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Tannus Armour-Reifen-Insert
Tannus Armour-Reifen-Insert - der Anbieter möchte den Pannenschutz von Fahrern mit Schlauch, als auch von Tubeless-Fans verbessern.
Michael Kull hat die Systeme unter die Lupe genommen
Michael Kull hat die Systeme unter die Lupe genommen - trotz ein paar Schweißperlen auf der Stirn ließ sich die Installation bewältigen.
Tannus Armour 03
Tannus Armour 03

In der Artikelserie „Vorgestellt!“ findet ihr regelmäßig kurze Produktvorstellungen von Teilen. Heute: Tannus Armour-Reifen-Inserts. Die Einlagen sollen nicht nur bei Pannen schützen, sondern auch die Fahreigenschaften insgesamt verbessern. Mountainbike-Experte Michael Kull hat sich zwei Systeme des Herstellers Tannus ausgiebig angeschaut, im Labor getestet und am Ende auch auf den Trail geschickt.

Vorgestellt! Tannus Armour

Reifen-Inserts haben sich in den letzten Jahren auch in den Pits des Downhill World Cups verbreitet. Kaum ein Profi ist heute noch ohne den kleinen Extra-Schutz unterwegs und mittlerweile tummeln sich diverse Hersteller und Systeme am Markt. Zum Leidwesen der Mechaniker, die nach dem Training nicht nur das Rad wieder richten müssen, sondern auch bei jedem Reifenwechsel ihr ganzes Können und vor allem die ganze Kraft einsetzen müssen, um die widerspenstigen Schaumstoffwürste von der Felge zu wuchten. Doch lohnt sich die erschwerte Montage? Was bringt ein solches Insert wirklich und macht es auch Sinn für den Hobby-Fahrer? Michi Kull hat sich das Ganze anhand der Tannus Armour-Inserts mal angesehen.

Tannus Armour-Reifen-Insert
# Tannus Armour-Reifen-Insert - der Anbieter möchte den Pannenschutz von Fahrern mit Schlauch, als auch von Tubeless-Fans verbessern.

Tannus Armour

Das System ist für diejenigen gedacht, die nach wie vor auf Schläuche setzen. Durch die Vielzahl an verfügbaren Dimensionen bedient es laut Hersteller diverse Kategorien am Markt und ist einfach vom Aufbau: Ein Schlauch würd umhüllt von einer Schaumstoff-Lage. Bei einem 29″-Reifen beträgt das Gewicht des Armour-Inserts inklusive Schlauch ca. 550 g, bietet einen Durchschlagschutz von 1.000 mm – der Referenzreifen ohne Tannus Armour bietet 750 mm – und hat einen Rollwiderstand von 40,7 Watt gegenüber der Referenz mit 31,5 Watt.

Michael Kull hat die Systeme unter die Lupe genommen
# Michael Kull hat die Systeme unter die Lupe genommen - trotz ein paar Schweißperlen auf der Stirn ließ sich die Installation bewältigen.

Tannus Armour Tubeless

Wer Tubeless unterwegs ist, aber trotzdem einen hohen Pannenschutz bei möglichst geringem Mehrgewicht möchte, für den ist der Tannus Armour Tubeless gedacht. Das bei einem 29″-Rad 160 g schwere System unterstützt den Reifen im Tubeless-Betrieb und weißt Tannus zufolge zudem Notlaufeigenschaften auf. Der Durchschlagschutz beträgt 1.100 mm gegenüber der Referenz ohne Tannus Armour von 875 mm. Der Rollwiderstand erhöht sich kaum – 28,6 Watt beträgt er mit dem Tannus Armour, 28,2 Watt ohne das System.

Tannus Armour 03
# Tannus Armour 03

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Weitere kurze Tests aus der Serie Vorgestellt! findest du auf dieser Übersichtsseite. Wenn du ein Produkt für einen ersten Test vorschlagen möchtest, schreibe uns einfach hier eine Nachricht!

Zum Weiterstöbern kannst du in Kürze die fünf neuesten Beiträge in unserer Serie Vorgestellt! nachlesen.

  1. benutzerbild

    fone

    dabei seit 09/2003

    Warum so ein mountainbike Experte nicht auf die echten Vorteile eingeht ist mir schleierhaft.
    Der Wahre Vorteil von z. B. PTN ist das sich die noodle beim bremsen im Reifen weiterdreht, und somit durch die Kreiselkräfte das Rad stabil hält.
    Funktioniert natürlich nur wenn man zügig unterwegs ist.
    Ein wirklich spürbarer und meßbarer Vorteil.
    Der für mich größte Vorteil ist, dass man dann im Stand einfach stehen bleiben und beide Füße auf den Pedalen lassen kann.
    Bei kurzen Ampelphasen reichen die stabilisierenden Kräfte auch bis zum Startschuss bei grün und man ist direkt Sieger.
    Ach was red' ich, als Tubeless-/Insertfahrer ist man ja sowieso schon ein Gewinner.
  2. benutzerbild

    Creeper666

    dabei seit 06/2011

    Warum so ein mountainbike Experte nicht auf die echten Vorteile eingeht ist mir schleierhaft.
    Der Wahre Vorteil von z. B. PTN ist das sich die noodle beim bremsen im Reifen weiterdreht, und somit durch die Kreiselkräfte das Rad stabil hält.
    Funktioniert natürlich nur wenn man zügig unterwegs ist.
    Ein wirklich spürbarer und meßbarer Vorteil.
    Das ist so nicht korrekt und vom Hersteller auch nicht beabsichtigt, es ist viel mehr ein negativer Nebeneffekt. Das Teil bewegt sich mal und mal nicht oder es klappert oder es verklebt bzw. saugt die Tubeless Milch auf oder wie in meinem Fall geht es an der Klebestelle einfach auf.

    Das Teil und andere Lösungen fährt man die meiste Zeit nur spazieren.
  3. benutzerbild

    Tillus

    dabei seit 01/2016

    Kann jemand sagen, wie sich das Tubeless Insert von Tannus im Vergleich zu ProCore verhält?
  4. benutzerbild

    LB Jörg

    dabei seit 12/2002

    Kann jemand sagen, wie sich das Tubeless Insert von Tannus im Vergleich zu ProCore verhält?

    Ich schätze mal identisch wie Huck Norris, da dieses auch den Rollwiderstand nicht erhöht.
    Man hat damit halt den Vorteil das man mehr Reifenvolumen behält, was in jeder Hinsicht besser ist. Aber der Schutz für die Felge ist halt schon ein ganzes Stück weniger.

    G.smilie
  5. benutzerbild

    NJD

    dabei seit 08/2020

    Pro Reifen ca. 5-10 min (mit Schlauch und Assegai und dhr)

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