape Epic
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Bereits zu Beginn der Etappe beim 30 Kilometer langen Anstieg zum Groenlandberg setzten sich beide ab und fuhren anschließend solo dem Ziel entgegen
# Bereits zu Beginn der Etappe beim 30 Kilometer langen Anstieg zum Groenlandberg setzten sich beide ab und fuhren anschließend solo dem Ziel entgegen – Shaun Roy/Cape Epic
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Der Pulk des Männerfeldes kurz nach dem Start der dritten Etappe
# Der Pulk des Männerfeldes kurz nach dem Start der dritten Etappe – Sam Clark/Cape Epic
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Früh im Rennen forcierte das Cannondale-Duo Fumic/Avancini das Tempo um den Druck auf die Gesamtführenden vom Team Scott-SRAM zu erhöhen
# Früh im Rennen forcierte das Cannondale-Duo Fumic/Avancini das Tempo um den Druck auf die Gesamtführenden vom Team Scott-SRAM zu erhöhen – Greg Beadle/Cape Epic
Vor allem Lars Forster musste unter dem Tempodiktat des Team Cannondales leiden. Nichtsdestotrotz konnte er den Anschluss an die Spitzengruppe über den größten Anstieg des Tages, den Groenlandberg, halten
# Vor allem Lars Forster musste unter dem Tempodiktat des Team Cannondales leiden. Nichtsdestotrotz konnte er den Anschluss an die Spitzengruppe über den größten Anstieg des Tages, den Groenlandberg, halten – Greg Beadle/Cape Epic
Doch ein Reifendefekt bei ihm in der folgenden Abfahrt sorgte für eine dramatische Wendung des Rennverlaufes
# Doch ein Reifendefekt bei ihm in der folgenden Abfahrt sorgte für eine dramatische Wendung des Rennverlaufes – Greg Beadle/Cape Epic
Die beiden Gesamtführenden lagen zwischenzeitlich mehr als neun Minuten hinter den Spitzenreitern Fumic und Avancini
# Die beiden Gesamtführenden lagen zwischenzeitlich mehr als neun Minuten hinter den Spitzenreitern Fumic und Avancini – Greg Beadle/Cape Epic
Bis ins Ziel konnte das Scott-SRAM-Duo den Rückstand auf 6:45 Minuten reduzieren. Trotzdem verloren sie das gelbe Trikot an das Cannondale Factory Racing Team
# Bis ins Ziel konnte das Scott-SRAM-Duo den Rückstand auf 6:45 Minuten reduzieren. Trotzdem verloren sie das gelbe Trikot an das Cannondale Factory Racing Team – Shaun Roy/Cape Epic
Die Verfolgungsjagd des Scott-SRAM-Duos endete auf dem vierten Rang
# Die Verfolgungsjagd des Scott-SRAM-Duos endete auf dem vierten Rang – Nick Muzik/Cape Epic
Die Führenden der afrikanischen Wertung des Cape Epics konnten auch heute ihr Trikot verteidigen: Alan Hatherly (vorne) und Matthew Beers (hinten)
# Die Führenden der afrikanischen Wertung des Cape Epics konnten auch heute ihr Trikot verteidigen: Alan Hatherly (vorne) und Matthew Beers (hinten) – Nick Muzik/Cape Epic
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An der Spitze des Feldes nutzten Avancini und Fumic die Gunst der Stunde und zogen von allen Konkurrenten davon
# An der Spitze des Feldes nutzten Avancini und Fumic die Gunst der Stunde und zogen von allen Konkurrenten davon – Greg Beadle/Cape Epic
Im Fernduell gegen Schurter und Forster kämpften sie um das gelbe Trikot. Der Vorsprung des Cannondale-Duos war aber beträchtlich, sodass sie nun rund 2:40 Minuten Vorsprung auf die vier restlichen Etappen nehmen
# Im Fernduell gegen Schurter und Forster kämpften sie um das gelbe Trikot. Der Vorsprung des Cannondale-Duos war aber beträchtlich, sodass sie nun rund 2:40 Minuten Vorsprung auf die vier restlichen Etappen nehmen – Nick Muzik/Cape Epic
Hinter den beiden Führenden konnten sich Urs Huber (vorne) und Simon Stiebjahn (hinten) vom Rest der Spitzengruppe absetzen.
# Hinter den beiden Führenden konnten sich Urs Huber (vorne) und Simon Stiebjahn (hinten) vom Rest der Spitzengruppe absetzen. – Nick Muzik/Cape Epic
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Die Bulls-Heroes konnten sich dank eines couragierten Auftritts genügend Zeit auf die Verfolger Samuele Porro und Damiano Ferraro herausfahren um deren Gesamtrang drei zu übernehmen
