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Das Deviate Guide ist ein spannendes Enduro-Bike, das einem nicht jeden Tag über den Weg läuft: Der High-Pivot-Hinterbau ist in Kombination mit dem Pinion-Getriebe ein echtes Alleinstellungsmerkmal
Das Deviate Guide ist ein spannendes Enduro-Bike, das einem nicht jeden Tag über den Weg läuft: Der High-Pivot-Hinterbau ist in Kombination mit dem Pinion-Getriebe ein echtes Alleinstellungsmerkmal - Das außergewöhnliche Carbon-Rad verfügt über 160 mm Federweg an Front und Heck, rollt auf 27,5"-Laufrädern und ist ab einem Preis von £ 5.699 (aktuell zirka 6.420 €) erhältlich.
Bei der Geometrie gehen die Schotten von Deviate kein Risiko ein: Der Lenkwinkel liegt bei 65,8°, während der Sitzwinkel 75° misst. Der Reach fällt mit 450 mm in Größe M recht geräumig aus
Bei der Geometrie gehen die Schotten von Deviate kein Risiko ein: Der Lenkwinkel liegt bei 65,8°, während der Sitzwinkel 75° misst. Der Reach fällt mit 450 mm in Größe M recht geräumig aus - die Kettenstreben sind 440 mm lang und die Tretlagerabsenkung beträgt 9 mm.
An der Front des Deviate Guides arbeitet eine Cane Creek Helm-Federgabel mit 160 mm Federweg und Luftfeder
An der Front des Deviate Guides arbeitet eine Cane Creek Helm-Federgabel mit 160 mm Federweg und Luftfeder - die erste Federgabel der Amerikaner bietet zahlreiche externe und interne Verstellmöglichkeiten und lässt sich somit an fast jeden Fahrstil anpassen.
Entgegen der Serien-Ausstattung ist an unserem Testbike ein schicker Intend Grace EN-Vorbau sowie der Intend-Stiffmaster verbaut.
Entgegen der Serien-Ausstattung ist an unserem Testbike ein schicker Intend Grace EN-Vorbau sowie der Intend-Stiffmaster verbaut.
Die verbaute 9point8 Fall Line-Variostütze verfügt über 150 mm Verstellweg und wird mit einem minimalistischen und ergonomischen Hebel bedient.
Die verbaute 9point8 Fall Line-Variostütze verfügt über 150 mm Verstellweg und wird mit einem minimalistischen und ergonomischen Hebel bedient.
Den Antrieb übernimmt das Pinion C1.12-Getriebe, das über 12 Gänge und eine Bandbreite von 600 % verfügt.
Den Antrieb übernimmt das Pinion C1.12-Getriebe, das über 12 Gänge und eine Bandbreite von 600 % verfügt.
Der neue Pinion DS2-Schaltgriff fügt sich dank kompakter Bauweise besser ins Cockpit ein als das Vorgängermodell.
Der neue Pinion DS2-Schaltgriff fügt sich dank kompakter Bauweise besser ins Cockpit ein als das Vorgängermodell.
Die verbauten Stan's No Tubes Arch MK3-Laufräder sind eher für Trailbikes geeignet, der ZTR Flow MK3-Laufradsatz wäre hier eigentlich die logischere Wahl gewesen
Die verbauten Stan's No Tubes Arch MK3-Laufräder sind eher für Trailbikes geeignet, der ZTR Flow MK3-Laufradsatz wäre hier eigentlich die logischere Wahl gewesen - allerdings traten während des Tests keine Probleme auf.
Der Cane Creek DBAir CS-Dämpfer leistet in Kombination mit dem Hinterbau ausgezeichnete Arbeit, wenn man ihn richtig eingestellt hat
Der Cane Creek DBAir CS-Dämpfer leistet in Kombination mit dem Hinterbau ausgezeichnete Arbeit, wenn man ihn richtig eingestellt hat - dies kann aufgrund der zahlreichen Verstelloptionen jedoch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Der High-Pivot-Hinterbau des Deviate Guides ist ungewöhnlich und aktuell eher selten an Enduro-Bikes zu finden.
Der High-Pivot-Hinterbau des Deviate Guides ist ungewöhnlich und aktuell eher selten an Enduro-Bikes zu finden.
Die Kettenumlenkung ist bei diesem Hinterbau-Konzept nötig, um störenden Pedalrückschlag zu eliminieren.
Die Kettenumlenkung ist bei diesem Hinterbau-Konzept nötig, um störenden Pedalrückschlag zu eliminieren.
Das Getriebe aus dem Hause Pinion sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und für weniger ungefederte Masse auf der Hinterradachse, als es bei herkömmlichen Kettenschaltungen der Fall ist.
