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Für Vali Höll war Snowshoe der letzte World Cup als Juniorin
Für Vali Höll war Snowshoe der letzte World Cup als Juniorin - nächstes Jahr wird die Österreicherin in der Elite-Klasse an den Start gehen.
Thibaut Daprela hatte insgesamt eine eher durchwachsene Saison
Thibaut Daprela hatte insgesamt eine eher durchwachsene Saison - der Franzose gewann zwar viel, aber nicht so viel, wie möglich gewesen wäre. Zum Saisonabschluss ließ er allerdings nichts anbrennen.
Marine Cabirou machte es nochmal richtig spannend
Marine Cabirou machte es nochmal richtig spannend - sie setzte Tracey Hannah mit einer sehr starken Zeit unter Druck und sicherte sich neben dem Tagessieg FAST auch den Saisonsieg!
Dieser Sieg war lange herbeigesehnt
Dieser Sieg war lange herbeigesehnt - Danny Hart war im Ziel sichtlich glücklich darüber, endlich wieder ganz oben auf einem World Cup-Podest stehen zu dürfen!
Zum Finaltag zeigten sich die sonst eher feuchtfröhlichen Appalachen von ihrer besten Seite.
Zum Finaltag zeigten sich die sonst eher feuchtfröhlichen Appalachen von ihrer besten Seite.
Das Timing-Equipment stand bereit …
Das Timing-Equipment stand bereit …
… und dieser freundlich aussehende Herr sorgte für Sicherheit!
… und dieser freundlich aussehende Herr sorgte für Sicherheit!
Für die Zuschauer sollte weniger die Steilheit, als eher die Rutschigkeit der vielen, vielen Steine auf und neben der Strecke zur Gefahr werden.
Für die Zuschauer sollte weniger die Steilheit, als eher die Rutschigkeit der vielen, vielen Steine auf und neben der Strecke zur Gefahr werden.
Patriotismus wird in Amerika groß geschrieben
Patriotismus wird in Amerika groß geschrieben - wirklich sehr groß! Unübersehbar quasi.
Für gute Stimmung war schon im morgendlichen Training gesorgt.
Für gute Stimmung war schon im morgendlichen Training gesorgt.
Diese Hund ist ganz eindeutig Jack „Shark Attack“ Moir-Fan!
Diese Hund ist ganz eindeutig Jack „Shark Attack“ Moir-Fan!
Auch für Mille Johnset und Anna Newkirk war dies der letzte Juniorinnen-World Cup
Auch für Mille Johnset und Anna Newkirk war dies der letzte Juniorinnen-World Cup - Mille musste sich diesmal mit Rang drei zufriedengeben.
Knapp schneller war Anna Newkirk
Knapp schneller war Anna Newkirk - auch wenn Vali Höll viel im Rampenlicht steht, brennen ihre beiden Haupt-Konkurrentinnen ebenfalls Zeiten in den Boden, mit denen sie in der Frauen-Klasse in den Top 10 landen könnten.
Doch an Vali war diesmal kein Rankommen
Doch an Vali war diesmal kein Rankommen - sie sicherte sich den Sieg mit über 11 Sekunden Vorsprung.
Vali Höll gewann in Snowshoe vor Anna Newkirk und Mille Johnset …
Vali Höll gewann in Snowshoe vor Anna Newkirk und Mille Johnset …
… was übrigens auch die Rangfolge für die World Cup-Gesamtwertung ist.
… was übrigens auch die Rangfolge für die World Cup-Gesamtwertung ist. - Vali hat damit alle vergebenen Gesamtwertungen und WM-Titel in der Juniorinnen-Klasse gewonnen.
Der Wechsel zur Elite dürfte für Vali eigentlich kein Grund sein, graue Haare zu bekommen
Der Wechsel zur Elite dürfte für Vali eigentlich kein Grund sein, graue Haare zu bekommen - über lang oder kurz wird sie dort um Siege mitfahren.
Kye A'Hern gewann vor einer Woche den WM-Titel in der Junioren-Klasse und lag in Snowshoe auch in der Quali vorne
Kye A'Hern gewann vor einer Woche den WM-Titel in der Junioren-Klasse und lag in Snowshoe auch in der Quali vorne - doch im morgendlichen Training brach sich der Australier im unteren, steinigen Streckenabschnitt das Handgelenk und fiel damit für das letzte Rennen der Saison aus.
junioren-finale-snowshoe-0836
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Joey Foresta zeigt viel Style im nebligen B-Training
Joey Foresta zeigt viel Style im nebligen B-Training - Platz 7 dürfte ein versöhnlicher Saisonabschluss für ihn sein.
Etwas ab vom Schuss war diesmal Patrick Laffey
Etwas ab vom Schuss war diesmal Patrick Laffey - der junge Kanadier hat allerdings noch eine komplette Junioren-Saison vor sich und wird nächstes Jahr zu den absoluten Favoriten gehören.
Dante Silva war bisher ein eher unbekannter Name
Dante Silva war bisher ein eher unbekannter Name - der US-Amerikaner hat in den vergangenen zwei Rennen allerdings starke Ergebnisse abgeliefert.
Bereits etwas erfahrener ist sein Landsmann Mathew Sterling
Bereits etwas erfahrener ist sein Landsmann Mathew Sterling - der wie immer stylische Pivot-Fahrer verpasste das Podium beim Heimrennen nur knapp.
Für Luke Meier-Smith hat sich die weite Reise von Australien in die USA mehr als gelohnt
Für Luke Meier-Smith hat sich die weite Reise von Australien in die USA mehr als gelohnt - er sicherte sich das erste Podium seiner Junioren-Karriere. Es ist unglaublich, wie viele extrem talentierte Fahrer momentan in dieser Klasse unterwegs sind.
Janosch Klaus landete bereits in Lenzerheide auf dem Podium, verpasste dieses in den USA allerdings um etwas über eine Sekunde.
Janosch Klaus landete bereits in Lenzerheide auf dem Podium, verpasste dieses in den USA allerdings um etwas über eine Sekunde.
Dafür konnte Lucas Cruz in seinem letzten Junioren-Rennen nochmal auf Rang drei rasen, was ihn auch in der Gesamtwertung aufs Podium brachte.
Dafür konnte Lucas Cruz in seinem letzten Junioren-Rennen nochmal auf Rang drei rasen, was ihn auch in der Gesamtwertung aufs Podium brachte.
Wir sind jetzt schon extrem gespannt, wie sich Thibaut Daprela nächstes Jahr in der Elite schlagen wird
Wir sind jetzt schon extrem gespannt, wie sich Thibaut Daprela nächstes Jahr in der Elite schlagen wird - vom Talent her könnte er direkt vorne mitfahren, allerdings fehlt es ihm oft etwas an Ruhe und Konstanz – ein Problem mit dem Finn Iles immer noch zu kämpfen hat.
Thibaut Daprela siegte vor Luke Meier-Smith und Lucas Cruz.
Thibaut Daprela siegte vor Luke Meier-Smith und Lucas Cruz.
Kye A'Hern hätte das Podium für die Gesamtwertung beinahe verpasst, da er noch im Krankenhaus war
Kye A'Hern hätte das Podium für die Gesamtwertung beinahe verpasst, da er noch im Krankenhaus war - er kam in letzter Sekunde aufs Podium gesprintet, wo ihm dann Lucas Cruz und Thibaut Daprela halfen, sein Weltmeister-Trikot überzustreifen.
Trotz einiger Patzer sicherte sich Thibaut Daprela den Gesamtsieg
Trotz einiger Patzer sicherte sich Thibaut Daprela den Gesamtsieg - dabei profitierte er auch davon, dass die Junioren-Klasse so stark besetzt ist, dass ständig andere Fahrer gewannen.
Monika Hrastnik musste nach ihrer extrem starken letzten Saison dieses Jahr einige Rückschläge hinnehmen
Monika Hrastnik musste nach ihrer extrem starken letzten Saison dieses Jahr einige Rückschläge hinnehmen - Platz 10 dürfte nicht ihr Ziel gewesen sein. Nächstes Jahr läuft es für die stille Slowenin hoffentlich besser.
Das beste Ergebnis ihrer Karriere hingegen gab es für Kyes Schwester Sian A'Hern
Das beste Ergebnis ihrer Karriere hingegen gab es für Kyes Schwester Sian A'Hern - mit Platz 6 hätte es fast für das Podium gereicht.
Sandra Rübesam war in der Quali extrem stark unterwegs, fuhr im Finale allerdings knapp an den Top 10 vorbei.
Sandra Rübesam war in der Quali extrem stark unterwegs, fuhr im Finale allerdings knapp an den Top 10 vorbei.
Besser lief es für Carina Capellari auf Rang 9
Besser lief es für Carina Capellari auf Rang 9 - besonders im unteren, steinigen Abschnitt hinterließ die Schweizerin einen starken Eindruck.
Sie kann kaum länger laufen und braucht am Flughafen einen Rollstuhl, doch auf dem Downhill-Bike scheint alles in bester Ordnung zu sein
Sie kann kaum länger laufen und braucht am Flughafen einen Rollstuhl, doch auf dem Downhill-Bike scheint alles in bester Ordnung zu sein - Myriam Nicole gab Vollgas und raste nach einem eher ruhigen Start auf Rang 2.
Genau andersherum lief es für Tahnée Seagrave
