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Specialized Stumpjumper S-Works
Specialized Stumpjumper S-Works - 9.999 €
Specialized Stumpjumper-161
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Specialized Stumpjumper-160
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Specialized Stumpjumper-159
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Specialized Stumpjumper-149
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Specialized Stumpjumper-136
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Specialized Stumpjumper-122
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Specialized Stumpjumper-121
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Specialized Stumpjumper-112
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Specialized Stumpjumper-111
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Specialized Stumpjumper-110
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Specialized Stumpjumper-100
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Specialized Stumpjumper-97
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Specialized Stumpjumper-94
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Specialized Stumpjumper-92
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Auch härtere Schläge steckt das Stumpjumper problemlos weg
Auch härtere Schläge steckt das Stumpjumper problemlos weg - erst, wenn viele harte Schläge schnell aufeinander folgen, kommt der Hinterbau mit seinen 130 mm Federweg an seine Grenzen.
Bergauf macht das Specialized Stumpjumper eine ausgezeichnete Figur
Bergauf macht das Specialized Stumpjumper eine ausgezeichnete Figur - der Hinterbau bleibt aktiv und generiert jede Menge Grip, ohne im Wiegetritt oder an steilen Rampen wegzusacken.
Specialized Stumpjumper-78
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Specialized Stumpjumper-77
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Specialized Stumpjumper-76
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Specialized Stumpjumper-74
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Specialized Stumpjumper-73
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Specialized Stumpjumper-72
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Specialized Stumpjumper-68
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Das neue Specialized Stumpjumper rollt auf 29"-Laufrädern und verfügt über 140 mm Federweg an der Front sowie 130 mm am Heck
Das neue Specialized Stumpjumper rollt auf 29"-Laufrädern und verfügt über 140 mm Federweg an der Front sowie 130 mm am Heck - preislich gehts für das auch mit Aluminium-Rahmen erhältliche Trailbike bei 2.199 € los. Das S-Works Topmodell schlägt mit 9.999 € zu Buche.
Specialized Stumpjumper-66
Specialized Stumpjumper-66
Specialized Stumpjumper-47
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Specialized Stumpjumper-42
Specialized Stumpjumper-42
Auch bergab begeistert das Trailbike mit seinem agilen und poppigen Fahrverhalten und sorgt so für jede Menge Fahrspaß.
Auch bergab begeistert das Trailbike mit seinem agilen und poppigen Fahrverhalten und sorgt so für jede Menge Fahrspaß.
Specialized Stumpjumper-37
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Specialized Stumpjumper-32
Specialized Stumpjumper-32
Specialized Stumpjumper-31
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Specialized Stumpjumper-25
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Specialized Stumpjumper-24
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Specialized Stumpjumper-23
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Specialized Stumpjumper-18
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Specialized Stumpjumper-17
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Specialized Stumpjumper-16
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Ein großzügiger Unterrohr-Protektor schützt den Rahmen vor Beschädigungen.
Ein großzügiger Unterrohr-Protektor schützt den Rahmen vor Beschädigungen.
Die Züge werden innerhalb des Rahmens in einlaminierten Röhrchen geführt.
Die Züge werden innerhalb des Rahmens in einlaminierten Röhrchen geführt.
Ein Flipchip an der unteren Dämpferaufnahme ermöglicht die Geometrie-Verstellung
Ein Flipchip an der unteren Dämpferaufnahme ermöglicht die Geometrie-Verstellung - durch das Umdrehen des Flipchips können Lenk- sowie Sitzwinkel um 0,5° und die Tretlagerhöhe um 7 mm angepasst werden.
Unter dem Flaschenhalter verbirgt sich das berühmte Swat-Fach, in dem man jede Menge auf dem Trail nützliche Dinge praktisch verstauen kann.
Unter dem Flaschenhalter verbirgt sich das berühmte Swat-Fach, in dem man jede Menge auf dem Trail nützliche Dinge praktisch verstauen kann.
Specialized Stumpjumper-11
Specialized Stumpjumper-11
Specialized Stumpjumper-10
Specialized Stumpjumper-10
Das untere Dämpferauge ist leicht verdreht. Dadurch kann die Dämpfer-Befestigungschraube leicht schräg montiert werden und ist so besser erreichbar.
Das untere Dämpferauge ist leicht verdreht. Dadurch kann die Dämpfer-Befestigungschraube leicht schräg montiert werden und ist so besser erreichbar.
Specialized Stumpjumper-9
Specialized Stumpjumper-9
Der wellige Kettenstrebenschutz sorgt auch auf ruppigen Trails für eine ruhige Geräuschkulisse.
Der wellige Kettenstrebenschutz sorgt auch auf ruppigen Trails für eine ruhige Geräuschkulisse.
Specialized Stumpjumper-8
Specialized Stumpjumper-8
Specialized Stumpjumper-7-2
Specialized Stumpjumper-7-2
Der neue Specialized Stumpjumper Carbon-Rahmen bringt insgesamt über 100 g weniger auf die Waage als sein Vorgänger.
Der neue Specialized Stumpjumper Carbon-Rahmen bringt insgesamt über 100 g weniger auf die Waage als sein Vorgänger.
Specialized Stumpjumper-6-2
Specialized Stumpjumper-6-2
Wo früher ein Kugellager saß, findet sich jetzt ein einteiliger Carbon-Hinterbau
Wo früher ein Kugellager saß, findet sich jetzt ein einteiliger Carbon-Hinterbau - die für den FSR-Hinterbau nötige Bewegung liefern flexibel ausgelegte Bereiche in den Sitzstreben.
Specialized Stumpjumper-5-2
Specialized Stumpjumper-5-2
Specialized Stumpjumper-5
Specialized Stumpjumper-5
Specialized Stumpjumper-4-2
Specialized Stumpjumper-4-2
Der verbaute Fox DPS-Däpfer verfügt über ein eigens fürs Stumpjumper optimiertes Innenleben.
Der verbaute Fox DPS-Däpfer verfügt über ein eigens fürs Stumpjumper optimiertes Innenleben.
In der grundlegenden Formensprache unterscheidet sich das 2021er Stumpjumper nicht wesentlich von seinem Vorgängermodell
In der grundlegenden Formensprache unterscheidet sich das 2021er Stumpjumper nicht wesentlich von seinem Vorgängermodell - das asymmetrische Rahmendesign dient auch weiterhin als eindeutiges Erkennungsmerkmal.
Specialized Stumpjumper-3
Specialized Stumpjumper-3
Kurze Sitzrohre sollen es dem Kunden ermöglichen sein Bike nach den gewünschten Fahreigenschaften und nicht nach der Schrittlänge auszuwählen.
Kurze Sitzrohre sollen es dem Kunden ermöglichen sein Bike nach den gewünschten Fahreigenschaften und nicht nach der Schrittlänge auszuwählen.
Specialized Stumpjumper-2
Specialized Stumpjumper-2
Das von uns getestete Specialized Stumpjumper Expert bringt glatt 13 kg auf die Waage und ist für einen Preis von 5.299 € erhältlich.
Das von uns getestete Specialized Stumpjumper Expert bringt glatt 13 kg auf die Waage und ist für einen Preis von 5.299 € erhältlich.
Specialized Stumpjumper-1
Specialized Stumpjumper-1
Specialized Stumpjumper Alloy
Specialized Stumpjumper Alloy - 2.199 €
93321-53 SJ-COMP-ALLOY-CSTUMBR-CLY HERO
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Specialized Stumpjumper Comp Alloy
Specialized Stumpjumper Comp Alloy - 2.999 €
Specialized Stumpjumper Comp
Specialized Stumpjumper Comp - 3.999 €

