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Das PathRIOT LC 10 kommt mit absoluten Top-Komponenten
Das PathRIOT LC 10 kommt mit absoluten Top-Komponenten - und bringt es so auf 12,4 kg
XX1 Schaltgruppe und CaneCreek Double Barrel Coil Dämpfer mit vielen Einstellmöglichkeiten
XX1 Schaltgruppe und CaneCreek Double Barrel Coil Dämpfer mit vielen Einstellmöglichkeiten
FOX 36 an der Front
FOX 36 an der Front
Die Züge der SRAM Guide Bremse verlaufen vom Race Face Sixc Carbonlenker direkt durch den Rahmen
Die Züge der SRAM Guide Bremse verlaufen vom Race Face Sixc Carbonlenker direkt durch den Rahmen
Die 2,35" breiten Schwalbe Rock Razor haben noch ausreichend Platz
Die 2,35" breiten Schwalbe Rock Razor haben noch ausreichend Platz
Der leichte Carbonrahmen ist mit Gleitlagern ausgestattet
Der leichte Carbonrahmen ist mit Gleitlagern ausgestattet
Der Hinterbau von ausgefedert ...
Der Hinterbau von ausgefedert ...
... bis komplett komprimiert
... bis komplett komprimiert
Auch in der Luft lässt sich das Enduro sehr gut bewegen ...
Auch in der Luft lässt sich das Enduro sehr gut bewegen ...
... wobei der Hinterbau dank der hohen Endprogression Durchschläge effektiv verhindert
... wobei der Hinterbau dank der hohen Endprogression Durchschläge effektiv verhindert
Das PathRIOT bietet eine gute Kombination aus Laufruhe und Wendigkeit, ...
Das PathRIOT bietet eine gute Kombination aus Laufruhe und Wendigkeit, ...
... will aber sehr aktiv und mit Druck auf dem Vorderrad gefahren werden
... will aber sehr aktiv und mit Druck auf dem Vorderrad gefahren werden
Bei einem Spaßrennen mit fünf Stages ...
Bei einem Spaßrennen mit fünf Stages ...
... versuchten wir das Enduro an seine Grenzen zu bringen
... versuchten wir das Enduro an seine Grenzen zu bringen
Das Bike ist enorm präzise, verzeiht jedoch keine Fahrfehler
Das Bike ist enorm präzise, verzeiht jedoch keine Fahrfehler - was einem zum Verhängnis werden kann, wenn man erschöpft ist
Zeitmessung starten ...
Zeitmessung starten ...
... und mit Vollgas auf die rutschigen und ruppigen Trails
... und mit Vollgas auf die rutschigen und ruppigen Trails
Auf den ruppigen Trails mit wechselnden Bedingungen ...
Auf den ruppigen Trails mit wechselnden Bedingungen ...
Mit Vollgas durch den magischen Wald
Mit Vollgas durch den magischen Wald

Steifer Carbonrahmen, 170 mm Federweg an der Front und 150 mm am Heck. Das Ghost PathRIOT wurde als großer Bruder des Riot und damit als reine Rennmaschine entwickelt. Wir haben das Enduro aus Waldsassen auf Madeira einem ausgiebigem Test inklusive Spaßrennen auf Zeit unterzogen. Hier lest ihr von unseren Erfahrungen mit dem Bike.

Ghost PathRIOT: Kurz & knapp

  • 27,5″ Laufräder
  • 170 mm / 150 mm Federweg
  • RIOT-Link Hinterbau
  • Umwerferaufnahme / ISCG 05
  • Carbonrahmen mit Gleitlagern
  • Gewicht: 12,4 kg
  • Preis: ab 4.999 €

Ghost positioniert das PathRIOT als kompromisslose Rennmaschine über dem RIOT und adressiert damit Freeride und Enduro-Racer, die ihre Bikes hart rannehmen. Das Enduro bietet hinten 150 mm Federweg am Heck und 170 mm vorne. In der getesteten Ausstattungsvariante verrichtet ein CaneCreek Double Barrel Stahlfederdämpfer seinen Dienst und soll bestes Ansprechverhalten und gute Performance auch bei langen Abfahrten garantieren. Kombiniert mit dem RIOT-Link, der für eine starke Progression sorgt, verspricht der Hinterbau mehr Leistung als die 150 mm auf dem Papier erahnen lassen. Damit richtet sich das Bike an Racer, die von der Performance eines Stahlfeder-Dämpfers überzeugt sind, aber nicht den Federweg eines Freeriders benötigen.