# Die Bulls-Heroes konnten sich dank eines couragierten Auftritts genügend Zeit auf die Verfolger Samuele Porro und Damiano Ferraro herausfahren um deren Gesamtrang drei zu übernehmen – Nick Muzik/Cape Epic
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Damiano Ferraro und Samuele Porro konnten nach einem Sturz von Porro nicht mehr den Anschluss an die beiden Bulss-Fahrer halten und verloren so wertvollen Boden
# Damiano Ferraro und Samuele Porro konnten nach einem Sturz von Porro nicht mehr den Anschluss an die beiden Bulss-Fahrer halten und verloren so wertvollen Boden – Nick Muzik/Cape Epic
Karl Platt und Alban Lakata (erster und zweiter von vorne) erwischten nicht den besten Tag heute. Platz zehn in der Tagesabrechnung für sie
# Karl Platt und Alban Lakata (erster und zweiter von vorne) erwischten nicht den besten Tag heute. Platz zehn in der Tagesabrechnung für sie – Nick Muzik/Cape Epic
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Freude pur beim Cannondale Factory Racing Team über den ersten Tagessieg in diesem Jahr
# Freude pur beim Cannondale Factory Racing Team über den ersten Tagessieg in diesem Jahr – Nick Muzik/Cape Epic
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Glückliche Gesichter beim Team Bulls. Ein starker Tag brachte Simon Stiebjahn und Urs Huber auf den zweiten Tagesrang
# Glückliche Gesichter beim Team Bulls. Ein starker Tag brachte Simon Stiebjahn und Urs Huber auf den zweiten Tagesrang – Nick Muzik/Cape Epic
Nino Schurter zeigte sich im Interview im Ziel nicht gänzlich unzufrieden. Die Tatsache, dass er gemeinsam mit Lars Forster mehr als zwei Minuten Rückstand wieder aufholen konnte stimmte ihn zuversichtlich im Hinblick der vier verbliebenen Renntage
# Nino Schurter zeigte sich im Interview im Ziel nicht gänzlich unzufrieden. Die Tatsache, dass er gemeinsam mit Lars Forster mehr als zwei Minuten Rückstand wieder aufholen konnte stimmte ihn zuversichtlich im Hinblick der vier verbliebenen Renntage – Shaun Roy/Cape Epic
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Das Podium der dritten Etappe des Cape Epic 2019
# Das Podium der dritten Etappe des Cape Epic 2019 – Shaun Roy/Cape Epic
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Wie in den letzten beiden Jahren schlüpfen Manuel Fumic und Henrique Avancini auch in diesem Jahr ins gelbe Trikot. Gelingt es ihnen in diesem Jahr das Leaderjersey bis zum Ende zu verteidigen?
# Wie in den letzten beiden Jahren schlüpfen Manuel Fumic und Henrique Avancini auch in diesem Jahr ins gelbe Trikot. Gelingt es ihnen in diesem Jahr das Leaderjersey bis zum Ende zu verteidigen? – Shaun Roy/Cape Epic
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Der Centurion-Vaude-Fahrer Vinzent Dorn musste heute auf seinen namibischen Partner Tristan de Lange verzichten, der krankheitsbedingt aufgeben musste. Dorn bestreitet die restlichen Etappen wie beispielsweise Jaroslav Kulhavy außerhalb der Konkurrenz
# Der Centurion-Vaude-Fahrer Vinzent Dorn musste heute auf seinen namibischen Partner Tristan de Lange verzichten, der krankheitsbedingt aufgeben musste. Dorn bestreitet die restlichen Etappen wie beispielsweise Jaroslav Kulhavy außerhalb der Konkurrenz – Justin Coomber/Cape Epic
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Viele Stürze und Defekte prägten die heutige Etappe. Wir hoffen alle TeilnehmerInnen sind wohlauf und können die morgige Etappe in Angriff nehmen
# Viele Stürze und Defekte prägten die heutige Etappe. Wir hoffen alle TeilnehmerInnen sind wohlauf und können die morgige Etappe in Angriff nehmen – Justin Coomber/Cape Epic
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Für die Hobby-Fahrer dürfte das morgige Zeitfahren über 43 Kilometer ein halber Erholungstag werden. Die Profis hingegen werden erneut um jede Sekunde kämpfen
# Für die Hobby-Fahrer dürfte das morgige Zeitfahren über 43 Kilometer ein halber Erholungstag werden. Die Profis hingegen werden erneut um jede Sekunde kämpfen – Xavier Briel/Cape Epic