Specialized Stumpjumper 2021 im ersten Test: Nachdem letzte Woche bereits der Vorhang für das Stumpjumper Evo gelüftet wurde, ist nun das Specialized Stumpjumper an der Reihe. Auch das ikonische Trailbike wurde komplett überarbeitet und wartet nun mit 140 mm Federweg an der Front sowie 130 mm am Heck auf. Wir konnten das neue 29″-Bike bereits kurz für euch ausprobieren. Hier gibt’s unseren ersten Test!

Steckbrief: Specialized Stumpjumper 2021

EinsatzbereichTrail
Federweg140 mm/130 mm
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialAluminium, Carbon
Gewicht (o. Pedale)13,0 kg
RahmengrößenS1, S2, S3, S4, S5, S6 (im Test: S4)
Websitewww.specialized.com
Preis: 2.199 € bis 9.999 €

Das Specialized Stumpjumper ist mittlerweile seit gut 40 Jahren eine echte Größe in Mountainbike-Segment. In dieser Zeit hat das Stumpjumper viele Veränderungen durchgemacht und sich vom einfachen Hardtail zum komplexen Carbon-Fully entwickelt. Nun präsentieren die Kalifornier von Specialized die nächste Evolutionsstufe des beliebten Trailbikes und machen gleichzeitig Schluss mit dem Modell-Wirrwarr des Vorgängers.

Während es beim 2018 vorgestelltem Stumpjumper mit 27,5″, 29″, ST und Evo noch zahlreiche Modell-Variationen zur Auswahl gab, bleiben 2021 nur noch das Stumpjumper Evo und das klassische Stumpjumper übrig. Das Evo bildet von nun an eine eigene Bike-Familie und richtet sich an das abfahrtsorientierte Spektrum, während das reguläre Stumpjumper den klassischen Trailbike-Markt anvisiert. Um hier zu brillieren, rollt das neue Stumpjumper auf 29″-Laufrädern und verfügt über 140 mm Federweg an der Front sowie 130 mm am Heck.

Preislich geht’s bei 2.199 € für das günstigste Aluminium-Modell los. Die High End-Variante mit dem Namen S-Works schlägt mit satten 9.999 € zu Buche.

Das neue Specialized Stumpjumper rollt auf 29"-Laufrädern und verfügt über 140 mm Federweg an der Front sowie 130 mm am Heck
# Das neue Specialized Stumpjumper rollt auf 29"-Laufrädern und verfügt über 140 mm Federweg an der Front sowie 130 mm am Heck - preislich gehts für das auch mit Aluminium-Rahmen erhältliche Trailbike bei 2.199 € los. Das S-Works Topmodell schlägt mit 9.999 € zu Buche.
Diashow: Specialized Stumpjumper 2021 im ersten Test: Innen ist alles neu
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Auch bergab begeistert das Trailbike mit seinem agilen und poppigen Fahrverhalten und sorgt so für jede Menge Fahrspaß.
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Im Detail

Auch wenn die grundlegende Formensprache gleich geblieben ist und das neue 2021er-Modell mit seiner asymmetrischen Rahmenform bereits auf den ersten Blick zweifelsfrei als Stumpjumper zu erkennen ist, hat sich im Vergleich zum Vorgänger doch einiges geändert. Im Hinblick auf die Einführung des Stumpjumper Evos als feste Größe in der Produktpalette und durch den Wegfall des Stumpjumper ST orientiert sich das 2021er Stumpjumper federwegstechnisch etwas nach unten und schließt so die Lücke zum Specialized Epic Evo.