Das Getriebe aus dem Hause Pinion sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und für weniger ungefederte Masse auf der Hinterradachse, als es bei herkömmlichen Kettenschaltungen der Fall ist.
deviate-guide-produkt-9064
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deviate-guide-produkt-9056
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Die Züge werden allesamt innerhalb des Carbonrahmens geführt
Die Züge werden allesamt innerhalb des Carbonrahmens geführt - ein Klappern ließ sich während des Testzeitraums nicht feststellen.
Dank des tief sitzenden Dämpfers bietet der Hauptrahmen ausreichend Platz für eine Trinkflasche.
Dank des tief sitzenden Dämpfers bietet der Hauptrahmen ausreichend Platz für eine Trinkflasche.
Die Carbon-Sitzstreben sind durch einen dicken Gummi-Protektor vor Kettenschlägen geschützt.
Die Carbon-Sitzstreben sind durch einen dicken Gummi-Protektor vor Kettenschlägen geschützt.
Bergauf macht das Deviate Guide keine allzu gute Figur – das hohe Gewicht und der niedrige Wirkungsgrad des Antriebs zehren an den Kräften des Fahrers.
Bergauf macht das Deviate Guide keine allzu gute Figur – das hohe Gewicht und der niedrige Wirkungsgrad des Antriebs zehren an den Kräften des Fahrers.
Zwar mag das Deviate Guide bergauf Schwächen zeigen, dafür brilliert es in der Abfahrt
Zwar mag das Deviate Guide bergauf Schwächen zeigen, dafür brilliert es in der Abfahrt - Die Kombination aus hoher Laufruhe und einer hervorragender Hinterbau-Performance sorgt für hohe Geschwindigkeiten und viel Spaß.
Das schottische Getriebe-Bike liegt sehr satt in der Kurve und stellt jede Menge Traktion bereit.
Das schottische Getriebe-Bike liegt sehr satt in der Kurve und stellt jede Menge Traktion bereit.
Egal wie ruppig der Untergrund ist, das Deviate Guide wirft so schnell nichts aus der Bahn.
Egal wie ruppig der Untergrund ist, das Deviate Guide wirft so schnell nichts aus der Bahn.
deviate-guide-action-5641
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Bergab gibt es am Deviate Guide wenig auszusetzen, das Enduro-Bike mit 160 mm Federweg sorgt für "Downhill-Bike-Feeling" auf den Trails.
Bergab gibt es am Deviate Guide wenig auszusetzen, das Enduro-Bike mit 160 mm Federweg sorgt für "Downhill-Bike-Feeling" auf den Trails.
deviate-guide-action-5765
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Der Hinterbau leistet in Kombination mit dem Cane Creek DBAir CS-Dämpfer eine hervorragende Arbeit, die wir so von Enduro-Bikes nicht gewohnt sind.
Der Hinterbau leistet in Kombination mit dem Cane Creek DBAir CS-Dämpfer eine hervorragende Arbeit, die wir so von Enduro-Bikes nicht gewohnt sind.
Das Pinion-Getriebe hat seine Vor- und Nachteile. In Verbindung mit der Kettenumlenkung und dem leicht wippenden Hinterbau war die Tret-Effizienz spürbar schlechter als eine Kettenschaltung.
Das Pinion-Getriebe hat seine Vor- und Nachteile. In Verbindung mit der Kettenumlenkung und dem leicht wippenden Hinterbau war die Tret-Effizienz spürbar schlechter als eine Kettenschaltung.
Das Deviate Guide ist ein besonderes Enduro-Bike und sicherlich kein Bike für jedermann. Während es bergauf Schwächen zeigt, lässt es die Enduro-Konkurrenz bergab mit seiner Downhill-Performance erblassen
Das Deviate Guide ist ein besonderes Enduro-Bike und sicherlich kein Bike für jedermann. Während es bergauf Schwächen zeigt, lässt es die Enduro-Konkurrenz bergab mit seiner Downhill-Performance erblassen - Fahrer, deren Prioritäten in der Abfahrt liegen und die für die maximale Downhill-Performance gerne auf ein wenig Effizienz im Uphill verzichten, sollten sich das Deviate Guide genauer anschauen

