Bei der fünften Runde der Enduro World Series 2021 in Loudenvielle/Frankreich hatten die Fahrer mit einer schwierigen Strecke und noch schwierigeren Bedingungen zu kämpfen. Jack Moir und Harriet Harnden waren die Schnellsten in den Pyrenäen.

Rennbericht

Hoch in den französischen Pyrenäen feierte Loudenvielle sein EWS-Debüt in typisch dramatischer Weise: Statt Sonnenschein und Staub gab es am Trainingstag sintflutartigen Regen und glitschigen Schlamm. Auf einer wetterbedingt verkürzten Strecke hatten die Fahrer vier große Etappen zu bewältigen, bei denen es dennoch fast 3000 Höhenmeter bergab ging.

Bei den Frauen gewann Noga Korem (GT Factory Racing) die ersten beiden Etappen des Tages vor der zweitplatzierten Melanie Pugin, bis die zweimalige Seriensiegerin Isabeau Courdurier (Lapierre Zipp Collective) auf der dritten Etappe das Tempo anziehen konnte. Keine der Fahrerinnen konnte jedoch mit dem Tempo von Harriet Harnden (Trek Factory Racing) mithalten, die die Konkurrenz auf der Queen Stage mit über 20 Sekunden Vorsprung deklassierte und so ihren zweiten EWS-Sieg einfuhr. Pugin wurde knapp hinter ihr Zweite, Korem musste sich mit dem dritten Platz begnügen.

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Anders sah es bei beim Rennen der Herren aus, welches Jack Moir (Canyon Collective) von Anfang an kontrollierte. Moir, der drei der vier Etappen gewann, führte vom Start weg und ließ niemanden in Schlagdistanz kommen. Richie Rude (Yeti/Fox Factory Team) kam ihm am nächsten, beendete den Tag aber letztendlich mit 12 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz. Kevin Miquel (Specialized Racing) fuhr den ganzen Tag über konstant und wurde mit dem dritten Platz belohnt.

Bei den U21-Männern zeigte Francescu Camoin (Specialized Racing) eine beeindruckende Leistung und gewann das Rennen vor dem Franzosen Nas Arnaud auf Platz zwei und Jack Menzies (Forbidden Synthesis) auf Rang drei. Sophie Riva setzte ihre Siegesserie bei den U21-Frauen fort, Polly Henderson wurde Zweite, Paz Gallo Fuentes Dritte.

Karim Amour fügte seiner beeindruckenden Liste von Siegen in der Kategorie Master Men einen weiteren hinzu. Michael Broderick aus den USA wurde Zweiter, der Schotte Darren Scott Dritter. Bei den Master Women gewann Fejola Stepanka Nestlerova, gefolgt von der Führenden der Serie, Leonie Picton (Liv Racing), auf Platz zwei und Mary Mcconneloug auf Platz drei.

Canyon Collective wurde das Team des Tages, Specialized Racing wurde Zweiter, die Sunn French Connexion by Alp D’Huez rundete das Podium als Dritter ab.

Die sechste Runde der Serie findet ebenfalls in Loudenvielle statt. Den Auftakt bildet die Pro-Stage am Samstagabend, gefolgt von vier weiteren Etappen am Sonntag. Auch die EWS-Kids und die Rennen der EWS100 und EWS80 werden am Samstag ausgetragen.

Video: EWS Loudenvielle Full Highlights | Enduro World Series 2021 Round 5

Ergebnisse

EWS Loudenvielle Ergebnisse

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  1. benutzerbild

    Pressemitteilungen

    dabei seit 12/2014

    Enduro World Series #5 – Loudenvielle: Jack Moir und Harriet Harnden gewinnen Runde fünf

    Bei der fünften Runde der Enduro World Series 2021 in Loudenvielle/Frankreich hatten die Fahrer mit einer schwierigen Strecke und noch schwierigeren Bedingungen zu kämpfen. Jack Moir und Harriet Harnden waren die Schnellsten in den Pyrenäen.

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    Enduro World Series #5 – Loudenvielle: Jack Moir und Harriet Harnden gewinnen Runde fünf
  2. benutzerbild

    Osti

    dabei seit 08/2002

    finds krass wie konstant gut Jack Moir unterwegs ist! smilie
  3. benutzerbild

    nanananaMADMAN

    dabei seit 09/2020

    Krass ist auch, wie konstant Harriet Harnden "an den richtigen Stellen" schnell ist. Startet "langsamer" in den Top5 und gibt auf der Queenstage dann mal eben 21 Sekunden an die Konkurrenz aus und schnappt sich den Tagessieg.
  4. benutzerbild

    Nurmi92

    dabei seit 11/2015

    Harnden is ja eine der wenigen die eigentlich aus der XC Fraktion kommt, die anderen sind meistens ja DH Umsteiger. Von dem her hat sie sicher einen guten Punch und eine hohe Schwelle. Spannend heuer bei den Mädls, hatte schon befürchtet die Isabeu fährt jetzt mal einfach die nächsten 5Jahre vorne weg. smilie

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