Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Bei den Craft Bike Days 2019 hatte das Team von Standert aus Berlin mit dem Bügeleisen das erste Mountainbike der jungen Firmenhistorie mit im Gepäck
Bei den Craft Bike Days 2019 hatte das Team von Standert aus Berlin mit dem Bügeleisen das erste Mountainbike der jungen Firmenhistorie mit im Gepäck - ob der gelbe Stahlflitzer überhaupt in Serie gehen wird, ist aktuell noch unklar. Das Bügeleisen hat aber direkt viele Blicke auf sich gezogen.
Beim vorderen Rahmendreieck hat sich Standert für Reynolds 853-Stahl entschieden.
Beim vorderen Rahmendreieck hat sich Standert für Reynolds 853-Stahl entschieden.
Der filigrane Hinterbau besteht aus Stahlrohren mit einer Reynolds 725-Legierung.
Der filigrane Hinterbau besteht aus Stahlrohren mit einer Reynolds 725-Legierung.
Klassische Linien und ein schlanker Rohrsatz treffen auf eine neongelbe Lackierung mit knalligem Schriftzug
Klassische Linien und ein schlanker Rohrsatz treffen auf eine neongelbe Lackierung mit knalligem Schriftzug - das Standert Bügeleisen hat Understatement mit einer auffälligen Optik perfekt kombiniert.
Das Standert Bügeleisen soll kein Hardtail für die Sekundenjagd, sondern ein spaßiger und verspielter Begleiter sein
Das Standert Bügeleisen soll kein Hardtail für die Sekundenjagd, sondern ein spaßiger und verspielter Begleiter sein - deshalb ist die Wahl auf 27,5"-Laufräder gefallen. Die Federgabel von DT Swiss stellt 150 mm Federweg zur Verfügung.
Standert-10
Standert-10
Standert-14
Standert-14
Aktuell gibt es genau ein Exemplar des Standert Bügeleisen
Aktuell gibt es genau ein Exemplar des Standert Bügeleisen - dessen Größe entspricht mit einem Reach von 450 mm ungefähr Größe L. In den kommenden Monaten soll die Geometrie ausführlich erprobt werden.
Das Kabel der Vario-Sattelstütze verläuft durch das Unterrohr, während auf der anderen Seite Schalt- und Bremszug im Oberrohr verschwinden und dort intern nach hinten geführt werden.
Das Kabel der Vario-Sattelstütze verläuft durch das Unterrohr, während auf der anderen Seite Schalt- und Bremszug im Oberrohr verschwinden und dort intern nach hinten geführt werden.
Standert-18
Standert-18
Standert-17
Standert-17
Standert-Gründer Max von Senger (Mitte) ist zwar gebürtiger Berliner und wohnt seit vielen Jahren wieder in der Hauptstadt, hat aber einen großen Teil seiner Jugend im Süden Deutschlands verbracht
Standert-Gründer Max von Senger (Mitte) ist zwar gebürtiger Berliner und wohnt seit vielen Jahren wieder in der Hauptstadt, hat aber einen großen Teil seiner Jugend im Süden Deutschlands verbracht - dort war er oft auf alpinen Singletrails im Gelände unterwegs. Deshalb handelt es sch beim Standert Bügeleisen in erster Linie um ein Projekt aus Leidenschaft.
Wie geht es weiter mit dem Standert Bügeleisen? In den kommenden Monaten soll der gelbe Prototyp ausgiebig getestet werden
Wie geht es weiter mit dem Standert Bügeleisen? In den kommenden Monaten soll der gelbe Prototyp ausgiebig getestet werden - ob das schicke Hardtail überhaupt in Serie gehen wird, steht aktuell noch nicht fest. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden!

Mit dem Bügeleisen wagt die kleine Berliner Rennrad-Firma Standert erstmals den Sprung ins Mountainbike-Segment. Wir konnten im Rahmen der Craft Bike Days 2019 einen Blick auf den ersten Prototyp des knallgelben Stahl-Hardtails werfen!

Standert Bügeleisen: Erste Infos

Die kleine Berliner Firma Standert ist eigentlich vor allem in Rennrad-Kreisen für ihre schicken Flitzer aus Stahl und die nicht minder sehenswerten Ladengeschäft-Café-Showrooms im Herzen der Hauptstadt bekannt. Bei den Craft Bike Days 2019 hat Standert nun erstmals in der Firmengeschichte ein Mountainbike gezeigt: Dank des schicken Designs, einem dünnen Stahl-Rohrsatz und einigen interessanten Details hat das Standert Bügeleisen alle Blicke auf sich gezogen und war einer der Stars der Show. Bei dem gezeigten Rad handelt es sich um den ersten Prototyp des Standert Bügeleisen, der unmittelbar vor den Craft Bike Days fertig geworden ist und erstmals auf einem Trail bewegt wurde. Bevor es eventuell in Serie geht, soll das Stahl-Hardtail mit 150 mm-Federgabel zuerst ausgiebig getestet werden.