Deviate Guide im Test: Das Deviate Guide ist kein gewöhnliches Enduro-Bike und weicht in vielen Details von der Norm ab. Das Carbon-Bike verfügt über 160 mm Federweg an Front und Heck und rollt auf 27,5″ großen Laufrädern. Außergewöhnlich ist vor allem das Hinterbaukonzept des Deviate Guides: Dieses bedient sich eines hohen Drehpunkts, wodurch eine rückläufige Raderhebungskurve realisiert wird. Und als ob das als Alleinstellungsmerkmal nicht ausreichen würde, ist ein Pinion-Getriebe für den Antrieb zuständig. Wir haben das außergewöhnliche Bike für euch getestet.

Steckbrief: Deviate Guide

EinsatzbereichEnduro
Federweg160 mm/160 mm
Laufradgröße27.5ʺ
RahmenmaterialCarbon
Gewicht (o. Pedale)15,2 kg
RahmengrößenM, L
Websitewww.deviatecycles.com
Preis: £ 5.699 bis £ 5.999

Ende letzten Jahres präsentierten die Schotten von Deviate ihr erstes Fahrrad das Deviate Guide. Das neue Enduro-Bike polarisierte und sorgte gleichermaßen für Kopfschütteln und Begeisterung in der MTB-Gemeinschaft. Das Deviate Guide rollt auf 27,5″-Laufrädern, verfügt über eine moderne, aber nicht allzu extreme Geometrie und gibt 160 mm Federweg an Front und Heck frei. Der High-Pivot-Hinterbau des Guides verfügt über eine nach hinten gerichtete Raderhebungskurve, wodurch das Enduro-Bike an Hindernissen ein besseres Überrollverhalten an den Tag legen und weniger Geschwindigkeit verlieren soll als Mountainbikes mit herkömmlichen Hinterbaukonzepten. Außerdem wird durch die Längung des Hinterbaus ein über den gesamten Federwegsbereich relativ konstant bleibender Radstand erreicht.

Durch eine Kettenumlenkung soll der, durch den hohen Drehpunkt bedingten, Kettenlängung entgegengewirkt und damit Pedalrückschlag vermieden werden. Auch beim Antrieb unterscheidet sich das Deviate Guide von der Enduro-Konkurrenz: Die Schotten setzen auf das Pinion C1.12-Getriebe, was eine satte Bandbreite von 600 % liefert. Trotz Carbon-Rahmen ist das Deviate Guide relativ schwer und bringt ohne Pedale 15,2 kg auf die Waage, dies ist vor allem auf das nicht ganz leichte Pinion-Getriebe zurückzuführen. Deviate bietet das Guide als Rahmenkit und in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten für Preise zwischen £ 5.699 und £ 5.999 an.

Das Deviate Guide ist ein spannendes Enduro-Bike, das einem nicht jeden Tag über den Weg läuft: Der High-Pivot-Hinterbau ist in Kombination mit dem Pinion-Getriebe ein echtes Alleinstellungsmerkmal
# Das Deviate Guide ist ein spannendes Enduro-Bike, das einem nicht jeden Tag über den Weg läuft: Der High-Pivot-Hinterbau ist in Kombination mit dem Pinion-Getriebe ein echtes Alleinstellungsmerkmal - Das außergewöhnliche Carbon-Rad verfügt über 160 mm Federweg an Front und Heck, rollt auf 27,5"-Laufrädern und ist ab einem Preis von £ 5.699 (aktuell zirka 6.420 €) erhältlich.
Diashow: Deviate Guide im Test - Alles außer gewöhnlich!
Bergauf macht das Deviate Guide keine allzu gute Figur – das hohe Gewicht und der niedrige Wirkungsgrad des Antriebs zehren an den Kräften des Fahrers.
Das Deviate Guide ist ein spannendes Enduro-Bike, das einem nicht jeden Tag über den Weg läuft: Der High-Pivot-Hinterbau ist in Kombination mit dem Pinion-Getriebe ein echtes Alleinstellungsmerkmal
Der Hinterbau leistet in Kombination mit dem Cane Creek DBAir CS-Dämpfer eine hervorragende Arbeit, die wir so von Enduro-Bikes nicht gewohnt sind.
Der neue Pinion DS2-Schaltgriff fügt sich dank kompakter Bauweise besser ins Cockpit ein als das Vorgängermodell.
Das Pinion-Getriebe hat seine Vor- und Nachteile. In Verbindung mit der Kettenumlenkung und dem leicht wippenden Hinterbau war die Tret-Effizienz spürbar schlechter als eine Kettenschaltung.
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Geometrie

Das Deviate Guide bedient sich einer modernen Geometrie, ohne dabei viele Experimente zu machen. Der Sitzwinkel liegt bei ausreichend steilen 75°, was eine angenehm zentrale Sitzposition ermöglicht. Das Sitzrohr fällt relativ lang aus und misst in Rahmengröße M 457 mm. Dies ist im Besonderen zu erwähnen, da das Deviate Guide nur in den beiden Rahmengrößen M und L angeboten wird. Der Reach liegt in der getesteten Größe M bei geräumigen 450 mm, der Stack misst 602 mm. Der Lenkwinkel fällt für ein Bike dieser Kategorie relativ steil aus und liegt bei 65,8°. Der Radstand beträgt 1203 mm, das Tretlager ist um 9 mm abgesenkt und die 440 mm langen Kettenstreben sollen den perfekten Mix aus Laufruhe und Wendigkeit bieten.