Genau andersherum lief es für Tahnée Seagrave - man weiß nicht, ob es an ihrer Schulterverletzung lag, aber sie lag zu Beginn in Führung, verlor nach unten hin allerdings immer mehr Zeit.
Für Tracey Hannah ging es nicht nur um den Tagessieg, sondern vor allem um den Sieg in der Gesamtwertung
Für Tracey Hannah ging es nicht nur um den Tagessieg, sondern vor allem um den Sieg in der Gesamtwertung - ihr Abstand zu Marine Cabirou war nicht riesig, sodass durchaus einiges an Druck auf den Schultern der Australierin lastete.
Völlig befreit hingegen fuhr Veronika Widmann
Völlig befreit hingegen fuhr Veronika Widmann - mit Rang drei sammelte die Italienerin ordentlich Punkte und verdrängte damit die verletzungsbedingt ausgefallene Nina Hoffmann vom dritten Platz in der Gesamtwertung.
Marine Cabirou machte alles richtig und legte einen sehr starken Lauf hin, der ihr den Tagessieg sichern sollte!
Marine Cabirou machte alles richtig und legte einen sehr starken Lauf hin, der ihr den Tagessieg sichern sollte! - Jetzt musste Tracey Hannah kontern.
Doch die Anzeigetafel zeigte für die Australierin überall rot an
Doch die Anzeigetafel zeigte für die Australierin überall rot an - das sollte nochmal richtig eng werden.
Am Ende reichte es für sie um Haaresbreite zum Sieg im Gesamt-World Cup.
Am Ende reichte es für sie um Haaresbreite zum Sieg im Gesamt-World Cup. - Ihre Familie inklusive der Kinder von Bruder Mick war sofort zur Stelle um zu feiern.
Marine Cabirou hat im Prinzip alles richtig gemacht, es hat einfach nicht ganz gereicht
Marine Cabirou hat im Prinzip alles richtig gemacht, es hat einfach nicht ganz gereicht - dementsprechend freute sich die Französin auch vor allem über ihren Rennsieg.
Und auch Myriam Nicole ist sichtlich glücklich, wieder vorne mitfahren zu können
Und auch Myriam Nicole ist sichtlich glücklich, wieder vorne mitfahren zu können - wenn die Weltmeisterin jetzt bereits so schnell ist, dann sind wir wirklich gespannt darauf, was sie uns nächstes Jahr zeigen wird!
Marine Cabirous Scott Gambler-Siegerbike.
Marine Cabirous Scott Gambler-Siegerbike.
Während Marine Cabirou ihren Tagessieg feiern konnte …
Während Marine Cabirou ihren Tagessieg feiern konnte …
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-4
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-4
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-6
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-6
… war Tracey Hannah mehr als glücklich darüber, nach so einer langen und erfolgreichen Karriere endlich die Trophäe für den World Cup-Gesamtsieg überreicht zu bekommen.
… war Tracey Hannah mehr als glücklich darüber, nach so einer langen und erfolgreichen Karriere endlich die Trophäe für den World Cup-Gesamtsieg überreicht zu bekommen.
Es halten sich hartnäckige Gerüchte, dass die Australierin ihre Karriere nach diesem Erfolg beenden könnte
Es halten sich hartnäckige Gerüchte, dass die Australierin ihre Karriere nach diesem Erfolg beenden könnte - von Tracey selbst gibt es allerdings keine Aussagen, die in diese Richtung deuten, sodass wir uns wohl einfach in Geduld üben müssen, um darüber mehr zu erfahren.
Hugo Frixtalon hat sich dieses Jahr nach einem schwachen Start als Top 20-Fahrer etabliert
Hugo Frixtalon hat sich dieses Jahr nach einem schwachen Start als Top 20-Fahrer etabliert - beim letzten Rennen der Saison warfen ihn allerdings Fehler im unteren Steinfeld weit zurück.
Von Martin Maes haben nach seinen Downhill-Erfolgen im Jahr 2018 alle viel erwartet
Von Martin Maes haben nach seinen Downhill-Erfolgen im Jahr 2018 alle viel erwartet - ganz so weit nach vorne ging es diesmal nicht, ein Top 20-Ergebnis kann sich allerdings sehen lassen.
Auch Aaron Gwin hat Probleme, an seine alten Erfolge anzuknüpfen
Auch Aaron Gwin hat Probleme, an seine alten Erfolge anzuknüpfen - er ist seit der Weltmeisterschaft auf einem Mullet-Prototyp von Intense unterwegs und wechselte am Tag vor dem Finale noch spontan auf einen größeren Hauptrahmen. In Anbetracht dessen ist sein 13. Platz schon wieder ziemlich stark.
Nach eher durchwachsenen Zwischenzeiten gab Kirk McDowell richtig Gas und raste noch auf Platz 23 vor
Nach eher durchwachsenen Zwischenzeiten gab Kirk McDowell richtig Gas und raste noch auf Platz 23 vor - durch das solide Abschneiden aller Teamfahrer ist das Unior/Devinci-Team nun auf den Gesamtrang vier vorgerückt, was den Team-Manager auf jeden Fall extrem glücklich gemacht hat.
maenner-finale-snowshoe-1173
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maenner-finale-snowshoe-2203
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Auf ihn waren alle Augen gerichtet
Auf ihn waren alle Augen gerichtet - nach dem dritte Platz in der Qualifikation waren die Erwartungen an Charlie Harrison bei seinem Heimrennen extrem hoch.
Doch auch Amaury Pierron hatte eine klare Vorgabe: absolut Vollgas! Schließlich hatte er noch realistische Chancen auf den World Cup-Gesamtsieg.
Doch auch Amaury Pierron hatte eine klare Vorgabe: absolut Vollgas! Schließlich hatte er noch realistische Chancen auf den World Cup-Gesamtsieg. - Zum Glück kann der Franzose das ganz gut.
Etwas enttäuscht war Max Hartenstern
Etwas enttäuscht war Max Hartenstern - in der Qualifikation lag er noch auf Rang 12, im Finale versuchte er dann einfach zu krampfhaft, schnell zu fahren, und wurde durch Fehler etwas nach hinten durchgereicht.
Hätte man David Trummer vor dem World Cup-Start im Maribor gesagt, dass ein 22. Platz am Ende der Saison für ihn eher „meh“ sein würde, hätte er es wohl kaum geglaubt
Hätte man David Trummer vor dem World Cup-Start im Maribor gesagt, dass ein 22. Platz am Ende der Saison für ihn eher „meh“ sein würde, hätte er es wohl kaum geglaubt - er beschloss die Saison in den Top 10 der Gesamtwertung, was bedeutet, dass er für das komplette nächste Jahr einen sicheren Platz im Finale und in der Live-Übertragung hat. Bedenkt man, dass das nur für 10 Fahrer gilt, von denen die meisten bereits Verträge haben, dann erscheint es mehr als wahrscheinlich, dass Davids Telefon aktuell recht viel klingelt.
maenner-finale-snowshoe-8415
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maenner-finale-snowshoe-1533
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Nach seinem guten Quali-Lauf sah alles danach aus, als ob Luca Shaw wieder zu alter Stärke findet
Nach seinem guten Quali-Lauf sah alles danach aus, als ob Luca Shaw wieder zu alter Stärke findet - ganz so weit ist es noch nicht, ein Top 15-Resultat geht jedoch in die richtige Richtung.
Dakotah Norton war nach vielen Höhen und Tiefen während der Saison mehr als glücklich über seinen 9. Platz
Dakotah Norton war nach vielen Höhen und Tiefen während der Saison mehr als glücklich über seinen 9. Platz - der Amerikaner holte vor allem in den unteren Sektoren unglaublich viele Plätze auf.
Konstant schnell hingegen war Greg Williamson
Konstant schnell hingegen war Greg Williamson - er bescherte Unno das erste Top 10-Ergebnis in der Firmengeschichte. Zusammen mit seinem Mechaniker kaperte er übrigens einfach die Bushaltestelle direkt am Start und verwandelte diese ins Unno Factory Racing-Pit.
Bisher war die Saison für Bruce Kleine eine Katastrophe
Bisher war die Saison für Bruce Kleine eine Katastrophe - der junge Amerikaner tat sich extrem schwer dabei, nach einigen Verletzungen wieder zu alter Stärke zu finden. Mit Platz 16 hat er das nun endlich geschafft.
Laurie Greenland fuhr extra mit hochgekrempelten Ärmeln, um an seinen immer noch schwer verletzten Teamkollegen Brook Macdonald zu erinnern
Laurie Greenland fuhr extra mit hochgekrempelten Ärmeln, um an seinen immer noch schwer verletzten Teamkollegen Brook Macdonald zu erinnern - der Brite attackierte auch was das Zeug hielt, baute allerdings etwas zu viele Unsauberheiten ein.