In der grundlegenden Formensprache unterscheidet sich das 2021er Stumpjumper nicht wesentlich von seinem Vorgängermodell
# In der grundlegenden Formensprache unterscheidet sich das 2021er Stumpjumper nicht wesentlich von seinem Vorgängermodell - das asymmetrische Rahmendesign dient auch weiterhin als eindeutiges Erkennungsmerkmal.
Specialized Stumpjumper-16
# Specialized Stumpjumper-16
Specialized Stumpjumper-17
# Specialized Stumpjumper-17

Um der neuen, etwas trailigeren Rolle gerecht zu werden, wurde der Carbon-Rahmen einer gründlichen Gewichtskur unterzogen. So konnten Beispielsweise durch das Verwenden stärkere Carbon-Fasern und einer optimierten Formgebung an der oberen Dämpferaufnahme einige Gramm eingespart werden. Das größte Stück vom Kuchen und gleichzeitig auch die signifikanteste Rahmenveränderung findet sich allerdings am Horst Link. Das Herzstück des FSR-Hinterbaus, das kleine Lager zwischen Ketten- und Sitzstrebe, fällt für 2021 komplett weg. Stattdessen soll eine flexible Zone im Carbon-Layup der Sitzstreben die für den Einfeder-Vorgang nötige Bewegung ermöglichen. Diese Herangehensweise ist nicht unbekannt und wird zum Beispiel auch beim Last Tarvo praktiziert.

Wo früher ein Kugellager saß, findet sich jetzt ein einteiliger Carbon-Hinterbau
# Wo früher ein Kugellager saß, findet sich jetzt ein einteiliger Carbon-Hinterbau - die für den FSR-Hinterbau nötige Bewegung liefern flexibel ausgelegte Bereiche in den Sitzstreben.

Laut Specialized bietet diese Konstruktion einige Vorteile gegenüber einem klassischen Kugellager. So können durch den Wegfall von Lager und Schrauben nicht nur rund 55 g Gewicht eingespart werden, auch die Wartung wird deutlich vereinfacht. Weiterhin soll die höhere Torosions- und Seitensteifigkeit für ein besseres Ansprechverhalten sowie eine höhere Treteffizienz sorgen. Last but not least soll sich die Kinematik durch die verschiedene Carbon-Layup-Möglichkeiten auch noch besser abstimmen lassen als bei einem Kugellager.

Dies alles führt dazu, dass der neue Stumpjumper-Rahmen insgesamt über 100 g leichter als sein Vorgänger ausfällt: Das Rahmengewicht pendelt sich in Größe S4 inklusive Dämpfer, aller Montageteile, Carbon-Dämpferverlängerung, Achse, Unterrohr- und Kettenstrebenschutz sowie Sattelklemme bei 2.420 g ein.

Der neue Specialized Stumpjumper Carbon-Rahmen bringt insgesamt über 100 g weniger auf die Waage als sein Vorgänger.
# Der neue Specialized Stumpjumper Carbon-Rahmen bringt insgesamt über 100 g weniger auf die Waage als sein Vorgänger.

Doch nicht nur am Gewicht, sondern auch an der Kinematik wurde ordentlich gefeilt: Die Hinterbau-Kennlinie fällt nun deutlich progressiver aus und soll so die optimale Kombination aus Treteffizienz, optimalem Gegenhalt im mittleren Federwegsbereich und einer hohen Endprogression bieten. Um die Federungs-Performance noch weiter zu verfeinern, verbaut Specialized zudem speziell angepasste Dämpfer, die mit der Bezeichnung RX-Tune versehen sind. Diese Dämpfer kommen mit einer etwas größeren Luftkammer sowie einem extra aufs Stumpjumper zugeschnittenem Innenleben. Im Speziellen soll eine degressive Druckstufen-Einheit dank jeder Menge Lowspeed-Dämpfung für eine gute Treteffizienz sorgen, ohne bei hohen Einfedergeschwindigkeit unsensibel zu reagieren. Auch die Zugstufen-Dämpfung wurde angepasst: Durch den progressiven Rebound-Tune reagiert der Dämpfer bei niedrigen Geschwindigkeiten blitzschnell und soll so für ein aktives Fahrgefühl sorgen, während die erhöhte Dämpfung bei harten Schlägen verhindern soll, dass man die Kontrolle verliert. In der verbauten Fox 34-Federgabel verbirgt sich ebenfalls ein anderes Innenleben: Hier kommt die von der 36 und 38 bekannte Grip2-Dämpfungskartusche zum Einsatz.