  • Rahmenmaterial Stahl
  • Federweg 150 mm (vorne)
  • Laufradgröße 27,5″
  • Besonderheiten Mix aus Reynolds 853- und 725-Stahl, T47-Tretlager, ISCG-Aufnahme, interne Kabelverlegung
  • Verfügbar unklar
  • www.standert.de
Bei den Craft Bike Days 2019 hatte das Team von Standert aus Berlin mit dem Bügeleisen das erste Mountainbike der jungen Firmenhistorie mit im Gepäck
# Bei den Craft Bike Days 2019 hatte das Team von Standert aus Berlin mit dem Bügeleisen das erste Mountainbike der jungen Firmenhistorie mit im Gepäck - ob der gelbe Stahlflitzer überhaupt in Serie gehen wird, ist aktuell noch unklar. Das Bügeleisen hat aber direkt viele Blicke auf sich gezogen.
Beim vorderen Rahmendreieck hat sich Standert für Reynolds 853-Stahl entschieden.
# Beim vorderen Rahmendreieck hat sich Standert für Reynolds 853-Stahl entschieden.
Der filigrane Hinterbau besteht aus Stahlrohren mit einer Reynolds 725-Legierung.
# Der filigrane Hinterbau besteht aus Stahlrohren mit einer Reynolds 725-Legierung.
Klassische Linien und ein schlanker Rohrsatz treffen auf eine neongelbe Lackierung mit knalligem Schriftzug
# Klassische Linien und ein schlanker Rohrsatz treffen auf eine neongelbe Lackierung mit knalligem Schriftzug - das Standert Bügeleisen hat Understatement mit einer auffälligen Optik perfekt kombiniert.

Beim Standert Bügeleisen handelt es sich in erster Linie um ein Projekt aus Leidenschaft: Max von Senger, Gründer von Standert, hat einen Großteil seiner Jugend im Süden Deutschlands verbracht. Auch heute noch ist der gebürtige Berliner, der seit vielen Jahren wieder in der Hauptstadt wohnt, trotz klarem Fokus auf Rennrad noch gerne auf alpinen und technischen Singletrails unterwegs. Der Schritt, ein eigenes Mountainbike auf die Beine zu stellen, ist da eigentlich naheliegend.

Das Standert Bügeleisen soll kein Rad für die Sekundenjagd sein. Das Hardtail soll eher Verspieltheit und Spaß in den Vordergrund rücken. Aus diesem Grund ist die Wahl auf die kleineren 27,5″-Laufräder gefallen – die Möglichkeit, breite Plus-Reifen mit niedrigen Drücken zu fahren, soll zusätzlich den Komfort erhöhen. Konzipiert ist das knallgelbe Hardtail rund um eine Federgabel mit 150 mm Federweg. Eine Auffälligkeit ist das Tretlager: Hier merkt man die Rennrad-Wurzeln von Standert, denn die Berliner setzen auf den T47-Standard. Dieser kombiniert große Lager mit einem geschraubten System. Über eine ISCG-Aufnahme lässt sich eine Kettenführung montieren.

Wichtig bei der Entwicklung des Standert Bügeleisen war außerdem eine schlichte Optik mit klassischen Linien: „Je simpler, desto schöner!” beschreibt Max den Ansatz, der sich auch bei den Rennrädern von Standert wieder findet. Die Wahl des Rahmenmaterials war sofort klar: Wie ein Großteil der anderen Standert-Modelle ist das Bügeleisen aus Stahl. Während der Hauptrahmen aus Rohren mit Reynolds 853-Legierung besteht, sind die Ketten- und Sitzstreben am ersten Bügeleisen-Prototyp aus der filigraneren Reynolds 725-Legierung gefertigt.

