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Intense ist eigentlich als Hersteller von edlen Boliden im Downhill- und Enduro-Sektor bekannt. Mit dem Intense Sniper XC wagt sich die Kultfirma aus Kalifornien nun ins Cross Country-Territorium
Intense ist eigentlich als Hersteller von edlen Boliden im Downhill- und Enduro-Sektor bekannt. Mit dem Intense Sniper XC wagt sich die Kultfirma aus Kalifornien nun ins Cross Country-Territorium - dank flachem Lenkwinkel, niedrigem Tretlager, kurzem Vorbau und langem Reach tanzt das Sniper XC im Vergleich zu traditionellen Cross Country-Bikes jedoch sehr aus der Reihe. Wir haben die 6.798 € teure Elite-Version des Intense Sniper XC getestet.
Ganz schön auffällig für einen Scharfschützen
Ganz schön auffällig für einen Scharfschützen - und auch die Geometrie des Sniper XC sticht sofort ins Auge. Abgesehen vom niedrigen Stack erinnern alle Zahlen eher an ein modernes Trailbike als eine XC-Maschine. Erhältlich ist das Intense Sniper in vier Größen von S bis XL.
Eine Fox 32 Step Cast mit 100 mm Federweg sorgt für Kontrolle an der Front.
Eine Fox 32 Step Cast mit 100 mm Federweg sorgt für Kontrolle an der Front.
Auf einen vom Lenker aus bedienbaren Lock Out verzichtet das Intense Sniper XC.
Auf einen vom Lenker aus bedienbaren Lock Out verzichtet das Intense Sniper XC.
Die 100 mm Federweg am Heck werden von einem Fox Float DPS-Dämpfer gebändigt.
Die 100 mm Federweg am Heck werden von einem Fox Float DPS-Dämpfer gebändigt.
Der leichte Fabric-Sattel ist auf einer Kind Shock-Variostütze mit einem Verstellweg von 125 mm montiert.
Der leichte Fabric-Sattel ist auf einer Kind Shock-Variostütze mit einem Verstellweg von 125 mm montiert.
Geschaltet wird mit einem Mix aus SRAM GX und X01 Eagle. Das Sniper XC ist ein reines 1x-Bike.
Geschaltet wird mit einem Mix aus SRAM GX und X01 Eagle. Das Sniper XC ist ein reines 1x-Bike.
Der 760 mm Flat Bar und der 50 mm kurze Vorbau stammen genauso wie die Griffe aus dem Hause Intense.
Der 760 mm Flat Bar und der 50 mm kurze Vorbau stammen genauso wie die Griffe aus dem Hause Intense. - Trotz mehrerer Spacer unter dem Vorbau fällt das Cockpit des Intense Sniper XC niedrig aus.
Auch an den Felgen setzt Intense auf hauseigene Produkte: Die Recon XC-Felgen aus Carbon haben einen guten Eindruck hinterlassen
Auch an den Felgen setzt Intense auf hauseigene Produkte: Die Recon XC-Felgen aus Carbon haben einen guten Eindruck hinterlassen - darauf montiert sind Maxxis Rekon in einer Breite von 2,25".
Die Plakette am silbernen Steuerrohr sticht sofort ins Auge.
Die Plakette am silbernen Steuerrohr sticht sofort ins Auge.
Der Dämpfer wird von einer federleichten Umlenkwippe aus Carbon aktiviert.
Der Dämpfer wird von einer federleichten Umlenkwippe aus Carbon aktiviert.
Eine weitere kleine Umlenkwippe verbindet den einteiligen Carbon-Hinterbau mit dem Hauptrahmen.
Eine weitere kleine Umlenkwippe verbindet den einteiligen Carbon-Hinterbau mit dem Hauptrahmen.
Kurz hinterm Steuerrohr verlaufen alle Kabel direkt ins Innere des edlen Carbon-Rahmen.
Kurz hinterm Steuerrohr verlaufen alle Kabel direkt ins Innere des edlen Carbon-Rahmen.
Dank integriertem Hebel lässt sich die Hinterradachse ohne Werkzeug demontieren.
Dank integriertem Hebel lässt sich die Hinterradachse ohne Werkzeug demontieren.
Im vorderen Rahmendreieck ist selbstverständlich ausreichend Platz, um eine Trinkflasche mit sich zu führen.
Im vorderen Rahmendreieck ist selbstverständlich ausreichend Platz, um eine Trinkflasche mit sich zu führen.
Bergauf geht es dank geringem Gewicht und direkter Kraftübertragung mehr als zügig
Bergauf geht es dank geringem Gewicht und direkter Kraftübertragung mehr als zügig - gerade kleine Gegenanstiege möchte man am liebsten in Rekordgeschwindigkeit hochsprinten. Auf längeren Anstiegen merkt man jedoch, dass der Hinterbau spürbar wippt. Aufgrund des fehlenden Remote Lock Outs ist ein Griff an den nicht gerade ideal erreichbaren Plattform-Hebel des Dämpfers nötig.
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Auf kleinen bis mittleren Schlägen arbeitet der Hinterbau des Intense Sniper XC sehr feinfühlig, ohne dass sich das kalifornische Edelbike leblos anfühlt
Auf kleinen bis mittleren Schlägen arbeitet der Hinterbau des Intense Sniper XC sehr feinfühlig, ohne dass sich das kalifornische Edelbike leblos anfühlt - in solchen Passagen lässt sich das Sniper XC sehr präzise manövrieren und macht auch dank der Vario-Sattelstütze sehr viel Spaß.
Aufgrund des geringen Gewichts und der abfahrtslastigen Geometrie animiniert das Sniper XC förmlich dazu, es in die Lüfte zu bewegen und jede Kante als Absprung zu nutzen.
Aufgrund des geringen Gewichts und der abfahrtslastigen Geometrie animiniert das Sniper XC förmlich dazu, es in die Lüfte zu bewegen und jede Kante als Absprung zu nutzen.
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Auf ruppigen Abschnitten macht sich der sehr progressive Hinterbau bemerkbar
Auf ruppigen Abschnitten macht sich der sehr progressive Hinterbau bemerkbar - dadurch hat man das Gefühl, dass das Sniper XC relativ schnell am Limit ist.
Intense verzichtet auf einen Lock Out per Fernbedienung
Intense verzichtet auf einen Lock Out per Fernbedienung - außerdem ist der Dämpfer so montiert, dass sich der blaue Plattform-Hebel während der Fahrt eher schlecht erreichen lässt.
An immer mehr XC-Bikes sieht man Vario-Sattelstützen und Intense hat dem Sniper XC gleich 125 mm Verstellweg spendiert
An immer mehr XC-Bikes sieht man Vario-Sattelstützen und Intense hat dem Sniper XC gleich 125 mm Verstellweg spendiert - noch schöner wäre jedoch ein Trigger-Hebel.
Das Intense Sniper XC ist ein sehr spaßiger und sehr schneller Begleiter, der vor allem auf flowigen Trails mit kurzen, knackigen Gegenanstiegen glänzt
Das Intense Sniper XC ist ein sehr spaßiger und sehr schneller Begleiter, der vor allem auf flowigen Trails mit kurzen, knackigen Gegenanstiegen glänzt - bergauf kann es jedoch nicht ganz mit anderen Cross Country-Bikes mithalten und bergab wird man das Gefühl nicht los, dass das fraglos vorhandene Abfahrts-Potenzial durch das sehr progressive Heck und die leichten Anbauteile etwas gehemmt wird. Unterm Strich bleibt ein modernes Down Country-Bike mit spannendem Charakter, das sich nicht so recht kategorisieren lassen will.