Der verbaute Fox DPS-Däpfer verfügt über ein eigens fürs Stumpjumper optimiertes Innenleben.
# Der verbaute Fox DPS-Däpfer verfügt über ein eigens fürs Stumpjumper optimiertes Innenleben.
Specialized Stumpjumper-8
# Specialized Stumpjumper-8
Specialized Stumpjumper-10
# Specialized Stumpjumper-10

Genau wie beim Stumpjumper Evo verzichtet Specialized auch beim Stumpjumper auf die klassischen Größenbezeichnungen XS, S, M, L, XL, XXL und führt stattdessen das S-Sizing-System mit Größen von S1 bis S6 ein. Der Clou dahinter: Durch relativ kurz gehaltene Sitzrohre soll der Kunde die Wahl haben, sein Fahrrad anhand der gewünschten Fahreigenschaften zu kaufen. Mag man es gerne wendig und verspielt, greift man zur kleineren Größe. Sucht man hingegen ein laufruhiges Bike zum Ballern, wird man mit der nächstgrößeren Rahmengröße glücklich. Dadurch stehen einem klassischen M-Fahrer beispielsweise ganze drei Rahmengrößen zur Verfügung, zwischen denen er je nach Vorlieben ohne Einschränkungen auswählen kann.

Ebenfalls vom Stumpjumper Evo bekannt ist der Rider-First Engineered-Ansatz. Hinter dieser Marketing-Phrase verbirgt sich das Ziel, durch unterschiedliche Carbon-Layups und Dämpfertunes ein über alle Rahmengrößen hinweg gleiches Fahrgefühl zu erzielen. So sollen sowohl der 2 Meter große Fahrer auf seinem S6-Rahmen als auch die 1,60 große Fahrerin mit ihrem S1-Rahmen genau das gleiche Fahrgefühl erleben.

Kurze Sitzrohre sollen es dem Kunden ermöglichen sein Bike nach den gewünschten Fahreigenschaften und nicht nach der Schrittlänge auszuwählen.
# Kurze Sitzrohre sollen es dem Kunden ermöglichen sein Bike nach den gewünschten Fahreigenschaften und nicht nach der Schrittlänge auszuwählen.

Auch bei den Details lässt Specialized sich bekanntermaßen nicht lumpen. Das Swat-Fach im Unterrohr stellt genügend Platz für Werkzeug, Ersatzschläuche, Verpflegung oder die Regenjacke zur Verfügung. Das Unterrohr und die Kettenstreben sind durch großzügigen Kunstoff-Protektoren geschützt und alle Züge verlaufen klapperfrei in einlaminierten Röhren durch den Rahmen. Wie schon beim alten Stumpjumper findet sich auch beim 2021er-Modell ein Flip Chip zur Geometrie-Verstellung in der unteren Dämpferaufnahme. Hier wurde allerdings eine kleine, aber sehr feine Verbesserung vorgenommen: Die ehemals relativ schwer zu erreichende Dämpfer-Befestigungsschraube läuft nun leicht schräg durch den Yoke, wodurch sie deutlich besser zu erreichen ist.

Unter dem Flaschenhalter verbirgt sich das berühmte Swat-Fach, in dem man jede Menge auf dem Trail nützliche Dinge praktisch verstauen kann.
# Unter dem Flaschenhalter verbirgt sich das berühmte Swat-Fach, in dem man jede Menge auf dem Trail nützliche Dinge praktisch verstauen kann.
Die Züge werden innerhalb des Rahmens in einlaminierten Röhrchen geführt.
# Die Züge werden innerhalb des Rahmens in einlaminierten Röhrchen geführt.
Ein großzügiger Unterrohr-Protektor schützt den Rahmen vor Beschädigungen.
# Ein großzügiger Unterrohr-Protektor schützt den Rahmen vor Beschädigungen.

Neben dem Carbon-Rahmen bietet Specialized das Stumpjumper auch in zwei preiswerteren Varianten mit Aluminium-Rahmen an. Diese verfügen über nahezu alle Features der leichteren Geschwister, müssen allerdings ohne Swat-Fach auskommen. Ebenfalls zu erwähnen: Einzig das S-Works-Modell kommt mit einer Dämpferverlängerung aus Carbon. Die übrigen Modelle müssen sich mit einem etwas schwereren Aluminium-Yoke begnügen.

Geometrie

Nicht nur beim Rahmen-Design und der Kinematik hat Specialized ordentlich den Rotstift angesetzt, auch die mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Geometrie des Stumpjumpers wurde gründlich modernisiert. In der Low-Position liegt der Lenkwinkel jetzt bei flachen 65°, der Sitzwinkel misst 76° und die Tretlagerhöhe beträgt 333 mm. Dazu gesellen sich in Größe S4 ein Reach von 475 mm, ein Stack von 632 mm und 433 mm lange Kettenstreben. In den Größen S5 und S6 fallen die Kettenstreben aus Balance-Gründen 10 mm länger aus.

Ein Flip Chip in der unteren Dämpferaufnahme ermöglicht die Geometrie-Verstellung und hebt das Tretlager um 7 mm an. Zudem werden dadurch Lenk- und Sitzwinkel um 0,5° steiler und der Reach wächst um fünf Millimeter. Aufgrund des lediglich auf einen Tag begrenzten Testzeitraums konnten wir das Stumpjumper bislang jedoch ausschließlich in der Low-Position testen.