RahmengrößeML
Lenkwinkel65,8°65,8°
Sitzwinkel75°75°
Tretlagerabsenkung9 mm9 mm
Kettenstrebenlänge440 mm440 mm
Radstand1203 mm1233 mm
Reach450 mm475 mm
Stack602 mm613 mm
Sitzrohrlänge457 mm495 mm
Steuerrohrlänge115 mm127 mm
Oberrohrlänge (effektiv)611 mm639 mm
Sattelstützeneinstecktiefe280 mm340 mm
Bei der Geometrie gehen die Schotten von Deviate kein Risiko ein: Der Lenkwinkel liegt bei 65,8°, während der Sitzwinkel 75° misst. Der Reach fällt mit 450 mm in Größe M recht geräumig aus
# Bei der Geometrie gehen die Schotten von Deviate kein Risiko ein: Der Lenkwinkel liegt bei 65,8°, während der Sitzwinkel 75° misst. Der Reach fällt mit 450 mm in Größe M recht geräumig aus - die Kettenstreben sind 440 mm lang und die Tretlagerabsenkung beträgt 9 mm.

Ausstattung

Die Ausstattung unseres Test-Bikes weicht in einigen Punkten von den von Deviate angebotenen Ausstattungsvarianten ab. So kommt im Cockpit ein Intend Grace EN-Vorbau zum Einsatz, der den standardmäßig verbauten, 800 mm breiten Renthal Fatbar Carbon-Lenker klemmt. Auch der Steuersatz weicht von der Serie ab als obere Lagerschale ist der Intend Stiffmaster verbaut. Den Antrieb übernimmt das Pinion C1.12-Getriebe mit 12 Gängen und satten 600 % Bandbreite. Für die Geschwindigkeitsreduktion sind Shimano XT-Bremsen mit 180 mm-Scheiben zuständig. Der Laufradsatz kommt aus dem Hause Stan’s No Tubes. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um den Enduro-tauglichen Flow MK3-Laufradsatz des Alpine-Builds, sondern um die leichtere Version mit Arch EX-Felgen. Die Amerikaner von Cane Creek liefern das Fahrwerk bestehend aus DBAir CS-Dämpfer und Helm-Federgabel, während Maxxis Highroller II-Reifen für die nötige Traktion sorgen. Bei der Sattelstütze setzen die Schotten von Deviate auf die 9point8 Fall Line-Variostütze mit 150 mm Verstellweg.

  • Federgabel Cane Creek Helm (160 mm)
  • Dämpfer Cane Creek DBAir CS (160 mm)
  • Antrieb Pinion C1.12
  • Bremsen Shimano XT
  • Laufräder Stan’s No Tubes Arch MK3
  • Reifen Maxxis Highroller II
  • Cockpit Renthal Fatbar Carbon (800 mm) / Intend Grace EN (35 mm)
  • Sattelstütze 9point8 Fall Line (150 mm)
Komplette Ausstattung zum Ausklappen
AusstattungsvarianteUK BuildAlpine BuildFox BuildRahmen
FedergabelCane Creek Helm Air 27,5Cane Creek Helm Air 27,5 Fox 36 Float Factory
DämpferCane Creek DBAir ILCane Creek DBAir CSFox Float DPX2 FactoryCane Creek DBAir IL / Cane Creek DBAir CS / Fox Float DPX2 Factory
AntriebPinion C1.12 GetriebePinion C1.12 GetriebePinion C1.12 GetriebePinion C1.12 Getriebe
LaufradsatzStan's No Tubes ZTR Arch MK3Stan's No Tubes ZTR Flow MK3Stan's No Tubes ZTR Flow MK3
SattelFabric Scoop Radius Pro TeamFabric Scoop Radius Pro TeamFabric Scoop Radius Pro Team
Sattelstütze9point8 Fall Line 9point8 Fall Line Fox Transfer
SteuersatzCane Creek 110Cane Creek 110Cane Creek 110
ReifenMaxxis Highroller II EXO 3C / Maxxis Highroller II EXO 3CMaxxis Highroller II EXO 3C / Maxxis Highroller II DD 3CMaxxis Highroller II EXO 3C / Maxxis Highroller II DD 3C
BremsenShimano XT Shimano XTShimano XT
LenkerRenthal Fatbar Carbon 800 mmRenthal Fatbar Carbon 800 mmRenthal Fatbar Carbon 800 mm
GriffeErgon GA2 Ergon GA2 Ergon GA2
Preis£ 5.699£ 5.799£ 5.999£ 3.399 bis £ 3.599
An der Front des Deviate Guides arbeitet eine Cane Creek Helm-Federgabel mit 160 mm Federweg und Luftfeder
# An der Front des Deviate Guides arbeitet eine Cane Creek Helm-Federgabel mit 160 mm Federweg und Luftfeder - die erste Federgabel der Amerikaner bietet zahlreiche externe und interne Verstellmöglichkeiten und lässt sich somit an fast jeden Fahrstil anpassen.
Entgegen der Serien-Ausstattung ist an unserem Testbike ein schicker Intend Grace EN-Vorbau sowie der Intend-Stiffmaster verbaut.
# Entgegen der Serien-Ausstattung ist an unserem Testbike ein schicker Intend Grace EN-Vorbau sowie der Intend-Stiffmaster verbaut.
Die verbaute 9point8 Fall Line-Variostütze verfügt über 150 mm Verstellweg und wird mit einem minimalistischen und ergonomischen Hebel bedient.
# Die verbaute 9point8 Fall Line-Variostütze verfügt über 150 mm Verstellweg und wird mit einem minimalistischen und ergonomischen Hebel bedient.
Den Antrieb übernimmt das Pinion C1.12-Getriebe, das über 12 Gänge und eine Bandbreite von 600 % verfügt.
# Den Antrieb übernimmt das Pinion C1.12-Getriebe, das über 12 Gänge und eine Bandbreite von 600 % verfügt.
Der neue Pinion DS2-Schaltgriff fügt sich dank kompakter Bauweise besser ins Cockpit ein als das Vorgängermodell.
# Der neue Pinion DS2-Schaltgriff fügt sich dank kompakter Bauweise besser ins Cockpit ein als das Vorgängermodell.
Die verbauten Stan's No Tubes Arch MK3-Laufräder sind eher für Trailbikes geeignet, der ZTR Flow MK3-Laufradsatz wäre hier eigentlich die logischere Wahl gewesen
# Die verbauten Stan's No Tubes Arch MK3-Laufräder sind eher für Trailbikes geeignet, der ZTR Flow MK3-Laufradsatz wäre hier eigentlich die logischere Wahl gewesen - allerdings traten während des Tests keine Probleme auf.
Der Cane Creek DBAir CS-Dämpfer leistet in Kombination mit dem Hinterbau ausgezeichnete Arbeit, wenn man ihn richtig eingestellt hat
# Der Cane Creek DBAir CS-Dämpfer leistet in Kombination mit dem Hinterbau ausgezeichnete Arbeit, wenn man ihn richtig eingestellt hat - dies kann aufgrund der zahlreichen Verstelloptionen jedoch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Im Detail

