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Schlicht, elegant, unauffällig und schnell
Schlicht, elegant, unauffällig und schnell - das Nukeproof Mega trumpft durch Understatement auf. Wir haben den 29er mit 150 mm Federweg am Heck in der Pro-Variante getestet!
Kein Metric Shock Sizing, kein Boost
Kein Metric Shock Sizing, kein Boost - Nukeproof setzt am Mega auf altbewährte Einbaumaße.
Das gilt für die Vorderradachse und auch für den 12 x 142 mm-Hinterbau
Das gilt für die Vorderradachse und auch für den 12 x 142 mm-Hinterbau - die Post Mount-Bremsaufnahme benötigt keinen Adapter für 160 mm-Scheiben.
Am Unterrohr ist ein Gummischutz gegen Steinschläge montiert.
Am Unterrohr ist ein Gummischutz gegen Steinschläge montiert.
Beim Hinterbau setzt Nukeproof auf einen klassischen Viergelenker.
Beim Hinterbau setzt Nukeproof auf einen klassischen Viergelenker.
Solide und funktionell
Solide und funktionell - der Antrieb am Nukeproof Mega 290 Pro kommt von Shimano.
Eine Kettenführung von MRP hält die Kette an Ort und Stelle
Eine Kettenführung von MRP hält die Kette an Ort und Stelle - wer es schleiffrei mag, sollte vor der ersten Ausfahrt hier jedoch Hand anlegen.
Vorne verrichtet eine sehr solide RockShox Lyrik RCT3 den Dienst
Vorne verrichtet eine sehr solide RockShox Lyrik RCT3 den Dienst - sie bietet 150 mm Federweg.
Auch am Hinterbau stehen 150 mm Federweg zur Verfügung
Auch am Hinterbau stehen 150 mm Federweg zur Verfügung - diese werden von einem RockShox Monarch Plus RC3 kontrolliert.
Auf der 170 mm Reverb ist ein Nukeproof Sattel verbaut...
Auf der 170 mm Reverb ist ein Nukeproof Sattel verbaut...
Bei den Anbauteilen setzt Nukeproof größtenteils auf Produkte der eigenen Marke
Bei den Anbauteilen setzt Nukeproof größtenteils auf Produkte der eigenen Marke - Reifen von Schwalbe, die auf SRAM-Laufrädern montiert sind, sorgen für den nötigen Grip.
Auf SRAMs Rail 40 Laufrädern...
Auf SRAMs Rail 40 Laufrädern...
...sind Schwalbes Magic Mary vorne und Nobby Nic hinten verbaut
...sind Schwalbes Magic Mary vorne und Nobby Nic hinten verbaut
Der Aufbau des Bikes trübt den sonst wertigen Eindruck etwas
Der Aufbau des Bikes trübt den sonst wertigen Eindruck etwas - die Leitungen sind wirr verlegt und teilweise sehr lang.
Eine Kettenführung von MRP hält die Kette an Ort und Stelle
Eine Kettenführung von MRP hält die Kette an Ort und Stelle - wer es schleiffrei mag, sollte vor der ersten Ausfahrt hier jedoch Hand anlegen.
Durch die langen Kettenstreben und die niedrige Front bekommt man viel Druck auf das Vorderrad
Durch die langen Kettenstreben und die niedrige Front bekommt man viel Druck auf das Vorderrad - ...durch die langen Kettenstreben und die niedrige Front bekommt man viel Druck aufs Vorderrad.
Um das Hinterrad zum Ausbrechen zu bringen, muss man etwas nachhelfen
Um das Hinterrad zum Ausbrechen zu bringen, muss man etwas nachhelfen - und mit viel Nachdruck in die Kurve reinhalten.
Bergab lädt das Nukeproof Mega 290 zu Spielereien ein
Bergab lädt das Nukeproof Mega 290 zu Spielereien ein - das Fahrwerk hat viel Pop. In der Luft lässt sich das Rad sehr gut manövrieren.
In der Luft lässt sich das Nukeproof mit Leichtigkeit bewegen
In der Luft lässt sich das Nukeproof mit Leichtigkeit bewegen - bei größeren Flugmanövern lässt sich das Mega gut whippen.
Bei höheren Geschwindigkeiten oder ruppigeren Trails …
Bei höheren Geschwindigkeiten oder ruppigeren Trails …
...oder die Trails ruppiger, verlangt das Mega 290 nach aktiver Fahrweise
...oder die Trails ruppiger, verlangt das Mega 290 nach aktiver Fahrweise
Große Fahrer könnten sich am Nukeproof Mega etwas mehr Reach wünschen
Große Fahrer könnten sich am Nukeproof Mega etwas mehr Reach wünschen - damit würde sich der Schwerpunkt auf dem Bike etwas weiter nach hinten verlagern.
Das Fahrwerk bietet ohne Anpassung der Luftkammern wenig Reserven
Das Fahrwerk bietet ohne Anpassung der Luftkammern wenig Reserven
Zwei Tokens mehr in der RockShox Lyrik RCT3 …
Zwei Tokens mehr in der RockShox Lyrik RCT3 …
.. .und vier Volumenspacer im Dämpfer haben das Fahrgefühl wesentlich verbessert.
.. .und vier Volumenspacer im Dämpfer haben das Fahrgefühl wesentlich verbessert.
Die RockShox Reverb am Nukeproof Mega 290 Pro benötigte in unserem Test diverse Entlüftungsvorgänge
Die RockShox Reverb am Nukeproof Mega 290 Pro benötigte in unserem Test diverse Entlüftungsvorgänge - gut möglich, dass wir ein Montagsmodell erwischt haben.
Große Fahrer könnten sich am Nukeproof Mega etwas mehr Reach wünschen
Große Fahrer könnten sich am Nukeproof Mega etwas mehr Reach wünschen