Troy Brosnan verpasste zum erst zweiten Mal in dieser Saison das Podium
Troy Brosnan verpasste zum erst zweiten Mal in dieser Saison das Podium - mit Platz 6 war es allerdings auch denkbar knapp.
Richtig stark hingegen präsentierte sich Thomas Estaque
Richtig stark hingegen präsentierte sich Thomas Estaque - auf der physisch anspruchsvollen Strecke zeigte er, dass ein kleiner Wohlstandsbauch nichts zu bedeuten hat und ballerte sich gnadenlos in die Top 10.
Baptiste Pierron steht zwar oft im Schatten seines jüngeren Bruders, fährt allerdings regelmäßig in die Top 20 der Welt.
Baptiste Pierron steht zwar oft im Schatten seines jüngeren Bruders, fährt allerdings regelmäßig in die Top 20 der Welt.
Mit einem komplett fremden und zusammengewürfelten Bike knallte Joe Breeden auf den 34. Rang.
Mit einem komplett fremden und zusammengewürfelten Bike knallte Joe Breeden auf den 34. Rang. - Sein eigenes Bike kam bis zum Ende des Rennens nicht in den USA an.
Das Pivot-Team ist immer zu Späßen aufgelegt
Das Pivot-Team ist immer zu Späßen aufgelegt - mit Nummer 69 und den Stars and Stripes flogen Matt Walker im Training die Herzen der anwesenden Rednecks zu.
Seit seinem harten Sturz in Mont-Sainte-Anne ist Loris Vergier ganz schön angeschlagen
Seit seinem harten Sturz in Mont-Sainte-Anne ist Loris Vergier ganz schön angeschlagen - keine idealen Vorraussetzungen für so eine anstrengende und auch gefährliche Strecke wie in Snowshoe. Dass er trotzdem auf Rang 11 fuhr, zeigt, wie hoch der Grundspeed des jungen Franzosen ist.
maenner-finale-snowshoe-1931
maenner-finale-snowshoe-1931
Während am Anfang der Saison noch gemutmaßt wurde, ob Greg Minaar mit Ende 30 nochmal weit vorne mitfahren könnte, dürften mittlerweile die letzten Zweifler verstummt sein
Während am Anfang der Saison noch gemutmaßt wurde, ob Greg Minaar mit Ende 30 nochmal weit vorne mitfahren könnte, dürften mittlerweile die letzten Zweifler verstummt sein - Rang 5 im Rennen und Rang 6 in der Gesamtwertung sind ziemlich stark!
Amaury Pierron startete nach Problemen in der Qualifikation ungewöhnlich früh
Amaury Pierron startete nach Problemen in der Qualifikation ungewöhnlich früh - der Franzose musste vorlegen und galoppierte tatsächlich mit 110 % aus dem Starthaus. Im Ziel lag er dann soweit vorne, dass ein Sieg eigentlich schon sicher schien …
Als dann auch Troy Brosnan trotz perfektem Aero-Tuck nicht an Pierron herankam, wurde es richtig spannend.
Als dann auch Troy Brosnan trotz perfektem Aero-Tuck nicht an Pierron herankam, wurde es richtig spannend.
Doch dann kam Charlie Harrison und pirschte sich Split für Split immer näher an Pierron heran.
Doch dann kam Charlie Harrison und pirschte sich Split für Split immer näher an Pierron heran.
Im Ziel stand schonmal fest, dass es ein Podiums-Platz für ihn werden würde.
Im Ziel stand schonmal fest, dass es ein Podiums-Platz für ihn werden würde.
Loïc Bruni muss im Starthaus unter enormem Druck gestanden haben
Loïc Bruni muss im Starthaus unter enormem Druck gestanden haben - bei einem Sieg von Amaury Pierron benötigte er einen dritten Platz für den Sieg im Gesamtranking.
Doch der Lauf war nicht rund und Loïc kam nur als Drittschnellster ins Ziel
Doch der Lauf war nicht rund und Loïc kam nur als Drittschnellster ins Ziel - was das bedeutete war ihm sofort klar …
… Danny Hart musste entweder vor Amaury oder hinter Loïc landen.
… Danny Hart musste entweder vor Amaury oder hinter Loïc landen. - Jetzt hieß es Daumen drücken!
Mittlerweile war der Zielbereich ein wahrer Hexenkessel
Mittlerweile war der Zielbereich ein wahrer Hexenkessel - allen Fans war die Bedeutung dieses Moments für den Ausgang der Saison bewusst.
Als Danny Hart dann in den Splits zunächst hinter Pierron und vor Bruni lag, stieg die Spannung ins Unermessliche
Als Danny Hart dann in den Splits zunächst hinter Pierron und vor Bruni lag, stieg die Spannung ins Unermessliche - doch der Brite holte immer weiter auf, bis schließlich grün auf der Anzeigetafel aufleuchtete.
Am Ende war es der erste Saison-Sieg für Danny Hart
Am Ende war es der erste Saison-Sieg für Danny Hart - seine schwangere Verlobte war sofort zur Stelle, um zu jubeln.
Und auch Loïc Bruni hätte sich in diesem Moment am liebsten mit Danny verlobt
Und auch Loïc Bruni hätte sich in diesem Moment am liebsten mit Danny verlobt - der schenkte ihm völlig unbeabsichtigt den Gesamtsieg.
Nach einer ziemlich langen Durststrecke hat Danny gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist.
Nach einer ziemlich langen Durststrecke hat Danny gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist. - Die Erleichterung darüber war spürbar!
Loïc Bruni beherrscht das Pokerface eigentlich perfekt, doch nach dem Finale zeigte sich dann, wie groß die Anspannung bei ihm gewesen sein musste.
Loïc Bruni beherrscht das Pokerface eigentlich perfekt, doch nach dem Finale zeigte sich dann, wie groß die Anspannung bei ihm gewesen sein musste.
Amaury Pierron hingegen war verständlicherweise maßlos enttäuscht
Amaury Pierron hingegen war verständlicherweise maßlos enttäuscht - mit seinem sehr knappen zweiten Platz hat er nach seine Wunder-Saison 2018 jedoch gezeigt, dass er zur absolut engsten Weltspitze dieses Sports gehört.
Greg Williamson war nach einem für ihn turbulenten Rennen mehr als glücklich über seinen 7. Platz.
Greg Williamson war nach einem für ihn turbulenten Rennen mehr als glücklich über seinen 7. Platz.
Das Ziel in Snowshoe liegt mitten im Nirgendwo, denn das kleine Ski-Örtchen befindet sich oben auf dem Berg
Das Ziel in Snowshoe liegt mitten im Nirgendwo, denn das kleine Ski-Örtchen befindet sich oben auf dem Berg - die unglaublichen Zuschauermassen mit einem kleinen 4er-Sessellift nach oben zu befördern hat einiges an Koordination und Zeit verschlungen.
Rechtzeitig zur Podiums-Zeremonie in der Innenstadt waren die meisten Feierwütigen dann allerdings da.
Rechtzeitig zur Podiums-Zeremonie in der Innenstadt waren die meisten Feierwütigen dann allerdings da.
Was für ein Podium!
Was für ein Podium! - Danny Hart siegte vor Amaury Pierron, Charlie Harrison, Loïc Bruni und Greg Minnaar.
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-12
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-12
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-11
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-11
Loïc war mehr als begeistert, endlich bewiesen zu haben, dass er eine konstant starke Saison fahren kann.
Loïc war mehr als begeistert, endlich bewiesen zu haben, dass er eine konstant starke Saison fahren kann.
Im Gesamtranking lag Loïc Bruni knapp vor Amaury Pierron, Troy Brosnan, Danny Hart und Loris Vergier.
Im Gesamtranking lag Loïc Bruni knapp vor Amaury Pierron, Troy Brosnan, Danny Hart und Loris Vergier.
Die beiden befreundeten Rivalen tauschten erst Küsschen …
Die beiden befreundeten Rivalen tauschten erst Küsschen …
… und später das ein oder andere Bier aus.
… und später das ein oder andere Bier aus.
Die Nummer 1 an Brunis Rad hat es bis zum Ende einer turbulenten Saison geschafft.
Die Nummer 1 an Brunis Rad hat es bis zum Ende einer turbulenten Saison geschafft.
Ein weiteres Ereignis, das nach dem Podium feuchtfröhlich begossen wurde, war das offizielle Karriereende von Keith „Phunkt“ Valentine.
Ein weiteres Ereignis, das nach dem Podium feuchtfröhlich begossen wurde, war das offizielle Karriereende von Keith „Phunkt“ Valentine. - Der schottische Fotograf hat über ganze 17 Jahre Bilder vom Mountainbike World Cup geliefert! Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seinem weiteren Lebensweg.
God bless y'all!
God bless y'all! - Das wars nicht nur aus Amerika, sondern auch vom Downhill World Cup 2019. Nun freuen wir uns auf eine spannende Offseason voller Spekulationen über mögliche Fahrerwechsel und natürlich die Saison 2020!