Intense Sniper XC im Test: Als Hersteller von Cross Country-Bikes ist Intense wahrlich nicht bekannt, doch die Zeiten ändern sich: Mit dem Sniper XC hat die amerikanische Kultmarke erstmals ein federleichtes Carbon-Fully mit 100 mm Federweg im Programm, das den Spagat zwischen Cross Country und Trail perfekt beherrschen soll. Geht diese Rechnung auf? Wir haben das Intense Sniper XC getestet!

Steckbrief: Intense Sniper XC

EinsatzbereichCross Country, Trail
Federweg100 mm/100 mm
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialCarbon
Gewicht (o. Pedale)10,5 kg
RahmengrößenS, M, L, XL
Websitewww.intensecycles.com
Preis: 6.798 Euro

Mit dem Sniper XC sorgt Intense für ein Novum in der jüngeren Firmenhistorie: Der neuste Spross in der Intense-Familie hat gerade einmal 100 mm Federweg am Heck und soll das perfekte Cross Country-Bike für alle Trail- und Enduro-Enthusiasten sein. Auch Fans von Carbon dürfte das Intense Sniper XC ansprechen: Nicht nur der Rahmen inklusive Umlenkwippe, sondern auch die Laufräder, die Kurbeln und der Lenker sind aus dem leichten Kohlefaser-Material gefertigt. Dank kurzem Vorbau, abfahrtsorientierter Geometrie und Dropper Post will Intense aber nicht nur Gewichtsfetischisten ansprechen – stattdessen soll das Intense Sniper XC den perfekten Spagat zwischen Cross Country und Trail beherrschen.

Neben der von uns getesteten XC-Variante mit 100 mm Federweg vorne und hinten bietet Intense deshalb auch ein Sniper Trail mit 120 mm an Front und Heck an. Wir haben das 6.798 € teure Sniper XC Elite über Stock und Stein gejagt und getestet, ob sich das Präzisionskaliber nahtlos in die glorreiche Intense-Historie einreiht.