Rahmengröße S1
S2
S3
S4
S5
S6
Laufradgröße 29″ 29″ 29″ 29″ 29″ 29″
Federweg (hinten) 130 mm 130 mm 130 mm 130 mm 130 mm 130 mm
Federweg (vorn) 140 mm 140 mm 140 mm 140 mm 140 mm 140 mm
Sitzrohr 385 mm 385 mm 405 mm 425 mm 445 mm 465 mm
Radstand 1.152 mm 1.175 mm 1.200 mm 1.228 mm 1.268 mm 1.302 mm
Lenkwinkel 65,5°65° 65,5°65° 65,5°65° 65,5°65° 65,5°65° 65,5°65°
Tretlagerhöhe 335 mm328 mm 340 mm333 mm 340 mm333 mm 340 mm333 mm 340 mm333 mm 340 mm333 mm
Tretlagerabsenkung 40 mm47 mm 35 mm42 mm 35 mm42 mm 35 mm42 mm 35 mm42 mm 35 mm42 mm
Sitzwinkel, effektiv 76,5°76° 76,5°76° 76,5°76° 76,5°76° 76,5°76° 76,5°76°
Steuerrohr 95 mm 100 mm 110 mm 120 mm 130 mm 140 mm
Einbauhöhe Gabel 550 mm 550 mm 550 mm 550 mm 550 mm 550 mm
Gabel-Offset 44 mm 44 mm 44 mm 44 mm 44 mm 44 mm
Kettenstreben 432 mm 432 mm 432 mm 432 mm 442 mm 442 mm
Oberrohr 563 mm 583 mm483 mm 605 mm 632 mm 660 mm 692 mm
Reach 415 mm410 mm 435 mm430 mm 455 mm450 mm 480 mm475 mm 505 mm500 mm 535 mm530 mm
Stack 610 mm614 mm 609 mm613 mm 618 mm622 mm 627 mm632 mm 637 mm641 mm 646 mm650 mm
Ein Flipchip an der unteren Dämpferaufnahme ermöglicht die Geometrie-Verstellung
# Ein Flipchip an der unteren Dämpferaufnahme ermöglicht die Geometrie-Verstellung - durch das Umdrehen des Flipchips können Lenk- sowie Sitzwinkel um 0,5° und die Tretlagerhöhe um 7 mm angepasst werden.

Ausstattung

Das Specialized Stumpjumper ist ab sofort in fünf verschiedenen Ausstattungsvarianten für Preise zwischen 2.199 € und 9.999 € erhältlich. Zwei Modelle setzten dabei auf einen Aluminium-Rahmen, während die anderen drei Bikes mit dem leichteren Carbon-Rahmen ausgeliefert werden. Mit Ausnahme des günstigsten Aluminium-Modells setzten alle Ausstattungsvarianten auf ein Fahrwerk bestehend aus Fox 34-Fedegabel und Fox DPS-Dämpfer. Dazu gesellen sich je nach Modell 12fach-Antriebe und Bremsen von SRAM oder Shimano. Bei Laufrädern, Reifen und Cockpit vertraut Specialized auf die hauseigenen Anbauteile. Ein Rahmenset wird aktuell nicht angeboten.

Das von uns getestete 5.299 € teure Specialized Stumpjumper Expert bringt genau 13 kg auf die Waage und wird mit einem Fox Performance Elite-Fahrwerk ausgeliefert. Eine Besonderheit hierbei: Innerhalb der verbauten Fox 34-Federgabel arbeitet eine Grip2-Dämpfungskartusche. Weiterhin sorgen SRAM GX und X01 Eagle-Komponenten für knackige Gangwechsel und jede Menge Vortrieb, während SRAM G2 RS-Bremsen für die Verzögerung zuständig sind. Der Roval Traverse 29 Alloy-Laufradsatz soll in Kombination mit den hauseigenen Butcher- und Pugatory-Reifen jede Menge Grip zur Verfügung stellen. Die verbaute X-Fusion Manic-Variostütze sorgt derweil dank 170 mm Verstellweg für viel Beinfreiheit.

  • Federgabel Fox Float 34 Performance Elite (140 mm)
  • Dämpfer Fox Float DPS Performance Elite (130 mm)
  • Antrieb SRAM X01 / GX Eagle
  • Bremsen SRAM G2 RS
  • Laufräder Roval Traverse 29 Alloy
  • Reifen Specialized Butcher / Specialized Pugatory
  • Cockpit Specialized Trail (780 mm) / Alloy Trail Stem (50 mm)
  • Sattelstütze X-Fusion Manic (170 mm)

