Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Mit der richtigen Klamotte lässt sich auch durch Starkregen die Stimmung nicht verderben.
Mit der richtigen Klamotte lässt sich auch durch Starkregen die Stimmung nicht verderben. - Wir haben einige Tipps für euch zusammengestellt.
Yes. Regen in Bella Italia.
Yes. Regen in Bella Italia. - Und zwar richtig!
Regen gibt's übrigens überall.
Regen gibt's übrigens überall. - In Schottland natürlich besonders häufig.
Regen trifft jeden.
Regen trifft jeden. - Auch Legenden wie Steve Peat.
Wasser kommt nicht immer von oben
Wasser kommt nicht immer von oben - da hilft nur, es zu den Seiten weg pressen …
… und schnell weiter fahren!
… und schnell weiter fahren!
War da 'ne Pfütze auf der Inside-Line?
War da 'ne Pfütze auf der Inside-Line? - Mit den richtigen Klamotten braucht man wenig Rücksicht auf den Untergrund zu nehmen.
Atmungsaktive Materialien, wie hier beispielsweise das Gore-Tex Active Shell, sind für Mountainbiker der wohl beste Kompromiss
Atmungsaktive Materialien, wie hier beispielsweise das Gore-Tex Active Shell, sind für Mountainbiker der wohl beste Kompromiss - es ist leichter als Pro-Shell, aber noch recht robust. Wer nicht stürzt und keinen Rucksack trägt, kann auf das ganz leichte aber empfindlichere Shakedry setzen.
Ein sauberer, dichter Armabschluss mit wenig Material ist wichtig
Ein sauberer, dichter Armabschluss mit wenig Material ist wichtig - sonst saugt sich der Bund voll mit Wasser und fühlt sich klamm an.
Unter der Regenjacke empfiehlt sich eine dünne Lage
Unter der Regenjacke empfiehlt sich eine dünne Lage - so gleitet die Regenjacke leichter über den Körper.
Hinten muss die Regenjacke bei Mountainbikern länger geschnitten sein
Hinten muss die Regenjacke bei Mountainbikern länger geschnitten sein - sonst ist man in vornüber gebeugter Radhaltung schlecht bedient.
Helm-kompatible Kapuze
Helm-kompatible Kapuze - man hört zwar weniger, aber der Temperaturunterschied ist riesig!
Dichter Abschluss am Hals
Dichter Abschluss am Hals - sonst läufts eiskalt den Rücken runter.
Mitgedacht: Abgedeckte Schlitze am Rücken
Mitgedacht: Abgedeckte Schlitze am Rücken - so bleibt der Zugriff auf die Rückentaschen erhalten.
Die Hosentasche sollte zwar ebenfalls wasserdicht sein
Die Hosentasche sollte zwar ebenfalls wasserdicht sein - unten ein Loch zur Entwässerung einzubauen, ist trotzdem schlau gedacht.
Die Wasserdichtigkeit der Taschen haben wir direkt überprüft …
Die Wasserdichtigkeit der Taschen haben wir direkt überprüft …
… und die des Handys gleich mit!
… und die des Handys gleich mit!
Die Nahtführung der wenig dehnbaren Membran ist entscheidend
Die Nahtführung der wenig dehnbaren Membran ist entscheidend - denn dann stimmt die Bewegungsfreiheit dennoch.
Die Waden kann man wieder abwaschen
Die Waden kann man wieder abwaschen - durch die Knielänge ist eine gute Belüftung gewährleistet.
Bike-Schuhe trocknen inzwischen zum Glück in endlicher Zeit
Bike-Schuhe trocknen inzwischen zum Glück in endlicher Zeit - da gab es früher ganz schlimme Kandidaten …
Ja, über-Knie-lange Hosen sind optisch streitbar
Ja, über-Knie-lange Hosen sind optisch streitbar - funktional geht aber nichts über die 7Mesh Revo Short.
Solange die DWR-Beschichtung intakt ist, lässt sich auch Schmutz einfach abspülen.
Solange die DWR-Beschichtung intakt ist, lässt sich auch Schmutz einfach abspülen. - mit regelmäßiger Schonwäsche und anschließendem Trocknergang lässt sie sich lange erhalten.
Socken mit wasserdichter Membran halten die Füße trocken
Socken mit wasserdichter Membran halten die Füße trocken - im Inneren reguliert ein Merinofutter das Klima.
Gute Regenkleidung zeichnet sich auch dadurch aus, dass man sie bei Trockenheit und Wärme nicht so schnell ausziehen muss
Gute Regenkleidung zeichnet sich auch dadurch aus, dass man sie bei Trockenheit und Wärme nicht so schnell ausziehen muss - durch das richtige Material und Lüftung wird es schlicht weniger schnell stickig.

