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Seit diesem Jahr gibts zwischen 36 und 40 die neue Fox 38
Seit diesem Jahr gibts zwischen 36 und 40 die neue Fox 38 - die Enduro- und Freeride-Federgabel bietet bis zu 180 mm Federweg und zahlreiche neue Technologien. Für 1.589 € in der Factory-Ausführung wandert sie über die Ladentheke.
Elliptische Innenform des getaperten Schafts
Elliptische Innenform des getaperten Schafts - entsprechender Materialeinsatz an den richtigen Stellen soll die Steifigkeit perfektionieren.
Wesentlich runder und weit nach vorne gezogen
Wesentlich runder und weit nach vorne gezogen - die Brücke bietet Platz für Steuerrohre mit großen Außendurchmessern oder Offset-Steuersätze.
Post Mount-Bremsaufnahme am Ausfallende
Post Mount-Bremsaufnahme am Ausfallende - Fox verbaut eine 7"-Aufnahme, damit kann man auch noch 180 mm-Scheiben fahren. Bis zu 230 mm Durchmesser sind möglich.
Klein und clever
Klein und clever - Im ersten Schritt die Achse anziehen und im zweiten die Hülse fixieren. Oft müssen wir im Testbetrieb die Bremse neu ausrichten, da Naben leider nie wirklich gleich breit ausfallen. Das Achsfeature von Fox, welches eine Verspannung der Gabel verhindert, begrüßen wir dementsprechend.
Spannende Neuheit: Luftkanäle am Casting
Spannende Neuheit: Luftkanäle am Casting - diese verbinden die nicht verwendeten Volumina in den Standrohren mit dem Casting. So kann mehr Schmieröl eingesetzt werden, ohne die Endprogression durch das Casting-Volumen ansteigen zu lassen.
Nicht verwendetes Volumen in den Standrohren, hä?
Nicht verwendetes Volumen in den Standrohren, hä? - Fox verbaut auf der Federseite ein "Rohr im Rohr", in dem der Luftkolben arbeitet. Das verkleinert auch den Kolben-Durchmesser und damit die Reibungsfläche der Hauptdichtung.
Grip2 VVC: Die Weiterentwicklung  der Grip-Kartusche erhält mit der Fox 38 Factory auch Einzug ins restliche Portfolio
Grip2 VVC: Die Weiterentwicklung der Grip-Kartusche erhält mit der Fox 38 Factory auch Einzug ins restliche Portfolio - jetzt sitzt das VVC-Ventil auch auf der Druckstufen-Seite. Hier wird mit stärkerer Einstellung der Shimstack versteift und nicht vorgespannt.
Brav aufessen!
Brav aufessen! - Kontinuierliche Schläge werden von der Fox mit erstaunlich wenig Federweg komfortabel verschluckt.
Da gehts lang!
Da gehts lang! - Weit vorausschauen und Ideallinie anpeilen. Die Gabel glättet den Weg.
Wo willst du denn hin?
Wo willst du denn hin? - Kreative Linien erfordern oft eine eher direkte Gabel.
Reinlehnen mit der Fox 38 Factory
Reinlehnen mit der Fox 38 Factory - die Gabel macht einfach keine Faxen und schenkt dementsprechend viel Vertrauen auf dem Trail.
Ratatatattaaa!
Ratatatattaaa! - Schwerpunkt nach unten und draufhalten. Wer gerne schnell über die Strecke fegt, wird mit der 38 einen ideal abstimmbaren Partner finden.
Spielereien
Spielereien - Auch Spielkinder bekommen mit der Fox 38 ein passendes Werkzeug.
Vertrauen
Vertrauen - In Kurven würde ich gerne etwas höher im Federweg stehen? Kein Problem. Die Einstellungen sind gut nutzbar und die Änderungen sind spürbar, ohne dabei zu schnell zu extrem zu werden.
I only ride park
I only ride park - Egal wie lang der Tag im Sattel ist, die Fox 38 glänzt mit viel Komfort und absolut berechenbarem Fahrverhalten.
Flexibel und für jede Vorliebe passend
Flexibel und für jede Vorliebe passend - Unsere Tester hatten am Ende teilweise sehr unterschiedliche Setups. Eher erdverbunden und tiefer im Federweg für maximale Traktion oder viel Gegenhalt und schnelle Zugstufen für viel Luftzeit? Beides ist möglich und funktioniert harmonisch, ohne dabei harsch oder unkontrolliert zu werden. Wer es gerne etwas komfortabler haben möchte, könnte sich dennoch etwas weniger Grunddämpfung wünschen.
Enduro? Freerider? Parkbike?
Enduro? Freerider? Parkbike? - 160 mm-Bikes bedienen heute einen sehr breiten Einsatzzweck. Je nach Robustheit der Anbauteile sind sie auch auf heftigen Strecken selten überfordert. Fox bietet mit der 38 in der 170 mm-Version einen passenden Partner für Anwender, die sich genau so ein Bike aufbauen möchten.
Weniger komplex als man denkt
Weniger komplex als man denkt - Wem unklar ist, wo wie viele Klicks notwendig sind, bekommt auf dem Casting gute Hilfe für ein Grundsetup. Wer keine ganz besonderen Vorlieben hat, fährt hiermit sprichwörtlich gut. Das volle Potenzial entfaltet die 38 natürlich, wenn man sich noch an die ideale Luftfeder herantastet und die Druckstufen einbezieht. Der Einstieg über die Anleitung fällt dabei für Neulinge leicht.
Klein und clever
Klein und clever - Im ersten Schritt die Achse anziehen und im zweiten die Hülse fixieren. Oft müssen wir im Testbetrieb die Bremse neu ausrichten, da Naben leider nie wirklich gleich breit ausfallen. Das Achsfeature von Fox, welches eine Verspannung der Gabel verhindert, begrüßen wir dementsprechend.
Die Fox 38 Factory steht für Verlässlichkeit, funktioniert solide und schafft Vertrauen
Die Fox 38 Factory steht für Verlässlichkeit, funktioniert solide und schafft Vertrauen - Fox blickt auf viele Jahre an inkrementellen Verbesserungen an der 36 zurück. Die 38 profitiert hiervon und legt für schwere und schnelle Fahrer noch eine Schippe obendrauf. Sie bringt etwas mehr Gewicht mit, aber das fällt im angepeilten Einsatzzweck kaum negativ auf. Die Balance aus Präzision und Grip ist gelungen.