Almost Heaven, West Virginia –  ob John Denver beim Schreiben seines Hits „Country Roads“ wohl Marine Cabirou und Amaury Pierron im Kopf hatte? Wohl kaum, doch beim an Dramatik kaum zu überbietenden Downhill World Cup-Finale waren die beiden der Nummer 1 ganz nah. Doch am Ende kam es anders – almost heaven eben. 

Wenn die patriotischen Bewohner des kleinen US-Bundesstaates die Country-Hymne von John Denver anstimmen, dann wird zunächst die fast schon himmlische Schönheit der Blueridge Mountains besungen. Auch für Amaury Pierron und Marine Cabirou hätte das World Cup-Finale kurz vor Schluss beinahe noch eine himmlisch schöne Wendung genommen, doch am Ende konnten sich die Favoriten im Rennen um die Gesamtwertung durchsetzen. Mit Loïc Bruni und Tracey Hannah stehen zum Ende der Saison zwei Fahrer ganz oben, die trotz großer Erfolge bislang noch nie eine Saison als Nummer 1 abschließen konnten.

Doch der Reihe nach: Den Auftakt machten wie immer die Juniorinnen. Diese Kategorie wurde in den letzten zwei Jahren stark geprägt von Vali Höll, die sage und schreibe 15 World Cups, 2 WMs und zwei Gesamttitel gewinnen konnte. In Snowshoe setzte sie sich souverän gegen ihre beiden ärgsten Konkurrentinnen Anna Newkirk und Mille Johnset durch. In dieser Reihenfolge ist das schnelle Trio auch in der Gesamtwertung gelandet. Alle drei Fahrerinnen wechseln in der nächsten Saison in die Elite-Kategorie – kaum denkbar, dass es bei den Juniorinnen zukünftig so hochklassig zur Sache gehen wird. Vali wäre mit ihrer Zeit knapp hinter Tahnée Seagrave auf dem Podium der Frauen gelandet, auch Anna Newkirk und Mille Johnset zaubern schon regelmäßig Top 10-Zeiten auf das Wurzelparkett. Die Zukunft des weiblichen Downhill-Sports sieht jedenfalls hervorragend aus – wir hoffen, dass diese extrem erfreuliche Entwicklung von nachhaltiger Natur ist!

