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Die DVO Onyx SC D1: knallgrün und mit 36 mm-Standrohren auf der schmalen Seite für Super-Enduro bis Freeride
Die DVO Onyx SC D1: knallgrün und mit 36 mm-Standrohren auf der schmalen Seite für Super-Enduro bis Freeride - aber mit einem Performance-Versprechen, mit dem DVO in der Vergangenheit bereits mehrmals begeistern konnte.
Knackiges Grün ist das Markenzeichen von DVO, ebenso wie die Edelstein-Nomenklatur
Knackiges Grün ist das Markenzeichen von DVO, ebenso wie die Edelstein-Nomenklatur - nach Sapphire (Trail) und Diamond (Enduro) positioniert sich die Onyx als Singlecrown oder Doppelbrücke für den Enduro- bis Downhill-Einsatz.
Druckausgleich-Ventile kommen an immer mehr Federgabeln zum Einsatz
Druckausgleich-Ventile kommen an immer mehr Federgabeln zum Einsatz - auch die Gewinde im Casting sind nicht umsonst – hier gibt es ein passendes, im Lieferumfang enthaltenes Schutzblech.
Schraubachse mit Alu-Kontermutter
Schraubachse mit Alu-Kontermutter - zwar war DVO mit der Onyx DC der erste Hersteller, der den Boost-Standard für 20 mm Achsen einführte, an der SC-Ausführung gibt es aber weiterhin 110 x 15 mm.
Mit Post-Mount-Bremsaufnahme und tapered Achse passt die Onyx SC ohne Kompromisse an moderne Enduro-Bikes
Mit Post-Mount-Bremsaufnahme und tapered Achse passt die Onyx SC ohne Kompromisse an moderne Enduro-Bikes - der Blick auf die Unterseite offenbart aber schon, dass es hier etwas mehr einzustellen gibt.
OTT: DVO verwendet eine Stahl-Negativ-Feder
OTT: DVO verwendet eine Stahl-Negativ-Feder - oben lässt sich die Positiv-Luftkammer via Ventil befüllen. Anpassungen der Endprogression funktionieren aber nicht durch Spacer, sondern durch Öl oder Alternativ-Produkte wie Neopos, DeanEasy ABS oder ähnliches.
Grobe Rasterung an der Lowspeed-Druckstufe, feiner geht es bei der HSC zu
Grobe Rasterung an der Lowspeed-Druckstufe, feiner geht es bei der HSC zu - DVO setzt eine Kartusche mit Bladder ein, wie auch an den restlichen Gabeln und Dämpfern.
Bei der Zugstufe bekommt man nur eine Verstellmöglichkeit
Bei der Zugstufe bekommt man nur eine Verstellmöglichkeit - extern verstellbar ist das Lowspeed-Ventil. Für Anpassungen des Highspeed-Rebounds muss man ans Innenleben.
Gewichtiger Tänzer
Gewichtiger Tänzer - auch wenn die Onyx nicht unbedingt ein Leichtgewicht ist, so unterstützt sie dennoch einen aktiven Fahrstil und lässt sich leicht manövrieren.
Selbstvertrauen satt!
Selbstvertrauen satt!
Badabumm
Badabumm - wer öfters mal etwas mehr Energie ins Fahrwerk einbringt, sollte die Progression nach oben schrauben. Das funktioniert über ein paar Milliliter Öl in der Luftkammer.
Dämpfung gelungen
Dämpfung gelungen - um die Zug- und Druckstufe ideal abzustimmen, braucht es einige Vergleichsfahrten. Wer sich die Zeit nimmt, wird belohnt.
Lange Tage auf den Trails oder im Bikepark?
Lange Tage auf den Trails oder im Bikepark? - Die DVO Onyx SC D1 ist bei entsprechender Abstimmung ein treuer und komfortabler Begleiter.

DVO Onyx SC D1 im Test: DVO besetzt mittlerweile eine spannende Position im Federgabel-Markt. So verfügt auch die Onyx in der Singlecrown-Variante über vielfältige Verstellmöglichkeiten – bis hin zu einem Custom-Tune ab Werk. 27,5″ und 29″-Modelle werden angeboten mit Federwegen von 160 bis 180 mm. Verpackt ist das Ganze in eine Plattform mit 36 mm-Standrohren und neben dem Standard-Schwarz gibt es noch sehr knallige Farben für diejenigen, die auf dem Trail auch optisch auffallen möchten. Wir haben uns tief in die Einstellmöglichkeiten eingearbeitet und spannende Settings gefunden.

DVO Onyx SC D1 – Infos und Preise

Ganze acht Jahre gibt es die auffälligen, giftgrünen Gabeln von DVO inzwischen. In dieser recht kurzen Zeit hat sich in der Produktpalette einiges getan – die letzte Neuerscheinung des Herstellers im Federgabel-Segment war auch gleichzeitig Ablöse für das Erstlingswerk von DVO: Onyx ersetzt Emerald. Die neue Gabel gibt es nun in zwei Ausführungen – eine Doppelbrücken-Version und die hier getestete Onyx SC mit nur einer Brücke und bis zu 180 mm Federweg. War die Upside-Down-Gabel Emerald noch für 26″ und 27,5″, gibt es auch für die Onyx wieder zwei Laufradgrößen, diesmal aber 27,5″ und 29″.