Das PathRIOT LC 10 kommt mit absoluten Top-Komponenten
# Das PathRIOT LC 10 kommt mit absoluten Top-Komponenten - und bringt es so auf 12,4 kg

Damit ist auch schon erklärt, warum Ghost neben dem FR AMR ein zweites Enduro im Programm hat. Das FR AMR ist anders als die kompromisslose Rennmaschine PathRIOT als haltbares Bike für den Alltag ausgestattet. Der normale Viergelenk-Hinterbau ist mit langlebigen Kugellagern statt mit gewichtsoptimierten Gleitlagern ausgestattet und die Geometrie fällt etwas konventioneller aus.

Die Fox 36 an der Front sorgt beim PathRIOT für ein hohes Cockpit. Für präzises Lenkverhalten ist der RaceFace Carbonlenker verantwortlich. Das PathRIOT basiert auf einer Geometrie mit langem Oberrohr, flachem Lenkwinkel (66,5°) und kurzen Kettenstreben (425 mm), wodurch sich eine gute Kombination aus Laufruhe und Wendigkeit ergeben soll. Insgesamt ist der leichte Carbonrahmen auf sehr hohe Steifigkeit ausgelegt, um eine präzise Linienwahl und definiertes Verhalten im Grenzbereich zu ermöglichen.

OVP: 4.999 – 6.499 € | Bikemarkt: Ghost PathRIOT kaufen

XX1 Schaltgruppe und CaneCreek Double Barrel Coil Dämpfer mit vielen Einstellmöglichkeiten
# XX1 Schaltgruppe und CaneCreek Double Barrel Coil Dämpfer mit vielen Einstellmöglichkeiten
FOX 36 an der Front
# FOX 36 an der Front
Die Züge der SRAM Guide Bremse verlaufen vom Race Face Sixc Carbonlenker direkt durch den Rahmen
# Die Züge der SRAM Guide Bremse verlaufen vom Race Face Sixc Carbonlenker direkt durch den Rahmen

Technische Daten

Geometrie

 SML
Vorbaulänge35 mm35 mm50 mm
Lenkerbreite800 mm800 mm800 mm
Sitzrohrlänge440 mm460 mm480 mm
Oberrohrlänge585 mm605 mm625 mm
Steuerrohrlänge120 mm130 mm140 mm
Kettenstrebenlänge425 mm425 mm425 mm
Sitzrohrwinkel75,5°75,5°75,5°
Steuerrohrwinkel66,5°66,5°66,5°
Tretlagerabsenkung-11 mm-11 mm-11 mm
Reach425 mm443 mm460 mm
Stack619 mm628 mm637 mm
Radstand1162 mm1184 mm1205 mm
Überstandshöhe735 mm755 mm775 mm

Ausstattung

 LC 10LC 8
FedergabelFox 36 Float Factory Kashima 170 mm 15QRFox 36 Float Performance Elite 170 mm 15QR
DämpferCane Creek Double Barrel Coil CS 150 mmCane Creek Double Barrel Inline 150 mm
VorbauRace Face Atlas 35 mmRace Face Atlas 35 mm
LenkerRace Face Sixc 800 mm 35 mmRace Face Atlas 800 mm 35 mm
SchaltwerkSram XX1 11-speedSram X01 11-speed
TriggerSram XX1 TriggerSram X01 Trigger
KurbelRace Face Sixc 32Sram X01 32
KassetteSram XG-1199 10-42Sram XG-1195 10-42
BremseSram Guide RSC Disc 200/180 mmSram Guide RS Disc 200/180 mm
ReifenSchwalbe Magic Mary 2.35 / Rock Razor 2.35Schwalbe Magic Mary 2.35 / Rock Razor 2.35
FelgeRyde Edge 28 OSEaston ARC 27
Nabe vorneTune King 15mmGHOST Light 15 mm
Nabe hintenTune Kong 12mmGhost Ligth 12 mm
SattelstützeRock Shox Reverb Stealth 31.6 adjustable SP internal routingRock Shox Reverb Stealth 31.6 adjustable SP internal routing
SattelSDG CircuitSDG Circuit
Federweg Front170 mm170 mm
Federweg Heck150 mm150 mm
Gewicht12,4 kg12,9 kg
Preis6.499€4.999€