In unserem ersten Beitrag haben wir ausführlich darüber geschrieben, worauf bei der Wahl der Kleidung für hohe Temperaturen zu achten ist – doch was, wenn die Bike-Ausfahrt ins Wasser fällt und es ordentlich schüttet? „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung“, sagt die Werbung – und ein wenig was ist dran!

Mit der richtigen Klamotte lässt sich auch durch Starkregen die Stimmung nicht verderben.
# Mit der richtigen Klamotte lässt sich auch durch Starkregen die Stimmung nicht verderben. - Wir haben einige Tipps für euch zusammengestellt.
Diashow: Gut gekleidet durch die Nässe: Was anziehen beim Biken im Regen?
War da 'ne Pfütze auf der Inside-Line?
Die Nahtführung der wenig dehnbaren Membran ist entscheidend
Die Hosentasche sollte zwar ebenfalls wasserdicht sein
Unter der Regenjacke empfiehlt sich eine dünne Lage
Bike-Schuhe trocknen inzwischen zum Glück in endlicher Zeit
Diashow starten »

Ziel

Der Zweck von Regenbekleidung ist leicht beschrieben, aber leider nicht leicht erreicht: trocken halten! Warum? Der Grund ist, dass man das Gegenteil wie bei der richtigen Kleidung für heiße Bedingungen erreichen möchte. Wenn die Haut nass ist, so verdunstet das Wasser und kühlt. Nur leider ist das bei Regenwetter gar nicht gewünscht – der Körper kühlt aus. Folge ist erst einmal ein unangenehmes Gefühl, im Grenzfall aber sogar eine Unterkühlung. Deshalb ganz klar der Wunsch: Wasser muss draußen bleiben. Das lässt sich mit Kunststoffen, verarbeitet als Folie, verhältnismäßig leicht erreichen. Folien haben aber einen gewaltigen Nachteil: Sie lassen nicht nur kein Wasser, sondern auch keinen Wasserdampf nach draußen. Bereits geringe körperliche Anstrengung führt deshalb dazu, dass es im Inneren der Kleidung zugeht wie im Tropenhaus. So wird die Haut dann dennoch nass – es wird heiß, feucht, schwitzig und irgendwie friert man doch wieder! Kein Zustand, in dem sich Höchstleistungen abrufen oder eine gute Zeit haben lässt.

Yes. Regen in Bella Italia.
# Yes. Regen in Bella Italia. - Und zwar richtig!
Regen gibt's übrigens überall.
# Regen gibt's übrigens überall. - In Schottland natürlich besonders häufig.
Regen trifft jeden.
# Regen trifft jeden. - Auch Legenden wie Steve Peat.

Die Lösung firmiert bei der Firma Gore seit geraumer Zeit unter dem Slogan „Guaranteed to keep you dry“ und beschreibt eine Membran aus PTFE, besser bekannt unter dem Markennamen Teflon. Auf die richtige Art und Weise hergestellt sorgen die kleinen Löcher in dieser Folie dafür, dass Wassertropfen von außen nicht reinkommen, Wasserdampf aber raus. Der Trick liegt schlicht in der Größe der Löcher: zu klein für Tropfen, groß genug für Dampf. Leider kann man sich nicht allein auf die Einbahnstraße der Membran verlassen, denn getrieben wird dieser Austausch nur von einem Dampfdruckgefälle: Es muss in der Jacke erstmal „dampfiger“ sein, als außerhalb – sonst fließt gar nichts. Weitaus angenehmer ist es daher häufig, wenn noch eine Luftzirkulation möglich ist, die den Dampf einfach mitnimmt.

Wasser kommt nicht immer von oben
# Wasser kommt nicht immer von oben - da hilft nur, es zu den Seiten weg pressen …
… und schnell weiter fahren!
# … und schnell weiter fahren!