Für Vali Höll war Snowshoe der letzte World Cup als Juniorin
# Für Vali Höll war Snowshoe der letzte World Cup als Juniorin - nächstes Jahr wird die Österreicherin in der Elite-Klasse an den Start gehen.
Diashow: Downhill World Cup 2019 – Snowshoe - Almost Heaven – Fotostory vom Finale
Zum Finaltag zeigten sich die sonst eher feuchtfröhlichen Appalachen von ihrer besten Seite.
Thibaut Daprela siegte vor Luke Meier-Smith und Lucas Cruz.
Sie kann kaum länger laufen und braucht am Flughafen einen Rollstuhl, doch auf dem Downhill-Bike scheint alles in bester Ordnung zu sein
Baptiste Pierron steht zwar oft im Schatten seines jüngeren Bruders, fährt allerdings regelmäßig in die Top 20 der Welt.
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Ähnlich dominant wie Vali Höll hat auch Thibaut Daprela sein finales Rennen als Junior bestritten. Mit seiner Zeit von 3:11.898 ließ er seinen Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance – am Ende setzte er sich vor dem Australier Luke-Meier Smith und dem Kanadier Lucas Cruz durch. Einen bitteren Beigeschmack hatte das letzte Training vorm Finale. Hier stürzte der frisch gebackene Weltmeister und Quali-Sieger Kye A’Hearn schwer und brach sich das Handgelenk, sodass er im Finale nicht starten konnte. In der Gesamtwertung reichte es für ihn dennoch zu Platz 2 hinter Thibaut Daprela. Statt den Pokal für den Gesamtsieg entgegenzunehmen war Thibaut Daprela auf dem Podium zunächst damit beschäftigt, seinem lädierten Rivalen das Weltmeister-Trikot überzustreifen. Trotz aller Konkurrenz auf der Strecke ging es in diesem Jahr in der sehr starken Junioren-Kategorie immer sehr fair und freundschaftlich zur Sache; in Snowshoe waren die schnellen Nachwuchsfahrer teilweise in internationalen Trains von sechs oder sieben Fahrern unterwegs. Ähnlich wie bei den Juniorinnen gilt auch hier: von diesen Jungs werden wir in den nächsten Jahren noch viel hören!

Thibaut Daprela hatte insgesamt eine eher durchwachsene Saison
# Thibaut Daprela hatte insgesamt eine eher durchwachsene Saison - der Franzose gewann zwar viel, aber nicht so viel, wie möglich gewesen wäre. Zum Saisonabschluss ließ er allerdings nichts anbrennen.

Im Finale der Frauen musste Tracey Hannah nach der schnellsten Zeit in der Qualifikation lediglich einen sicheren Lauf ins Ziel bringen, um erstmals in ihrer Karriere die Gesamtwertung zu gewinnen – der sechste Platz hätte hierfür ausgereicht. Doch nachdem sich Marine Cabirou, die schon die beiden vorherigen World Cups gewinnen konnte, mit einer sehr beherzten Fahrt in den Hot Seat katapultierte und die Anzeigetafel bei Tracey Hannahs finaler Fahrt rot leuchtete, ging das große Zittern los. Würde es die Australierin auf den letzten Metern ihrer starken Saison noch verspielen? Immer mehr Zeit verlor sie im unteren Teil der Strecke, immer weiter fiel sie in der virtuellen Wertung zurück. Doch als am Ende der fünfte Platz auf der Anzeigetafel leuchtete war es geschafft – Tracey Hannah gewinnt die Gesamtwertung! In einer Saison, die von den Verletzungen von Rachel Atherton, Tahnée Seagrave, Myriam Nicole und Nina Hoffmann geprägt war, war es die Australierin, die die größte Konstanz an den Tag gelegt hat. Doch mit Marine Cabirou konnte eine aufstrebende Fahrerin die letzten drei World Cups in Folge gewinnen, dazu fährt Vali Höll 2020 in dieser Kategorie mit. Es wird also mehr als spannend! Sehr erfreulich aus deutscher Sicht ist der vierte Platz von Nina Hoffmann in der Gesamtwertung, die trotz ihrer Schulterverletzung und dem Verpassen des finalen Finales also insgesamt in den Top 5 gelandet ist. Für die Italienerin Veronika Widmann hat die Saison ebenfalls ein erfreuliches Ende genommen: Mit Platz 3 und damit ihrem besten World Cup-Ergebnis überhaupt konnte sie sich auch in der Gesamtwertung auf den dritten Rang katapultieren. Komplettiert wurde das Podium in West Virginia von der neuen Weltmeisterin Myriam Nicole und Tahnée Seagrave.

Marine Cabirou machte es nochmal richtig spannend
# Marine Cabirou machte es nochmal richtig spannend - sie setzte Tracey Hannah mit einer sehr starken Zeit unter Druck und sicherte sich neben dem Tagessieg FAST auch den Saisonsieg!

Das Finale der Männer sollte dann an Dramatik kaum zu überbieten werden. Die Vorzeichen im Kampf um die Gesamtwertung waren klar: Amaury Pierron muss das Rennen gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass Loïc Bruni nicht in den Top 3 landet, wenn er den Weltmeister noch daran hindern will, erstmals in seiner Karriere auch die Overall-Wertung zu gewinnen. Der Commençal-Fahrer ging nach einer verpatzten Qualifikation früh auf die von vielen begeisterten Zuschauern gesäumte Strecke und ließ keinen Zweifel daran, dass er alles geben würde. Mit einem unfassbaren Lauf und über 5 Sekunden Vorsprung katapultierte er sich in den Hot Seat, aus dem er seinen bis dato führenden Freund Thomas Estaque verdrängte. Nun lag der Druck also voll und ganz bei Loïc Bruni.

Fahrer um Fahrer sollte sich die Zähne an der Zeit von Amaury Pierron ausbeißen. Greg Williamson und Greg Minnaar kamen nah dran, doch vor allem im letzten Abschnitt der Strecke konnte niemand mit den PS Pierrons mithalten. Lauter Jubel ertönte dann, als der Amerikaner Charlie Harrison als drittletzter Fahrer auf die Strecke ging. Schon in der Quali und im Timed Training war der Trek-Fahrer sehr flott unterwegs, im Finale setzte er noch einen drauf: Mit Platz 3 konnte Charlie Harrison das beste Ergebnis seiner Karriere einfahren und brachte die US-Masse zum Jubeln.

Dann war Loïc Bruni an der Reihe. Würde es dem Serienweltmeister gelingen, erstmals und endlich den Titel einzufahren, der ihm nach eigener Aussage wichtiger ist? Normalerweise kann der Franzose mit Druck umgehen wie kein Zweiter, doch in Snowshoe war er etwas defensiver als gewohnt unterwegs. Im Ziel leuchtete die Anzeigetafel rot, daneben eine weiße 3. Nun lag es also an Danny Hart, dem Schnellsten aus der Quali, über den Ausgang dieser unfassbaren Saison zu entscheiden.

Dieser Sieg war lange herbeigesehnt
# Dieser Sieg war lange herbeigesehnt - Danny Hart war im Ziel sichtlich glücklich darüber, endlich wieder ganz oben auf einem World Cup-Podest stehen zu dürfen!