In der Hand

Das PathRIOT ist in der Ausstattungsvariante LC10 extrem stimmig und hochwertig ausgestattet. Für einen Preis von 6.499 € bekommt man ein Fahrwerk bestehend aus Fox 36 und CaneCreek Double Barrel CS. An der Front lässt sich damit sowohl die High- und Lowspeed Druckstufe als auch die Zugstufe einstellen. Am Heck ist zusätzlich zur High- und Lowspeed Druckstufe auch die Zugstufe in High- und Lowspeed einstellen. Damit lässt sich das Fahrwerk perfekt an die Vorlieben und Bedürfnisse anpassen und eine gute Balance zwischen der Performance des Dämpfers und der Gabel erreichen.

Die 2,35" breiten Schwalbe Rock Razor haben noch ausreichend Platz
# Die 2,35" breiten Schwalbe Rock Razor haben noch ausreichend Platz

Auf dem Trail

Uphill

Das PathRIOT wippt trotz Stahlfederdämpfer im Sitzen kaum. Dank des steifen Hinterbaus und der steifen Kurbel fühlt es sich im Antritt sehr effizient an. Für lange oder steile Anstiege lässt sich der Dämpfer dank Climb Switch fast komplett ruhig stellen. Das Vorderrad steigt relativ früh, weswegen man sein Gewicht auf dem Bike in steilen Passagen nach vorne verlagern muss. Das ist der Preis, den man durch die hohe Front und die kurzen Kettenstreben zahlt. Wenn es nicht allzu steil bergauf geht, tritt sich das PathRIOT dank der angenehmen Sitzposition mit ausreichend steilem Sitzwinkel sehr gut.

Trail

Das PathRIOT hat insgesamt ordentliche Kletterfähigkeiten, aber gemacht ist es für höhere Geschwindigkeit. Auf dem Trail fällt schon in der ersten Kurve auf, wie schnell sich das Bike aus Kurven drücken lässt. Unterstützt wird das durch das präzise Lenkverhalten, das sich aus der hohen Lenkkopfsteifigkeit ergibt. Auf flacheren Trails macht das PathRIOT trotz des Fokus auf harte Abfahrten richtig Spaß. Dazu trägt die Geometrie bei, die mit moderat langem Reach und nicht zu flachem Lenkwinkel von 66,5° nicht allzu extrem ausfällt. Man muss jedoch darauf achten genug Druck auf die Front zu bringen, um ausreichend Grip am Vorderrad zu generieren.

Der leichte Carbonrahmen ist mit Gleitlagern ausgestattet
# Der leichte Carbonrahmen ist mit Gleitlagern ausgestattet
Der Hinterbau von ausgefedert ...
# Der Hinterbau von ausgefedert ...
... bis komplett komprimiert
# ... bis komplett komprimiert

Downhill

In harten Downhills ist das Ghost PathRIOT zuhause. Das steife und direkte Fahrverhalten des Bikes wird durch den 35 mm dicken Race Face Sixc Carbonlenker und die steife Fox 36 noch verstärkt. Dadurch lässt sich das Enduro enorm präzise steuern, auch wenn es schnell und ruppig wird. Doch die hohe Steifigkeit führt auch dazu, dass das Bike kaum Fehler verzeiht. Das Enduro folgt dem Input des Fahrers ohne Verzögerung und fährt sich sehr direkt. Es erfordert daher eine aktive und konzentrierte Fahrweise und viel Druck auf der Front – auch ein Ergebnis der kurzen Kettenstreben. Diese führen jedoch ebenfalls dazu, dass das PathRIOT enorm wendig und verspielt um die Kurve geht und auch auf engen Trails absolut überzeugen kann. Das hohe Cockpit sorgt für ein sicheres Gefühl bei hohen Geschwindigkeiten und steilen Abfahrten. In den Drift geht das Bike kontrolliert über beide Räder.