Fox 38 Factory im Test: Nicht nur bei den Standrohren liegt die in Fox 38 genau zwischen 36 und 40. Die neue 38 verfügt über bis zu 180 mm Federweg und verfügt über komplexe Anpassungsmöglichkeiten der Grip2 VVC-Dämpfung. Auch die Luftfeder ist komplett neu und bezieht unter anderem das Casting mit ein. Ein innen oval ausgeformtes Steuerrohr soll zusätzlich den Anforderungen von schweren (E-)Bikes, Freeridern und wilden Enduro-Piloten in Sachen Spurtreue und Bremssteifigkeit gerecht werden. Wir durften das Fox 38 Factory-Topmodell malträtieren und haben für euch herausgefunden, wer diese Federgabel am besten gebrauchen kann!

Fox 38 Factory – Infos und Preise

Als Bindeglied zwischen 36 und 40 ist die neue Fox 38 gedacht. Mit der Federgabel richtet sich Fox an Fahrer, die nach einem Werkzeug „speziell für modernes, hartes Enduro-Racing mit langen Federwegen“ suchen. Spitze Zungen im Forum folgen dieser Auslegung bereits und möchten fortan die nun fast schon schmächtig wirkende 36, die bis zu 160 mm Federweg bietet, gar auf Flowtrails verbannen. Einen Vergleich zum „kleineren“ Modell werden wir später noch ziehen – aber erstmal zurück zum dicken Neuling. Die Gattung der langhubigen Enduros bis Freeride-Bikes liegt aktuell wieder im Trend. So sehr, dass sie teilweise in Bikeparks die Doppelbrücken-Vertreter in die Unterzahl bringt. Fähige Enduro-Bikes sollen also nicht nur auf technisch anspruchsvollen und schnellen Rennstrecken der Enduro World Series funktionieren. Auch dem Lift sind sie hin und wieder nicht abgeneigt. Für genau diese Räder ist die Fox 38 als 29″- oder 27,5″-Version gedacht. Angeboten wird sie in unterschiedlichen Materialien und Dämpfungskartuschen und einem Federweg von 160 mm bis 180 mm.

Von Kopf bis Fuß gehüllt in neue oder neu aufgelegte Technologie, ruft das Factory-Topmodell einen (sehr) stolzen Preis auf. Die Anforderungen, die Fox an Haltbarkeit, Performance und Präzision gestellt hat, bringen außerdem Gewicht mit sich. Dementsprechend werden so manche Leichtbauer die Nase rümpfen und wieder mehr in Richtung 36 schielen. Aber lassen wir uns davon mal noch nicht zu sehr beeindrucken und werfen den Blick auf die Neuheiten: Grip VVC-Dämpfung, spezielle Float EVOL-Luftfeder, ein komplett neues Casting, das mehr Schmieröl aufnehmen kann und ebenfalls Teil der Luftfeder ist sowie ein cleveres Achssystem, das Toleranzen bei den Nabenbreiten ausgleichen kann, bietet die neue Fox 38.

  • Laufradgrößen 27,5″, 29″
  • Federweg 160 mm bis 180 mm
  • Federung Float EVOL-Luftfeder
  • Dämpfung GRIP2 VVC
  • Farben Schwarz / Orange / Pistazie
  • Achsmaß Boost 15 x 110 mm
  • Achsen QR-Steckachse, Schraubachse
  • Offset 37 mm, 44 mm, 51 mm
  • Gewicht ab 2.180 g (Herstellerangabe), 2.356 g (gewogen, 29″, 170 mm, Factory)
  • www.ridefox.com

Preis 1.589 € (UVP) | Bikemarkt: Fox 38 Factory kaufen

Seit diesem Jahr gibts zwischen 36 und 40 die neue Fox 38
# Seit diesem Jahr gibts zwischen 36 und 40 die neue Fox 38 - die Enduro- und Freeride-Federgabel bietet bis zu 180 mm Federweg und zahlreiche neue Technologien. Für 1.589 € in der Factory-Ausführung wandert sie über die Ladentheke.

Im Detail

Während sich die meisten Gabeln fürs Grobe stark an den anderen Modellen in der jeweiligen Produktpalette orientieren und die verwendeten Technologien in adaptierter Form einsetzen, hat Fox mit der 38 ein wahres Feuerwerk an Neuheiten gezündet. Hier gibt es eigentlich nichts, was nicht zumindest überdacht wurde.