Intense ist eigentlich als Hersteller von edlen Boliden im Downhill- und Enduro-Sektor bekannt. Mit dem Intense Sniper XC wagt sich die Kultfirma aus Kalifornien nun ins Cross Country-Territorium
# Intense ist eigentlich als Hersteller von edlen Boliden im Downhill- und Enduro-Sektor bekannt. Mit dem Intense Sniper XC wagt sich die Kultfirma aus Kalifornien nun ins Cross Country-Territorium - dank flachem Lenkwinkel, niedrigem Tretlager, kurzem Vorbau und langem Reach tanzt das Sniper XC im Vergleich zu traditionellen Cross Country-Bikes jedoch sehr aus der Reihe. Wir haben die 6.798 € teure Elite-Version des Intense Sniper XC getestet.
Diashow: Intense Sniper XC im Test - Im Fadenkreuz der Geschwindigkeit
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Bergauf geht es dank geringem Gewicht und direkter Kraftübertragung mehr als zügig
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Eine Fox 32 Step Cast mit 100 mm Federweg sorgt für Kontrolle an der Front.
Auf einen vom Lenker aus bedienbaren Lock Out verzichtet das Intense Sniper XC.
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Geometrie

Wirft man einen Blick auf die Geometrie-Tabelle des Intense Sniper XC, könnte man glatt meinen, man hätte es mit einem modernen Trailbike und nicht unbedingt mit einem XC-Fully zu tun: Der Lenkwinkel ist mit 67,5° auf der flachen Seite, das Tretlager ist niedrig und das 74° steile Sitzrohr ist verhältnismäßig kurz. Die Kettenstreben sind mit 439 mm eher lang – selbiges gilt auch für den Reach. Ein niedriger Stack soll hingegen für viel Druck auf dem Vorderrad sorgen. Erhältlich ist das Intense Sniper XC in vier Größen von S bis XL.

GrößeSMLXL
Sitzrohr406 mm437 mm488 mm538 mm
Oberrohr584 mm
609 mm635 mm660 mm
Stack570 mm575 mm584 mm593 mm
Reach421 mm445 mm468 mm490 mm
Tretlagerhöhe330 mm330 mm330 mm330 mm
Tretlagerabsenkung38 mm38 mm38 mm38 mm
Steuerrohr90 mm95 mm105 mm115 mm
Lenkwinkel67,5°67,5°67,5°67,5°
Sitzwinkel74°74°74°74°
Überstandshöhe769 mm771 mm776 mm781 mm
Radstand1127 mm1152 mm1179 mm1206 mm
Kettenstreben439 mm439 mm439 mm439 mm
Ganz schön auffällig für einen Scharfschützen
# Ganz schön auffällig für einen Scharfschützen - und auch die Geometrie des Sniper XC sticht sofort ins Auge. Abgesehen vom niedrigen Stack erinnern alle Zahlen eher an ein modernes Trailbike als eine XC-Maschine. Erhältlich ist das Intense Sniper in vier Größen von S bis XL.

Ausstattung

Intense bietet das Sniper XC in Europa in insgesamt vier verschiedenen Versionen an. Diese liegen preislich zwischen 4.498 € (Expert) und 8.898 € (Factory) – alle Varianten setzen mit Ausnahme der oberen Umlenkwippe auf identische Rahmen. Am günstigsten Sniper XC ist die Umlenkwippe aus Aluminium gefertigt, bei den drei teureren Varianten besteht diese genauso wie der Hauptrahmen und Hinterbau aus Carbon.

Leicht geht es auch am Rest unserer 6.698 € teuren Elite-Variante weiter: Die Carbon-Felgen stammen genauso wie der 760 mm breite Lenker und der 50 mm kurze Vorbau von Intense selbst, verzögert wird mit Shimano XT-Bremsen. Beim Antrieb setzt Intense durch die Bank weg auf 1×12 – an unserem Testbike sorgt ein Mix aus SRAM X01 Eagle und GX Eagle für knackige Schaltvorgänge. Die 100 mm Federweg an Front und Heck werden von einem Kashima-beschichteten Fox Factory-Fahrwerk kontrolliert. Einen Lockout per Fernbedienung sucht man vergeblich – stattdessen ist an der linken Seite des Lenkers lediglich der Hebel der Kindshock Carbon LEV Ci mit einem Verstellweg von 125 mm montiert.