Nukeproof Mega 290 im Test: Als Namenspatron für das Nukeproof Mega diente das legendäre Rennen hinab vom Pic Blanc in den französischen Alpen: Die Megavalanche – ein Rennen, das Fahrer und Bike alles abverlangt. Mit dem Mega bietet Nukeproof ihr Enduro-Bike in zwei Laufradgrößen an. Wir haben die 29 Zoll-Version mit 150 mm Federweg am Heck getestet!

Nukeproof Mega 290 Pro – kurz & knapp

Schlicht, elegant, unauffällig und schnell
# Schlicht, elegant, unauffällig und schnell - das Nukeproof Mega trumpft durch Understatement auf. Wir haben den 29er mit 150 mm Federweg am Heck in der Pro-Variante getestet!

Seit der Entstehung im Jahr 2009 hat sich das Nukeproof Mega extrem gewandelt. Die aktuelle Version des britischen Aluminium-Bikes ist als 650b-Version mit 160 mm Federweg oder 29er mit 150 mm am Heck erhältlich. Cesar Rojo, der zahlreiche Bikes und Hinterbau-Systeme entwickelt hat, war auch beim Nukeproof Mega maßgeblich in den Designprozess involviert. Laut Nukeproof ist das Mega das perfekte Bike für Trails und den Enduro-Renneinsatz. Wir haben die 29er-Variante in der Pro-Ausstattung getestet.

  • hydrogeformter Rahmen aus T6 6061-Aluminium
  • erhältlich als 29er oder 650b-Version
  • 650b: 160 mm Federweg / 29er: 150 mm Federweg
  • Federweg vorne: 150 mm
  • entwickelt von CERO Design
  • 100 x 15 mm & 142 x 12 mm Ausfallenden
  • 31,6 mm Sattelrohr-Durchmesser
  • BSA-Tretlager
  • 200 x 56 mm Dämpfer-Einbaumaß
  • ISCG 05-Aufnahme
  • Tapered Steuerrohr 44/56 mm
  • 4 Größen: S, M, L, XL (getestet)

Preis: 3.999 € (UVP) | Bikemarkt: Nukeproof Mega 290 Pro kaufen

Nukeproof Mega 290 Pro – Technische Daten

Vergleicht man das Mega mit anderen aktuellen Bikes im Enduro- und All Mountain-Sektor, so geht Nukeproof einen weniger imposanten Weg: Im getaperten Steuerrohr steckt eine RockShox Lyrik mit 150 mm Federweg – und ohne Boost. Auch am Hinterbau setzt Nukeproof nicht auf den neuen Boost-Standard. Stattdessen verlassen sich die Briten auf ein bewährtes 12 x 142 mm-Ausfallende.

Kein Metric Shock Sizing, kein Boost
# Kein Metric Shock Sizing, kein Boost - Nukeproof setzt am Mega auf altbewährte Einbaumaße.
Das gilt für die Vorderradachse und auch für den 12 x 142 mm-Hinterbau
# Das gilt für die Vorderradachse und auch für den 12 x 142 mm-Hinterbau - die Post Mount-Bremsaufnahme benötigt keinen Adapter für 160 mm-Scheiben.

Im Aluminium-Rahmen steckt ein RockShox Monarch Plus mit einem Einbaumaß von 200 x 57 mm. Das 73 mm breite Tretlager wird via BSA-Gewinde in den Rahmen geschraubt. Dank ISCG 05-Aufnahme lassen sich eine Vielzahl von Kettenführungen am Mega montieren. Die Hinterradbremse wird per 160 mm Post-Mount-Aufnahme direkt mit dem Rahmen verbunden – schick!

Kein Metric, kein Boost, kein Carbon, geschraubtes Tretlager: Bei Nukeproof springt man nicht sofort auf die neuen „Standards“ auf.