Die Anpassungen am Chassis sind umfassend und interagieren auch mit der Luftfeder. Fangen wir aber erst mal oben an: Der Schaft, seit Jahren kaum durch Veränderung oder Innovation angepasst, ist bei der neuen 38 auf der Innenseite oval. Der kürzere Nebenscheitel der elliptischen Form liegt in Fahrtrichtung – mehr Material in dieser Richtung also, das für erhöhte Steifigkeit in Fahrtrichtung sorgen dürfte. Weiterhin ist der Schaft wie auch die Standrohre klassisch in die Gabelkrone verpresst. An dieser Stelle kommen wir zum Namensgeber der Gabel. Die Fox-Reihe ist nach dem Standrohr-Durchmesser benannt – die Fox 38 Factory ist also mit voluminösen 38 mm-Standrohren ausgerüstet.

Elliptische Innenform des getaperten Schafts
# Elliptische Innenform des getaperten Schafts - entsprechender Materialeinsatz an den richtigen Stellen soll die Steifigkeit perfektionieren.

Am Casting fällt zunächst die weit nach vorn gezogene Brücke auf, die wesentlich runder ausfällt als in den Jahren zuvor. Vom Casting steht sie weiter nach vorne weg, um auch bei großen Steuerrohren oder Offset-Steuersätzen noch ausreichend Platz zu bieten. Kollisionen mit dem Rahmen werden so sicher vermieden. Auch an der Achse gibt es etwas Neues. Besser gesagt: Eine Neuauflage. Die in den letzten Jahren verwendete und recht simple Schnellspann-Achse wird durch ein System ersetzt, das es in ähnlicher Form bereits gab. Um die Lager in der Nabe zu schonen und das Casting nicht zu verspannen, sitzt im Casting eine Hülse. Sie erlaubt die genaue Passung von Nabe zu Gabel, wird dann geklemmt – der etwas aufwändigere Einstellprozess muss also nur ein Mal gemacht werden. Danach wird die Schnellspann-Steckachse verwendet, um das Vorderrad in der Gabel zu sichern. Wer sich für die Achse ohne Schnellspanner entscheidet, zieht zuerst die Achse fest und klemmt sie dann über die Klemmschraube an der Front. Beides geht über die gleiche Innensechskant-Größe.

Drehen wir die Gabel, stolpert man über die Bremsaufnahme. Hier setzt Fox auf eine eher kleine Post Mount-Aufnahme für 180 mm-Scheiben. Mit Adaptern lässt sich die 38 aber mit bis zu 230 mm großen Bremsscheiben fahren.

Wesentlich runder und weit nach vorne gezogen
# Wesentlich runder und weit nach vorne gezogen - die Brücke bietet Platz für Steuerrohre mit großen Außendurchmessern oder Offset-Steuersätze.
Post Mount-Bremsaufnahme am Ausfallende
# Post Mount-Bremsaufnahme am Ausfallende - Fox verbaut eine 7"-Aufnahme, damit kann man auch noch 180 mm-Scheiben fahren. Bis zu 230 mm Durchmesser sind möglich.
Klein und clever
# Klein und clever - Im ersten Schritt die Achse anziehen und im zweiten die Hülse fixieren. Oft müssen wir im Testbetrieb die Bremse neu ausrichten, da Naben leider nie wirklich gleich breit ausfallen. Das Achsfeature von Fox, welches eine Verspannung der Gabel verhindert, begrüßen wir dementsprechend.

Von diesen Features interagiert noch keines mit der Luftfeder. Wer sich die Gabel genau anschaut, wird nicht nur die Luftventile entdecken, sondern auch die Ausformungen auf der Rückseite des Casting, auf denen diese angebracht sind. Für den Fall, dass sich Druck im Casting aufbaut oder man in großen Höhen unterwegs ist, kann durch die Ventile ein Druckausgleich stattfinden. Das kennen wir bereits von verschiedenen Herstellern. Auch Fox verbaut dieses Feature seit einiger Zeit an der 40. Viel spannender jedoch ist der Blick auf den Kanal – und dazu müssen wir schon einen Blick ins Innere werfen. Anstatt den Luftkolben direkt auf der Innenseite des Standrohrs gleiten zu lassen, verbaut Fox eine Hülse. Unser Kanal verbindet das Casting mit dem Zwischenraum, der sich zwischen Standrohr und Hülse auftut. Fox generiert so ein größeres Volumen. Das erlaubt den Einsatz von mehr Schmieröl, ohne die Federkennlinie zu beeinflussen. Das Casting selbst ist auch abgedichtet, agiert also auch als Feder und würde mit größeren Schmieröl-Mengen die Endprogression ansteigen lassen.

Spannende Neuheit: Luftkanäle am Casting
# Spannende Neuheit: Luftkanäle am Casting - diese verbinden die nicht verwendeten Volumina in den Standrohren mit dem Casting. So kann mehr Schmieröl eingesetzt werden, ohne die Endprogression durch das Casting-Volumen ansteigen zu lassen.

Federung & Dämpfung

Federung
Wo wir es schon von Endprogression haben: weiter geht es mit der Federung der 38. Über die Lufthülse und deren Effekt wissen wir schon Bescheid, sie erfüllt aber noch einen zweiten Zweck: Durch das Rohr im Rohr fällt der Luftkolben-Durchmesser ein gutes Stück kleiner aus – das sorgt für eine kleinere Kontaktfläche zwischen Luftkolben und Gleitfläche. Dadurch soll die Reibung reduziert werden. Bei der Feder selbst hat man am Grundprinzip nichts geändert: Fox setzt weiterhin auf ein System mit Positiv- und Negativ-Feder, das sich durch Überströmkanäle selbst ausgleicht. Verfeinert wurden aber die Volumenverhältnisse der beiden Kammern, die maßgeblichen Einfluss auf die Federkennlinie haben.