Klar war: Wenn Danny Hart gewinnt, ist Loïc Bruni Gesamtsieger. Wenn Danny Hart hinter Loïc Bruni landet, ist Loïc Bruni Gesamtsieger. Aber: Wenn Danny Hart zwischen Loïc Bruni und Amaury Pierron landet, sichert sich Amaury Pierron auf den letzten Metern dieser Saison doch noch den zweiten Gesamttitel in Folge. Was wohl in Loïc Brunis Kopf vorging, als der Brite kurz vor Schluss tatsächlich auf Platz 2 und damit genau zwischen den beiden so dominanten Franzosen lag? Alle Blicke waren gespannt auf den Zielsprint gerichtet – und mit einem famosen Ritt durch die Steine konnte Danny Hart tatsächlich fast zwei Sekunden auf die Konkurrenz rausfahren! Im Ziel leuchtete die Anzeigetafel grün, selten – oder gar noch nie? – freute sich ein Fahrer über den Sieg eines Konkurrenten so sehr. Mit Tränen in den Augen fiel Loïc Bruni dem Gewinner von Snowshoe um den Hals, bedankte sich immer wieder für dieses Geschenk. Amaury Pierron musste sich mit Platz 2 begnügen und war kurz geknickt, um dann wie so oft in diesem packenden Jahr gemeinsam mit seinem guten Freund Loïc und dem Rest des Fahrerlagers zu feiern.

Zum Finaltag zeigten sich die sonst eher feuchtfröhlichen Appalachen von ihrer besten Seite.
# Zum Finaltag zeigten sich die sonst eher feuchtfröhlichen Appalachen von ihrer besten Seite.
Das Timing-Equipment stand bereit …
# Das Timing-Equipment stand bereit …
… und dieser freundlich aussehende Herr sorgte für Sicherheit!
# … und dieser freundlich aussehende Herr sorgte für Sicherheit!
Für die Zuschauer sollte weniger die Steilheit, als eher die Rutschigkeit der vielen, vielen Steine auf und neben der Strecke zur Gefahr werden.
# Für die Zuschauer sollte weniger die Steilheit, als eher die Rutschigkeit der vielen, vielen Steine auf und neben der Strecke zur Gefahr werden.
Patriotismus wird in Amerika groß geschrieben
# Patriotismus wird in Amerika groß geschrieben - wirklich sehr groß! Unübersehbar quasi.
Für gute Stimmung war schon im morgendlichen Training gesorgt.
# Für gute Stimmung war schon im morgendlichen Training gesorgt.
Diese Hund ist ganz eindeutig Jack „Shark Attack“ Moir-Fan!
# Diese Hund ist ganz eindeutig Jack „Shark Attack“ Moir-Fan!

Juniorinnen

1 – Valentina Höll – 3:46.865 min

2 – Anna Newkirk – 3:58.771 min

3 – Mille Johnset – 3:59.499 min

Auch für Mille Johnset und Anna Newkirk war dies der letzte Juniorinnen-World Cup
# Auch für Mille Johnset und Anna Newkirk war dies der letzte Juniorinnen-World Cup - Mille musste sich diesmal mit Rang drei zufriedengeben.
Knapp schneller war Anna Newkirk
# Knapp schneller war Anna Newkirk - auch wenn Vali Höll viel im Rampenlicht steht, brennen ihre beiden Haupt-Konkurrentinnen ebenfalls Zeiten in den Boden, mit denen sie in der Frauen-Klasse in den Top 10 landen könnten.
Doch an Vali war diesmal kein Rankommen
# Doch an Vali war diesmal kein Rankommen - sie sicherte sich den Sieg mit über 11 Sekunden Vorsprung.
Vali Höll gewann in Snowshoe vor Anna Newkirk und Mille Johnset …
# Vali Höll gewann in Snowshoe vor Anna Newkirk und Mille Johnset …
… was übrigens auch die Rangfolge für die World Cup-Gesamtwertung ist.
# … was übrigens auch die Rangfolge für die World Cup-Gesamtwertung ist. - Vali hat damit alle vergebenen Gesamtwertungen und WM-Titel in der Juniorinnen-Klasse gewonnen.
Der Wechsel zur Elite dürfte für Vali eigentlich kein Grund sein, graue Haare zu bekommen
# Der Wechsel zur Elite dürfte für Vali eigentlich kein Grund sein, graue Haare zu bekommen - über lang oder kurz wird sie dort um Siege mitfahren.

Junioren

1 – Thibaut Daprela – 3:11.898 min

2 – Luke Meier-Smith – 3:17.991 min

3 – Lucas Cruz – 3:18.819 min

Kye A'Hern gewann vor einer Woche den WM-Titel in der Junioren-Klasse und lag in Snowshoe auch in der Quali vorne
# Kye A'Hern gewann vor einer Woche den WM-Titel in der Junioren-Klasse und lag in Snowshoe auch in der Quali vorne - doch im morgendlichen Training brach sich der Australier im unteren, steinigen Streckenabschnitt das Handgelenk und fiel damit für das letzte Rennen der Saison aus.
junioren-finale-snowshoe-0836
# junioren-finale-snowshoe-0836
Joey Foresta zeigt viel Style im nebligen B-Training
# Joey Foresta zeigt viel Style im nebligen B-Training - Platz 7 dürfte ein versöhnlicher Saisonabschluss für ihn sein.
Etwas ab vom Schuss war diesmal Patrick Laffey
# Etwas ab vom Schuss war diesmal Patrick Laffey - der junge Kanadier hat allerdings noch eine komplette Junioren-Saison vor sich und wird nächstes Jahr zu den absoluten Favoriten gehören.
Dante Silva war bisher ein eher unbekannter Name
# Dante Silva war bisher ein eher unbekannter Name - der US-Amerikaner hat in den vergangenen zwei Rennen allerdings starke Ergebnisse abgeliefert.
Bereits etwas erfahrener ist sein Landsmann Mathew Sterling
# Bereits etwas erfahrener ist sein Landsmann Mathew Sterling - der wie immer stylische Pivot-Fahrer verpasste das Podium beim Heimrennen nur knapp.
Für Luke Meier-Smith hat sich die weite Reise von Australien in die USA mehr als gelohnt
# Für Luke Meier-Smith hat sich die weite Reise von Australien in die USA mehr als gelohnt - er sicherte sich das erste Podium seiner Junioren-Karriere. Es ist unglaublich, wie viele extrem talentierte Fahrer momentan in dieser Klasse unterwegs sind.
Janosch Klaus landete bereits in Lenzerheide auf dem Podium, verpasste dieses in den USA allerdings um etwas über eine Sekunde.
# Janosch Klaus landete bereits in Lenzerheide auf dem Podium, verpasste dieses in den USA allerdings um etwas über eine Sekunde.
Dafür konnte Lucas Cruz in seinem letzten Junioren-Rennen nochmal auf Rang drei rasen, was ihn auch in der Gesamtwertung aufs Podium brachte.
# Dafür konnte Lucas Cruz in seinem letzten Junioren-Rennen nochmal auf Rang drei rasen, was ihn auch in der Gesamtwertung aufs Podium brachte.
Wir sind jetzt schon extrem gespannt, wie sich Thibaut Daprela nächstes Jahr in der Elite schlagen wird
# Wir sind jetzt schon extrem gespannt, wie sich Thibaut Daprela nächstes Jahr in der Elite schlagen wird - vom Talent her könnte er direkt vorne mitfahren, allerdings fehlt es ihm oft etwas an Ruhe und Konstanz – ein Problem mit dem Finn Iles immer noch zu kämpfen hat.
Thibaut Daprela siegte vor Luke Meier-Smith und Lucas Cruz.
# Thibaut Daprela siegte vor Luke Meier-Smith und Lucas Cruz.
Kye A'Hern hätte das Podium für die Gesamtwertung beinahe verpasst, da er noch im Krankenhaus war
# Kye A'Hern hätte das Podium für die Gesamtwertung beinahe verpasst, da er noch im Krankenhaus war - er kam in letzter Sekunde aufs Podium gesprintet, wo ihm dann Lucas Cruz und Thibaut Daprela halfen, sein Weltmeister-Trikot überzustreifen.
Trotz einiger Patzer sicherte sich Thibaut Daprela den Gesamtsieg
# Trotz einiger Patzer sicherte sich Thibaut Daprela den Gesamtsieg - dabei profitierte er auch davon, dass die Junioren-Klasse so stark besetzt ist, dass ständig andere Fahrer gewannen.