Das Standert Bügeleisen soll kein Hardtail für die Sekundenjagd, sondern ein spaßiger und verspielter Begleiter sein
# Das Standert Bügeleisen soll kein Hardtail für die Sekundenjagd, sondern ein spaßiger und verspielter Begleiter sein - deshalb ist die Wahl auf 27,5"-Laufräder gefallen. Die Federgabel von DT Swiss stellt 150 mm Federweg zur Verfügung.
Standert-10
# Standert-10
Standert-14
# Standert-14
Aktuell gibt es genau ein Exemplar des Standert Bügeleisen
# Aktuell gibt es genau ein Exemplar des Standert Bügeleisen - dessen Größe entspricht mit einem Reach von 450 mm ungefähr Größe L. In den kommenden Monaten soll die Geometrie ausführlich erprobt werden.

Geometrie

Die Geometrie des Standert Bügeleisen ist alles andere als final – der gezeigte Prototyp entspricht mit einem Reach von 450 mm und einem ebenso langen Sitzrohr ungefähr Größe L. Mit einer Länge von gerade einmal 420 mm ist der Hinterbau, in das bis zu 2,8″ breite Reifen reinpassen, recht kurz. Das soll sich positiv auf die Agilität auswirken. Der Lenkwinkel des Prototyps liegt bei moderat flachen 65°. Bei der Entwicklung des Standert Bügeleisen haben sich die Berliner mangels eigener Erfahrungswerte grob an den im Trail-Hardtail-Sektor üblichen Zahlen orientiert. Die Geometrie ist aber noch nicht in Stahl gemeißelt und kann sich im Verlauf der nun anstehenden Tests noch verändern.

RahmengrößePrototyp / L
Sitzrohrlänge450 mm
Oberrohrlänge625 mm
Steuerrohrlänge120 mm
Lenkwinkel65°
Sitzwinkel73°
Kettenstrebenlänge420 mm
Tretlagerabsenkung46 mm
Radstand1190 mm
Reach450 mm
Stack585 mm
Das Kabel der Vario-Sattelstütze verläuft durch das Unterrohr, während auf der anderen Seite Schalt- und Bremszug im Oberrohr verschwinden und dort intern nach hinten geführt werden.
# Das Kabel der Vario-Sattelstütze verläuft durch das Unterrohr, während auf der anderen Seite Schalt- und Bremszug im Oberrohr verschwinden und dort intern nach hinten geführt werden.
Standert-18
# Standert-18
Standert-17
# Standert-17

Wie geht es weiter?

Ob das auffällige Hardtail überhaupt in Serie gehen wird, ist derzeit allerdings noch unklar: In den kommenden Monaten stehen zunächst einmal erste Tests an. Erst dann soll eine Entscheidung getroffen werden: „Die Kundschaft wird bestimmt positiv reagieren – aber wir müssen erst schauen, ob es fetzt!”. Das bei den Craft Bike Days 2019 gezeigte Bügeleisen war gerade einmal wenige Tage alt und wird nun in aller Ausgiebigkeit vom Standert-Team getestet – gut möglich, dass danach noch die ein oder andere Änderung implementiert wird, wenn das Standert Bügeleisen denn überhaupt in Serie gehen sollte. Das Feedback im Rahmen der Veranstaltung war jedenfalls positiv und allein schon wegen der grandiosen Optik wäre es schade, wenn das schicke Rad niemals das serienreife Licht der Welt erblicken würde. Wir werden euch in jedem Fall auf dem Laufenden halten!

Standert-Gründer Max von Senger (Mitte) ist zwar gebürtiger Berliner und wohnt seit vielen Jahren wieder in der Hauptstadt, hat aber einen großen Teil seiner Jugend im Süden Deutschlands verbracht
# Standert-Gründer Max von Senger (Mitte) ist zwar gebürtiger Berliner und wohnt seit vielen Jahren wieder in der Hauptstadt, hat aber einen großen Teil seiner Jugend im Süden Deutschlands verbracht - dort war er oft auf alpinen Singletrails im Gelände unterwegs. Deshalb handelt es sch beim Standert Bügeleisen in erster Linie um ein Projekt aus Leidenschaft.
Wie geht es weiter mit dem Standert Bügeleisen? In den kommenden Monaten soll der gelbe Prototyp ausgiebig getestet werden
# Wie geht es weiter mit dem Standert Bügeleisen? In den kommenden Monaten soll der gelbe Prototyp ausgiebig getestet werden - ob das schicke Hardtail überhaupt in Serie gehen wird, steht aktuell noch nicht fest. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden!

Mit dem Bügeleisen arbeitet Standert gerade am ersten Mountainbike der Firmengeschichte. Wie gefällt euch der gelbe Stahl-Flitzer aus Berlin?