Nicht verwendetes Volumen in den Standrohren, hä?
# Nicht verwendetes Volumen in den Standrohren, hä? - Fox verbaut auf der Federseite ein "Rohr im Rohr", in dem der Luftkolben arbeitet. Das verkleinert auch den Kolben-Durchmesser und damit die Reibungsfläche der Hauptdichtung.

Mit dem Kanal am Casting wollte Fox eine zu hohe Endprogression verhindern. Damit man diese aber weiterhin anpassen kann, gibt es das bewährte System mit anklippbaren Volumenspacern. Während das System in der Theorie einiges an schlüssigen Vorteilen mit sich bringt, bringen die Bauteile natürlich noch etwas mit: ein höheres Gewicht. Außerdem wird das Verstellen des Federwegs kostspieliger. An 36, 34 und 32 lässt sich das durch den Austausch des Airshafts für knappe 50 € bewerkstelligen. Bei der 38 ist das Prinzip ähnlich, austauschen muss man aber die gesamte Einheit mitsamt der Lufthülse – das kostet mit 115 € mehr als doppelt so viel.

Dämpfung
Springen wir im anderen Gabelholm noch ins Detail: Mit der Grip2-Dämpfung brachte Fox erst kürzlich ein neuartiges Ventil ins Spiel, das sich zunächst auf der Zugstufen-Seite der Dämpfungskartusche beweisen musste. Mit dem Modelljahr 2021 erhält das VVC-Ventil nun Einzug ins Federbein und auf der Druckstufen-Seite der Dämpfung. VVC – kurz für Variable Valve Control – ermöglicht die externe Verstellung der Highspeed-Dämpfung auf eine andere Art und Weise als bisher. Während bisherige Systeme auf eine Federvorspannung setzen, baut VVC auf eine Versteifung des Shimstacks. Entscheidender Vorteil: der Übergang in die Highspeed-Dämpfung bleibt bei diesem Ventil geschmeidiger. Fährt man mehr Highspeed-Druckstufe, soll sich das positiv auswirken. Weniger Blowoff, mehr Feeling eines grundsätzlich härter abgestimmten Shimstacks.

Die Lowspeed-Ventile bleiben bestehen, auch die Volumenkompensation der Grip-Kartusche: ein via Feder vorgespannter Trennkolben kann das vom Schaft verdrängte Volumen kompensieren.

Grip2 VVC: Die Weiterentwicklung  der Grip-Kartusche erhält mit der Fox 38 Factory auch Einzug ins restliche Portfolio
# Grip2 VVC: Die Weiterentwicklung der Grip-Kartusche erhält mit der Fox 38 Factory auch Einzug ins restliche Portfolio - jetzt sitzt das VVC-Ventil auch auf der Druckstufen-Seite. Hier wird mit stärkerer Einstellung der Shimstack versteift und nicht vorgespannt.

Setup

Bevor es losgehen kann mit der Fox 38 Factory, richtet sich der Blick auf das Gabelcasting. Hier findet sich eine kleinteilige Tabelle mit Luftdruck-Empfehlungen für ein breites Gewichtsspektrum. Da die Zugstufe nicht nur von der persönlichen Vorliebe abhängt, sondern auch je nach (Luft-)Federhärte angepasst werden sollte, bietet Fox auch für die High- und Lowspeed-Zugstufen einen ersten Wert. Das nimmt dem einen oder anderen Einstellungs-Muffel die Bürde des Ausprobierens. Für die Druckstufen gibt es keine werkseitige Empfehlung.

8 Klicks für die Highspeed-Druckstufe und 16 Klicks für die Lowspeed-Druckstufe stehen zur Verfügung. Ein Basis-Setup in der Mitte für beide Einsteller empfehlen wir als einen guten Startwert.

Wer die Federwegs-Ausnutzung beeinflussen möchte, kann dies über Volumenspacer aus Kunststoff tun. Diese werden einfach an die Luftkappe geklippst. Dazu ist am besten eine abgedrehte 32 mm-Nuss geeignet. Die meisten Nüsse haben eine Fase, welche hier leicht abrutscht. Von Fox gibt es ein passendes Werkzeug. Wer keine zwei linke Hände hat, bekommt die Kappe aber auch mit einem Gabelschlüssel oder eine Parallelzange ohne Kratzer entfernt.

38-Tuning-Guide

Technische Daten

Alle technischen Daten, Details, Standards und Infos zum Service der Fox 38 Factory findet ihr im folgenden Abschnitt zum Ausklappen:


 DVO Onyx SC D1Fox 38Manitou MezzerMarzocchi Z1 CoilRockShox Zeb UltimateTrust Shout
Federweg160 – 180 mm160 – 180 mm140 – 180 mm150 – 170 mm150 – 190 mm178 mm
Verfügbare Laufradgrößen27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
FederLuft–Stahl, OTT-Negativfeder-EinstellerLuft–Luft, Ausgleich beim EinfedernLuft–Luft, simultane Befüllung über ein Ventil, IRTLuft–Luft, Ausgleich beim EinfedernLuft–Luft, Ausgleich in NullstellungLuft–Luft, Ausgleich beim Einfedern, Zweiseitige Feder
Lowspeed DruckstufeExtern, 6 KlicksExtern, 16 KlicksExtern, 10 KlicksExtern, Stufenlos, HSC
und LSC gleichzeitig
Extern, 17 KlicksExtern, 20 Klicks
Highspeed DruckstufeExtern, 29 KlicksExtern, 8 KlicksExtern, 4 KlicksExtern, Stufenlos, HSC
und LSC gleichzeitig
Extern, 4 KlicksIntern
Lowspeed ZugstufeExtern, 25 KlicksExtern, 9 KlicksExtern, 10 KlicksExtern, XX KlicksExtern, 17 KlicksExtern, 20 Klicks
Highspeed ZugstufeInternExtern, 8 KlicksInternInternInternIntern
Volumen-
veränderung
Intern, ÖlIntern, Volumen-SpacerKeine, dafür
hydraulischer
Durchschlagschutz und IRT
Intern, Volumen-SpacerIntern, Volumen-Spacer
Weiteres TuningOTT, 11 UmdrehungenFox Factory TuningIRT LuftfederMedium Einstellung 5 Klicks
Einbauhöhe592 mm (29", 180 FW)593,7 mm (29", 180 FW)594 mm (29", 180 FW)577,1 mm (29", 170 FW)596 mm (29", 180 FW)580 mm (29", 178 FW)
SchaftTapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Carbon, Tapered 1 1/8"-1,5"
Standrohr-
durchmesser
36 mm38 mm37 mm36 mm38 mm
BremsaufnahmePM7" (180 mm)PM7" (180 mm)PM7" (180 mm)PM7" (180 mm)PM8" (200 mm)PM7" (180 mm)
max. Bremsscheibe220 mm230 mm220 mm203 mm220 mm203 mm
AchseSchraubachse 15 mmQR oder Schraubachse, 15 mm SteckachseSchraubachse 15 mmQR 15 mm SteckachseSchraubachse 15 mmSchraubachse 15 mm
Offset44 mm (29")
42 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
37, 44 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
37, 44 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
37 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
38, 44 mm (27,5")
Dynamisch
Einbaubreite110 mm110 mm110 mm110 mm110 mm110 mm
ReifenfreiheitDetails im Artikel, ca. 2,6"2,6″2,6″ mit Schutzblech / 2,8″ ohne Schutzblech2,6″2,8"29" x 2,6"; 27.5" x 2,8"
Farbenschwarz, grün, blauschwarz, orange, pistachioschwarzschwarz, rotschwarz, grau, schwarz-mattanthrazit
Gewicht (Herstellerangabe)2.250 gab 2180 g2.060 gab 2.525 g2.265 g2.165 g
Gewicht (nachgewogen, gekürzter Schaft, Kralle, Achse)2.335 g2.332 g2.080 g2.470 g2.245 g2.116 g
Preis (getestete Version)1.099 €1.589 €1.090 €949 €1.089 €2.299 €

Auf dem Trail

Wer im Sitzen sein Super-Enduro den Berg hinaufbewegt, wird luxuriös dahingleiten. Kashima? Gold-Öl? Verkleinerter Rohrdurchmesser und trotzdem mehr Luftvolumen durch Einbezug des Unterbeins? Ob es die einzelnen, griffigen Namen sind? In jedem Fall spricht die Fox 38 Factory sehr feinfühlig an und lässt Wurzeln und Steine im Uphill verschwinden. Im Stehen aufwärts in die Pedale hämmern? Einen Lockout gibt es nicht. Wer hier komplette Ruhe haben möchte, der kann sich mit einem Griff an die Lowspeed-Druckstufe helfen. Wir haben einen Lockout jedenfalls nicht vermisst.

Im ersten Test bekam die Fox 38 aufgrund der Corona-Beschränkungen ein eher kleineres Spektrum an Trails vorgesetzt. In diversen Fahrsituationen hatte sie aber bereits mehr versprochen: „Bitte mehr Schläge und härtere Strecken!“ Im Dauertest konnten wir dies nun realisieren und alle Tester waren sehr gespannt.

Als die 38 dann endlich ohne Gnade in Wurzel- und Steinfelder pilotiert wurde, war sie auch voll in ihrem Element. Unsere schweren Tester sind schnell ins Schwärmen geraten. Da wird nicht nur ordentlich weggearbeitet an der Front. Auch die Lenkpräzision gegenüber eine 36 hat spürbar zugelegt. Einem Impuls für eine Rennlinie oberhalb der Bremswellen vor einer Kurve? Absolut kein Problem, diese zu treffen – Technik vorausgesetzt! Sicherheitsgefühl in rumpeligen Passagen? Auch hier steht die Fox 38 souverän hoch im Federweg. Dabei schafft Fox es mit der Dämpfung, den Federweg sehr sparsam freizugeben, ohne mit dieser Eigenheit anstrengend zu werden. Für alle Tester? Nicht ganz. Wer etwas weniger auf die Waage bringt und/oder nicht ganz ohne Vorbehalt in grobes Gelände stach, der monierte die größere Anstrengung in den Armen und Händen. Auch im Grenzbereich beim Grip gilt es, sich auf das steifere Chassis einzulassen. Hier reagiert die Fox 38 direkt und etwas weniger verzeihend als die kleinere 36.

Brav aufessen!
# Brav aufessen! - Kontinuierliche Schläge werden von der Fox mit erstaunlich wenig Federweg komfortabel verschluckt.
Da gehts lang!
# Da gehts lang! - Weit vorausschauen und Ideallinie anpeilen. Die Gabel glättet den Weg.
Wo willst du denn hin?
# Wo willst du denn hin? - Kreative Linien erfordern oft eine eher direkte Gabel.
Reinlehnen mit der Fox 38 Factory
# Reinlehnen mit der Fox 38 Factory - die Gabel macht einfach keine Faxen und schenkt dementsprechend viel Vertrauen auf dem Trail.