Das Deviate Guide kommt in einer ansprechenden mattschwarzen Lackierung mit weißem Schriftzug und macht einen hochwertigen Eindruck. Das voluminöse Unterrohr ist weit nach unten gezogen – dadurch wird ausreichend Platz für Dämpfer und Pinion-Getriebe zur Verfügung gestellt. Diese sind im massiven Tretlagerbereich des Deviates angeordnet und sorgen für einen tiefen Schwerpunkt. Lässt man den Blick zum Hinterbau schweifen, fallen direkt die soliden Sitzstreben und die dagegen etwas schmächtig wirkenden Kettenstreben ins Auge. Das tief nach unten gezogene Unterrohr sowie die Verbindung zum Sitzrohr fügen sich stimmig ins Gesamtbild ein.

Der Hinterbau des Deviate Guide verfügt über einen hohen Drehpunkt mit Kettenumlenkung. Dieses Konzept ist bei Enduro-Bikes noch nicht weit verbreitet und findet aktuell vor allem an Downhill-Bikes wie zum Beispiel dem Commençal Supreme und dem Norco Aurum Verwendung. Durch den hohen Drehpunkt wird eine rückläufige Raderhebungskurve realisiert, wodurch der Hinterbau Schlägen nach hinten ausweichen kann. Dadurch soll an Hindernissen weniger Vortrieb verloren gehen, die Traktion erhöht und ein feinfühligeres Ansprechverhalten erzielt werden. Einen weiteren positiven Effekt auf die Hinterbau-Performance soll das verbaute Pinion-Getriebe haben, da durch den Wegfall von Kassette und Schaltwerk die ungefederte Masse an der Hinterrad-Achse deutlich reduziert wird. Der Dämpfer wird beim Deviate Guide über einen kaum sichtbaren Hebel an den Kettenstreben angelenkt. Trifft das Hinterrad auf ein Hindernis, weicht es nach hinten und nach oben aus und zeiht über die Kettenstreben den mittig am Hauptrahmen befestigten Umlenkhebel nach hinten, wodurch dieser Druck auf den Dämpfer ausübt.

Der High-Pivot-Hinterbau des Deviate Guides ist ungewöhnlich und aktuell eher selten an Enduro-Bikes zu finden.
# Der High-Pivot-Hinterbau des Deviate Guides ist ungewöhnlich und aktuell eher selten an Enduro-Bikes zu finden.
Die Kettenumlenkung ist bei diesem Hinterbau-Konzept nötig, um störenden Pedalrückschlag zu eliminieren.
# Die Kettenumlenkung ist bei diesem Hinterbau-Konzept nötig, um störenden Pedalrückschlag zu eliminieren.
Das Getriebe aus dem Hause Pinion sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und für weniger ungefederte Masse auf der Hinterradachse, als es bei herkömmlichen Kettenschaltungen der Fall ist.
# Das Getriebe aus dem Hause Pinion sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und für weniger ungefederte Masse auf der Hinterradachse, als es bei herkömmlichen Kettenschaltungen der Fall ist.
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# deviate-guide-produkt-9064
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# deviate-guide-produkt-9056