  • Federgabel Fox Factory 32 Kashima (100 mm)
  • Dämpfer Fox Factory Float DPS (100 mm)
  • Antrieb SRAM X01 Eagle
  • Bremsen Shimano XT
  • Laufräder Intense Recon Trail 29″ Carbon / DT Swiss 350 Classic
  • Reifen Maxxis Rekon 29″ x 2,25″
  • Cockpit Intense Flat Carbon (760 mm) / Intense Recon Elite (50 mm)
  • Sattelstütze Kindshock Carbon LEV Ci (125 mm)
Komplette Ausstattung zum Ausklappen
ModellSanta Cruz Blur CC XX1 Reserve 29Yeti SB100 X01 TurqIntense Sniper XC Elite
DämpferFox Float Factory DPS Kashima RemoteFox Float Factory DPS KashimaFox Float Factory DPS Kashima
FedergabelFox Step-Cast 32 Factory 100 mm RemoteFox 34 Factory 120 mmFox Step-Cast 32 Factory 100 mm
SteuersatzCane Creek AER Integrated HeadsetCane Creek 40Cane Creek AER
VorbauSyntace LiteForceRace Face Turbine Basic 50 mmIntense Recon Elite 50 mm
LenkerSCB XC Carbon Flatbar 750 mmYeti Carbon 760 mmIntense Flat Carbon 760mm
GriffeESI Chunky GripsErgon GE1Intense Nano Foam
SattelstützeSyntace P6 Carbon HiFlexFox Transfer, 150 mmKindshock Carbon LEV Ci, 125 mm
SattelWTB Silverado CarbonWTB Custom VoltFabric Line Elite
SchalthebelSRAM XX1 Eagle 12spdSRAM GX EagleSRAM GX Eagle
SchaltwerkSRAM XX1 EagleSRAM X01 EagleSRAM X01 Eagle
KurbelsatzSRAM XX1 Eagle Carbon DUB 34t 170/175(M-XL)SRAM X01 Carbon Eagle 30tSRAM Stylo Carbon Eagle
InnenlagerSRAM DUBSRAM DUBSRAM DUB
KetteSRAM X01 EagleSRAM GX EagleSRAM GX Eagle
KassetteSRAM XG1295 Eagle / 10–50 tSRAM XG1275 Eagle / 10–50 tSRAM XG1295 Eagle / 10–50 t
BremsenSram Level Ultimate, 160 mmShimano XTShimano XT
LaufräderSanta Cruz Reserve 25 Carbon 28h auf DT 240DT Swiss M1700Intense Recon Trail, Carbon auf DT Swiss 350 Classic
ReifenMaxxis Aspen TR 29" x 2,25"Maxxis Minion DHF 29" x 2,3" / Maxxis Aggressor 29" x 2,3"Maxxis Rekon 29" x 2,25"
Preis9399 € (UVP)8.149 € (UVP)6.698 € (UVP)
Eine Fox 32 Step Cast mit 100 mm Federweg sorgt für Kontrolle an der Front.
# Eine Fox 32 Step Cast mit 100 mm Federweg sorgt für Kontrolle an der Front.
Auf einen vom Lenker aus bedienbaren Lock Out verzichtet das Intense Sniper XC.
# Auf einen vom Lenker aus bedienbaren Lock Out verzichtet das Intense Sniper XC.
Die 100 mm Federweg am Heck werden von einem Fox Float DPS-Dämpfer gebändigt.
# Die 100 mm Federweg am Heck werden von einem Fox Float DPS-Dämpfer gebändigt.
Der leichte Fabric-Sattel ist auf einer Kind Shock-Variostütze mit einem Verstellweg von 125 mm montiert.
# Der leichte Fabric-Sattel ist auf einer Kind Shock-Variostütze mit einem Verstellweg von 125 mm montiert.
Geschaltet wird mit einem Mix aus SRAM GX und X01 Eagle. Das Sniper XC ist ein reines 1x-Bike.
# Geschaltet wird mit einem Mix aus SRAM GX und X01 Eagle. Das Sniper XC ist ein reines 1x-Bike.
Der 760 mm Flat Bar und der 50 mm kurze Vorbau stammen genauso wie die Griffe aus dem Hause Intense.
# Der 760 mm Flat Bar und der 50 mm kurze Vorbau stammen genauso wie die Griffe aus dem Hause Intense. - Trotz mehrerer Spacer unter dem Vorbau fällt das Cockpit des Intense Sniper XC niedrig aus.
Auch an den Felgen setzt Intense auf hauseigene Produkte: Die Recon XC-Felgen aus Carbon haben einen guten Eindruck hinterlassen
# Auch an den Felgen setzt Intense auf hauseigene Produkte: Die Recon XC-Felgen aus Carbon haben einen guten Eindruck hinterlassen - darauf montiert sind Maxxis Rekon in einer Breite von 2,25".

Im Detail

Für ein Bike, das auf den Namen Sniper hört, erweckt das edle Carbon-Geschoss sehr viel Aufmerksamkeit. Das liegt auch an der eher extravaganten Lackierung, bei der das Unterrohr und der Hinterbau in schrillem Rot-Orange-Camouflage gehalten sind. Wer Understatement bevorzugt, der dürfte die dunkelgraue Variante des Intense Sniper XC bevorzugen. So oder so kann sich die Verarbeitung sehen lassen – was man von einem Rad dieser Preisklasse jedoch auch erwarten darf. Ein echter Hingucker ist die edle Plakette am kurzen Steuerrohr.

Der kurze Dämpfer des Intense Sniper XC sitzt unterhalb des Oberrohrs und wird von einer leichten Umlenkwippe aus Carbon angelenkt. Direkt oberhalb vom Tretlager sitzt eine weitere Wippe, die sich beim Einfedern in die entgegengesetzte Richtung dreht – so wird ein virtueller Drehpunkt erzeugt. Genauso wie das vordere Rahmendreieck ist auch der einteilige Hinterbau aus Carbon gefertigt. Um das Gewicht (noch weiter) zu drücken und gleichzeitig den berühmten Bling-Faktor zu erhöhen, setzt Intense am Sniper XC außerdem auf Titan-Hardware. Ein schönes Detail ist die Hinterrad-Achse, die sich dank integriertem Hebel ohne Werkzeug bedienen lässt und gleichzeitig sehr sauber aussieht. Das Tretlager wird in den Rahmen gepresst, ein Umwerfer lässt sich nicht montieren: Das Intense Sniper XC ist ein reines 1x-Bike.