So geht’s

Dampfdurchlässige, wasserdichte Membran her, ein paar Belüftungsöffnungen dazu – fertig ist die optimale Regenkleidung? Tatsächlich ist das Ganze eine Wissenschaft für sich – denn eine große Bewegungsfreiheit mit schlecht dehnbaren Materialien sowie Luftaustausch ohne Wassereintritt sind äußerst schwer miteinander in Einklang zu bringen.

War da 'ne Pfütze auf der Inside-Line?
# War da 'ne Pfütze auf der Inside-Line? - Mit den richtigen Klamotten braucht man wenig Rücksicht auf den Untergrund zu nehmen.

Obenrum

Moderne Regenjacken wie das hier abgebildete 7Mesh Guardian Jacket sind deutlich angenehmer zu tragen, als die Plastiktüten, die noch vor 10–20 Jahren weit verbreitet waren. Durch ein angerautes Innenmaterial liegen sie angenehm auf der Haut. Dennoch: Nur mit einer Regenjacke bekleidet will man nicht unterwegs sein, denn auch die neuen Materialien kleben noch etwas an der Haut und behindern damit die Bewegungsfreiheit. Also etwas unter der Regenjacke getragen, am besten die gleiche Kunstfaser wie bei Hitze. Die leitet die Feuchtigkeit schnell weg von der Haut und lässt sie verdunsten – und schafft erst damit die Möglichkeit, die Membran zu passieren. Wichtig ist, das Shirt in die Hose zu stecken – ansonsten passiert es gern, dass sich vom Saum Feuchtigkeit hoch saugt. Und nochmal: Alles Wasser, was in der Bekleidung landet, kühlt unnötig aus, verhindert den Transport von Schweiß und sorgt dafür, dass ihr schneller erschöpft seid.

Atmungsaktive Materialien, wie hier beispielsweise das Gore-Tex Active Shell, sind für Mountainbiker der wohl beste Kompromiss
# Atmungsaktive Materialien, wie hier beispielsweise das Gore-Tex Active Shell, sind für Mountainbiker der wohl beste Kompromiss - es ist leichter als Pro-Shell, aber noch recht robust. Wer nicht stürzt und keinen Rucksack trägt, kann auf das ganz leichte aber empfindlichere Shakedry setzen.
Ein sauberer, dichter Armabschluss mit wenig Material ist wichtig
# Ein sauberer, dichter Armabschluss mit wenig Material ist wichtig - sonst saugt sich der Bund voll mit Wasser und fühlt sich klamm an.
Unter der Regenjacke empfiehlt sich eine dünne Lage
# Unter der Regenjacke empfiehlt sich eine dünne Lage - so gleitet die Regenjacke leichter über den Körper.
Hinten muss die Regenjacke bei Mountainbikern länger geschnitten sein
# Hinten muss die Regenjacke bei Mountainbikern länger geschnitten sein - sonst ist man in vornüber gebeugter Radhaltung schlecht bedient.
Helm-kompatible Kapuze
# Helm-kompatible Kapuze - man hört zwar weniger, aber der Temperaturunterschied ist riesig!

Für Cross-Country-Fahrer ist die Regenjacke typischerweise aerodynamisch enger geschnitten und hat keine Kapuze. Besonders clevere Modelle wie beispielsweise die dargestellte 7Mesh Oro-Jacke haben am Rücken einen abgedeckten Durchgriff. Damit kann Luft entweichen und der Handschuh die Rückentaschen erreichen. Für Enduro- und Trailbiker gibt es mehr Luft für Lagen unter der Jacke sowie eine Kapuze. Die sollte Helm-kompatibel geschnitten sein, ansonsten ist sie nur in der Pause zu gebrauchen.

Dichter Abschluss am Hals
# Dichter Abschluss am Hals - sonst läufts eiskalt den Rücken runter.
Mitgedacht: Abgedeckte Schlitze am Rücken
# Mitgedacht: Abgedeckte Schlitze am Rücken - so bleibt der Zugriff auf die Rückentaschen erhalten.