Je heftiger der Trail, desto besser. Und je schneller man fährt, desto weiter steigt das Sicherheitsempfinden. Vergleicht man die Dämpfungsleistung der RC2-Vorgänger und der ersten Grip2, legt Fox hier wirklich nochmal eine Schippe drauf.

Steigen die Geschwindigkeiten und der Härtegrad des Trails, so ist die 38 ein ideales Arbeitspferd an der Front. Hier marschiert sie unbeeindruckt über alles drüber, was man ihr vorsetzt. Je heftiger der Trail, desto besser. Und je schneller man fährt, desto weiter steigt das Sicherheitsempfinden. Vergleicht man die Dämpfungs-Leistung der RC2-Vorgänger und der ersten Grip2, legt Fox hier wirklich nochmal eine Schippe drauf. Für manchen leichten Fahrer war dies teilweise fast zu viel. Wer weniger Dämpfung benötigt oder bevorzugt und bei der 38 schon am unteren Ende der Luftdruck-Empfehlung liegt, sollte überlegen, ob es nicht eine 36 sein sollte – oder aber ein angepasster Tune in der 38.

Ratatatattaaa!
# Ratatatattaaa! - Schwerpunkt nach unten und draufhalten. Wer gerne schnell über die Strecke fegt, wird mit der 38 einen ideal abstimmbaren Partner finden.
Spielereien
# Spielereien - Auch Spielkinder bekommen mit der Fox 38 ein passendes Werkzeug.
Vertrauen
# Vertrauen - In Kurven würde ich gerne etwas höher im Federweg stehen? Kein Problem. Die Einstellungen sind gut nutzbar und die Änderungen sind spürbar, ohne dabei zu schnell zu extrem zu werden.

Schwereren Fahrern oder Leuten, die gerne auf anspruchsvollen Strecken unterwegs sind, gefiel während des Tests der Einstellbereich der Dämpfung. Diese Nutzer können die Regler auch weit drehen, ohne dabei gleich ein Setting zu generieren, welches nicht mehr fahrbar wäre. Generell liegt man bei der Fox 38 bei den Druckstufen auf der sportlicheren Seite. Empfehlungen gibt es ab Werk nur für den Luftdruck und die beiden Zugstufen. Bei den Druckstufen ist man gänzlich frei. 8 Klicks Highspeed- und 16 Klicks Lowspeed-Druckstufe sind noch gut überschaubar. Die leicht drehbaren Knöpfe erleichtern den Anpassungsvorgang.

Hat man sein Wohlfühl-Setup gefunden, verhält sich die Fox 38 Factory angenehm unauffällig und funktioniert auf unterschiedlichen Streckenprofilen. Eine Anpassung der Einstellungen ist dann nur noch selten nötig.

I only ride park
# I only ride park - Egal wie lang der Tag im Sattel ist, die Fox 38 glänzt mit viel Komfort und absolut berechenbarem Fahrverhalten.

Das ist uns aufgefallen

  • Ansprechverhalten Fox hat über die Jahre viele Parameter optimiert und für jedes einen spannenden Namen entwickelt. Kashima, Gold-Öl … Ob es daran liegt – oder die 38 einfach eine solide Gabel ist? Wir hatten über den ganzen Zeitraum ein unverändert sehr gutes Ansprechverhalten.
  • Komfort Obwohl die 38 kein wirkliches Leichtgewicht ist, hat es Fox geschafft, ihr recht viel Komfort zu verpassen. Hier ist eine gute Balance aus Spurtreue, Grip und Dämpfung gelungen, welche insbesondere schweren und rabiaten Fahrern gefallen wird.
  • Dämpfung Fox legt Wert auf Dämpfung. Diese fällt gegenüber dem, was man vielleicht gewohnt ist, etwas höher aus – selbst wenn die Gabel komplett offen gefahren wird. Hiervon waren meist die leichteren Tester betroffen. Je schwerer der Tester und je gröber die Gabel gefahren wurde, desto passender und komfortabler wurde die Dämpfung und die gesamte Gabel empfunden.
  • Abstimmungsaufwand Fox gibt direkt auf den Federgabeln Empfehlungen für den Luftdruck und die passenden Klicks für Low- und Highspeed-Druckstufen. Zusammen mit dem Luftdruck und der Anzahl der Volumenspacer hat man es mit insgesamt sechs Parametern zu tun. Kontrolle über alles, aber manchen Nutzergruppen ist das zu viel Aufwand. Diese können sich an den günstigeren Modellen mit weniger Variablen orientieren.
  • Hoch im Federweg und trotzdem satt am Boden „Hoch im Federweg“ ist eine Begrifflichkeit, welche in den letzten Jahren bei fast jedem Launch von fast jedem Hersteller bei fast jeder Federgabel verwendet wurde. Die neue Luftfeder in der 38 ist definitiv sehr gelungen. Wo man sich einen Gegenhalt für aktive Fahrweise bei manchen Federgabeln mit etwas weniger Sensibilität und Kraftaufwand erkaufen muss, schafft die 38 genau diesen Spagat. Wer es noch sensibler haben möchte, kann sogar einen Hack benutzen und die Druckausgleichs-Knöpfe im Casting drücken, während die Gabel komprimiert wird. Dadurch hilft man der Gabel noch leichter in den Federweg. Nötig ist dies eigentlich nicht – aber es gibt ja Fahrer, denen es nie fluffig genug sein kann …
  • Achse Naben sind trotz fixer Vorgaben nicht alle gleich breit. Wer schonmal einen anderen Laufradsatz in seine Federgabel gesteckt hat, kennt es vielleicht in Form einer plötzlich dauerhaft schleifenden Bremsscheibe. Das System von Fox eliminiert hier die Gefahr, die Gabel ungünstig zu verspannen.
Flexibel und für jede Vorliebe passend
# Flexibel und für jede Vorliebe passend - Unsere Tester hatten am Ende teilweise sehr unterschiedliche Setups. Eher erdverbunden und tiefer im Federweg für maximale Traktion oder viel Gegenhalt und schnelle Zugstufen für viel Luftzeit? Beides ist möglich und funktioniert harmonisch, ohne dabei harsch oder unkontrolliert zu werden. Wer es gerne etwas komfortabler haben möchte, könnte sich dennoch etwas weniger Grunddämpfung wünschen.
Enduro? Freerider? Parkbike?
# Enduro? Freerider? Parkbike? - 160 mm-Bikes bedienen heute einen sehr breiten Einsatzzweck. Je nach Robustheit der Anbauteile sind sie auch auf heftigen Strecken selten überfordert. Fox bietet mit der 38 in der 170 mm-Version einen passenden Partner für Anwender, die sich genau so ein Bike aufbauen möchten.
Weniger komplex als man denkt
# Weniger komplex als man denkt - Wem unklar ist, wo wie viele Klicks notwendig sind, bekommt auf dem Casting gute Hilfe für ein Grundsetup. Wer keine ganz besonderen Vorlieben hat, fährt hiermit sprichwörtlich gut. Das volle Potenzial entfaltet die 38 natürlich, wenn man sich noch an die ideale Luftfeder herantastet und die Druckstufen einbezieht. Der Einstieg über die Anleitung fällt dabei für Neulinge leicht.
Klein und clever
# Klein und clever - Im ersten Schritt die Achse anziehen und im zweiten die Hülse fixieren. Oft müssen wir im Testbetrieb die Bremse neu ausrichten, da Naben leider nie wirklich gleich breit ausfallen. Das Achsfeature von Fox, welches eine Verspannung der Gabel verhindert, begrüßen wir dementsprechend.