  • Laufradgrößen 27,5″ / 29″
  • Federweg 160–180 mm
  • Federung Luftfeder mit OTT-Stahl-Negativ-Feder
  • Dämpfung D1-Dämpfung (HSC, LSC, LSR einstellbar)
  • Farben schwarz, blau, grün
  • Achsmaß Boost 15 x 110 mm
  • Achsen Schraubachse
  • Offset 42 mm, 44 mm
  • Gewicht 2.150 g (Herstellerangabe), 2.335 g (gewogen, 29″, 170 mm)
  • dvosuspension.com

Preis 1.099 € (UVP) | Bikemarkt: DVO Onyx SC kaufen

Die DVO Onyx SC D1: knallgrün und mit 36 mm-Standrohren auf der schmalen Seite für Super-Enduro bis Freeride
# Die DVO Onyx SC D1: knallgrün und mit 36 mm-Standrohren auf der schmalen Seite für Super-Enduro bis Freeride - aber mit einem Performance-Versprechen, mit dem DVO in der Vergangenheit bereits mehrmals begeistern konnte.
Diashow: DVO Onyx SC D1 im Test: Giftgrün Performance für Anpassungsliebhaber
Grobe Rasterung an der Lowspeed-Druckstufe, feiner geht es bei der HSC zu
Knackiges Grün ist das Markenzeichen von DVO, ebenso wie die Edelstein-Nomenklatur
Mit Post-Mount-Bremsaufnahme und tapered Achse passt die Onyx SC ohne Kompromisse an moderne Enduro-Bikes
Selbstvertrauen satt!
OTT: DVO verwendet eine Stahl-Negativ-Feder
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Im Detail

Vor allem mit Farben ist DVO von Anfang an aufgefallen – ob das Neongrün, Braun oder auch Blau sein mag. Immer in einen auffälligen Farbton gehüllt, hat sich der Hersteller seit seiner Gründung zu einem nicht mehr zu übersehenden Spieler im Federgabel-Markt entwickelt. Dabei haben sich die inneren Werte gar nicht allzu sehr verändert. Bewährte Technologie, die man von Beginn an einsetzt, wurde dafür immer weiter verfeinert. Smarte Details finden sich an den Gabeln wieder und auch preislich ist der Hersteller attraktiv unterwegs.

Knackiges Grün ist das Markenzeichen von DVO, ebenso wie die Edelstein-Nomenklatur
# Knackiges Grün ist das Markenzeichen von DVO, ebenso wie die Edelstein-Nomenklatur - nach Sapphire (Trail) und Diamond (Enduro) positioniert sich die Onyx als Singlecrown oder Doppelbrücke für den Enduro- bis Downhill-Einsatz.

Ein ebensolches smartes Feature finden wir direkt schon am Schaft. Kleines Detail, aber sehr hilfreich: Hier finden sich Markierungen, die beim Kürzen des Gabelschafts helfen. In der Gabelkrone, beziehungsweise der Doppelbrücke der Onyx-Reihe stecken 36 mm Standrohre. Damit reiht sich die Gabel nur einen Millimeter über der Enduro-Federgabel Diamond und zwei Millimeter über der Sapphire im Trailsegment ein. Klassisch in Schwarz gehalten, verschwinden die Standrohre im auffällig lackierten Casting.

Druckausgleich-Ventile kommen an immer mehr Federgabeln zum Einsatz
# Druckausgleich-Ventile kommen an immer mehr Federgabeln zum Einsatz - auch die Gewinde im Casting sind nicht umsonst – hier gibt es ein passendes, im Lieferumfang enthaltenes Schutzblech.
Schraubachse mit Alu-Kontermutter
# Schraubachse mit Alu-Kontermutter - zwar war DVO mit der Onyx DC der erste Hersteller, der den Boost-Standard für 20 mm Achsen einführte, an der SC-Ausführung gibt es aber weiterhin 110 x 15 mm.

Auch an diesem geht alles recht unauffällig zur Sache: Schon sehr früh gab es an der Casting-Brücke Gewinde und ein passendes Schutzblech. Was bei anderen Herstellern als große Neuheit verkauft wird, ist hier fast schon ein alter Hut. Rückseitig am Casting sitzt auf jedem Holm je ein Luftventil, mit dem sich Druckunterschiede vom Innenleben zur Atmosphäre ausgleichen lassen. DVOs bewährtes Achssystem mit Kontermutter und Schraubachse wird an der Singlecrown-Gabel mit Boost 15 x 110 mm Standard eingesetzt, während sich an der großen Onyx DC schon der Boost 20 x 110 mm Standard findet.

