2020 ändert sich für Nina Hoffmann alles und nichts: Die 23-Jährige wird weiterhin für die Marken Santa Cruz und Juliana fahren und sich keinem großen Factory-Team anschließen. Dafür war es ihr möglich, in Zusammenarbeit mit dem britischen Santa Cruz-Vertrieb Stif ihr eigenes UCI-Team zu gründen. In der kommenden Saison stehen ihr deshalb Sven Heitmann als Team-Manager und Erik Fickelscheer als Mechaniker zur Seite.
Die Zusammenarbeit mit Stif bedeutet, dass ich weiterhin mit den besten Marken der Welt zusammenarbeiten kann. Santa Cruz und Juliana sind seit drei Jahren meine Fahrrad-Sponsoren. Da jetzt auch Reserve-Räder an Bord kommen, ergibt sich für mich ein Paket, mit dem ich mich nicht wohler fühlen könnte. Ich kann es kaum erwarten, am Start des ersten World Cups in Lousa zu stehen.
Nina Hoffmann
In der kommenden Saison möchte Nina wieder bei allen World Cup-Rennen, der Weltmeisterschaft in Leogang sowie ausgewählten iXS Cup-Rennen an den Start gehen. Die vergangene Saison schloss die Deutsche als 4. im Gesamt-World Cup ab, verletzte sich allerdings gegen Ende des Jahres an der Schulter. Mit teils neuen Sponsoren, Mechaniker, Team-Pit und voll genesen startet sie mehr als motiviert ins neue Jahr! Mehr über Nina erfahrt ihr in unserer ausführlichen Fotostory aus ihrer Heimat in Thüringen.
Die Gründung meines eigenen UCI-Teams ist für mich eine Art Selbstverwirklichung. Individualität und Unabhängigkeit sind und waren schon immer wichtige Faktoren in meinem Leben. Ich liebe es, zu planen und zu organisieren, dabei Neues zu lernen und mich und meine Ideen weiterzuentwickeln. Dank der Unterstützung durch Stif und meiner Partner kann ich eine neue berufliche Struktur schaffen und gleichzeitig das gewohnte Umfeld beibehalten, das für mich notwendig ist, um die maximale Konzentration auf die Rennen zu lenken. Alles ist an Ort und Stelle und wir können kaum erwarten, wie die Saison verlaufen wird – auf das Jahr 2020!
Nina Hoffmann
Was haltet ihr davon, einfach sein eigenes World Cup-Team zu gründen?
Hier findet ihr die letzten fünf Team- und Fahrerwechsel der Saison:
- Aus zwei mach eins: Das Lapierre Zipp Collective betritt die EWS-Bühne
- Nina Hoffmann Racing – Stif: Deutsche Downhill-Hoffnung gründet eigenes Team
- Continental Atherton Team: Neuer Hauptsponsor, identische Besetzung
- Fahrerkarussell 2020: Das Update aller Winter-Wechsel
- Zukünftig Enduro statt Downhill: Jack Moir wechselt zu Canyon
7 Akku-Kompressor im Test: Elektrische Luft-Pumpen für die Werkstatt
Cape Epic 2025 – 6. Etappe
Cape Epic 2025 – 4. Etappe
Von Le Bourg d’Oisans nach San Remo: Ella und Julia radeln ans Meer
25 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumWünsche ihr eine verletzungsfreie Saison und viele Podiumsplatzierungen!
clever gelöst. (Jasper hilft?)
Wow! Gewagte,aber respektable Entscheidung.
Daumen drücken, dass sie öfters in die Top 5 fährt.
Wird Knüppelhart werden,nicht nur wegen V. Höll.
Auch wenn das durch "Stif" vielleicht etwas komisch wirken mag, viel besseren Support kann Nina vermutlich nicht bekommen: Stif gehört zu Jungle Products, dem UK-Importeur von Santa Cruz. Dort wiederum sind zufällig 2 von 3 Directors auch bei Santa Cruz beschäftigt: Nate Brown (Santa Cruz CFO) und Joe Graney (Santa Cruz CEO). Laut Geschäftsbericht gehört Jungle Products, und damit auch Stif, letztendlich der PON Holding, genau wie Santa Cruz ...
Auf jeden Fall hat Nina gute Medienpräsenz, auf vital und Pinkbike gab es die News auch, auf Pinkbike sogar das Interview mit ordentlich Feedback in den Kommentaren.
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