Fazit – Fox 38 Factory

Abgesehen von sehr leichten Fahrern waren alle Tester sehr zufrieden mit der Fox 38 – ihre sportliche und fein abstimmbare Performance konnte begeistern. Sie steht auch in grobem Gelände hoch im Federweg, spart Kraft und vermittelt viel Sicherheit, wenn es in Steinfeldern und Wurzelpassagen heiß hergeht. Die höhere Steifigkeit ist spürbar, macht die Suche nach Grip in Extremsituationen etwas anspruchsvoller, generiert aber ein deutlich agileres und direktes Fahrverhalten. Die Fox 38 bedient somit notorische Liniensucher, Rennfahrer und die schweren Jungs, die eine Federgabel mit mehr Präzision an der Front suchen.

Pro
  • steht hoch im Federweg
  • komfortabel
  • präzise
  • Balance aus Steifigkeit und Flex
  • sehr gute Dämpfung
Contra
  • Gewicht
  • für leichte Fahrer etwas zu viel Grunddämpfung
  • Preis

Performance ist das Allerwichtigste! Egal was es kostet? Wie seht ihr das?

Die Fox 38 Factory steht für Verlässlichkeit, funktioniert solide und schafft Vertrauen
# Die Fox 38 Factory steht für Verlässlichkeit, funktioniert solide und schafft Vertrauen - Fox blickt auf viele Jahre an inkrementellen Verbesserungen an der 36 zurück. Die 38 profitiert hiervon und legt für schwere und schnelle Fahrer noch eine Schippe obendrauf. Sie bringt etwas mehr Gewicht mit, aber das fällt im angepeilten Einsatzzweck kaum negativ auf. Die Balance aus Präzision und Grip ist gelungen.

Testablauf

Ein Großteil der Gabeln war schon zur Vorstellung im kurzzeitigen Test und wurde seither von einer Vielzahl an Testern bewegt. Testgelände: Alles. Von Hometrails über Bikepark-Einsätze mussten sich die Gabeln überall beweisen. Für jeden Tester wurde dabei ein stimmiges Setup erarbeitet und Empfehlungen zur Performance-Steigerung erarbeitet.

Um einen finalen Überblick und direkte Vergleiche zu bekommen, wurden die Federgabeln auch im Direktvergleich gefahren: gleicher Tag, gleiche Strecke, gleiche Linie. Lange, Enduro-Rennwürdige Strecken sollten das Material noch einmal ans Limit bringen und Unterschiede sowie individuelle Stärken und Schwächen ans Licht bringen.