Untenrum

Hier gibt es, zumindest von Frühling über Sommer bis Herbst, eigentlich nur eine vernünftige Wahl: eine 3/5 lange Regenhose. Das klingt jetzt vielleicht erstmal komisch, liegt aber bei näherer Betrachtung auf der Hand: Eine lange Regenhose bietet zwar natürlich den maximalen Schutz, doch wird es darin so warm, dass man zwar nicht von außen nass wird – aber dafür dann von innen. Eine kurze (im Sinne von über dem Knie endende) Hose bietet zwar Lüftung und Schutz für Oberschenkel und Gesäß, aber kalte Knie gehen einfach gar nicht. Daher also über-Knie-lang. Das sieht zwar nicht super cool aus, aber ist funktional definitiv das beste. Denn eine Regenhose ist auf Lüftung angewiesen, rein durch Dampfdurchlässigkeit lässt sich da nichts machen – die Hose muss schließlich aus robustem Material geschneidert werden. Da kann man mit dünnen Materialien wie Shakedry nicht landen. Das von Gore Tex verwendete Active Shell soll einen guten Kompromiss darstellen und bleibt bis auf Weiteres die beste Wahl für die Kleidungsspezialisten. Wenn dann noch an Wasserablauflöcher in den Taschen gedacht wird und ein Schnitt mit Zwickel die Bewegungsfreiheit maximiert, sind wir schon ziemlich glücklich.

Die Hosentasche sollte zwar ebenfalls wasserdicht sein
# Die Hosentasche sollte zwar ebenfalls wasserdicht sein - unten ein Loch zur Entwässerung einzubauen, ist trotzdem schlau gedacht.
Die Wasserdichtigkeit der Taschen haben wir direkt überprüft …
# Die Wasserdichtigkeit der Taschen haben wir direkt überprüft …
… und die des Handys gleich mit!
# … und die des Handys gleich mit!
Die Nahtführung der wenig dehnbaren Membran ist entscheidend
# Die Nahtführung der wenig dehnbaren Membran ist entscheidend - denn dann stimmt die Bewegungsfreiheit dennoch.
Die Waden kann man wieder abwaschen
# Die Waden kann man wieder abwaschen - durch die Knielänge ist eine gute Belüftung gewährleistet.

Die Köpfe hinter 7Mesh haben früher die Geschicke beim Outdoor-Spezialist Arc’teryx geleitet – der Produktentwickler Ian Martin sagt über Hosen für Mountainbiker, wie beispielsweise die 7Mesh Revelation-Short:

Bei Fahrten im Regen ist das Kleidungsstück, auf das ich am meisten fokussieren würde, die Short. Diese macht hinsichtlich Komfort einen riesigen Unterschied! Obwohl natürlich auch die Jacke wichtig ist: Man kommt mit einer Regenjacke klar, die nicht fürs Biken entwickelt ist (klar, eine Bike-Jacke ist nochmal besser). Die Short dagegen ist ein „must-have“ bei Regen und eine gute Regen-Short ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Ian Martin, 7Mesh

Bike-Schuhe trocknen inzwischen zum Glück in endlicher Zeit
# Bike-Schuhe trocknen inzwischen zum Glück in endlicher Zeit - da gab es früher ganz schlimme Kandidaten …
Ja, über-Knie-lange Hosen sind optisch streitbar
# Ja, über-Knie-lange Hosen sind optisch streitbar - funktional geht aber nichts über die 7Mesh Revo Short.
Solange die DWR-Beschichtung intakt ist, lässt sich auch Schmutz einfach abspülen.
# Solange die DWR-Beschichtung intakt ist, lässt sich auch Schmutz einfach abspülen. - mit regelmäßiger Schonwäsche und anschließendem Trocknergang lässt sie sich lange erhalten.

Bleiben noch die Füße, die vom Vorder- und Hinterrad zusätzlich ordentlich unter Beschuss stehen. Wasserdichte Schuhe gibt es gar nicht so viele – und wenn, dann muss man auf einen hohen und eng geschlossenen Schaft achten, damit das Wasser nicht von oben reinläuft. Eine günstigere Alternative als ein weiteres Paar Schuhe stellen Überschuhe oder wasserdichte Socken dar – wir haben bereits vier Modelle für euch getestet. Beide Ansätze ergänzen den Schuh durch eine wasserdichte Hülle – die eine eben außen, die andere innen. Was ist klüger? Beides hat Vorteile: Überschuhe bleiben gern mal irgendwo hängen, sehen uncool aus und das Wasser kann immer noch oben reinlaufen. Bei wasserdichten Socken wird der Schuhe komplett nass und schwer, der Fuß bleibt dank der Membran und eines Futters aus Merino-Wolle einigermaßen trocken. Sealskinz ist hier der absolute Platzhirsch und das Produkt funktioniert ganz gut. Aber auch hier kann der Silikonbund nicht ganz vermeiden, dass etwas Wasser ins Innere gerät. Der Alternativweg sind natürlich Schuhe, aus denen das Wasser schnell wieder abläuft und ganz dünne Socken. Das funktioniert, wenn der Regen nur einen kurzen Teil der Tour ausmacht. Auf wirklich langen Regenfahrten ist das aber schlicht keine Lösung. Aus Gründen der Einfachheit verwende ich deshalb wasserdichte Socken – sie helfen viel und stören wenig! Nur das etwas höhere Volumen muss in den Schuh passen.