Mit der Post Mount 7″-Aufnahme reiht sich DVO bei den meisten anderen Gabeln dieser Gattung ein – eine 180 mm Scheibe passt adapterlos, größer geht natürlich mit Adapter.

Mit Post-Mount-Bremsaufnahme und tapered Achse passt die Onyx SC ohne Kompromisse an moderne Enduro-Bikes
# Mit Post-Mount-Bremsaufnahme und tapered Achse passt die Onyx SC ohne Kompromisse an moderne Enduro-Bikes - der Blick auf die Unterseite offenbart aber schon, dass es hier etwas mehr einzustellen gibt.

Federung & Dämpfung

Federung

Mit seiner Feder setzt DVO weiterhin auf einen Hybriden, der inzwischen kaum noch so eingesetzt wird. Eine Kombination aus Luft- und Stahlfeder kommt zum Einsatz. Die Luftkammer arbeitet als Positiv-Feder – sie bietet also den großen Vorteil, dass sie leicht und genau aufs Fahrergewicht eingestellt werden kann. Damit die Luftfeder möglichst reibungslos eintauchen kann, verbaut DVO seit eh und je eine Stahlfeder als Negativ-Feder. Auch diese bietet einen großen Vorteil: Zieht man das Casting ab, kann man die Gabel mit wenigen Handgriffen und ohne teure Zukaufteile im Federweg verändern.

OTT: DVO verwendet eine Stahl-Negativ-Feder
# OTT: DVO verwendet eine Stahl-Negativ-Feder - oben lässt sich die Positiv-Luftkammer via Ventil befüllen. Anpassungen der Endprogression funktionieren aber nicht durch Spacer, sondern durch Öl oder Alternativ-Produkte wie Neopos, DeanEasy ABS oder ähnliches.

Damit die Negativ-Feder harmonisch zum Positiv-Druck passt und das Ansprechverhalten für alle Gewichtsklassen stimmig ist, lässt sich diese in der Vorspannung verstellen. Das OTT (Off The Top) getaufte Feature lässt aber auch zu, dass man das Ansprechverhalten der Gabel feinjustieren kann. Je nach Fahrergewicht und Luftdruck gibt DVO in der Anleitung Empfehlungen für diese Einstellung.

War an der Sapphire schon eine Anpassung der Endprogression mithilfe von Volumenspacern möglich, ist man an Diamond und Onyx auf Öl oder alternative Konzepte à la Neopos oder DeanEasy ABS angewiesen, um den letzten Teil der Kennlinie zu beeinflussen. Einerseits praktisch, denn man kann sehr genau arbeiten und muss sich nicht um ein Verstopfen der Überströmkanäle sorgen. Leider ab auch unpraktisch in der Anwendung.

Dämpfung

Keinen Hokuspokus gibt es auch an der Dämpfung der Onyx. Eine grundsolide Monotube-Dämpfung mit Bladder wird eingesetzt. Von außen kann man die beiden Lowspeed-Ventile und die Highspeed-Druckstufe verstellen. Wer davon nicht genug bekommt: Erst kürzlich hat DVO ein Custom-Tuning-Programm ins Leben gerufen, bei dem sich der Endkunde eine Custom-Konfiguration bauen lassen kann.

Grobe Rasterung an der Lowspeed-Druckstufe, feiner geht es bei der HSC zu
# Grobe Rasterung an der Lowspeed-Druckstufe, feiner geht es bei der HSC zu - DVO setzt eine Kartusche mit Bladder ein, wie auch an den restlichen Gabeln und Dämpfern.
Bei der Zugstufe bekommt man nur eine Verstellmöglichkeit
# Bei der Zugstufe bekommt man nur eine Verstellmöglichkeit - extern verstellbar ist das Lowspeed-Ventil. Für Anpassungen des Highspeed-Rebounds muss man ans Innenleben.

Herkömmliche Nadelventile übernehmen bei DVO die Arbeit, wenn es um langsame Schaft-Geschwindigkeiten geht. Von außen lässt sich die Position von Nadel zu Durchlass verändern und somit der Ölfluss regulieren. Auch bei der Highspeed-Dämpfung setzt man auf bewährte Shim-basierte Ventile. Während die Highspeed-Zugstufe fix voreingestellt ist, lässt sich durch den Highspeed-Druckstufen-Regler eine Feder vorspannen, die den Shimstack auf die Öldurchlässe drückt. Klar so weit?

Setup

Mit einigen Einstellmöglichkeiten und leider ohne die weit verbreiteten Aufkleber mit Setup-Tipps an der Gabel lohnt der Blick in die Setup-Empfehlung der DVO Onyx SC. Generell empfiehlt DVO einen Sag zwischen 15 % und 20 %. Weniger Sag für ein strammeres Fahrgefühl und mehr für das plüschigere. Eine grobe Orientierungshilfe gibt außerdem die Tabelle in der Anleitung. Entsprechend dem Luftdruck gibt es außerdem Zugstufen-Empfehlungen – je nach Druck bekommt man eine Bandbreite von 4 Klicks vorgeschlagen.