Auch in der Luft lässt sich das Enduro sehr gut bewegen ...
# Auch in der Luft lässt sich das Enduro sehr gut bewegen ...
... wobei der Hinterbau dank der hohen Endprogression Durchschläge effektiv verhindert
# ... wobei der Hinterbau dank der hohen Endprogression Durchschläge effektiv verhindert

Zunächst kickte das Heck bei Absprüngen etwas und sorgte damit für Überschlagsgefühle. Also reduzierte ich die Geschwindigkeit des Low Speed Rebounds etwas (4 Clicks), was gleich für ein besseres Gefühl sorgte. Dazu erhöhte ich die Geschwindigkeit des High Speed Rebounds (1/2 Umdrehung), damit der Dämpfer bei schnell aufeinanderfolgenden Schlägen hoch im Federweg bleibt. Dadurch ergab sich insgesamt eine ausgeglichene Performance von Gabel und Dämpfer, die auf dem Trail ein sicheres Gefühl vermittelte.

Das PathRIOT bietet eine gute Kombination aus Laufruhe und Wendigkeit, ...
# Das PathRIOT bietet eine gute Kombination aus Laufruhe und Wendigkeit, ...

Sowohl die Gabel als auch der Dämpfer stehen stets hoch im Federweg und überzeugen mit einer guten Performance. Die 150 mm Federweg am Hinterbau harmonieren gut mit den 170 mm an der Front. Der Hinterbau spricht sensibel an und bietet im mittleren Federwegsbereich ein gutes Feedback ohne durchzusacken. Durch die starke Endprogression, die durch den RIOT Link erreicht wird, muss man sich schon sehr anstrengen, um den Dämpfer durchzuschlagen. Spätes und hartes Anbremsen klappt mit dem Ghost ohne Probleme und Bremsstempeln.

Mit 1,75 m Körpergröße war ich auf Rahmengröße M unterwegs, was für mich eine gute Kombination aus Laufruhe und Wendigkeit ergab. Es gibt jedoch durchaus Fahrer die sich für den Renneinsatz mehr Laufruhe wünschen und auf Größe L setzen würden, da die 443 mm Reach in Größe M nicht besonders lang sind. So auch Teamfahrerin Franzi Meyer, die ebenfalls etwa 1,75 m groß ist und sich mit den 460 mm Reach von Größe L wohler fühlt. Für große Fahrer fehlt aktuell die Option auf einen noch größeren Rahmen zu setzen, da das PathRIOT nur bis Größe L verfügbar ist.

... will aber sehr aktiv und mit Druck auf dem Vorderrad gefahren werden
# ... will aber sehr aktiv und mit Druck auf dem Vorderrad gefahren werden
Bei einem Spaßrennen mit fünf Stages ...
# Bei einem Spaßrennen mit fünf Stages ...
... versuchten wir das Enduro an seine Grenzen zu bringen
# ... versuchten wir das Enduro an seine Grenzen zu bringen

Haltbarkeit

Zum Thema Haltbarkeit können wir nach dem kurzen Testzeitraum nicht viel sagen, doch das Ghost ist durch die Bank mit hochwertigen und bewährten Komponenten ausgestattet. Der mit Gleitlagern ausgestattete Hinterbau spart zwar Gewicht, wird aber häufiger die Aufmerksamkeit des Besitzers in Anspruch nehmen. Je nachdem wie und wie oft das Bike gefahren wird, müssen diese alle drei bis sechs Monate gewechselt werden.