Socken mit wasserdichter Membran halten die Füße trocken
# Socken mit wasserdichter Membran halten die Füße trocken - im Inneren reguliert ein Merinofutter das Klima.

Handschuhe sind dann auch noch ein gutes Thema – tatsächlich gibt es natürlich auch wasserdichte Handschuhe. Das Problem an der Sache ist aber, das durch eine Membran in aller Regel das Fahrgefühl verloren geht. Deshalb nehme ich ehrlich gesagt meist einfach ein oder zwei Ersatzpaare normaler Handschuhe mit, wenn es nass wird.

Gute Regenkleidung zeichnet sich auch dadurch aus, dass man sie bei Trockenheit und Wärme nicht so schnell ausziehen muss
# Gute Regenkleidung zeichnet sich auch dadurch aus, dass man sie bei Trockenheit und Wärme nicht so schnell ausziehen muss - durch das richtige Material und Lüftung wird es schlicht weniger schnell stickig.

Fazit

Wenn ihr euch etwas für den Regen gönnt, dann am besten eine wasserdichte Short, die wirklich zum Biken gemacht ist und über die Knie geht. Der Schnitt und die Länge müssen allerdings passen. Ansonsten sind wasserdichte Socken eine gute und angenehme Ergänzung.

Mit der richtigen Kleidung hat man auch bei Wasserbeschuss gut lachen
# Mit der richtigen Kleidung hat man auch bei Wasserbeschuss gut lachen - habt ihr besondere Tricks, die ihr bei schlechtem Wetter anwendet?

Womit haltet ihr euch bei Mistwetter bei Laune?


Information: Die im Artikel zu sehenden Produkte wurden uns für den Artikel kostenfrei zur Verfügung gestellt. MTB-News.de steht in keiner Weise in finanzieller Verbindung zu den gezeigten Marken.

  1. benutzerbild

    Orangutanklaus

    dabei seit 04/2002

    Naja, in Teilen hast Du recht - Atmungsaktivität wird von den Herstellern gerne ein wenig überbetont.
    Sealskin-Socken finde ich vom Tragen her nicht schlimm - im Gegenteil. Was stört Dich da konkret? Schlimmstenfalls ein paar dünne Feinsocken für Meechen drunterziehen. Sieht ja keiner.
    Mache ich bei Temperaturen, die zwischen ganz ohne unterzieher und richtigen Socken mit den Sealskinz drüber sind. Und letzten Fall hatte ich genau 2x beim Langlauf bei <-15°C. Für alles andere reichen mir beide andere Lösungen: nix oder Feinsocke 40den.

    Protektoren: die Jahreszeiten müssen da egal sein. Ist m.E. keine Diskussion notwendig.
    Klar, dass Du mehr schwitzt unter einer Protektorenweste bzw. mit einem entsprechenden Shirt oder einem Rücksack mit Protektor. Ich kann da mitreden, bin einer von denen, die bei sowas einen guten Schwitzwasserdurchsatz haben 🥵
    Und an heißen Tagen leckt's mit Schutz so richtig - aber das ist noch lange nicht so schlimm, als wochenlang an kaputten Rippen bzw. Rücken zu laborieren.
  2. benutzerbild

    MZG40

    dabei seit 08/2020

    d-T-o schrieb:

    Hab' in einem anderen Thread zum selben Thema mal was von Neopren gelesen.
    Selber ausprobiert habe ich es noch nicht, vom Prinzip her klang es für mich jedoch recht einleuchtend.
    Sprich: Gar nicht erst versuchen trocken zu bleiben, dafür aber einen Flüssigkeitsaustausch durch Auswaschen oder Verdampfen verhindern. Wie beim Tauchen solltest du dann nach kurzer Zeit einen isolierenden Feuchtigkeitsfilm auf der Haut haben. Soweit zumindest die Theorie...