Wie beschrieben ist der Feder-Aufbau an der Onyx – analog zu den anderen DVO-Gabeln – etwas anders. Da wäre einmal das OTT: Die Negativ-Feder hilft der Gabel zu Beginn in den Federweg und sollte je nach Luftdruck in der Positiv-Kammer angepasst werden. Schwerere Fahrer nutzen für ein gutes Ansprechverhalten mehr Vorspannung am OTT, leichtere Fahrer entsprechend weniger. Aber auch etwas Spielraum hat man: mehr Druck für mehr Support, ohne Einbußen beim Ansprechverhalten? Mit mehr OTT-Vorspannung geht das klar!

Keine Empfehlung gibt es für die Lowspeed-Druckstufe, die mit 29 Klicks sehr fein gerasterte Highspeed-Druckstufe wird wiederum mit Tipps versorgt: Mit denen bewegt sich DVO aber von offen bis hin zu einem Viertel des nutzbaren Bereichs. Wer mehr Bumms braucht, hat also noch gut Luft nach oben.

Wie beschrieben kann man an der Onyx SC keine Volumenspacer einsetzen, um die Endprogression anzupassen. Stattdessen braucht es Öl: Empfohlen wird, sich in 5 ml-Schritten ans persönliche Optimum heranzutasten. Klingt alles komplex und kompliziert? In der Anleitung finden sich zu jeder Einstellung hilfreiche Erklärungen, welche auch dem Laien ein besseres Verständnis der einzelnen Parameter ermöglichen.

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Technische Daten

Alle technischen Daten, Details, Standards und Infos zum Service der DVO Onyx SC D1 findet ihr im folgenden Abschnitt zum Ausklappen:


 DVO Onyx SC D1Fox 38Manitou MezzerMarzocchi Z1 CoilRockShox Zeb UltimateTrust Shout
Federweg160 – 180 mm160 – 180 mm140 – 180 mm150 – 170 mm150 – 190 mm178 mm
Verfügbare Laufradgrößen27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
27,5"
29"
FederLuft–Stahl, OTT-Negativfeder-EinstellerLuft–Luft, Ausgleich beim EinfedernLuft–Luft, simultane Befüllung über ein Ventil, IRTLuft–Luft, Ausgleich beim EinfedernLuft–Luft, Ausgleich in NullstellungLuft–Luft, Ausgleich beim Einfedern, Zweiseitige Feder
Lowspeed DruckstufeExtern, 6 KlicksExtern, 16 KlicksExtern, 10 KlicksExtern, Stufenlos, HSC
und LSC gleichzeitig
Extern, 17 KlicksExtern, 20 Klicks
Highspeed DruckstufeExtern, 29 KlicksExtern, 8 KlicksExtern, 4 KlicksExtern, Stufenlos, HSC
und LSC gleichzeitig
Extern, 4 KlicksIntern
Lowspeed ZugstufeExtern, 25 KlicksExtern, 9 KlicksExtern, 10 KlicksExtern, XX KlicksExtern, 17 KlicksExtern, 20 Klicks
Highspeed ZugstufeInternExtern, 8 KlicksInternInternInternIntern
Volumen-
veränderung
Intern, ÖlIntern, Volumen-SpacerKeine, dafür
hydraulischer
Durchschlagschutz und IRT
Intern, Volumen-SpacerIntern, Volumen-Spacer
Weiteres TuningOTT, 11 UmdrehungenFox Factory TuningIRT LuftfederMedium Einstellung 5 Klicks
Einbauhöhe592 mm (29", 180 FW)593,7 mm (29", 180 FW)594 mm (29", 180 FW)577,1 mm (29", 170 FW)596 mm (29", 180 FW)580 mm (29", 178 FW)
SchaftTapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Tapered 1 1/8"-1,5"Carbon, Tapered 1 1/8"-1,5"
Standrohr-
durchmesser
36 mm38 mm37 mm36 mm38 mm
BremsaufnahmePM7" (180 mm)PM7" (180 mm)PM7" (180 mm)PM7" (180 mm)PM8" (200 mm)PM7" (180 mm)
max. Bremsscheibe220 mm230 mm220 mm203 mm220 mm203 mm
AchseSchraubachse 15 mmQR oder Schraubachse, 15 mm SteckachseSchraubachse 15 mmQR 15 mm SteckachseSchraubachse 15 mmSchraubachse 15 mm
Offset44 mm (29")
42 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
37, 44 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
37, 44 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
37 mm (27,5")
44, 51 mm (29")
38, 44 mm (27,5")
Dynamisch
Einbaubreite110 mm110 mm110 mm110 mm110 mm110 mm
ReifenfreiheitDetails im Artikel, ca. 2,6"2,6″2,6″ mit Schutzblech / 2,8″ ohne Schutzblech2,6″2,8"29" x 2,6"; 27.5" x 2,8"
Farbenschwarz, grün, blauschwarz, orange, pistachioschwarzschwarz, rotschwarz, grau, schwarz-mattanthrazit
Gewicht (Herstellerangabe)2.250 gab 2180 g2.060 gab 2.525 g2.265 g2.165 g
Gewicht (nachgewogen, gekürzter Schaft, Kralle, Achse)2.335 g2.332 g2.080 g2.470 g2.245 g2.116 g
Preis (getestete Version)1.099 €1.589 €1.090 €949 €1.089 €2.299 €