AusstattungsvarianteS-WorksExpertCompComp AlloyAlloy
DämpferFox Float DPS FactoryFox Float DPS Performance EliteFox Float DPS PerformanceFox Float DPS PerformanceX-Fusion 02 Pro RL
FedergabelFox Float 34 Factory, 140 mmFox Float 34 Performance Elite 140 mmFox Float 34 Rythm, 140 mmFox Float 34 Rythm, 140 mmRockShox 35 Silver, 140 mm
Vorbau Deity CopperheadAlloy Trail StemAlloy Trail StemAlloy Trail StemAlloy Trail Stem
LenkerSpecialized Trail Fact Carbon, 780 mmSpecialized Trail, 780 mmSpecialized, 800 mmSpecialized, 800 mmSpecialized, 800 mm
GriffeDeity KnuckledusterDeity Knuckleduster
Bremsen G2 Ultimate, 200 mm / 180 mmSRAM G2 RSC, 200 mm / 180 mmShimano SLX M7120, 203 mm / 180 mmSRAM G2 R, 200 mm / 180 mmTektro Gemini Comp, 200 mm / 180 mm
SchaltwerkSRAM XX1 Eagle AXSSRAM X01 EagleShimano SLX M7100SRAM NX EagleSRAM SX Eagle
SchalthebelSRAM XX1 Eagle AXSSRAM X01 EagleShimano SLX M7100SRAM NX EagleSRAM SX Eagle
KetteSRAM XX1SRAM GX EagleShimano SLX M7100SRAM NX EagleSRAM SX Eagle
KurbelgarniturSRAM XX1 Eagle, 30 tSRAM Descendant 7K, 30tShimano SLX, 30tSRAM NX Eagle, 30tSRAM SX Eagle, 30t
Felgen WH-Control 240 29Rovalt Traverse 29 AlloyRoval 29Roval 29700c disc
NabenDT Swiss 240VR: Roval / HR: Roval DT Swiss 360VR: Shimano MT400-B / HR: Shimano MT510-BAlloyAlloy
Speichen DT Swiss Competition RaceDT Swiss Competition RaceDT Swiss IndustryDT Swiss IndustryStainless
ReifenSpecialized Butcher / Specialized Pugatory, Grid / Gripton 2,3"Specialized Butcher / Specialized Pugatory, Grid / Gripton 2,3"Specialized Butcher / Specialized Pugatory, Grid / Gripton 2,3"Specialized Butcher / Specialized Pugatory, Grid / Gripton 2,3"Specialized Butcher / Specialized Pugatory, Grid / Gripton 2,3"
SattelBridgeBridge CompBridge CompBridge CompBody Geometry Bridlge Saddle
SattelstützeRockShox Reverb AXSX-Fusion ManicX-Fusion ManicX-Fusion ManicTranzX dropper
Preis9.999 €5.299 €3.999 €2.999 €2.199 €

Das von uns getestete Specialized Stumpjumper Expert bringt glatt 13 kg auf die Waage und ist für einen Preis von 5.299 € erhältlich.
# Das von uns getestete Specialized Stumpjumper Expert bringt glatt 13 kg auf die Waage und ist für einen Preis von 5.299 € erhältlich.
Specialized Stumpjumper S-Works
# Specialized Stumpjumper S-Works - 9.999 €
Specialized Stumpjumper Comp
# Specialized Stumpjumper Comp - 3.999 €
Specialized Stumpjumper Comp Alloy
# Specialized Stumpjumper Comp Alloy - 2.999 €
Specialized Stumpjumper Alloy
# Specialized Stumpjumper Alloy - 2.199 €

Auf dem Trail

Am Specialized Stumpjumper hat sich für 2021 einiges verändert. Wir hatten bereits die Chance, das neue Trailbike einen Tag lang auf dem Trails in Saalbach Hinterglemm zu testen um herauszufinden, ob die Änderungen auch in der Praxis überzeugen können. Obwohl in Saalbach fast alle Trails durch Lifte erschlossen sind, muss sich ein Trailbike wie das Stumpjumper natürlich auch im Uphill beweisen. Dementsprechend haben wir uns nicht geschont und das Stumpjumper die ein oder andere Rampe hochgescheucht.

Die Sitzposition fällt angenehm sportlich und für ein Bike dieser Kategorie ausgesprochen stimmig aus. Man sitzt weder zu aufrecht, noch hat man das Gefühl, auf einer Streckbank Platz zu nehmen. So sieht man dem nächsten Anstieg verhältnismäßig gerne ins Gesicht. Auch der überarbeitete Hinterbau trägt seinen Teil zur guten Uphill-Performance bei und kann trotz minimalen und nicht negativ auffallendem Wippen mit einer hohen Effizienz aufwarten. So blieb der blaue Cheat-Hebel am Dämpfer den ganzen Tag über unangetastet. Dadurch bleibt der Hinterbau aktiv und stellt auch auf unruhigerem Untergrund jederzeit genug Grip zur Verfügung. Ebenfalls erfreulich ist, dass der Dämpfer weder an steilen Rampen noch im Wiegetritt unangenehm wegsackt.

Bergauf macht das Specialized Stumpjumper eine ausgezeichnete Figur
# Bergauf macht das Specialized Stumpjumper eine ausgezeichnete Figur - der Hinterbau bleibt aktiv und generiert jede Menge Grip, ohne im Wiegetritt oder an steilen Rampen wegzusacken.

Der im Vergleich mit dem Vorgänger deutlich steilere Sitzwinkel sorgt zudem dafür, dass man mehr von oben und nicht so sehr von hinten tritt. Dies sorgt für eine effizientere Kraftübertragung. Allerdings würde dem Stumpjumper meiner Meinung nach auch ein noch etwas steilerer Sitzwinkel gut zu Gesicht stehen. Dies ist allerdings Meckern auf sehr hohen Niveau. Denn auch so klettert das Stumpjumper wirklich ausgezeichnet und macht mit seinem spritzigen, direkten Antritt Lust auf steile und technische Anstiege. Ein etwas steilerer Sitzwinkel lässt sich zudem ganz einfach durch das Umdrehen des Flipchip erreichen. In der High-Position fällt dieser nämlich 0,5° steiler aus und liegt dann bei 76,5°.