    Habe mit Cressi Neoprensocken gute Erfahrung gemacht. Die haben innen im Schaft oben Glatthaut-Neopren, damit läuft nichts rein.
    Neoprenhandschuhe (zum Paddeln) sind auch gut, wird zwar schwitzig bleibt aber warm. Nur das Anziehen nach einer Pause ist kurzzeitig unangenehm nasskalt.
    Ein Surf-Neoprenanzug ist nicht zu empfehlen, der ist nicht winddicht und wenn man innendrin nassgeschwitzt ist wird es bei Wind unangenehm kalt. Durch die Stärke von 5-7mm überhitzt man berghoch auch schnell.
    Dagegen ist ein Triathlon-Neo ganz gut. Durch das Glatthaut-Neopren außen ist er winddicht und durch die geringe Stärke (1,5-3mm) überhitzt man nicht. Eine Short muss zum Schutz des Neos unbedingt drüber, da das Neopren sonst am Hintern schnell zerschmirgelt wird. Mit Short und Weste ist darüber auch die heutzutage so wichtige Optik akzeptabel.
  3. benutzerbild

    nosaint77

    dabei seit 12/2005

    Orangutanklaus schrieb:

    Sealskin-Socken finde ich vom Tragen her nicht schlimm - im Gegenteil. Was stört Dich da konkret?


    Schlabbrig in meiner Schuhgröße und sie waren meiner vagen Erinnerung nach doppellagig und recht dick gestrickt.

    Orangutanklaus schrieb:

    Protektoren: die Jahreszeiten müssen da egal sein. Ist m.E. keine Diskussion notwendig.


    Hast Recht, werde da das ein oder andere hinzukaufen. Weil es OT ist, werde ich erstmal die Sufu bemühen und ggf. einen neuen Thread dazu aufmachen.

    MZG40 schrieb:

    Dagegen ist ein Triathlon-Neo ganz gut. Durch das Glatthaut-Neopren außen ist er winddicht und durch die geringe Stärke (1,5-3mm) überhitzt man nicht. Mit Short und Weste ist darüber auch die heutzutage so wichtige Optik akzeptabel.


    Wenn ich das so lese, erinnert mich das an Castelli Nanoflex. Das ist ebenfalls winddicht und im richtigen Temperaturbereich gefahren, überhitzt man damit auch nicht. Die Stoffoberfläche kann auch leichte Regenschauer abweisen. Innen ist der Stoff bei der warmen Winterversion noch angeraut und trägt sich so angenehm warm. Ich fahre Bib-Shorts und eine Convertible-Oberteil (abzippbare Ärmel) aufm Rennrad sehr gerne, so das ich mir für die Übergangszeit noch ein Nanoflex Light Kurzarmtrikot geholt habe.
  4. benutzerbild

    Bikelover58

    dabei seit 10/2020

    nuts schrieb:

    Gut gekleidet durch die Nässe: Was anziehen beim Biken im Regen?

    [floating_left][/floating_left]Gibt es wirklich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung? Wir haben einige Tipps zusammen gestellt, wie ihr trotz Mistwetter gute Laune auf dem Trail habt und welche Klamotte in keinem Schrank fehlen sollte. Wasser marsch!

    Den vollständigen Artikel ansehen:
    Gut gekleidet durch die Nässe: Was anziehen beim Biken im Regen?


    Bei Regen Fahrrad fahren stört mich eigentlich nicht. Die Regenbekleidung die ich früher hatte war wie Nylon, hat den Regen zwar abgeschirmt aber durch den Stoff musste ich stark schwitzen. So brachte mir die Hose und die Jacke nicht viel, wenn ich doch nass wurde. Ich habe dann eine atmungsaktive aber wasser- und windfeste Regenhose probiert und bin seither sehr zufrieden. Gefunden habe ich die Hose auf amazon. Es war aber nicht leicht ein passendes Material zu finden.
  5. benutzerbild

    platt_ziege

    dabei seit 06/2017

    Bikelover58 schrieb:
    Ich habe dann eine atmungsaktive aber wasser- und windfeste Regenhose probiert und bin seither sehr zufrieden. Gefunden habe ich die Hose auf amazon. Es war aber nicht leicht ein passendes Material zu finden.
    und, welches ist es denn wohl?

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular:

Verpasse keine Neuheit. Trag dich für den MTB-News-Newsletter ein!