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29 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Nino hatte ja einen Schlauch in der Hand (sah nach einem Tubolito aus), aber die haben ja den Reifen nicht von der Felge bekommen (wegen der Tire Noodle?) und sind dann auf der Felge weitergerollt bis das Backup-Team kam. Mich hat nur gewundert, wie "platt" der Reifen aussah trotz der Tire Noodle, als sie auf der Felge weitergefahren sind......
    Hab ich auch so wahrgenommen. Der Reifen sah sowas von platt aus..
  2. Ich bin nur etwas verwundert.
    Bei einem Ralley oder Formel-1 Auto kann man selbst fast nichts reparieren.

    Aber bei einem Fahrrad?
    Das die Rennradfahrer einen ganzen Begleittross haben, die ihnen gleich ein neues Fahrrad oder Laufräder hinstellt und sie mit diversen Flüssigkeiten versorgen, ist das eine.

    Aber ich verbinde MTB halt mehr mit der Natur uva natürlichen Untergründen. Und dementsprechend auch, wenn man eine Panne hat, man diese oft selbst beheben kann. Vor allem Reifenpannen. Dass dort, Gott sei Dank, keine Autos, SUV, Kleintransporter oder Motorräder erlaubt sind, finde ich eh gut.

    Dass man aber dann bei einer Panne auf das Ersatzteam warten kann und darf, damit diese als Ersatzteilspender herhalten smilie, finde ich sehr eigenartig smilie.
    Selbst die früheren Rennradfahrer fuhren mal mit Reifen um dem Körper...smilie
    Dann wirst du darüber noch weniger efreut sein (ich im Übrigen auch):

    Andri Frischknecht (DSV Scott-Sram) drückte für seine Teamkollegen Lars Forster und Nino Schurter aufs Tempo – ohne Rücksicht auf seinen eigenen Partner Gert Heyns. Dass das eine Zeitstrafe bedeuten würde, weil maximal zwei Minuten Unterschied erlaubt sind, das war wohl kalkuliert.
    [...]
    Lars Forster erlitt nach rund 1:30 Stunden einen Hinterrad-Defekt. Er tauschte das Laufrad mit Andri Frischknecht, der sich damit aus der Spitzengruppe verabschiedete. Der Zeitverlust war verkraftbar. Ob das im Sinne des (Regel-)Erfinders ist, dass ein Fahrer seinen Kollegen zurücklässt und dann auf diese Art ins Rennen eingreift, sei dahin gestellt.

    Quelle: Acrossthecountry
  3. Dann wirst du darüber noch weniger efreut sein (ich im Übrigen auch):



    Quelle: Acrossthecountry
    Wo es Schlupflöcher gibt, da wird halt auch geschlüpft.. smilie

    Sonderlich gut finden tue ich es auch nicht, aber solange die Regeln es hergeben wäre ein Spitzenteam bescheuert es anders zu handhaben.
  4. Wo es Schlupflöcher gibt, da wird halt auch geschlüpft.. smilie

    Sonderlich gut finden tue ich es auch nicht, aber solange die Regeln es hergeben wäre ein Spitzenteam bescheuert es anders zu handhaben.
    Dann passt auch der Name „Tour de France der Mountainbiker“ noch besser smilie
  5. Ja, die "Tour de France der Mountainbiker" finde ich jetzt auch irgendwie unnötig. Muss sich der MTB-Sport etwa mit dem Straßensport messen oder daran orientieren? Keinesfalls, wie ich finde. Umschreibungen wie das "Weltweit anspruchsvollste MTB-Rennen" oder etwas in der Art fände ich viel angebrachter. Da können wir durchaus mit etwas mehr Selbstbewusstsein auftreten, denn das was dort in Südafrika geboten wird, hat ein unglaubliches Niveau und zumindest ich finde es viel interessanter anzuschauen, als eine Grand Tour.

    Im Vergleich zur Straße ist die Geschichte mit Back Up Teams und Materialunterstützung ja noch total unterentwickelt, was ich auch gut finde und in Kombination mit den 2er Teams dem Rennen einen völlig anderen Spin gibt. Auf der Straße gibt es Fahrer, die ein Leben lang dafür bezahlt werden, für den Kapitän im Wind zu fahren und die Trinkflaschen vom Teamauto nach vorne ins Feld zu bringen. Wenn der Kapitän stürzt bekommt er sofort das Rad vom Teamkollegen unter den Hintern geschoben, damit es weiter geht.
    Das zweite Team von Scott-SRAM ist mit der ganz klaren Aufgabe am Start, im Notfall zur Stelle zu sein und ich denke, das ist den Fahrern auch sonnenklar. BULLS fährt gar mit drei Teams und verfolgt ganz sicher ein ähnliches Konzept. Das Gleiche wird auf Specialized zutreffen, wobei deren Plan ja in diesem Jahr etwas durcheinander geraten ist. Da kann ich jetzt nichts verwerfliches dran finden und wenn dann eine Zeitstrafe mit einkalkuliert wird, um dem A-Team zu helfen, dann ist es halt so.
    Auf diese Art bleibt das Rennen zumindest an der Spitze auf jeden Fall weiter spannend, denn ohne die Unterstützung des Back Up Teams wäre Scott-SRAM ganz klar raus im Kampf um den Sieg.

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