Auf dem Trail

Ein Lockout ist im 170 mm-Sektor nicht unbedingt üblich. DVO hat hier kein spezielles System, behilft sich aber mit einem kleinen Hebel an der Lowspeed-Druckstufe. Wer also lange Asphaltanstiege mit seinem Enduro erklimmen und dabei im Stehen in die Pedale stampfen möchte, kann hier für noch mehr Ruhe sorgen. Am Trail-Einstieg sollte man natürlich nicht vergessen, in welcher Position der Hebel vorher war, und ihn zurücksetzen. Ein kleines Fenster, durch welches der Wert ablesbar ist, hilft dabei.

Obwohl die DVO nicht die leichteste Gabel im Testfeld ist, fühlt sie sich auf dem Trail sehr leicht und lebendig an. Beteiligt daran ist auch die gut gelungene Zugstufe, welche man durchaus etwas schneller fahren, ohne dabei Grip zu verlieren oder sich unsicher zu fühlen. Entsprechend leicht fällt es, aus kleinen Kanten mehr Luftzeit oder Sprungweiten herauszuholen. Ob hier ein ähnliches Prinzip verwendet wurde wie am DVO Jade X? Es wurde uns nicht verraten. In jedem Fall hilft es, über das etwas höhere Gewicht hinwegzutäuschen.

Gewichtiger Tänzer
# Gewichtiger Tänzer - auch wenn die Onyx nicht unbedingt ein Leichtgewicht ist, so unterstützt sie dennoch einen aktiven Fahrstil und lässt sich leicht manövrieren.

Der Moment, als Luftdruck, Progression und Dämpfung zusammenpassten, war vergleichbar mit einem Kickdown auf ein gestuftes Gaspedal in einem übermotorisierten Sportwagen.

Im Vergleich zum restlichen Testfeld hatten wir etwas mehr Abstimmungsaufwand mit der DVO Onyx SC. Gabelöl kann eine Luftkammer natürlich ebenso verkleinern wie ein Kunststoffspacer – wirklich praktikabel ist es leider nicht. Mit etwas mehr Progression steht die giftgrüne Federgabel aber ordentlich hoch im Federweg und hält auch Feder-seitig harten Landungen gut entgegen. Durch ihre große Luftkammer operiert sie mit deutlich niedrigeren Luftdrücken und man sollte ähnlich wie bei der ZEB möglichst eine digitalen Dämpferpumpe für Anpassungen von wenigen psi verwenden, um das persönliche Optimum zu erreichen.

Selbstvertrauen satt!
# Selbstvertrauen satt!

Der Moment, als Luftdruck, Progression und Dämpfung zusammenpassten, war vergleichbar mit einem Kickdown auf ein gestuftes Gaspedal in einem übermotorisierten Sportwagen. Plötzlich fetzte das Bike nochmals eine Ecke flinker über den Trail. Dabei schafft es die Onyx SC eine spannende Balance aus Präzision und Nachgiebigkeit bereitzustellen. An manchen Stellen ist einem zwar nicht hundertprozentig klar, wie tief man im Federweg ist und welche Reserven noch zur Verfügung stehen, aber das interessierte auch gar nicht. Harte Einschläge werden souverän abgedämpft und insbesondere der Grip in rutschigen Trail-Passagen oder Querfahrten am Hang beeindruckte die Tester nachhaltig.

Badabumm
# Badabumm - wer öfters mal etwas mehr Energie ins Fahrwerk einbringt, sollte die Progression nach oben schrauben. Das funktioniert über ein paar Milliliter Öl in der Luftkammer.
Dämpfung gelungen
# Dämpfung gelungen - um die Zug- und Druckstufe ideal abzustimmen, braucht es einige Vergleichsfahrten. Wer sich die Zeit nimmt, wird belohnt.