Die Züge des Deviate Guides sind klapperfrei innerhalb des Carbon-Rahmens verlegt und sorgen so für ein sauberes Erscheinungsbild. Während die Züge des Pinion-Getriebes und der Zug der Variostütze durchs Unterrohr geführt werden, läuft die Bremsleitung geschickt durch das Oberrohr, tritt am Sitzrohr aus und wird von dort auf der Sitzstrebe bis zur Bremse geführt. Der Hauptrahmen bietet dank des sehr tief sitzenden Dämpfers mehr als genug Platz für eine große Trinkflasche. Der Lack an Sitz- und Kettenstrebe ist großräumig durch einen Gummi-Protektor vor Kettenschlägen geschützt. Auch das Unterrohr verfügt über einen großzügigen Gummischutz, dieser soll gemeinsam mit dem Bashguard des Pinion-Getriebes den schicken Carbon-Rahmen vor Steinen schützen.

Die Züge werden allesamt innerhalb des Carbonrahmens geführt
# Die Züge werden allesamt innerhalb des Carbonrahmens geführt - ein Klappern ließ sich während des Testzeitraums nicht feststellen.
Dank des tief sitzenden Dämpfers bietet der Hauptrahmen ausreichend Platz für eine Trinkflasche.
# Dank des tief sitzenden Dämpfers bietet der Hauptrahmen ausreichend Platz für eine Trinkflasche.
Die Carbon-Sitzstreben sind durch einen dicken Gummi-Protektor vor Kettenschlägen geschützt.
# Die Carbon-Sitzstreben sind durch einen dicken Gummi-Protektor vor Kettenschlägen geschützt.

Auf dem Trail

Bereits beim ersten Aufsitzen auf dem Parkplatz fühlt man sich an Bord des Deviate Guides direkt wohl. Die Geometrie scheint gelungen und der Hinterbau lässt sein Potenzial bereits erahnen. Dank des steilen Sitzwinkels und des gut gewählten Reach-Wertes sitzt man angenehm aufrecht und kann so den Anstieg zum Trail in Angriff nehmen. Der Drehgriff des Schaltgetriebes erfordert zwar etwas Eingewöhnung, die Schaltvorgänge verlaufen jedoch zügig und sauber und die Gangsprünge sind gut gewählt. Doch bereits auf den ersten Metern fällt auf, dass man mit dem Deviate bergauf keine Strava-Rekorde aufstellen wird. Der Pinion-Antrieb ist in Kombination mit der Kettenumlenkung nicht nur etwas lauter als eine herkömmliche Kettenschaltung, sondern kann auch nicht mit deren Wirkungsgrad mithalten. Dazu kommt, dass der Cane Creek DBair CS-Dämpfer trotz Climb-Switch-Hebel zu leichtem Wippen neigt. Dies sorgt in der Summe dafür, dass man sich in einer Gruppe mit homogenem Fitness-Zustand schnell ganz hinten einordnet und aufpassen muss, nicht abgeschüttelt zu werden.

Biegt man bergauf dann in einen wurzeligen oder steinigen Trail ein, spielt der Hinterbau seine erste Stärke aus: Gänzlich ohne Pedalrückschlag lässt sich das Deviate Guide über Hindernisse hinwegpedalieren. Doch das Pinion-Getriebe offenbart  eine weitere Schwäche: Der Einrastwinkel des Getriebe-internen Freilaufs ist ziemlich groß, was in technischem Geläuf zu bösen Überraschungen führen kann. Außerdem ist das Schalten unter Last nicht möglich.

Bergauf macht das Deviate Guide keine allzu gute Figur – das hohe Gewicht und der niedrige Wirkungsgrad des Antriebs zehren an den Kräften des Fahrers.
# Bergauf macht das Deviate Guide keine allzu gute Figur – das hohe Gewicht und der niedrige Wirkungsgrad des Antriebs zehren an den Kräften des Fahrers.

Geht es endlich bergab, entschädigt das Deviate Guide den Fahrer für den Anstieg und zaubert ihm schnell ein Lächeln ins Gesicht. Der Hinterbau liefert in Kombination mit dem Cane Creek DBair CS-Dämpfer hervorragende Performance ab und saugt sich förmlich am Untergrund fest. Egal vor welche Herausforderungen man den Hinterbau stellt, er schluckt alles ohne zu murren weg. Dadurch wird für eine enorm hohe Laufruhe gesorgt, die dem Fahrer viel Sicherheit vermittelt, auch wenn die Linienwahl mal in die Hose geht. In grobem Gelände spielt der High-Pivot-Hinterbau seine ganze Stärke aus. An Wurzeln und Steinen wird spürbar weniger Vortrieb eingebüßt und durch die Längung des Hinterbaus trumpft das Enduro-Bike mit einem stabilen, gleichbleibenden Handling auf. In Kurven sorgen der sensible, am Boden klebende Hinterbau und der tiefe Schwerpunkt für viel Traktion und eine satte Kurvenlage. Dies macht sich vor allem in ruppigen Richtungswechseln bemerkbar, doch auch in flachen, eher anspruchslosen Kurven überzeugt das Deviate Guide mit diesen Eigenschaften.