Frauen

1 – Marine Cabirou – 3:43.032 min

2 – Myriam Nicole – 3:45.027min

3 – Veronika Widmann – 3:46.514 min

4 – Tahnée Seagrave – 3:46.742 min

5 – Tracey Hannah – 3:47.875 min

Monika Hrastnik musste nach ihrer extrem starken letzten Saison dieses Jahr einige Rückschläge hinnehmen
# Monika Hrastnik musste nach ihrer extrem starken letzten Saison dieses Jahr einige Rückschläge hinnehmen - Platz 10 dürfte nicht ihr Ziel gewesen sein. Nächstes Jahr läuft es für die stille Slowenin hoffentlich besser.
Das beste Ergebnis ihrer Karriere hingegen gab es für Kyes Schwester Sian A'Hern
# Das beste Ergebnis ihrer Karriere hingegen gab es für Kyes Schwester Sian A'Hern - mit Platz 6 hätte es fast für das Podium gereicht.
Sandra Rübesam war in der Quali extrem stark unterwegs, fuhr im Finale allerdings knapp an den Top 10 vorbei.
# Sandra Rübesam war in der Quali extrem stark unterwegs, fuhr im Finale allerdings knapp an den Top 10 vorbei.
Besser lief es für Carina Capellari auf Rang 9
# Besser lief es für Carina Capellari auf Rang 9 - besonders im unteren, steinigen Abschnitt hinterließ die Schweizerin einen starken Eindruck.
Sie kann kaum länger laufen und braucht am Flughafen einen Rollstuhl, doch auf dem Downhill-Bike scheint alles in bester Ordnung zu sein
# Sie kann kaum länger laufen und braucht am Flughafen einen Rollstuhl, doch auf dem Downhill-Bike scheint alles in bester Ordnung zu sein - Myriam Nicole gab Vollgas und raste nach einem eher ruhigen Start auf Rang 2.
Genau andersherum lief es für Tahnée Seagrave
# Genau andersherum lief es für Tahnée Seagrave - man weiß nicht, ob es an ihrer Schulterverletzung lag, aber sie lag zu Beginn in Führung, verlor nach unten hin allerdings immer mehr Zeit.
Für Tracey Hannah ging es nicht nur um den Tagessieg, sondern vor allem um den Sieg in der Gesamtwertung
# Für Tracey Hannah ging es nicht nur um den Tagessieg, sondern vor allem um den Sieg in der Gesamtwertung - ihr Abstand zu Marine Cabirou war nicht riesig, sodass durchaus einiges an Druck auf den Schultern der Australierin lastete.
Völlig befreit hingegen fuhr Veronika Widmann
# Völlig befreit hingegen fuhr Veronika Widmann - mit Rang drei sammelte die Italienerin ordentlich Punkte und verdrängte damit die verletzungsbedingt ausgefallene Nina Hoffmann vom dritten Platz in der Gesamtwertung.
Marine Cabirou machte alles richtig und legte einen sehr starken Lauf hin, der ihr den Tagessieg sichern sollte!
# Marine Cabirou machte alles richtig und legte einen sehr starken Lauf hin, der ihr den Tagessieg sichern sollte! - Jetzt musste Tracey Hannah kontern.
Doch die Anzeigetafel zeigte für die Australierin überall rot an
# Doch die Anzeigetafel zeigte für die Australierin überall rot an - das sollte nochmal richtig eng werden.
Am Ende reichte es für sie um Haaresbreite zum Sieg im Gesamt-World Cup.
# Am Ende reichte es für sie um Haaresbreite zum Sieg im Gesamt-World Cup. - Ihre Familie inklusive der Kinder von Bruder Mick war sofort zur Stelle um zu feiern.
Marine Cabirou hat im Prinzip alles richtig gemacht, es hat einfach nicht ganz gereicht
# Marine Cabirou hat im Prinzip alles richtig gemacht, es hat einfach nicht ganz gereicht - dementsprechend freute sich die Französin auch vor allem über ihren Rennsieg.
Und auch Myriam Nicole ist sichtlich glücklich, wieder vorne mitfahren zu können
# Und auch Myriam Nicole ist sichtlich glücklich, wieder vorne mitfahren zu können - wenn die Weltmeisterin jetzt bereits so schnell ist, dann sind wir wirklich gespannt darauf, was sie uns nächstes Jahr zeigen wird!
Marine Cabirous Scott Gambler-Siegerbike.
# Marine Cabirous Scott Gambler-Siegerbike.
Während Marine Cabirou ihren Tagessieg feiern konnte …
# Während Marine Cabirou ihren Tagessieg feiern konnte …
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-4
# podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-4
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-6
# podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-6
… war Tracey Hannah mehr als glücklich darüber, nach so einer langen und erfolgreichen Karriere endlich die Trophäe für den World Cup-Gesamtsieg überreicht zu bekommen.
# … war Tracey Hannah mehr als glücklich darüber, nach so einer langen und erfolgreichen Karriere endlich die Trophäe für den World Cup-Gesamtsieg überreicht zu bekommen.
Es halten sich hartnäckige Gerüchte, dass die Australierin ihre Karriere nach diesem Erfolg beenden könnte
# Es halten sich hartnäckige Gerüchte, dass die Australierin ihre Karriere nach diesem Erfolg beenden könnte - von Tracey selbst gibt es allerdings keine Aussagen, die in diese Richtung deuten, sodass wir uns wohl einfach in Geduld üben müssen, um darüber mehr zu erfahren.