Das ist uns aufgefallen

  • Ansprechverhalten Wer auf dem Parkplatz mit dem Ansprechverhalten seiner Gabel angeben möchte, wird mit der DVO im Vergleich nicht so gut abschneiden. Auf dem Trail ist davon aber nichts mehr zu spüren, da sie förmlich und sprichwörtlich alles wegsaugt.
  • Komfort Mit „nur“ 36 mm-Standrohren ist die DVO Onyx SC nach den neuesten Trends eher schmalbrüstig ausgelegt. Sie liegt aber über der Diamond und ist das Brückentier zur Downhill-Gabel Onyx DC. Es ist nicht verwunderlich, dass dadurch keine rasiermesserscharfen Richtungswechsel möglich sind. Stört es? Man muss schon mit ordentlich Nachdruck unterwegs sein, um das zu bemerken. Ohne dem Abschlussartikel mit allen Vergleichen des Gruppentests zu sehr vorzugreifen; Grip und Komfort werden mit der DVO massig bereitgestellt.
  • Dämpfung Wie schon bei diversen anderen Modellen (Sapphire, Diamond und Emerald) aus der DVO-Palette konnte uns auch an der Onyx SC erneut die Dämpfungsqualität überzeugen. Es braucht ein paar Vergleichsfahrten, bis man seine idealen Einstellungen gefunden hat – dann besticht das Fahrverhalten mit einer sehr angenehmen Balance aus Komfort und Sportlichkeit.
  • Abstimmungsaufwand Zwei Druckstufen, eine Zugstufe, eine abstimmbare Negativ-Feder (OTT) und die Progression, welche über das Ölvolumen angepasst werden muss. Viele Möglichkeiten zum Feintuning bedeuten auch viele Möglichkeiten bei einer Einstellung zu landen, welche nicht unbedingt ideal ist. DVO bietet via Anleitung und Erklärungsvideos eine Menge Einblicke. Dieses Angebot sollte von weniger Tuning-affinen Fahrern auch genutzt werden. Wenn es schlecht läuft, verschenkt man Potenzial und ist mit der Performance unzufrieden. Im besten Fall erreicht man mit all den gebotenen Verstell-Möglichkeiten genau das Fahrverhalten, welches man möchte.
  • Steckachse Sie besteht aus einer Hülse mit beidseitigem Gewinde. Auf einer Seite löste sich im Test die Verbindung und musste mit Loctite gesichert werden. Danach lockerte sich nichts mehr.
  • Custom-Tune ab Werk DVO hat schon immer eine interne Anpassung für diverse Produkte angeboten. Nun kann dies direkt ab Werk mitbestellt werden.
Man sollte etwas Mühe in die umfassenden Abstimmungsmöglichkeiten der DVO-Gabel stecken, um die beste Performance zu erlangen.
# Man sollte etwas Mühe in die umfassenden Abstimmungsmöglichkeiten der DVO-Gabel stecken, um die beste Performance zu erlangen.
Im Vergleich zu anderen modernen Super-Enduro und Freeride-Gabeln wirkt die Onyx schon fast schmalbrüstig.
# Im Vergleich zu anderen modernen Super-Enduro und Freeride-Gabeln wirkt die Onyx schon fast schmalbrüstig.

Fazit – DVO Onyx SC D1

Man sollte sich nicht vom ersten Mauerblümchen-Eindruck auf dem Parkplatz in die Irre führen lassen: Auf dem Trail zeigt sich die DVO Onyx SC D1 von einer gänzlich anderen Seite! Schwierigste und schmierigste Linien auf dem Trail können nach grober Anpeilung sauber durchgezogen werden. Die DVO stellt dabei ein erstaunlich hohes Level an Grip bereit – wenn man bereit ist, etwas mehr Zeit und Aufwand in die Abstimmung zu investieren. Dann allerdings glänzt der grüne Blitz durch vertrauenerweckendes Fahrverhalten in allen Fahrsituationen.

Pro
  • Dämpfungsqualität
  • hoher Komfort
  • viel Grip
  • Preis
Contra
  • Abstimmungsaufwand etwas höher
  • Gewicht
  • Druckstufeneinsteller undefiniert

Wärt ihr bereit, euch tiefer in das Setup einzuarbeiten, um die bestmögliche Performance zu bekommen, oder seid ihr Schrauber-Muffel? 

Lange Tage auf den Trails oder im Bikepark?
# Lange Tage auf den Trails oder im Bikepark? - Die DVO Onyx SC D1 ist bei entsprechender Abstimmung ein treuer und komfortabler Begleiter.

Testablauf

Einige der Federgabeln waren schon zur Vorstellung in kurzen Tests hier auf MTB-News zu sehen. Seither wurden sie von einer Vielzahl an Testern in unterschiedlichsten Regionen und auf einer großen Varianz von Trails bewegt. Von Hometrails über Bikepark-Einsätze mussten sich die Gabeln überall beweisen. Für jeden Tester wurde dabei ein stimmiges Setup erarbeitet und Empfehlungen zur Performance-Steigerung ausprobiert.

Um einen finalen Überblick und direkte Vergleiche zu bekommen, wurden die Federgabeln auch im Direktvergleich gefahren: gleicher Tag, gleiche Strecke, gleiche Linie. Lange, Enduro-rennwürdige Strecken sollten das Material noch einmal ans Limit bringen und Unterschiede sowie individuelle Stärken und Schwächen ans Licht bringen.