Die Plakette am silbernen Steuerrohr sticht sofort ins Auge.
# Die Plakette am silbernen Steuerrohr sticht sofort ins Auge.
Der Dämpfer wird von einer federleichten Umlenkwippe aus Carbon aktiviert.
# Der Dämpfer wird von einer federleichten Umlenkwippe aus Carbon aktiviert.
Eine weitere kleine Umlenkwippe verbindet den einteiligen Carbon-Hinterbau mit dem Hauptrahmen.
# Eine weitere kleine Umlenkwippe verbindet den einteiligen Carbon-Hinterbau mit dem Hauptrahmen.
Kurz hinterm Steuerrohr verlaufen alle Kabel direkt ins Innere des edlen Carbon-Rahmen.
# Kurz hinterm Steuerrohr verlaufen alle Kabel direkt ins Innere des edlen Carbon-Rahmen.
Dank integriertem Hebel lässt sich die Hinterradachse ohne Werkzeug demontieren.
# Dank integriertem Hebel lässt sich die Hinterradachse ohne Werkzeug demontieren.
Im vorderen Rahmendreieck ist selbstverständlich ausreichend Platz, um eine Trinkflasche mit sich zu führen.
# Im vorderen Rahmendreieck ist selbstverständlich ausreichend Platz, um eine Trinkflasche mit sich zu führen.

Mit einem Preis von 6.798 € ist das Intense Sniper XC in der von uns getesteten Elite-Variante das günstigste der drei Down Country-Bikes in unserem Vergleichstest – was man durchaus als Sensation bezeichnen kann, schließlich ist Intense seit jeher als absolute Nobel-Marke mit Nobel-Preisen bekannt. Vor gut einem Jahr hat die amerikanische Firma ihr Geschäftsmodell komplett umgestellt und verkauft die Bikes nun im Direktvertrieb, was sich positiv auf die Preise ausgewirkt hat.

Und auch wenn die Ausstattung des Intense Sniper XC nicht ganz mit der von den beiden Konkurrenten mithalten kann, ist das schnelle Bike aus Kalifornien hochwertig bestückt. Beim Blick auf den 50 mm kurzen Vorbau und die Vario-Sattelstütze mit 125 mm Verstellbereich wird schnell klar, dass das Sniper XC kein herkömmliches Cross Country-Bike ist. Mit einem Gewicht von 10,46 kg ist das Sniper rund 600 Gramm schwerer als das Santa Cruz Blur, das allerdings ohne Dropper Post auskommen muss. Im Vergleich zu den anderen Bikes im Test wirkt das Intense Sniper XC auf den ersten Blick außerdem recht kompakt. Eine nähere Inspektion bestätigt den Verdacht: Fälschlicherweise wurde das Testbike eine Nummer zu klein verschickt.

Auf dem Trail

Intense hat eine mehr als glorreiche Vergangenheit im Downhill World Cup und auch in den vergangenen Jahren haben zahlreiche Fahrer auf den Downhill-Geschossen der Firma aus Kalifornien für Furore gesorgt. Doch wie würde sich die Intense-Interpretation eines progressiven Cross Country-Bikes fahren? Mit dem von Intense empfohlenen Sag von 30 % am Heck starten wir die erste Testfahrt. Bergauf nimmt man dank 74° steilem Sitzwinkel eine sehr zentrale Position zwischen den Achsen ein. Etwas ungewohnt ist die Kombination aus 67,5° flachem Lenkwinkel, kurzem Vorbau, 760 mm breitem Lenker und sehr niedrigem Cockpit.

Trotz für XC-Verhältnisse flachem Lenkwinkel und kurzem Vorbau hat man jedoch stets genug Druck auf dem Vorderrad und nimmt im Sattel eine sportliche Position ein. Es überrascht kaum, dass das Intense Sniper XC sehr viel Vortrieb erzeugt und auch bergauf mit Höchstgeschwindigkeit bewegt werden will. Das gelingt auch praktisch mühelos, aber nicht wippfrei. Fährt man den Fox Float DPS-Dämpfer im offenen Modus, dann bewegt sich der formschöne Hinterbau des kalifornischen Scharfschützen spür- und sichtbar. Auf einen Lock Out per Fernbedienung hat Intense verzichtet – und der Plattform-Hebel des Dämpfers ist während der Fahrt eher ungünstig zu erreichen.

Im direkten Vergleich hat man mit dem Intense Sniper XC im Uphill allein schon aufgrund des deutlich geringeren Gewichts und der schneller rollenden Reifen gegenüber dem Yeti SB100 die Nase vorn – das antriebsneutralere Santa Cruz Blur zieht seinem kalifornischen Konkurrenten jedoch davon. Auch mit einem insgesamt strafferen Setup hat sich das Wippen des Hinterbaus nicht vollständig eliminieren lassen. An dieser Stelle sei erwähnt: Im Vergleich zu Trailbikes wird man mit dem Intense Sniper XC jeden Anstieg deutlich schneller und effizienter erklimmen. Wer jedoch einen Hinterbau erwartet, der sich trotz Wiegetritt keinen Millimeter bewegt, sollte vor der Fahrt den Plattform-Hebel des Dämpfers umlegen.