Optisch kommt der Rahmen des Nukeproof Mega 290 Pro ebenfalls recht unaufgeregt daher. Der spanische Designer Cesar Rojo setzt auf dezente Schwünge – auch hinsichtlich des Volumens wirken die Aluminium-Rohre des Megas fast schon filigran. Die Kombination aus dezent hydrogeformten Rohrsätzen mit schmalen Durchmessern lässt das Nukeproof im Vergleich zu modernen Carbon-Boliden elegant und wenig bullig erscheinen. Abgesehen von der Vario-Stütze sind sämtliche Leitungen am Nukeproof Mega außen geführt. Eine Querverstrebung zwischen den Sitzstreben soll für eine höhere Steifigkeit sorgen. Ein Gummi-Schutz am Unterrohr schützt dieses vor ungewollten Steinschlägen.

Am Unterrohr ist ein Gummischutz gegen Steinschläge montiert.
# Am Unterrohr ist ein Gummischutz gegen Steinschläge montiert.
Beim Hinterbau setzt Nukeproof auf einen klassischen Viergelenker.
# Beim Hinterbau setzt Nukeproof auf einen klassischen Viergelenker.

Geometrie

Die Geometrie des Nukeproof Mega 290 ist modern und wirkt durchdacht. Das geräumige Oberrohr sorgt für einen angemessen langen Reach. Mit 66° fällt der Lenkwinkel relativ flach aus, wenngleich die Konkurrenz teilweise eine noch aggressivere Geometrie bietet. Erhältlich ist das Nukeproof Mega in insgesamt 4 verschiedenen Größen.

SMLXL
Sitzrohrlänge381 mm420 mm458 mm508 mm
Oberrohrlänge570 mm595 mm621 mm642 mm
Steuerrohrlänge100 mm100 mm105 mm110 mm
Lenkwinkel66°66°66°66°
Radstand1172 mm1197 mm1224 mm1246 mm
Kettenstrebenlänge450 mm450 mm450 mm450 mm
Sitzwinkel75,5°75,5°75,5°75,5°
Tretlagerabsenkung-30 mm-30 mm-30 mm-30 mm
Reach410 mm435 mm460 mm480 mm
Stack587,9 mm587,9 mm592,5 mm597 mm

Ausstattung

Erhältlich ist das Nukeproof Mega 290 in drei Ausstattungsvarianten. Alle drei Versionen setzen auf ein Fahrwerk aus dem Hause RockShox. Neben der günstigen Einstiegsversion Race gibt es noch die Comp-Variante – und die von uns getestete Premium-Edition Pro, die 3.999 € kostet.

Nukeproof Mega 290 RaceNukeproof Mega 290 CompNukeproof Mega 290 Pro
FedergabelRockShox Yari RC, 150 mmRockShox Pike RC, 150 mmRockShox Lyrik RCT3, 150 mm
DämpferRockShox Monarch Plus RRockShox Monarch RLRockShox Monarch Plus RC3
SteuersatzNukeproof IntegratedNukeproof IntegratedNukeproof Integrated
LenkerNukeproof Warhead, 760 mm Breite, 25 mm RiseNukeproof Warhead, 760 mm Breite, 25 mm RiseNukeproof Warhead, 760 mm Breite, 25 mm Rise
VorbauNukeproof Zero, 50 mm LängeNukeproof Zero, 50 mm LängeNukeproof Zero, 50 mm Länge
GriffeNukeproof Element Dual Lock-OnNukeproof Element Dual Lock-OnNukeproof Element Dual Lock-On
KurbelnSRAM NX, 30TSRAM Descendant, 30TShimano XT, 32T
KetteSRAM PC1110SRAM PC1110KMC X11
KassetteSRAM PG1130, 11-42TSRAM PG1130, 11-42TShimano SLX, 11-42T
SchalthebelSRAM NX, 11-fachSRAM GX, 11-fachShimano XT, 11-fach
SchaltwerkSRAM NX, 11-fachSRAM X1, 11-fachShimano XT, 11-fach
KettenführungMRP 1X V3, ISCG 05MRP 1X V3, ISCG 05MRP 1X V3, ISCG 05
BremsenShimano Deore M615SRAM Guide RShimano XT
SattelNukeproof TrailNukeproof Vector AMNukeproof Vector AM
SattelstützeBrand X Ascend, 120 mmBrand X Ascend, 120 mmRockShox Reverb Stealth, 125 mm (S und M) / 170 mm (L und XL)
ReifenWTB Vigilante Comp, 29" x 2,35" / WTB Trail Boss Comp, 29" x 2,25"WTB Vigilante Comp, 29" x 2,35" / WTB Trail Boss Comp, 29" x 2,25"Schwalbe Magic Mary Snake Skin, 29" x 2,35" / Schwalbe Nobby Nic Snake Skin, 29" x 2,35"
LaufräderWTB STp i25 Felgen, Novatec D77SB NabenRaceFace Æffect 25SRAM Rail 40
Solide und funktionell
# Solide und funktionell - der Antrieb am Nukeproof Mega 290 Pro kommt von Shimano.
Vorne verrichtet eine sehr solide RockShox Lyrik RCT3 den Dienst
# Vorne verrichtet eine sehr solide RockShox Lyrik RCT3 den Dienst - sie bietet 150 mm Federweg.
Auch am Hinterbau stehen 150 mm Federweg zur Verfügung
# Auch am Hinterbau stehen 150 mm Federweg zur Verfügung - diese werden von einem RockShox Monarch Plus RC3 kontrolliert.
Bei den Anbauteilen setzt Nukeproof größtenteils auf Produkte der eigenen Marke
# Bei den Anbauteilen setzt Nukeproof größtenteils auf Produkte der eigenen Marke - Reifen von Schwalbe, die auf SRAM-Laufrädern montiert sind, sorgen für den nötigen Grip.