Hier haben wir die DVO Onyx SC D1 getestet:

  • Hometrails Vielseitige Trails mit verschiedenen Untergründen
  • Bikepark Oberammergau Alles was eine Federgabel will: Wurzeln, Anlieger, Sprünge.
  • Reschenpass Ruppige Highspeed-Trails
  • Vogesen Schnelle und teils steile Trails
Tester-Profil: Kai Christian
„5863 kg82 cm„56184 cm
Fährt gerne Fahrrad!
Am liebsten im Wald oder in den Bergen, egal wie die Industrie den Einsatzzweck gerade nennt. Enduro, Hardtail, Pumptrack, Downhill …zum Einkaufen.
Gerne schnell technisch und ruppig aber auch flowig. Besondere Vorliebe für groooße Jumplines.
Fahrstil
Hinterherfahrer sagen Ihm einen verspielten, sprunglastigen und katzengleichen Fahrstil nach.
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails Alpin, Pumptrack, Downhill
Vorlieben beim Fahrwerk
Plush mit genügend Gegenhalt für Fahrerinput.
Vorlieben bei der Geometrie
Kettenstreben ab 440mm, Reach eher lang, Lenkwinkel Flach! (65° abwärts).
Tester-Profil: Andreas Knodel
„60108 kg86 cm„56184 cm
Andreas ist einer der Biker, der versucht so viel wie möglich aufs Bike zu kommen aber es aus beruflichen Gründen oft nicht schafft. Fitness und Gewichtsklasse könnten dementsprechend besser sein. 12 weit abgestufte Gänge, eine angenehme Sitzposition und eine Geometrie sowie Suspension die Sicherheit bietet, nimmt er gerne mit, um sich die Ausfahrten mit den trainierteren Kollegen zu erleichtern.
Fahrstil
Gerne schnell mit technischen Abschnitten im Gelände. Eher mehr Bodenkontakt als Vorliebe für Luftakrobatik.
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails und Bikepark.
Vorlieben beim Fahrwerk
Komfortabel
Vorlieben bei der Geometrie
Langer Reach für einen langen Oberkörper. Vorbau nicht zu kurz und Lenker nicht zu schmal.
Tester-Profil: Christoph Spath
49 cm70 kg94 cm60 cm190 cm
Chris fährt gerne alles, von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
Fahrstil
flüssig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
auf der straffen Seite, viel Druckstufe, Balance zwischen Front und Heck
Vorlieben bei der Geometrie
vorne lang, hinten mittellang, flacher Lenkwinkel
Tester-Profil: Yannick Noll
55 cm74 kg90 cm56 cm178 cm
Yannick kommt aus dem DH-Racing und fährt gerne steile Trails, aber lässt keine Gelegenheit aus an einer Wurzel abzuziehen und an Kickern Airtime zu sammeln.
Fahrstil
Sehr gerne in der Luft
Ich fahre hauptsächlich
Hauptsächlich Enduro und etwas Dirt. Auf den richtigen Strecken auch mit dem Big Bike
Vorlieben beim Fahrwerk
Lieber straffer und an der Front etwas schneller
Vorlieben bei der Geometrie
Ein bisschen kürzer und verspielter
Tester-Profil: Joshua Roth
68 cm75 kg82 cm54 cm175 cm
Josh kommt aus dem DH-Race-Bereich und fährt am liebsten steile Techtrails, aber auch schöne technische Jump-Lines und Skinny’s dürfen in seinem Leben nicht fehlen.
Fahrstil
sauber, Linien-orientiert und schnell
Ich fahre hauptsächlich
Von Enduro über große Sprünge, bis hin zu Downhill alles
Vorlieben beim Fahrwerk
Etwas langsamer, Front etwas weicher als das Heck
Vorlieben bei der Geometrie
Das Gesamtkonzept muss passen. Primär bevorzuge ich kürzere und verspieltere Räder
Tester-Profil: Michael Heizenberg Auth
63 cm85 kg84 cm66 cm185 cm
Ich fahre grundsätzlich gerne auf zwei Rädern. In der Jugend bin ich im ADAC Motorrad Trial Gefahren. Mitte des Physik Studiums habe ich bei einem Auslandsaufenthalt in Griechenland, kann ich nur Empfehlen, Enduro für mich entdeckt. Danach habe ich direkt mit Donwhill Rennen begonnen, denn dort lernt man wie man schnell gute Linien fährt (zwei Jahre bei den Elite Men). Seitdem nehme ich immer wieder an Enduro- und Downhill Rennen teil. Gelegentlich fahre ich auch mal Motorrad und Motocross.
Fahrstil
Eher aggresiv und auf Geschwindigkeit bedacht, als auf Style
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
Vorlieben beim Fahrwerk
Eher satt für mehr Bodenkontakt und Kontrolle
Vorlieben bei der Geometrie
Es muss stimmig sein. Wenn es kürzer ist und funktioniert taugt mir das genauso wie wenn es länger ist und funktioniert.
Tester-Profil: Jens Staudt
60 cm95 kg91 cm61 cm190 cm
Jens fährt von Bahnrad bis Downhill alles, was zwei Räder und eine Kette hat. Bikes fürs Gelände am liebsten in herausforderndem, technischen und steilem Gelände, egal mit welchem Federweg.
Fahrstil
Schnellste Linie, auch wenn es mal ruppig ist
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
Vorlieben beim Fahrwerk
Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, moderat progressive Kennlinie
Vorlieben bei der Geometrie
Kettenstreben nicht zu kurz (ca. 430 mm oder gerne länger), Lenkwinkel tendenziell eher flacher