Bergauf geht es dank geringem Gewicht und direkter Kraftübertragung mehr als zügig
# Bergauf geht es dank geringem Gewicht und direkter Kraftübertragung mehr als zügig - gerade kleine Gegenanstiege möchte man am liebsten in Rekordgeschwindigkeit hochsprinten. Auf längeren Anstiegen merkt man jedoch, dass der Hinterbau spürbar wippt. Aufgrund des fehlenden Remote Lock Outs ist ein Griff an den nicht gerade ideal erreichbaren Plattform-Hebel des Dämpfers nötig.
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# intense-sniper-2646
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# intense-sniper-2351

Auf Trails, wo sich Bergab-Sektionen mit kurzen Gegenanstiegen abwechseln, ist das Intense Sniper XC voll in seinem Element. Kleinere Unebenheiten werden durch den sensiblen Hinterbau sehr gut herausgefiltert, ohne dass sich der schnelle Scharfschütze leblos anfühlt. Dank der steifen Rahmenkonstruktion wird der Input des Fahrers sofort umgesetzt. Um flache Kurven zirkelt des Sniper XC nicht ganz so agil wie so manch anderes Cross Country-Bike. Hier machen sich der flache Lenkwinkel und der kurze Vorbau bemerkbar – durch den verhältnismäßig langen Radstand vermittelt das Sniper XC für ein Bike dieser Kategorie viel Sicherheit und bietet eine hohe Laufruhe auf flowigen Trails. Dank Vario-Sattelstütze ist der Fabric-Sattel dann, wenn man ihn nicht braucht, jederzeit aus dem Weg.

Nicht nur im Uphill, sondern auch auf eher ruppigen Streckenabschnitten überrascht die Performance des Intense Sniper XC. Trotz vorsätzlicher Versuche, durch wenig überlegte Sprünge in Wurzelpassagen hinein die 100 mm am Heck des Sniper XC zum Durchschlagen zu bringen, ist es nicht gelungen – wohlgemerkt auch in Passagen und mit Geschwindigkeiten, die normalerweise eher nach einem Trail- oder Enduro-Bike schreien. Kleine bis mittlere Schläge werden sehr sensibel vom Intense Sniper XC weggeschluckt, zum Ende hin wird der Hinterbau dann sehr progressiv. Unser anfänglicher Verdacht, dass möglicherweise der Dämpfer bis aufs Maximum mit Volumenspacern vollgepackt ist, hat sich zu unserem Erstaunen als falsch erwiesen: Auch mit einem einzigen Volumenspacer war es kaum möglich, den Dämpfer zum Durchschlagen zu bringen.

Durch die abfahrtslastige Geometrie möchte man das Intense Sniper XC auf ruppigen Strecken am liebsten wie ein Trailbike fahren. Doch aufgrund des sehr progressiven Hinterbaus hat man fast schon das Gefühl, noch weniger Federweg als die auf dem Papier angegebenen 100 mm zu haben. Auch die Reifen und die Fox 32 Step Cast-Federgabel erinnern einen in solchen Situationen daran, dass man gerade auf einem federleichten Bike mit wenig Federweg unterwegs ist.

Auf kleinen bis mittleren Schlägen arbeitet der Hinterbau des Intense Sniper XC sehr feinfühlig, ohne dass sich das kalifornische Edelbike leblos anfühlt
# Auf kleinen bis mittleren Schlägen arbeitet der Hinterbau des Intense Sniper XC sehr feinfühlig, ohne dass sich das kalifornische Edelbike leblos anfühlt - in solchen Passagen lässt sich das Sniper XC sehr präzise manövrieren und macht auch dank der Vario-Sattelstütze sehr viel Spaß.
Aufgrund des geringen Gewichts und der abfahrtslastigen Geometrie animiniert das Sniper XC förmlich dazu, es in die Lüfte zu bewegen und jede Kante als Absprung zu nutzen.
# Aufgrund des geringen Gewichts und der abfahrtslastigen Geometrie animiniert das Sniper XC förmlich dazu, es in die Lüfte zu bewegen und jede Kante als Absprung zu nutzen.
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# intense-sniper-3130
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# intense-sniper-2995
Auf ruppigen Abschnitten macht sich der sehr progressive Hinterbau bemerkbar
# Auf ruppigen Abschnitten macht sich der sehr progressive Hinterbau bemerkbar - dadurch hat man das Gefühl, dass das Sniper XC relativ schnell am Limit ist.

Insgesamt ist das Intense Sniper XC in der Praxis ein gewagtes Experiment mit einigen spannenden Ansätzen, die gerade im direkten Vergleich mit dem eher Cross Country-orientierten Santa Cruz Blur und dem ganz klar Trail-fokussierten Yeti SB100 oft nicht ganz aufgehen. Um auf der Rennstrecke vorne mitzufahren fehlt der Lock Out, um das Wippen des Hinterbaus zu eliminieren. Bergab wird das eindeutig vorhandene Abfahrtspotenzial von der Cross Country-lastigen Ausstattung eingeschränkt. Neben dem Sniper XC bietet Intense noch eine Trail-Variante an, die auf demselben Rahmen basiert, aber vorne und hinten 20 mm mehr Federweg und etwas solidere Komponenten bietet. Gut möglich, dass das Intense Sniper Trail die insgesamt stimmigere Variante ist.