Nukeproof Mega 290 Pro – In der Hand

Mit einem Vertriebssystem zwischen Händlernetz und Online-Vertrieb muss das Nukeproof Mega nicht nur in einem Showroom überzeugen, sondern vor allem auch den Kunden zu Hause am Bildschirm. Wie andere Online-Käufer bekommen auch wir das Mega per Post und ziehen es vormontiert aus dem Karton. Der erste Eindruck ist gut: Matt gestrahlt und in zwei Farben eloxiert wirkt das Finish edel. Durch die Bank weg ist die Ausstattung solide und wenig auffällig. Nukeproof setzt am Mega 290 Pro auf Teile mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis – das treibt den Preis nicht zu stark nach oben. In der Summe ist das Bike auffällig unauffällig.

Der Aufbau des Bikes trübt den sonst wertigen Eindruck etwas
# Der Aufbau des Bikes trübt den sonst wertigen Eindruck etwas - die Leitungen sind wirr verlegt und teilweise sehr lang.
Eine Kettenführung von MRP hält die Kette an Ort und Stelle
# Eine Kettenführung von MRP hält die Kette an Ort und Stelle - wer es schleiffrei mag, sollte vor der ersten Ausfahrt hier jedoch Hand anlegen.

Auf den zweiten Blick offenbart der Aufbau leider ein paar unschöne Details – diese dämpfen den positiven Ersteindruck des Mega 290s etwas. An unserem Testbike war die Leitung der RockShox Reverb-Sattelstütze komplett ungekürzt – einerseits sinnvoll für die individuelle Anpassung, andererseits könnte man bei einem Rad für 3.999 € etwas mehr Liebe zum Detail erwarten. Die langen Leitungen sind für unseren Geschmack etwas chaotisch verlegt. Außerdem schliff die Kette ab Werk an der MRP-Kettenführung.

Neben den Anleitungen für die wichtigsten Teile finden wir im Karton außerdem noch etwas Zubehör: Neben Tubeless-Ventilen wird das Nukeproof Mega 290 Pro noch mit einem Token für die Gabel und Reflektoren ausgeliefert.

Nukeproof Mega 290 Pro – Auf dem Trail

Uphill

Wenn ein Bike 14,85 kg ohne Pedale auf die Waage bringt, erwartet man von ihm bergauf eigentlich keine Spitzenwerte. Eigentlich …

Wenn ein Bike 14,85 kg ohne Pedale auf die Waage bringt, erwartet man von ihm bergauf eigentlich keine Spitzenwerte. Eigentlich … Natürlich spielt das Gewicht für den Energieaufwand am Berg eine Rolle. Das Nukeproof Mega 290 Pro machte aber nicht den Anschein, als ob es sich von ein, zwei Extra-Pfunden auf den Rippen bremsen lassen würde. Ein ordentlich langer Reach in Kombination mit 450 mm langen Kettenstreben und einem 50 mm-Vorbau verlagern den Fahrer in eine wunderbare Kletterposition – hier hilft auch der 75,5° steile Sitzwinkel. Leichtfüßig, problemlos und ohne steigendes Vorderrad marschiert das Nukeproof Mega 290 Pro fix selbst die steilsten Rampen hinauf.

So stört auch die etwas härtere Übersetzung nicht wirklich. Sie lädt beim Klettern zu sportlichen Geschwindigkeiten ein. Mit diesem Schwung zeigt sich das Mega auch von technischen und wurzeligen Anstiegen eher unbeeindruckt: Mit viel Momentum und satter Traktion kommt man voran. Dank des etwas höheren Tretlagers kann man nahezu immer bedenkenlos losstrampeln, ohne jede Kurbelumdrehung vorausschauend planen zu müssen. Kurbelaufsetzer hatten wir an Bord des Nukeproof Mega 290 Pro fast nie.