Zwar mag das Deviate Guide bergauf Schwächen zeigen, dafür brilliert es in der Abfahrt
# Zwar mag das Deviate Guide bergauf Schwächen zeigen, dafür brilliert es in der Abfahrt - Die Kombination aus hoher Laufruhe und einer hervorragender Hinterbau-Performance sorgt für hohe Geschwindigkeiten und viel Spaß.
Das schottische Getriebe-Bike liegt sehr satt in der Kurve und stellt jede Menge Traktion bereit.
# Das schottische Getriebe-Bike liegt sehr satt in der Kurve und stellt jede Menge Traktion bereit.
Egal wie ruppig der Untergrund ist, das Deviate Guide wirft so schnell nichts aus der Bahn.
# Egal wie ruppig der Untergrund ist, das Deviate Guide wirft so schnell nichts aus der Bahn.
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Anders als es bei einem so sensiblen und bügelfreudigen Hinterbau zu erwarten wäre, bietet das Fahrwerk ausreichend Gegenhalt im mittleren Federwegsbereich. Dadurch lässt sich das Guide spielerisch aus Kurven drücken, durch Wellen pushen oder an Kanten in die Luft bewegen. Das Deviate Guide ist bergab also nicht nur ein wirklich schnelles, sondern auch ein spaßiges Enduro-Bike. Was ihm bergauf an Spritzigkeit fehlt, das macht es bergab wieder wett. Die an der Front arbeitende Cane Creek Helm-Federgabel funktioniert zwar auf einem hohen Niveau, kann jedoch nicht ganz mit dem Hinterbau des Deviate Guide mithalten. Hier könnte die Aufstockung auf 170 mm Federweg eine probate Lösung sein, zumal dadurch auch der relativ steile Lenkwinkel abgeflacht und die Front angehoben wird, was die bereits grandiose Downhill-Performance noch mal verbessern könnte.

Bergab gibt es am Deviate Guide wenig auszusetzen, das Enduro-Bike mit 160 mm Federweg sorgt für "Downhill-Bike-Feeling" auf den Trails.
# Bergab gibt es am Deviate Guide wenig auszusetzen, das Enduro-Bike mit 160 mm Federweg sorgt für "Downhill-Bike-Feeling" auf den Trails.
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Das ist uns aufgefallen

  • Pinion C1.12-Getriebe Der Antrieb rund um das verbaute Pinion-Getriebe ist Fluch und Segen zugleich: Einerseits muss man sich wenige Gedanken über den Antrieb machen, die ungefederte Masse ist drastisch reduziert und der Schwerpunkt des Enduro-Bikes liegt angenehm tief. Andererseits ist der Drehgriff gewöhnungsbedürftig, der Wirkungsgrad ist niedriger als bei einer Kettenschaltung, der Einrastwinkel ist relativ hoch, Gangwechsel unter Last sind nicht möglich und die Geräuschskulisse ist nicht jedermanns Sache.
  • Stan’s No Tubes Arch MK3 Der Laufradsatz ist zwar sehr leicht und drückt so das Gewicht des Getriebe-Bikes – sorgt jedoch dafür, dass man mit einem unguten Gefühl in verblockte Sektionen fährt. Bis auf eine leichte Acht im Hinterrad hielt er unserem Test allerdings problemlos Stand.
  • Hinterbau-Performance Der Hinterbau leistet in Kombination mit dem Cane Creek DBAir CS-Dämpfer hervorragende Arbeit.
  • Uphill-Performance Bergauf gehört das Deviate nicht zu den effizienten und kraftsparenden Enduro-Bikes. Jeder Gipfel muss hart erkämpft werden.
  • Shimano XT-Bremsen Die verbauten Shimano XT-Bremsen mit 180 mm-Scheiben funktionieren zwar gut – wir würden uns an einem Bike diesen Kalibers aber eine standfestere und stärkere Bremsanlage oder zumindest eine 200 mm-Bremsscheibe an der Front wünschen.
  • Haltbarkeit Die Verarbeitungsqualität des Deviate Guide lässt nichts zu wünschen übrig und die Haltbarkeit überzeugt. Innerhalb des Testzeitraums löste sich keine Verschraubung und die Lager laufen nach wie vor seidenweich. Die schicke schwarze Lackierung erwies sich ebenfalls als sehr wertig und widerstandsfähig.
Der Hinterbau leistet in Kombination mit dem Cane Creek DBAir CS-Dämpfer eine hervorragende Arbeit, die wir so von Enduro-Bikes nicht gewohnt sind.
# Der Hinterbau leistet in Kombination mit dem Cane Creek DBAir CS-Dämpfer eine hervorragende Arbeit, die wir so von Enduro-Bikes nicht gewohnt sind.
Das Pinion-Getriebe hat seine Vor- und Nachteile. In Verbindung mit der Kettenumlenkung und dem leicht wippenden Hinterbau war die Tret-Effizienz spürbar schlechter als eine Kettenschaltung.
# Das Pinion-Getriebe hat seine Vor- und Nachteile. In Verbindung mit der Kettenumlenkung und dem leicht wippenden Hinterbau war die Tret-Effizienz spürbar schlechter als eine Kettenschaltung.