Das Bike ist enorm präzise, verzeiht jedoch keine Fahrfehler
# Das Bike ist enorm präzise, verzeiht jedoch keine Fahrfehler - was einem zum Verhängnis werden kann, wenn man erschöpft ist
Zeitmessung starten ...
# Zeitmessung starten ...
... und mit Vollgas auf die rutschigen und ruppigen Trails
# ... und mit Vollgas auf die rutschigen und ruppigen Trails

 

Fazit zum Ghost PathRIOT

Das Ghost PathRIOT ist eine echte Rennmaschine für den Enduro-Einsatz auf groben Strecken. Der lange Reach sorgt für Laufruhe während die kurzen Kettenstreben dem Bike Agilität und Wendigkeit für enge Kurven geben. Das Enduro ist enorm präzise und ermöglich eine exakte Linienwahl, will aber aktiv, schnell und mit Druck auf dem Vorderrad gefahren werden. Das Fahrwerk leistet starke Arbeit, wobei der Hinterbau gut mit der Gabel harmoniert. Die Gleitlager am Hinterbau benötigen allerdings regelmäßige Wartung. Für große Fahrer wäre zusätzlich eine Rahmengröße XL wünschenswert. Insgesamt ist das PathRIOT eine schnelle und präzise Rennmaschine, die aber wach und aktiv gefahren werden will, da sie keine Fehler verzeiht.

Stärken

  • hohe Rahmensteifigkeit
  • verspieltes Handling
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • schnelle und präzise Rennmaschine

Schwächen

  • wartungsintensiv
  • Rahmengröße XL für große Fahrer fehlt
Auf den ruppigen Trails mit wechselnden Bedingungen ...
# Auf den ruppigen Trails mit wechselnden Bedingungen ...
Mit Vollgas durch den magischen Wald
# Mit Vollgas durch den magischen Wald

Testablauf

Wir haben das Ghost PathRIOT auf den schnellen und ruppigen Trails auf Madeira getestet. Hier erwarteten uns griffiger Waldboden, grobe Stein- und Wurzelfelder und tückisch rutschiger Lehmboden. Um das Bike an die Grenzen zu bringen, haben wir ein kleines Spaßrennen veranstaltet.

Testerprofil

  • Testername: Sebastian Beilmann
  • Körpergröße: 174 cm
  • Gewicht (mit Riding-Gear): 74 kg
  • Schrittlänge: 81 cm
  • Armlänge: 63 cm
  • Oberkörperlänge: 56 cm
  • Fahrstil: Verspielt
  • Was fahre ich hauptsächlich: Trail, Enduro, Park
  • Vorlieben beim Fahrwerk: recht straff mit Progression
  • Vorlieben bei der Geometrie: relativ flacher Lenkwinkel, kurze Kettenstreben, langes Oberrohr mit kurzem Vorbau

Preisvergleich

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Weitere Informationen

Webseite: www.ghost-bikes.com
Text & Redaktion: Sebastian Beilmann | MTB-News.de 2016
Bilder: Jan Kasl & Marius Maasewerd

  1. benutzerbild

    RobG301

    dabei seit 08/2012

    Scheinbar verändert sich die Geometrie mit dem Fahrstil. Wenn man sich die EWS und gerade dort die immer längeren Rahmen anschaut. Gerade jetzt mal das PathRIOT das ja ein absolutes Racebike ist und im Vergleich dazu dann das FR AMR welches geradezu riesig ist gegen das flach aber lang bauende "Path".

    Auch bei Canyon das "alte" Strive welches recht kurz baute und sehr "wendig" war aber nervöser bei höheren Geschwindigkeiten und jetzt bei immer höheren Geschwindigkeiten aufgrund anderer Streckenführungen mit Race Geo auch viel länger baut als das alte Strive. Geometrie-Verstellung, die das dann uphill-tauglicher macht mal außen vor.

    Für normalgewachsene wird ein "Standard" Rahmen dann allemal besser sein, aber für Großgewachsene, wie mich ist so ein langer Rahmen was Feines! Natürlich nur wenn er nicht wie das "Path" dann so flach baut!
  2. benutzerbild

    sued893

    dabei seit 03/2014

    Joa wenn man sich vorstellt der Mensch ist ein t und man den pytagoras ansetzt kommt man schon drauf das es nicht so ganz passt wenn der reach 2 cm wächst und der Stack evtl 1.5 bis 2. Ist allerdings ein sehr vereinfachtes Modell.