Abfahrten lassen sich auf dem Nukeproof Mega 290 Pro leicht erstrampeln
# Abfahrten lassen sich auf dem Nukeproof Mega 290 Pro leicht erstrampeln - trotz relativ hohem Gewicht glänzt das Mega mit guten Klettereigenschaften und generiert bergauf viel Vortrieb.

Selbst im offenen Modus wippt der Hinterbau recht wenig. Wer sich auf Asphalt oder Forststraßen seine Höhenmeter erklettern muss, kann die gute Bergauf-Performance mit der zuschaltbaren Plattform am Dämpfer noch weiter verbessern. An der RockShox Lyrik RCT3 wäre ein Lockout ebenfalls möglich. Wer nicht unbedingt im Stehen den Berg hinauf hämmert, wird diese Funktion jedoch eher nicht benötigen. Schlüssig ist unter diesem Gesichtspunkt auch die Reifenwahl: Der gut rollende Schwalbe Nobby Nic am Hinterrad ist förderlich für die Bergauf-Performance.

Downhill

Auf der 30 km langen Megavalanche gibt es zwar auch einige Zwischenanstiege. In der Summe bringt man dann aber doch etwa 2.000 Tiefenmeter hinter sich – eine Strecke, die das Äußerste von Fahrer und Material abverlangt. Hier ist kaum Platz für Leichtbau. Das erklärt in gewisser Weise auch das hohe Gesamtgewicht des Nukeproofs mit dem Namen des Rennens in der Modellbezeichnung: Die Anbauteile am Mega 290 Pro sind durch die Bank weg solide und sollten auch im harten Einsatz auf Dauer nicht zu schnell aufgeben. Ein Leichtgewicht ist das Nukeproof Mega 290 mit Sicherheit aber nicht.

Dementsprechend ruhigen Gewissens gaben wir dem Mega die Sporen und scheuchten es über die heftigste Trails, große Sprünge und sogar Downhill-Pisten – alles natürlich um zu ergründen, wo die Limits des Bikes liegen. Abgesehen von ein paar platten Reifen (ab Werk waren Schläuche montiert) und Speichen, die regelmäßig nachgespannt werden mussten, gab es keinerlei Ausfälle zu verzeichnen. Ein Umbau auf Tubeless ist bei einem Bike dieser Kategorie jedoch sehr sinnvoll: In steinigem Geläuf wird die Pannensicherheit deutlich erhöht und gleichzeitig das Gewicht reduziert.

Bergab lädt das Nukeproof Mega 290 zu Spielereien ein
# Bergab lädt das Nukeproof Mega 290 zu Spielereien ein - das Fahrwerk hat viel Pop. In der Luft lässt sich das Rad sehr gut manövrieren.

… ruhigen Gewissens gaben wir dem Mega die Sporen und scheuchten es über die heftigste Trails, große Sprünge und sogar Downhill-Pisten.

Dass Länge läuft, wissen nicht nur Skifahrer. Der Hinterbau des Nukeproof Mega 290 ist satte 450 mm lang und verwöhnt die Piloten mit einer angenehmen Laufruhe, wenn es schneller und gröber zur Sache geht. Im Zusammenspiel mit einem 480 mm langen Reach und einem 50 mm-Vorbau an unserem Testrad versetzt Nukeproof den Schwerpunkt des Fahrers im Vergleich zu Bikes mit kurzen Kettenstreben weiter nach vorne. In Kombination mit dem moderaten Stack und nur wenig Rise am Lenker generiert man viel Druck auf der Front. Der Magic Mary von Schwalbe tut ein übriges, um den Grip am Vorderrad weiter in die Höhe zu treiben. Das ist gut für das Sicherheitsempfinden.

Dank der langen Kettenstreben bleibt die Gesamtbalance des Nukeproof Mega 290 trotzdem sehr harmonisch. Trotz der langen Werte fährt sich der 29er nicht träge – im Gegenteil. Auch das etwas höhere Tretlager lässt den Fahrer nicht so tief im Rad stehen, wie das bei manch anderen Herstellern der Fall ist. Trotzdem gelingen Lastwechsel zwischen Richtungswechseln spielerisch. Auf kurvigen Strecken zaubert das Nukeproof Mega 290 Pro ein dickes Grinsen ins Gesicht.

Durch die langen Kettenstreben und die niedrige Front bekommt man viel Druck auf das Vorderrad
# Durch die langen Kettenstreben und die niedrige Front bekommt man viel Druck auf das Vorderrad - ...durch die langen Kettenstreben und die niedrige Front bekommt man viel Druck aufs Vorderrad.
Um das Hinterrad zum Ausbrechen zu bringen, muss man etwas nachhelfen
# Um das Hinterrad zum Ausbrechen zu bringen, muss man etwas nachhelfen - und mit viel Nachdruck in die Kurve reinhalten.
In der Luft lässt sich das Nukeproof mit Leichtigkeit bewegen
# In der Luft lässt sich das Nukeproof mit Leichtigkeit bewegen - bei größeren Flugmanövern lässt sich das Mega gut whippen.