Fazit – Deviate Guide

Das Deviate Guide ist ein Bike, was man so nicht jeden Tag sieht – das Pinion-Getriebe und der außergewöhnliche Hinterbau fallen auf. Genauso außergewöhnlich wie die Optik sind auch die Fahreigenschaften des Getriebe-Bikes. Während das Deviate Guide bergab eine ausgezeichnete Figur macht und der hervorragend arbeitende Hinterbau über jeden Zweifel erhaben ist, schwächelt das Enduro-Bike in der Uphill-Wertung. Hier macht sich der niedrige Wirkungsgrad des Pinion-Getriebes in Kombination mit der Umlenkrolle negativ bemerkbar. Das Deviate Guide eignet sich dementsprechend eher für Fahrer, deren Fokus auf der Abfahrt liegt. Enduristen, die gerne ausgiebige Touren fahren wollen, werden mit diesem "Mini-Downhill-Bike" jedoch nicht glücklich.

Pro
  • exzellente Downhill-Performance
  • ausgezeichneter Hinterbau
  • gute Haltbarkeit
Contra
  • relativ teuer
  • hohes Gewicht
  • schlechte Uphill-Performance
Das Deviate Guide ist ein besonderes Enduro-Bike und sicherlich kein Bike für jedermann. Während es bergauf Schwächen zeigt, lässt es die Enduro-Konkurrenz bergab mit seiner Downhill-Performance erblassen
# Das Deviate Guide ist ein besonderes Enduro-Bike und sicherlich kein Bike für jedermann. Während es bergauf Schwächen zeigt, lässt es die Enduro-Konkurrenz bergab mit seiner Downhill-Performance erblassen - Fahrer, deren Prioritäten in der Abfahrt liegen und die für die maximale Downhill-Performance gerne auf ein wenig Effizienz im Uphill verzichten, sollten sich das Deviate Guide genauer anschauen

Testablauf

Wir haben das Deviate Guide mehrere Wochen lang auf unterschiedlichsten Trails, bei wechselnden Bedingungen und auf verschiedenen Untergründen getestet. Die meisten Kilometer wurde dabei auf unseren Hometrails im Taunus und in Bad Kreuznach zurückgelegt. Der Großteil der Höhenmeter wurde aus eigener Kraft bewältigt, nur hin und wieder wurde auf eine Shuttle-Möglichkeit zurückgegriffen.

Hier haben wir das Deviate Guide getestet

  • Taunus, Hessen naturbelassene, technisch anspruchsvolle Trails, von steinig bis zu weichem Nadelboden ist alles dabei. Außerdem gebaute Flowtrails und Downhill-Strecken.
  • Bad Kreuznach: Natürliche Trails und Wanderpfade mit eher steinigem, harten Untergrund und dem ein oder anderen scharfkantigen Felsen. Die Anstiege gehen über etwa 200 hm mit teils knackigen Passagen. Bergab geht es meist auf steilen, technischen Singletrails oder langgezogenen Rundwegen.
Testerprofile ausklappen

Tester-Profil: Arne Koop
74 kg182 cm
Fahrstil
sauber, hohes Grundtempo, wird von seinen Freunden liebevoll als Airtime-Arne bezeichnet
Ich fahre hauptsächlich
Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie
mittellanges Oberrohr, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

  1. benutzerbild

    Toni Dark

    dabei seit 12/2007

    Ich frag nochmal: Gab es schon mal irgendwo verlässliche Messungen zum Thema Effizienz? Die Hersteller selber (Pinion usw) haben sicher welche. Ich hab aber noch nie wirkliche Zahlen gesehen.

    Eine Rohloff z.B. fährt sich irgendwie träger als eine Kettenschaltung (am Stadtrad getestet). Ist das wirklich eine geringere Effizienz? Oder fühlt sich das Getriebe einfach ein bisschen "weicher" an.
  2. Anzeige

  3. benutzerbild

    LB Jörg

    dabei seit 12/2002

    Hab ja selber 3 Rohloffräder, aber gefühlt würde ich die Rohloff hinter das Pinion stellen.
    So in der Reihenfolge, Rohloff, Pinion, Effigear, Kettenschaltung.

    G.:)
  4. benutzerbild

    McFlury

    dabei seit 10/2003

    Also in Sachen Ergonomie sind Shimano Dual Control Hebel allen anderen Systemen weit überlegen. Leider konnten Sie sich nicht durchsetzen und wurden vom Markt verträgt. Ich vermute dahinter die gleichen dunklen Mächte die schon Drehgriffe vertrieben gaben.

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