Specialized Stumpjumper-78
# Specialized Stumpjumper-78

Doch kann der neue Trailflitzer auch überzeugen, wenn der Trail bergab zeigt? Kurze Antwort: Ja! Das Stumpjumper kann in der Abfahrt vor allem mit seinem agilen, direktem Fahrverhalten und dem poppigen Hinterbau begeistern. Der Dämpfer stellt immer genau so viel Federweg zur Verfügung wie gerade benötigt wird, bietet ordentlich Gegenhalt bei Fahrerinputs und versackt nicht. Dadurch lässt sich das Stumpjumper sehr aktiv und spielerisch über den Trail steuern, was für jede Menge Fahrspaß sorgt. Zudem lassen sich die 130 mm Federweg am Heck auch von größeren Schlägen nicht so schnell aus der Ruhe bringen und schlucken so machen Felsbrocken in der Linie unerwartet humorlos weg. Erst wenn bei wirklich hohen Geschwindigkeiten viele harte Schläge schnell aufeinander Folgen, kommt der Hinterbau nicht mehr ganz hinterher. Einem Bike dieser Federwegs-Klasse sei dies allerdings durchaus zugestanden.

Auch bergab begeistert das Trailbike mit seinem agilen und poppigen Fahrverhalten und sorgt so für jede Menge Fahrspaß.
# Auch bergab begeistert das Trailbike mit seinem agilen und poppigen Fahrverhalten und sorgt so für jede Menge Fahrspaß.

Insgesamt hat Specialized mit der Abstimmung des RX-Tunes und der überarbeiteten Hinterbau-Kinematik einiges richtig gemacht und dadurch sehr viel aus den lediglich 130 mm Federweg des Stumpjumpers herausgeholt. Dieser harmoniert dementsprechend sehr gut mit den 140 mm Hub, die an der Fox 34-Federgabel zur Verfügung stehen. Das führt zu einem sehr ausbalancierten und stimmigen Fahrverhalten. Die Federgabel mit der Grip2-Kartusche erledigt nämlich einen guten Job und bot innerhalb des kurzen Testzeitraums keinerlei Anlass zur Kritik. Dementsprechend ist die Fox 34 an einem kurzhubigen Trailbike wie dem Stumpjumper, das gleichermaßen bergauf wie bergab überzeugen soll, gut aufgehoben. Eine steifere Federgabel à la Fox 36 habe ich mit meinen 73 kg auf jeden Fall nicht vermisst.

Auch härtere Schläge steckt das Stumpjumper problemlos weg
# Auch härtere Schläge steckt das Stumpjumper problemlos weg - erst, wenn viele harte Schläge schnell aufeinander folgen, kommt der Hinterbau mit seinen 130 mm Federweg an seine Grenzen.
Specialized Stumpjumper-111
# Specialized Stumpjumper-111
Specialized Stumpjumper-100
# Specialized Stumpjumper-100

Alles in allem sorgt das Fahrwerk in Kombination mit der modernen, für diese Federwegs-Kategorie recht abfahrtslastigen Geometrie dafür, dass man mit einem Grinsen in jede Abfahrt geht und es auf nahezu jedem Trail ordentlich stehen lassen kann – auch wenn das Stumpy natürlich nicht an die Laufruhe eines Enduro-Bikes herankommt. Hätte ich allerdings einen Wusch frei, so würde ich meinem Testrad in der Rahmengröße S4 etwas längere Kettenstreben verpassen. Bei hohen Geschwindigkeiten und aggressiver Fahrweise fühlt sich die Kombination aus recht langem Reach und kurzen Kettenstreben beim Stumpjumper nämlich nicht perfekt ausbalanciert an. Hier könnten man meiner Meinung nach mit etwas längeren Kettenstreben noch ein letztes Quäntchen Performance herausholen. Dies betrifft allerdings ausschließlich die Rahmengröße S4, da die beiden größeren Bikes mit längeren Kettenstreben ausgeliefert werden.

Nichtsdestotrotz macht das neue Specialized Stumpjumper eine super Figur und kann sowohl auf gebauten Bikepark-Strecken mit vielen Anliegern als auch auf eher natürlichen Trails mit seinem spritzigen Charakter und jeder Menge Fahrspaß überzeugen, ohne dass man Abstriche beim Uphill machen muss.

Specialized Stumpjumper-161
# Specialized Stumpjumper-161

Das ist uns aufgefallen

  • Totenstille Kein Kettenklappern, keine ratternden Züge. Lediglich das Abrollen der Reifen auf dem Trail ist zu hören. Dank des großzügigen Kettenstrebenschutzes und den intern geführten Leitungen ist das Specialized Stumpjumper absolut leise.
  • Carbon-Flex statt Kugellager Zwei Lagerpunkte weniger bedeutet deutlich weniger Wartungsaufwand. Uns gefällts!
  • Hinterrad-Bremse Im Zuge der Umgestaltung des Horst-Links ist auch der hintere Bremssattel nach innen gewandert. Dort ist er deutlich schwerer zu erreichen, was das Einstellen erschwert und es mit dem Multitool gar unmöglich machen kann.
  • Dämpfer-Befestigungsschraube Beim alten Stumpjumper war die untere Dämpfer-Befestigungsschraube etwas schwer zu erreichen. Dies ist auch den Specialized-Ingenieuren aufgefallen. Jetzt läuft der Bolzen leicht schräg durch das Yoke und ist dadurch wesentlich leichter zu erreichen.
Der wellige Kettenstrebenschutz sorgt auch auf ruppigen Trails für eine ruhige Geräuschkulisse.
# Der wellige Kettenstrebenschutz sorgt auch auf ruppigen Trails für eine ruhige Geräuschkulisse.
Das untere Dämpferauge ist leicht verdreht. Dadurch kann die Dämpfer-Befestigungschraube leicht schräg montiert werden und ist so besser erreichbar.
# Das untere Dämpferauge ist leicht verdreht. Dadurch kann die Dämpfer-Befestigungschraube leicht schräg montiert werden und ist so besser erreichbar.