Bei höheren Geschwindigkeiten verzeiht das Mega insgesamt weniger Fehler als andere Bikes dieser Kategorie. Das Nukeproof verlangt eine kraftvolle und präzise Fahrweise und die Nutzung der beschriebenen Agilität: Wurzelfelder sollte man besser überfliegen als durchzubolzen. Das Gesamtsystem bietet einen angenehmen Flex, der auch aus den Laufrädern kommt. Das verringert die Anstrengung für den Fahrer etwas.

Das Nukeproof verlangt eine kraftvolle und präzise Fahrweise und die Nutzung der beschriebenen Agilität: Wurzelfelder sollte man besser überfliegen als durchzubolzen.

Die verspielte Charakteristik verleitet an jeder Wurzel zu mehr und mehr Airtime. Ohne viel Aufwand lässt sich das Nukeproof Mega 290 Pro in der Luft bewegen und will von Kurve zu Kurve hüpfen. So lässt sich auf dem Nukeproof Mega 290 jeder Trail in einen überdimensionalen Pumptrack verwandeln. In der Luft behält das Mega sein leichtes Handling und lässt sich trotz des langen Hinterbaus recht einfach quer und flach legen.

Der Nachteil der verspielten Charakteristik ist, dass das Nukeproof Mega 290 Pro bei weniger aktiver Fahrweise etwas nervös wird, wenn die Geschwindigkeiten steigen. Das Sicherheitsgefühl bei hohen Geschwindigkeiten ist nicht so hoch wie bei der Konkurrenz. Das ist der fehlenden Dämpfung im Fahrwerk und der nach vorne geschobenen Fahrerposition geschuldet. Testfahrer über 1,90 m hätten sich einen längeren Reach gewünscht, damit der Körperschwerpunkt in Kombination mit einem kurzen Vorbau etwas weiter hinter die Vorderradnabe verlagert wird. Bei Enduro-Rennen im “blinden” Format könnte man so etwas entspannter in die unbekannte Strecke fahren.

Bei höheren Geschwindigkeiten oder ruppigeren Trails …
# Bei höheren Geschwindigkeiten oder ruppigeren Trails …
… verlangt das Nukeproof Mega eine aktive Fahrweise.
# … verlangt das Nukeproof Mega eine aktive Fahrweise.
Große Fahrer könnten sich am Nukeproof Mega etwas mehr Reach wünschen
# Große Fahrer könnten sich am Nukeproof Mega etwas mehr Reach wünschen

Tuning-Möglichkeiten

Im Werks-Setup konnten wir dem Mega noch nicht das Maximum an Abfahrtsperformance entlocken. Die wichtigste Tuning-Möglichkeit, die wir aktiven Nukeproof Mega 290-Piloten dringend empfehlen können, sind daher Volumenspacer. Diese beeinflussen die Progressivität der Federelemente. Bei häufigen Durchschlägen ist es häufig eine schnelle Lösung, den Sag zu verringern, indem man den Luftdruck in Gabel und Dämpfer erhöht. Das wirkt sich jedoch auch auf die Tretlagerhöhe aus. Mehr Progression durch Volumenspacer ermöglichen es, die Vorzüge eines niedrigeren Tretlagers zu genießen und gleichzeitig einen guten Durchschlagschutz zu genießen. Die Grundcharakteristik des Megas bleibt dadurch bestehen. Gleichzeitig liegt es auch bei höheren Geschwindigkeiten satter und bietet im Ernstfall mehr Reserven.

Werkseitig sind am Nukeproof Mega 290 Pro lediglich zwei Tokens in der RockShox Lyrik verbaut. Der Monarch Plus-Dämpfer am Heck kam sogar komplett ohne Volumenspacer. Mit insgesamt 4 Tokens in der Federgabel und 4 Volumenspacern im Dämpfer waren wir auf dem Mega generell sicherer und schneller unterwegs.

Schnelle Fahrer mit einem aktiven Fahrstil werden die Möglichkeit, die Druckstufe des Dämpfers extern einzustellen, vermissen. Den RockShox Monarch Plus in den Trail-Modus zu verstellen, um dem Hinterbau mehr Gegenhalt zu entlocken, ist als Lösung nicht optimal. Sinnvoller ist es, mit der Anzahl der Volumenspacer im Dämpfer zu experimentieren oder einen Dämpfer mit externer Druckstufenverstellung einzubauen.