Preisvergleich


  1. benutzerbild

    chorge

    dabei seit 05/2002

    Gab es nicht eine zeitlang technische Probleme bei der Onyx?
    Buchsen, OTT Versteller? Oder ist das mittlerweile gelöst?
    OTT-Versteller macht nur Probleme, wenn man ihn benutzt mit Luftdruck in der Gabel - dann kann er ggfs abbrechen leider. Zudem verdreht sich in dem Fall auch die Feder in sich, so dass die eingestellt Vorspannung zum Teil sich wieder „zurückarbeitet“ beim fahren. Ansonsten hat sich bei mir in einem Jahr Diamond nie was verstellt. Aber mag sein, dass ich Glück hatte...
    Daher auf jeden Fall die Luft ablassen, und erst dann am OTT drehen. Ist zwar etwas lästig, aber gibt vermutlich schlimmeres im Leben eines Bikers...
  2. benutzerbild

    chorge

    dabei seit 05/2002

    Bei mir steht evtl. eine Federgabelkauf an. Da die Formula Selva nirgends lieferbar ist überlege ich eine DVO Diamond oder Onyx zu kaufen. Nur welche von den beiden? Fahrprofil wäre einfach alles, von Touren bis Bikepark.
    Onyx, wenn dich ein paar Extragramm nicht stören. Die Dämpfungseinheit ist moderner (tatsächlich wohl anders aufgebaut als in der Diamond), und das Casting steifer, ohne zu steif zu sein...
    Ansonsten ist die Diamond natürlich auch fein! Auch die Dämpfung wurde wohl inzwischen ein wenig verfeinert, so dass die Lastspitzen bei schnellen harten Schlägen nun nicht mehr so durchgereicht werden - dies war bei meiner Diamond Boost seinerzeit ja leider noch so ein Thema. Die aktuellen Modelle sind da anscheinend viel besser geworden - auch wenn sie wohl noch nicht ganz das Niveau der Onyx erreichen.
  3. benutzerbild

    Zweiradfahrer

    dabei seit 12/2004

    Onyx, wenn dich ein paar Extragramm nicht stören. Die Dämpfungseinheit ist moderner (tatsächlich wohl anders aufgebaut als in der Diamond), und das Casting steifer, ohne zu steif zu sein...
    Ansonsten ist die Diamond natürlich auch fein! Auch die Dämpfung wurde wohl inzwischen ein wenig verfeinert, so dass die Lastspitzen bei schnellen harten Schlägen nun nicht mehr so durchgereicht werden - dies war bei meiner Diamond Boost seinerzeit ja leider noch so ein Thema. Die aktuellen Modelle sind da anscheinend viel besser geworden - auch wenn sie wohl noch nicht ganz das Niveau der Onyx erreichen.
    Ok, sowas hab ich mir schon gedacht. Aber warum gibts die Onyx nur in 42mm Offset >smilie
  4. benutzerbild

    chorge

    dabei seit 05/2002

    Aber zu deiner „Beruhigung“ - wenn ich mir heute ne DVO in mein Switchblade bauen würde, dann wäre es wohl die Diamond. Ich vertraue Ronnie, dass sie inzwischen wirklich die Dämpfung soweit verfeinert haben, dass sie prima funktioniert. Die extra Steifigkeit der Onyx brauch ich persönlich nicht zwingend, trotz hohem Körpergewicht - meine Diamond Boost 170 hatte sich nicht spürbar mehr verwunden als die Lyrik, die ich danach hatte. Und angeblich ist die Lyrik ja sogar trotz 35mm steifer als ne Fox 36... Generell bevorzuge ich allerdings eh IMMER Gabeln die etwas weichere Castings haben, da diese einfach weniger Kraft kosten. Im DHler ist z.B. IMHO ne Dorado jeder Fox 40 genau deswegen weit überlegen...
    Die Diamond hat halt einfach nen Gewichtsvorteil gegenüber der Onyx. Nur eben bei viel Bikepark, und wenn mir daher das Gewicht egal wäre, würd ich zur Onyx greifen - da sie vermutlich die etwas bessere Gabel ist, da einfach intern nochmals moderner, und generell mit dem fetteren Casting natürlich robuster. Wenn du eher Touren fährst, und meistens selber kurbelst, dann halt Diamond...
    Dies als etwas differenziertere Betrachtungsweise.
  5. benutzerbild

    Zweiradfahrer

    dabei seit 12/2004

    Die 100gr unterschied wären mir schon egal. Aber der offset 37mm vs. 42mm 🤔

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