Das ist uns aufgefallen

  • Gespaltene Persönlichkeit Bergauf klettert das Intense Sniper XC zwar zügig, muss Bikes wie dem Santa Cruz Blur aber klar den Vortritt lassen. Bergab könnte das Sniper durchaus mit einem Rad der Kategorie Yeti SB100 mithalten, wird jedoch etwas von den Anbauteilen und dem sehr progressiven Heck limitiert. Wer keinen Wert auf das letzte Quäntchen Uphill-Performance legt, der dürfte mit der Trail-Version des Intense Sniper möglicherweise besser bedient sein.
  • Preis-Leistung Das Intense Sniper XC in der Elite-Variante ist das günstigste Rad in unserem Down Country-Vergleichstest, muss sich aber hinsichtlich der Ausstattung nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Die kleinen Spar-Maßnahmen haben keine negative Auswirkung auf die Performance.
  • Intense-Komponenten Keinerlei Anlass zur Kritik bieten die hauseigenen Anbauteile, die Intense am Sniper XC Elite verwendet: Lenker, Vorbau, Griffe und auch die Carbon-Felgen stammen aus von Intense selbst. Während das Cockpit angenehm unauffällig seinen Dienst verrichtet, überzeugen die Laufräder mit den Intense Carbon-Felgen durch geringes Gewicht, ein direktes Fahrgefühl und ein gutes Maß an Flex.
  • Vario-Sattelstütze Im Cross Country haben sie sich (noch) nicht flächendeckend durchgesetzt, Trail- oder Enduro-Fahrer können ohne sie praktisch kaum mehr leben – und auch am Intense Sniper XC haben wir die Dropper Post aus dem Hause Kind Shock sehr häufig benutzt. Gerade auf Trails, wo sich An- und Anstiege häufig abwechseln, wäre ein Trigger-Hebel jedoch eine willkommene Änderung gewesen.
Intense verzichtet auf einen Lock Out per Fernbedienung
# Intense verzichtet auf einen Lock Out per Fernbedienung - außerdem ist der Dämpfer so montiert, dass sich der blaue Plattform-Hebel während der Fahrt eher schlecht erreichen lässt.
An immer mehr XC-Bikes sieht man Vario-Sattelstützen und Intense hat dem Sniper XC gleich 125 mm Verstellweg spendiert
# An immer mehr XC-Bikes sieht man Vario-Sattelstützen und Intense hat dem Sniper XC gleich 125 mm Verstellweg spendiert - noch schöner wäre jedoch ein Trigger-Hebel.

Fazit – Intense Sniper XC

Das Intense Sniper XC ist ein spannendes Bike mit gelungener Geometrie und einem hohen Spaßfaktor. Es kann sich jedoch nicht ganz entscheiden, was genau es denn sein möchte: Bergauf klettert es zwar zügig, muss jedoch effizienteren Bikes den Vortritt lassen. Bergab arbeitet der Hinterbau zwar sehr feinfühlig und die Geometrie lädt zum Heizen ein, doch in ruppigen Sektionen wird der kalifornische Scharfschütze vom sehr progressiven Hinterbau und der XC-lastigen Ausstattung ausgebremst. Andererseits: Wer auf der Suche nach einem spaßigen und pfeilschnellen Bike ist, das sich in keine Kategorie so richtig einordnen lässt, der dürfte mit dem Intense Sniper XC genau richtig liegen.

Pro
  • gelungene Geometrie
  • hoher Fahrspaß auf flowigen Trails
  • edler Rahmen und hochwertige Ausstattung
Contra
  • Dämpfer wippt bergauf im offenen Modus
  • kommt in ruppigen Passagen (zu) schnell ans Limit
Das Intense Sniper XC ist ein sehr spaßiger und sehr schneller Begleiter, der vor allem auf flowigen Trails mit kurzen, knackigen Gegenanstiegen glänzt
# Das Intense Sniper XC ist ein sehr spaßiger und sehr schneller Begleiter, der vor allem auf flowigen Trails mit kurzen, knackigen Gegenanstiegen glänzt - bergauf kann es jedoch nicht ganz mit anderen Cross Country-Bikes mithalten und bergab wird man das Gefühl nicht los, dass das fraglos vorhandene Abfahrts-Potenzial durch das sehr progressive Heck und die leichten Anbauteile etwas gehemmt wird. Unterm Strich bleibt ein modernes Down Country-Bike mit spannendem Charakter, das sich nicht so recht kategorisieren lassen will.

Testablauf

Während unserem Vergleichstest wurde das Intense Sniper XC von vier Testern im ständigen Wechsel und Vergleich mit den anderen Testbikes gefahren. Dabei mussten sämtliche Höhenmeter auf Straßen oder natürlichen Trails und aus eigener Kraft bewältigt werden.