Ohne Anpassung der Luftkammern bietet das Fahrwerk des Megas Fahrern mit Nachdruck, selbst bei nur 20 % Sag, relativ wenig Gegenhalt
# Ohne Anpassung der Luftkammern bietet das Fahrwerk des Megas Fahrern mit Nachdruck, selbst bei nur 20 % Sag, relativ wenig Gegenhalt - um in schnellen Anliegern und heftigem Gelände mehr Reserven zu haben, sollte man mehr Tokens und Volumenspacer verbauen.
Zwei Tokens mehr in der RockShox Lyrik RCT3 …
# Zwei Tokens mehr in der RockShox Lyrik RCT3 …
.. .und vier Volumenspacer im Dämpfer haben das Fahrgefühl wesentlich verbessert.
# .. .und vier Volumenspacer im Dämpfer haben das Fahrgefühl wesentlich verbessert.

Anlass zur Kritik bietet der 760 mm schmale Lenker. Zwar sind Bäume häufig ein effektives Gegenargument gegen überdimensionierte Lenker – wir haben den verbauten Lenker jedoch als zu schmal empfunden. Tauscht man den Lenker aus, sollte man über einen Ersatz mit mehr Rise nachdenken. Eine höhere und breitere Front erleichtert Hinterrad-Manöver und erhöht das Sicherheitsgefühl auf dem Nukeproof Mega 290 deutlich.

Etwas unterdimensioniert wirkte der Hinterreifen: Der Schwalbe Hans Dampf glänzt zwar mit geringem Rollwiderstand und erleichtert dadurch den Weg nach oben. Bergab konnte der Reifen aber nicht mit dem Schwalbe Magic Mary am Vorderrad mithalten. Insbesondere bei tiefen oder nassen Böden fehlen Kontrolle und Bremstraktion am Heck. Hier sollte man eher auf einen grobstolligen Reifen zurückgreifen.

Haltbarkeit

Ärgerlich ist es, wenn auf dem Trail die Sattelstütze plötzlich nicht mehr ausfährt. Gut möglich, dass wir ein Montagsmodell erwischt haben – die RockShox Reverb mit 170 mm Verstellweg brauchte jedenfalls regelmäßige Zuwendung in Form von Entlüftungsvorgängen. Während des Testzeitraums fielen außerdem die SRAM Rail 40-Laufräder durch lautes Klirren der Speichen bei mittleren bis großen Belastungen auf. Hier mussten wir mehrmals den Speichenschlüssel ansetzen, um die optimale Speichenspannung wiederherzustellen.

Die RockShox Reverb am Nukeproof Mega 290 Pro benötigte in unserem Test diverse Entlüftungsvorgänge
# Die RockShox Reverb am Nukeproof Mega 290 Pro benötigte in unserem Test diverse Entlüftungsvorgänge - gut möglich, dass wir ein Montagsmodell erwischt haben.

Fazit – Nukeproof Mega 290 Pro

Trotz etwas Mehrgewicht auf den Rippen ist das Nukeproof Mega 290 ein echter Klettermax, mit dem sich Abfahrten sehr bequem und schnell verdienen lassen. Dank der straffen Charakteristik lädt das Mega zum Spielen ein und lässt sich leicht durch Kurven und in der Luft bewegen. Steigen die Geschwindigkeiten, verlangt das Nukeproof jedoch eine präzise Fahrweise. Auf wirklich harten Trails lässt es sich leichter aus der Ruhe bringen als andere Bikes in dieser Klasse. Solidere Laufräder, Reifen mit stabilerer Karkasse und eine höhere Aufbauqualität wären wünschenswert gewesen. Trotzdem: Das Nukeproof Mega 290 punktet insgesamt durch eine weitgehend stimmige Ausstattung und eignet sich hervorragend als Enduro- und Trailbike für längere Ausfahrten!

Stärken

  • schnell am Berg
  • gute Mischung aus Laufruhe und Agilität
  • verspieltes Handling in der Luft

Schwächen

  • Aufbauqualität
  • Fahrwerk-Tuning nötig
Das Nukeproof Mega 290 Pro ist ein verspielter und gelungener Allrounder, der dazu auch im Uphill eine gute Figur macht
# Das Nukeproof Mega 290 Pro ist ein verspielter und gelungener Allrounder, der dazu auch im Uphill eine gute Figur macht - in schnellem, hartem Gelände findet man allerdings die Grenzen des Bikes.