Hier haben wir die Fox 38 Factory getestet

  • Hometrails: Vielseitige Trails mit verschiedenen Untergründen
  • Bikepark Oberammergau: Alles was eine Federgabel will: Wurzeln, Anlieger, Sprünge.
  • Reschenpass: Ruppige Highspeed-Trails
  • Vogesen: Schnelle und teils steile Trails
Tester-Profil: Kai Christian
„5863 kg82 cm„56184 cm
Fährt gerne Fahrrad!
Am liebsten im Wald oder in den Bergen, egal wie die Industrie den Einsatzzweck gerade nennt. Enduro, Hardtail, Pumptrack, Downhill …zum Einkaufen.
Gerne schnell technisch und ruppig aber auch flowig. Besondere Vorliebe für groooße Jumplines.
Fahrstil
Hinterherfahrer sagen Ihm einen verspielten, sprunglastigen und katzengleichen Fahrstil nach.
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails Alpin, Pumptrack, Downhill
Vorlieben beim Fahrwerk
Plush mit genügend Gegenhalt für Fahrerinput.
Vorlieben bei der Geometrie
Kettenstreben ab 440mm, Reach eher lang, Lenkwinkel Flach! (65° abwärts).
Tester-Profil: Andreas Knodel
„60108 kg86 cm„56184 cm
Andreas ist einer der Biker, der versucht so viel wie möglich aufs Bike zu kommen aber es aus beruflichen Gründen oft nicht schafft. Fitness und Gewichtsklasse könnten dementsprechend besser sein. 12 weit abgestufte Gänge, eine angenehme Sitzposition und eine Geometrie sowie Suspension die Sicherheit bietet, nimmt er gerne mit, um sich die Ausfahrten mit den trainierteren Kollegen zu erleichtern.
Fahrstil
Gerne schnell mit technischen Abschnitten im Gelände. Eher mehr Bodenkontakt als Vorliebe für Luftakrobatik.
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails und Bikepark.
Vorlieben beim Fahrwerk
Komfortabel
Vorlieben bei der Geometrie
Langer Reach für einen langen Oberkörper. Vorbau nicht zu kurz und Lenker nicht zu schmal.
Tester-Profil: Christoph Spath
49 cm70 kg94 cm60 cm190 cm
Chris fährt gerne alles, von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
Fahrstil
flüssig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
auf der straffen Seite, viel Druckstufe, Balance zwischen Front und Heck
Vorlieben bei der Geometrie
vorne lang, hinten mittellang, flacher Lenkwinkel
Tester-Profil: Yannick Noll
55 cm74 kg90 cm56 cm178 cm
Yannick kommt aus dem DH-Racing und fährt gerne steile Trails, aber lässt keine Gelegenheit aus an einer Wurzel abzuziehen und an Kickern Airtime zu sammeln.
Fahrstil
Sehr gerne in der Luft
Ich fahre hauptsächlich
Hauptsächlich Enduro und etwas Dirt. Auf den richtigen Strecken auch mit dem Big Bike
Vorlieben beim Fahrwerk
Lieber straffer und an der Front etwas schneller
Vorlieben bei der Geometrie
Ein bisschen kürzer und verspielter
Tester-Profil: Joshua Roth
68 cm75 kg82 cm54 cm175 cm
Josh kommt aus dem DH-Race-Bereich und fährt am liebsten steile Techtrails, aber auch schöne technische Jump-Lines und Skinny’s dürfen in seinem Leben nicht fehlen.
Fahrstil
sauber, Linien-orientiert und schnell
Ich fahre hauptsächlich
Von Enduro über große Sprünge, bis hin zu Downhill alles
Vorlieben beim Fahrwerk
Etwas langsamer, Front etwas weicher als das Heck
Vorlieben bei der Geometrie
Das Gesamtkonzept muss passen. Primär bevorzuge ich kürzere und verspieltere Räder
Tester-Profil: Michael Heizenberg Auth
63 cm85 kg84 cm66 cm185 cm
Ich fahre grundsätzlich gerne auf zwei Rädern. In der Jugend bin ich im ADAC Motorrad Trial Gefahren. Mitte des Physik Studiums habe ich bei einem Auslandsaufenthalt in Griechenland, kann ich nur Empfehlen, Enduro für mich entdeckt. Danach habe ich direkt mit Donwhill Rennen begonnen, denn dort lernt man wie man schnell gute Linien fährt (zwei Jahre bei den Elite Men). Seitdem nehme ich immer wieder an Enduro- und Downhill Rennen teil. Gelegentlich fahre ich auch mal Motorrad und Motocross.
Fahrstil
Eher aggresiv und auf Geschwindigkeit bedacht, als auf Style
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
Vorlieben beim Fahrwerk
Eher satt für mehr Bodenkontakt und Kontrolle
Vorlieben bei der Geometrie
Es muss stimmig sein. Wenn es kürzer ist und funktioniert taugt mir das genauso wie wenn es länger ist und funktioniert.
Tester-Profil: Jens Staudt
60 cm95 kg91 cm61 cm190 cm
Jens fährt von Bahnrad bis Downhill alles, was zwei Räder und eine Kette hat. Bikes fürs Gelände am liebsten in herausforderndem, technischen und steilem Gelände, egal mit welchem Federweg.
Fahrstil
Schnellste Linie, auch wenn es mal ruppig ist
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
Vorlieben beim Fahrwerk
Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, moderat progressive Kennlinie
Vorlieben bei der Geometrie
Kettenstreben nicht zu kurz (ca. 430 mm oder gerne länger), Lenkwinkel tendenziell eher flacher


  1. benutzerbild

    Trail Surfer

    dabei seit 03/2004

    Jetzt schwarz ihm doch nix auf. 🤭
  2. benutzerbild

    Sprudler

    dabei seit 08/2018

    Black Gloss ist schon speziell. Nimm halt ne Performance Elite.
  3. benutzerbild

    RockyRider66

    dabei seit 12/2006

    Jetzt schwarz ihm doch nix auf. 🤭
    Ach am Glanz liegt es.
  4. benutzerbild

    Flo7

    dabei seit 01/2006

    So, hab gerade mit Fox Deutschland telefoniert bzgl dem leichteren Comp Tune bei der 38er E bike Version.

    Es ist tatsächlich so, dass der Tune leichter ist da das E bike hinten schwerer ist. Dh. leichtere Fahrer sollten eher zur E bike Version greifen, da sonst die 38er komplett Baugleich ist und nicht wie bei 36/34 andere Lower Legs verbaut hat.
  5. benutzerbild

    Pintie

    dabei seit 12/2004

    die Decals sind auch anders smilie

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