Fazit – Specialized Stumpjumper

Mit der nächsten Evolutionsstufe des Specialized Stumpjumpers haben die Kalifornier wieder einen echten Volltreffer gelandet. Das schicke Trailbike kann gleichermaßen bergauf wie bergab überzeugen und begeistert mit einem agilen, sehr spaßigen Fahrverhalten. Zudem lässt sich das neue Stumpjumper trotz seines nicht gerade üppigen Federwegs nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Wir hätten uns beim getestete S4-Rahmen allerdings etwas längere Kettenstreben gewünscht. Erfreulich ist hingegen, dass Specialized das Stumpjumper auch in einer sehr erschwinglichen Aluminium-Variante für Anfänger anbietet. Alles in allem bekommt man hier ein ausgezeichnetes Trailbike, mit dem man auf seinen Singletrail-Touren jede Menge Spaß haben kann.

Pro
  • ausgezeichnete Bergauf- und Bergab-Performance
  • agiles, spaßiges Fahrverhalten
  • in Relation zum Federweg hohe Laufruhe
  • hervorragende Detaillösungen
Contra
  • Kettenstreben könnten bei Größe S4 etwas länger ausfallen
Specialized Stumpjumper-72
# Specialized Stumpjumper-72

Wie gefällt euch das neue Specialized Stumpjumper?


Testablauf

Das Specialized Stumpjumper wurde im Rahmen eines Pressecamps in Saalbach-Hinterglemm für einen Tag getestet. Dabei wurde der Großteil der Höhenmeter per Lift bewältigt. Trotzdem wurden auch ausreichend Höhenmeter aus eigener Kraft zurückgelegt. Die Kosten für das Pressecamp wurden von Specialized getragen.

Hier haben wir das Specialized Stumpjumper getestet

  • Saalbach Hinterglemm Diverse Trails, teils wurzelig und steinige, teils flowig, größenteils mit gebauten Anliegern und kleineren Sprün
Tester-Profil: Arne Koop
67 cm74 kg87 cm63 cm184 cm
Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro- oder Trailbikes auf ruppigen, natürlichen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch auch gerne mal aufs Downhill-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.
Fahrstil
sauber, hohes Grundtempo
Ich fahre hauptsächlich
Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie
geräumiger Reach, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

  1. benutzerbild

    Joey12345

    dabei seit 05/2014

    Auf YouTube war ein britischer Tester gar nicht mal so begeistert vom neuen Stumpjumper...
    Vor allem die flehenden Streben wurden kritisiert, dass dadurch ein sehr unangenehmes Verhalten in den Hinterbau kommt...
  2. benutzerbild

    pogokoenich

    dabei seit 07/2020

    Habe das Video auch gesehen. Interessanterweise berichten andere Tester das genaue Gegenteil. Evtl war das Setup nicht auf den Tester abgestimmt. Er berichtet nämlich vom Wegsacken des Hinterbaus beim uphill. Beim besten Willen kann ich mir das nicht vorstellen. Alles an diesem Bike deutet auf mehr Effizienz und mehr Knackigkeit gegenüber dem EVO und auch gegenüber dem Vorgänger hin. Genau da wurde das Bike platziert und Specialized wird es genau so optimiert haben.

    Ach so: Allem Anschein nach ist das Bike genau das, was ich gesucht habe. Ein Tourenfully! Ick freu mir und habe es als Expert in S4 bestellt. Zuvor war ich ziemlich auf Epic EVO eingeschossen, aber ich mag es gerne etwas komfortabler. Das geschnürte Paket ist mMn genau passend für Leute wie mich. 90% Mittelgebirgstouren - gerne auch mal mehr als 50km. Davon ca 5-20% Trailanteil.
  3. benutzerbild

    sluette

    dabei seit 08/2003

    Joey12345 schrieb:

    Auf YouTube war ein britischer Tester gar nicht mal so begeistert vom neuen Stumpjumper...
    Vor allem die flehenden Streben wurden kritisiert, dass dadurch ein sehr unangenehmes Verhalten in den Hinterbau kommt...


    Link wäre hilfreich ...
  4. benutzerbild

    Joey12345

    dabei seit 05/2014

    sluette schrieb:

    Link wäre hilfreich ...


    www.youtube.com

    spass.
    hier:

  5. benutzerbild

    Unbegabt

    dabei seit 03/2020

    Trail Surfer schrieb:

    Das Status wildert beim Privateer, letzteres aber imo mehr origin.

    Zum Status findet man so wenig ich saß jetzt 2 Mal drauf und es juckt mich so in den Fingern 🤣

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