Hier haben wir das Intense Sniper XC getestet

  • Bad Kreuznach Natürliche Trails und Wanderpfade mit eher steinigem, hartem Untergrund und dem ein oder anderen scharfkantigen Felsen. Die Anstiege gehen über etwa 200 hm mit teils knackigen Passagen. Bergab geht es meist auf steilen, technischen Singletrails oder langgezogenen Rundwegen.
Testerprofil Gregor Sinn ausklappen

Tester-Profil: Gregor Sinn
60 cm68 kg85,5 cm61 cm183 cm
Gregor fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie, von Mountainbike bis Rennrad. Am liebsten ist er jedoch auf Downhill- und Enduro-Bikes unterwegs – gerne auch unter Zeitdruck im Renneinsatz.
Fahrstil
verspielt
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
unauffällig, hinten progressiv, wenig Druckstufe
Vorlieben bei der Geometrie
hinten nicht zu kurz, vorne geräumig, Lenkwinkel nicht zu flach

Testerprofil Arne Koop ausklappen

Testername: Arne Koop
Körpergröße: 182 cm
Gewicht (fahrfertig): 74 kg

Fahrstil: sauber, hohes Grundtempo, wird von seinen Freunden liebevoll als Airtime-Arne bezeichnet
Was fahre ich hauptsächlich: Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk: vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie: mittellanges Oberrohr, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

Testerprofil Tobias Sindlinger ausklappen

Tester-Profil: Tobias Sindlinger
60 cm74 kg88 cm63 cm182 cm
Tobi fühlt sich vor allem im XC-Metier sehr wohl. Erfahrungen sammelte er bei internationalen XC-, langen Marathon- und schweren Etappenrennen. Am liebsten fährt er technisch anspruchsvolle Trails bergauf sowie bergab auf einem reinrassigen XC-Race-Fully!
Fahrstil
Bergab zügig, aber saubere Linie; bergauf meist gleichmäßig
Ich fahre hauptsächlich
XC, vereinzelt Marathon- und Etappenrennen
Vorlieben beim Fahrwerk
Straff, für eine optimale Traktion – auch in Anstiegen
Vorlieben bei der Geometrie
Kompakte Sitzposition; kurzer Hinterbau für mehr Agilität; tiefe Front

Testerprofil Moritz Zimmermann ausklappen

Tester-Profil: Moritz Zimmermann
61 cm93 kg85 cm61 cm186 cm
Moritz ist seit vielen Jahren auf dem Mountainbike unterwegs – vor allem auf Enduro- und Trailbikes, gerne aber auch im Bike Park.
Fahrstil
Räder auf dem Boden, saubere Linienwahl
Ich fahre hauptsächlich
Trail, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
relativ straff mit viel Dämpfung, Heck eher langsam
Vorlieben bei der Geometrie
mittellanges Oberrohr, hoher Stack, lange Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

Hier findest du alle weiteren Artikel unseres Cross Country-Vergleichstests:

  1. benutzerbild

    SHIVER

    dabei seit 08/2003

    Häßlich und vollkommen überteuertes Stück Plastik...
    Sondermüll,der zukünftig nur schwer entsorgbar ist,die Plastikflut und deren Folgen für die Umwelt und letztendlich für uns alle ist wohl noch nicht bei jedem angekommen:spinner::mad:!Ihr Carbonfanboys und girls seid sowas von obsolet;)!

    Grüße

    Nils:)
  2. benutzerbild

    EggheadSpecial

    dabei seit 07/2015

    ulles
    :heul:
    Sei doch froh, dass es wenigstens kein "reinrassiges" XC Bike ist :frostig:
    ...oder gar ein mit Butcher und Slaughter bestücktes
    View attachment 793831

    :dope:
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  4. benutzerbild

    Chainzuck

    dabei seit 05/2011

    Richtig geiles Rad. Mit ner Fox 34 vlt mit 120mm wäre das genau mein Ding. Dieses "Downcountry" sind für mich die waren Trailbikes, so wie ich mir das gewünscht hätte, bevor die Hersteller dann doch wieder mini Enduros mit 150er Gabeln gebaut haben...Leider kann man dem normalo Kunden schwer klar machen, dass man mit 100-120mm durchaus ballern kann. Diese ganzen "alten" Tourenbikes a la canyon nerve bräuchten nur paar kleine Änderungen bei der Geometrie und die Dinger wären perfekt fürs Mittelgebirge...das ganze als Alu für knapp über 2000€ und fertig.
  5. benutzerbild

    splitz

    dabei seit 11/2015

    Der Testvergleich zwischen den 3 XC/Trail bikes ist leider nicht gelungen. Wenn man schon einen Vergleich anstrebt der die Fähigkeiten in Richtung Trail und XC ausloten soll ist es ein no go mit solch unterschiedlichen Reifen zu testen. Die uphill Fähigkeiten des YETI im vergleich zu den anderen zwei sind absolut unbrauchbar. Ein bike mit 2.4 minions kann man einfach nicht mit einem Bike mit Rekons vergleichen. Bsp. das Intense wippt angeblich ordentlich beim uphill, das Yeti soll einen super effizienten Antrieb haben, dafür eine etwas traillastigere Geo. Welches bike ist jetzt mit denselben Reifen und einem gewichtsmässig ähnlichem Aufbau aufwärts schneller? Abwärts genau dasselbe. ??? Information über die Ausstattung und Geo etc. kann ich mir auch auf den Homepages anschauen. Ein informativer Test der ein bisschen hinter die von den Herstellern vorgegebenen Werbetexten geht, sieht anders aus. Bitte etwas besser bzw. eigenständiger beim nächsten mal. lg

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