Alle Artikel zu den Craft Bike Days 2019

  1. benutzerbild

    freigeist

    dabei seit 05/2004

    skwal83 schrieb:

    link


    lol... und ich drücke, in heller Aufregung, erstmal auf dein -link-

    🙈
  2. benutzerbild

    skwal83

    dabei seit 10/2014

    freigeist schrieb:

    lol... und ich drücke, in heller Aufregung, erstmal auf dein -link-

    🙈


    ich habs mal extra für dich editiert
    jetzt kannste wirklich drücken.

    aber die bitte bleibt natürlich
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    freigeist

    dabei seit 05/2004

    skwal83 schrieb:

    aber die bitte bleibt natürlich


    ja, hoftl. kommt da noch etws. Dänisches Titan für nen 🍏und 🥚 .. ich bin gespannt
  5. benutzerbild

    AchseDesBoesen

    dabei seit 08/2003

    machmit schrieb:

    Ok.
    Dann wird da wohl alles tiptop sein.
    —sorry—

    Habe ich zu keinem Zeitpunkt behauptet.

    Wenn man aber den Indonesiern pauschal unterstellt, "Chemie Brühe" aus der Reifenproduktion einfach so zu entsorgen, dann auf Nachfrage angibt, das in Jakarta gesehen zu haben und sich dann herausstellt, dass der Kautschuk woanders wächst und verabeitet wird, sollte man so eine kleine Nachfrage aushalten können

    Was bei dieser Art der Anschuldigungen immer lustig zu beobachten ist, ist die Tatsache, dass man davon ausgeht, dass es nur hierzulande gesetzliche Umweltvorgaben gibt, an die man sich zu halten hat und der Rest der Welt einfach macht, was er will. Und nur deshalb sind die Reifenfirmen ja da unten: Um in Ruhe machen zu können, was sie wollen. Dass das globale Reifenbusiness nun mal in gewissen äquatornahen Ländern zu Hause ist, weil es sich lieferkettentechnisch als praktisch herausgestellt hat, wird dann halt ausgeblendet im sauberen Land der Dieselbetrugssoftware

    Interessanter "Ich kauf nur von hier"-Nebenaspekt:
    Nur ein kleiner Teil der Conti Reifen wird in Korbach gebacken. Der Rest kommt aus Sri Lanka, Malaysia, Indien, Tschechien, etc. Aber da ein Teil des Sortiments die stolzgeschwellte schwarzrotgoldene Banderole zu Markte trägt, geht der Konsument davon aus, dass sie alles hier machen.
  6. benutzerbild

    machmit

    dabei seit 08/2013

    AchseDesBoesen schrieb:

    Habe ich zu keinem Zeitpunkt behauptet.

    Wenn man aber den Indonesiern pauschal unterstellt, "Chemie Brühe" aus der Reifenproduktion einfach so zu entsorgen, dann auf Nachfrage angibt, das in Jakarta gesehen zu haben und sich dann herausstellt, dass der Kautschuk woanders wächst und verabeitet wird, sollte man so eine kleine Nachfrage aushalten können

    Was bei dieser Art der Anschuldigungen immer lustig zu beobachten ist, ist die Tatsache, dass man davon ausgeht, dass es nur hierzulande gesetzliche Umweltvorgaben gibt, an die man sich zu halten hat und der Rest der Welt einfach macht, was er will. Und nur deshalb sind die Reifenfirmen ja da unten: Um in Ruhe machen zu können, was sie wollen. Dass das globale Reifenbusiness nun mal in gewissen äquatornahen Ländern zu Hause ist, weil es sich lieferkettentechnisch als praktisch herausgestellt hat, wird dann halt ausgeblendet im sauberen Land der Dieselbetrugssoftware

    Interessanter "Ich kauf nur von hier"-Nebenaspekt:
    Nur ein kleiner Teil der Conti Reifen wird in Korbach gebacken. Der Rest kommt aus Sri Lanka, Malaysia, Indien, Tschechien, etc. Aber da ein Teil des Sortiments die stolzgeschwellte schwarzrotgoldene Banderole zu Markte trägt, geht der Konsument davon aus, dass sie alles hier machen.


    Um das Reifenproblem endlich abzuschließen, hier noch mein EDiT von oben

    EDIT: und zB auch hier: Bogor City, Großraum Jakarta, Java: „PT. Elangperdana Tyre Industry started in producing its first tyre in year 1996. The factory is located at a unique landscape near mountain side in Sub - County Citeureup, Bogor city, three kilometers north of the Sentul International Circuit“
    Oder Hankook in Bekasi.

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular:

Verpasse keine Neuheit. Trag dich für den MTB-News-Newsletter ein!