    Für Mädels wird es dann wieder schwierig unten rum da sind die Rahmen vermutlich Stellenweise zu hoch.

    Zb. Das icb 2 soll in der kleinsten Größe von 160 bis 200 in der größten gehen . Die hypothenuse wächst aber nur um 8 cm von s bis xl .

    Nehme ich jetzt meine Schrittlänge und armläng und rechne das proportional auf eine 1.60 Mensch ist meine hypotenuse 28 cm länger.

    Ist wirklich ein sehr theoretisches Konstrukt aber bisher fehlten einfach Rahmen um es zu testen.
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  4. benutzerbild

    LIDDL

    dabei seit 08/2006

    mit den Mädels ist das echt ein Problem! habe für meine freundin ewig ein Bike gesucht das ihr passt. und gerade als anfänger/in sind lange Rahmen ein graus! und da die Mädels gerne mal 160 groß sind wird die auswahl sehr sehr klein! letztlich ist es ein Tayee in 26"-XS geworden. könnte aber gern noch ein stück tiefer sein. mit den 27,5er gibts für Ihre schrittlänge eig kein Bike mehr das ihr passt.
    _zum Glück glaubt die Bikeindustrie was anders und verkauft 155cm, großen Mädels auch gern mal ein 29er! :aufreg:
  5. benutzerbild

    Grinsekater

    dabei seit 08/2002

    LIDDL schrieb:
    zum Glück glaubt die Bikeindustrie was anders und verkauft 155cm, großen Mädels auch gern mal ein 29er!


    So lange die Überstandshöhe niedrig genug ist spricht da nicht wirklich was dagegen. Meine Freundin musste ich deswegen auch umsatteln von einem Spindrift auf ein Status. Klar steigt ein Anfänger eigentlich eher nach hinten ab als nach vorn wenn die vor ihm legende Strecke von ihm als nicht fahrbar eingestuft wird aber die psychologische Komponente spielt da eine sehr große Rolle und sie hat es auch schon geschafft nach vorn absteigen zu wollen und ist dann am Hang mit dem Rad umgekippt und den Hang runtergekullert. Toll fand sie das nicht...

    Die Diskussion um Überstandshöhe und Sitzrohrlänge ist eh so eine Sache für sich und viele Firmen bauen nach wie vor verrückt hohe Rahmen.
  6. benutzerbild

    RobG301

    dabei seit 08/2012

    Grinsekater schrieb:
    So lange die Überstandshöhe niedrig genug ist spricht da nicht wirklich was dagegen. Meine Freundin musste ich deswegen auch umsatteln von einem Spindrift auf ein Status. Klar steigt ein Anfänger eigentlich eher nach hinten ab als nach vorn wenn die vor ihm legende Strecke von ihm als nicht fahrbar eingestuft wird aber die psychologische Komponente spielt da eine sehr große Rolle und sie hat es auch schon geschafft nach vorn absteigen zu wollen und ist dann am Hang mit dem Rad umgekippt und den Hang runtergekullert. Toll fand sie das nicht...

    Die Diskussion um Überstandshöhe und Sitzrohrlänge ist eh so eine Sache für sich und viele Firmen bauen nach wie vor verrückt hohe Rahmen.


    Ja das Ghost FR AMR kommt mit bis zu 560mm Sattelrohr und dagegen dann das PathRIOT so "klein". Ich hab trotz 1,99m und 97cm Schrittlänge lieber ein etwas kompakteres, aber längeres Bike was dann was handlicher ist, auch wenn handelsübliche Rahmenhöhenrechner im Fachhandel mir dann ein 55/56cm Sattelrohr verpassen wollen!

    Um zum PathRIOT zurück zu kommen! Ich finde es mutig auf so kurzlebige Lager zu setzen auch wenn man es dann als reines Race Enduro vermarktet. Bei einem so teuren Bike sollten doch leichte und langlebige Lager möglich sein, gerade wenn ich bedenke wie gut doch Lager im Allgemeinen geworden sind und dazu noch leicht. Allen voran fällt mir da igus ein, die ja wohl am ICB 2.0 (?) und auf jeden Fall bei Crankbrothers ihre Lager in den Pedalen verbauen.

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