Testablauf

Hier haben wir das Nukeproof Mega 290 Pro getestet

  • Albkante: Schnelle Trails, steinig und wurzelig, teilweise steil
  • Heidelberg: Steiles, steiniges und teilweise grobes Terrain
  • Weiteres Testgelände: Frische, lockere Singletrails, große Sprünge

Testerprofile

  • Testername: Jens Staudt
  • Körpergröße: 190 cm
  • Gewicht (fahrfertig): 95 kg
  • Schrittlänge: 91 cm
  • Armlänge: 61 cm
  • Oberkörperlänge: 56 cm
  • Fahrstil: Schnellste Linie, auch wenn es mal ruppig ist
  • Ich fahre hauptsächlich: Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
  • Vorlieben beim Fahrwerk: Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, progressive Kennlinie
  • Vorlieben bei der Geometrie: Kettenstreben nicht zu kurz (ca. 430 mm oder gerne länger), Lenkwinkel tendenziell eher flacher
  • Testername: Jonathan Kopetzky
  • Körpergröße: 175 cm
  • Gewicht (fahrfertig): 70 kg
  • Schrittlänge: 79 cm
  • Armlänge: 51 cm
  • Oberkörperlänge: 49 cm
  • Fahrstil: Aggressiv und verspielt
  • Ich fahre hauptsächlich: DH sprunglastig, auch Dirt, eigentlich alles Hauptsache Rad dabei
  • Vorlieben beim Fahrwerk: Straff und schnell
  • Vorlieben bei der Geometrie: Langes Oberrohr, Hinterbau je nach Einsatzgebiet
  • Testername: Christoph Spath
  • Körpergröße: 190 cm
  • Gewicht: 65 kg
  • Gewicht (fahrfertig): 70 kg
  • Schrittlänge: 94 cm
  • Armlänge: 60 cm
  • Oberkörperlänge: 49 cm
  • Fahrstil: Schnell bergauf und bergab, sauber, selten überm Limit
  • Ich fahre hauptsächlich: Von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
  • Vorlieben beim Fahrwerk: Viel Low Speed-Compression am Dämpfer, Front etwas straffer als das Heck, hinten gerne progressiv
  • Vorlieben bei der Geometrie: Vorne lang, hinten je nach Einsatzbereich kurz bis mittellang, flach

Um euch den bestmöglichen und breitesten Testeindruck zu bieten, fahren immer mehrere Tester ein Bike. Neben den aufgeführten Testern mit detaillierten Profil arbeiten wir immer mit weiteren Fahrern unterschiedlicher Könnerstufen, Gewichte, Körpergrößen sowie Vorlieben zusammen. Im direkten Dialog stellen wir das richtigen Setup sicher und dokumentieren in gemeinsamen Ausfahrten die Eindrücke. Dies stellt sicher, dass wir alle Eigenheiten eines Bikes in allen Bereichen beurteilen können.

Weitere Informationen zum Testablauf findet ihr im Eröffnungsartikel.


Preisvergleich


Weitere Informationen

Website: www.nukeproof.com
Text & Redaktion: Jens Staudt, Jonathan Kopetzky, Christoph Spath | MTB-News.de 2017
Bilder: Jens Staudt

  1. benutzerbild

    JohVir

    dabei seit 08/2013

    Ich hab zwar kein Mega, ich würd aber aussen das Alu ordentlich mit dem Föhn warm machen und dann mit einem Alu-Rundmaterial und kleinem Hammer raushauen. Sind ja eh am Sack. Rein kann man die neuen ja wieder ordentlich einpressen.

  2. benutzerbild

    faradfara

    dabei seit 04/2010

    Ich hab zwar kein Mega, ich würd aber aussen das Alu ordentlich mit dem Föhn warm machen und dann mit einem Alu-Rundmaterial und kleinem Hammer raushauen. Sind ja eh am Sack. Rein kann man die neuen ja wieder ordentlich einpressen.

    Heißluftföhn und leichte Schläge haben bisher nichts gebracht, außer Kerben am inneren Lagerring. Ich werde berichten, wenn's denn irgendwann mal klappt ...
  3. benutzerbild

    JohVir

    dabei seit 08/2013

    Heißluftföhn und leichte Schläge haben bisher nichts gebracht, außer Kerben am inneren Lagerring. Ich werde berichten, wenn's denn irgendwann mal klappt ...
    Das hatte ich auch mal. Abhilfe hat dann ein besseres Auflager gebracht. Hatte erst den Rahmen auf einen alten Pulli gelegt. Da ging nix.
    Geholfen hat dann den Schraubstock soweit aufzudrehen, dass das Lager gerade durch passt. Dann zwei Lagen Tape drauf und dann Rahmen drauf. So ist der Ruck vom Schlag ungedämpft aufs Lager bzw auf die Pressverbindung zum Rahmen.
  4. benutzerbild

    cxfahrer

    dabei seit 03/2004

    Ich habe so Lager immer grob rausgedroschen, aber zufällig grad auf NSMB ein Werkzeug für PF92 gesehen - so etwas könnte man sich auch für ein kleineres Lager wie bei dir basteln:

    [Bild]

  5. benutzerbild

    faradfara

    dabei seit 04/2010

    Rahmen auf ne große Nuss auflegen und mit nem anständigen Austreiber und genügend Kraft. Hat geklappt. Danke euch!

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