Männer

1 – Danny Hart – 3:03.627 min

2 – Amaury Pierron– 3:04.283 min

3 – Charlie Harrison – 3:04.598 min

4 – Loïc Bruni – 3:06.022 min

5 – Greg Minnaar – 3:06.567 min

Hugo Frixtalon hat sich dieses Jahr nach einem schwachen Start als Top 20-Fahrer etabliert
# Hugo Frixtalon hat sich dieses Jahr nach einem schwachen Start als Top 20-Fahrer etabliert - beim letzten Rennen der Saison warfen ihn allerdings Fehler im unteren Steinfeld weit zurück.
Von Martin Maes haben nach seinen Downhill-Erfolgen im Jahr 2018 alle viel erwartet
# Von Martin Maes haben nach seinen Downhill-Erfolgen im Jahr 2018 alle viel erwartet - ganz so weit nach vorne ging es diesmal nicht, ein Top 20-Ergebnis kann sich allerdings sehen lassen.
Auch Aaron Gwin hat Probleme, an seine alten Erfolge anzuknüpfen
# Auch Aaron Gwin hat Probleme, an seine alten Erfolge anzuknüpfen - er ist seit der Weltmeisterschaft auf einem Mullet-Prototyp von Intense unterwegs und wechselte am Tag vor dem Finale noch spontan auf einen größeren Hauptrahmen. In Anbetracht dessen ist sein 13. Platz schon wieder ziemlich stark.
Nach eher durchwachsenen Zwischenzeiten gab Kirk McDowell richtig Gas und raste noch auf Platz 23 vor
# Nach eher durchwachsenen Zwischenzeiten gab Kirk McDowell richtig Gas und raste noch auf Platz 23 vor - durch das solide Abschneiden aller Teamfahrer ist das Unior/Devinci-Team nun auf den Gesamtrang vier vorgerückt, was den Team-Manager auf jeden Fall extrem glücklich gemacht hat.
maenner-finale-snowshoe-1173
# maenner-finale-snowshoe-1173
maenner-finale-snowshoe-2203
# maenner-finale-snowshoe-2203
Auf ihn waren alle Augen gerichtet
# Auf ihn waren alle Augen gerichtet - nach dem dritte Platz in der Qualifikation waren die Erwartungen an Charlie Harrison bei seinem Heimrennen extrem hoch.
Doch auch Amaury Pierron hatte eine klare Vorgabe: absolut Vollgas! Schließlich hatte er noch realistische Chancen auf den World Cup-Gesamtsieg.
# Doch auch Amaury Pierron hatte eine klare Vorgabe: absolut Vollgas! Schließlich hatte er noch realistische Chancen auf den World Cup-Gesamtsieg. - Zum Glück kann der Franzose das ganz gut.
Etwas enttäuscht war Max Hartenstern
# Etwas enttäuscht war Max Hartenstern - in der Qualifikation lag er noch auf Rang 12, im Finale versuchte er dann einfach zu krampfhaft, schnell zu fahren, und wurde durch Fehler etwas nach hinten durchgereicht.
Hätte man David Trummer vor dem World Cup-Start im Maribor gesagt, dass ein 22. Platz am Ende der Saison für ihn eher „meh“ sein würde, hätte er es wohl kaum geglaubt
# Hätte man David Trummer vor dem World Cup-Start im Maribor gesagt, dass ein 22. Platz am Ende der Saison für ihn eher „meh“ sein würde, hätte er es wohl kaum geglaubt - er beschloss die Saison in den Top 10 der Gesamtwertung, was bedeutet, dass er für das komplette nächste Jahr einen sicheren Platz im Finale und in der Live-Übertragung hat. Bedenkt man, dass das nur für 10 Fahrer gilt, von denen die meisten bereits Verträge haben, dann erscheint es mehr als wahrscheinlich, dass Davids Telefon aktuell recht viel klingelt.
maenner-finale-snowshoe-8415
# maenner-finale-snowshoe-8415
maenner-finale-snowshoe-1533
# maenner-finale-snowshoe-1533
Nach seinem guten Quali-Lauf sah alles danach aus, als ob Luca Shaw wieder zu alter Stärke findet
# Nach seinem guten Quali-Lauf sah alles danach aus, als ob Luca Shaw wieder zu alter Stärke findet - ganz so weit ist es noch nicht, ein Top 15-Resultat geht jedoch in die richtige Richtung.
Dakotah Norton war nach vielen Höhen und Tiefen während der Saison mehr als glücklich über seinen 9. Platz
# Dakotah Norton war nach vielen Höhen und Tiefen während der Saison mehr als glücklich über seinen 9. Platz - der Amerikaner holte vor allem in den unteren Sektoren unglaublich viele Plätze auf.
Konstant schnell hingegen war Greg Williamson
# Konstant schnell hingegen war Greg Williamson - er bescherte Unno das erste Top 10-Ergebnis in der Firmengeschichte. Zusammen mit seinem Mechaniker kaperte er übrigens einfach die Bushaltestelle direkt am Start und verwandelte diese ins Unno Factory Racing-Pit.
Bisher war die Saison für Bruce Kleine eine Katastrophe
# Bisher war die Saison für Bruce Kleine eine Katastrophe - der junge Amerikaner tat sich extrem schwer dabei, nach einigen Verletzungen wieder zu alter Stärke zu finden. Mit Platz 16 hat er das nun endlich geschafft.
Laurie Greenland fuhr extra mit hochgekrempelten Ärmeln, um an seinen immer noch schwer verletzten Teamkollegen Brook Macdonald zu erinnern
# Laurie Greenland fuhr extra mit hochgekrempelten Ärmeln, um an seinen immer noch schwer verletzten Teamkollegen Brook Macdonald zu erinnern - der Brite attackierte auch was das Zeug hielt, baute allerdings etwas zu viele Unsauberheiten ein.
Troy Brosnan verpasste zum erst zweiten Mal in dieser Saison das Podium
# Troy Brosnan verpasste zum erst zweiten Mal in dieser Saison das Podium - mit Platz 6 war es allerdings auch denkbar knapp.
Richtig stark hingegen präsentierte sich Thomas Estaque
# Richtig stark hingegen präsentierte sich Thomas Estaque - auf der physisch anspruchsvollen Strecke zeigte er, dass ein kleiner Wohlstandsbauch nichts zu bedeuten hat und ballerte sich gnadenlos in die Top 10.
Baptiste Pierron steht zwar oft im Schatten seines jüngeren Bruders, fährt allerdings regelmäßig in die Top 20 der Welt.
# Baptiste Pierron steht zwar oft im Schatten seines jüngeren Bruders, fährt allerdings regelmäßig in die Top 20 der Welt.
Mit einem komplett fremden und zusammengewürfelten Bike knallte Joe Breeden auf den 34. Rang.
# Mit einem komplett fremden und zusammengewürfelten Bike knallte Joe Breeden auf den 34. Rang. - Sein eigenes Bike kam bis zum Ende des Rennens nicht in den USA an.
Das Pivot-Team ist immer zu Späßen aufgelegt
# Das Pivot-Team ist immer zu Späßen aufgelegt - mit Nummer 69 und den Stars and Stripes flogen Matt Walker im Training die Herzen der anwesenden Rednecks zu.
Seit seinem harten Sturz in Mont-Sainte-Anne ist Loris Vergier ganz schön angeschlagen
# Seit seinem harten Sturz in Mont-Sainte-Anne ist Loris Vergier ganz schön angeschlagen - keine idealen Vorraussetzungen für so eine anstrengende und auch gefährliche Strecke wie in Snowshoe. Dass er trotzdem auf Rang 11 fuhr, zeigt, wie hoch der Grundspeed des jungen Franzosen ist.
maenner-finale-snowshoe-1931
# maenner-finale-snowshoe-1931
Während am Anfang der Saison noch gemutmaßt wurde, ob Greg Minaar mit Ende 30 nochmal weit vorne mitfahren könnte, dürften mittlerweile die letzten Zweifler verstummt sein
# Während am Anfang der Saison noch gemutmaßt wurde, ob Greg Minaar mit Ende 30 nochmal weit vorne mitfahren könnte, dürften mittlerweile die letzten Zweifler verstummt sein - Rang 5 im Rennen und Rang 6 in der Gesamtwertung sind ziemlich stark!
Amaury Pierron startete nach Problemen in der Qualifikation ungewöhnlich früh
# Amaury Pierron startete nach Problemen in der Qualifikation ungewöhnlich früh - der Franzose musste vorlegen und galoppierte tatsächlich mit 110 % aus dem Starthaus. Im Ziel lag er dann soweit vorne, dass ein Sieg eigentlich schon sicher schien …
Als dann auch Troy Brosnan trotz perfektem Aero-Tuck nicht an Pierron herankam, wurde es richtig spannend.
# Als dann auch Troy Brosnan trotz perfektem Aero-Tuck nicht an Pierron herankam, wurde es richtig spannend.
Doch dann kam Charlie Harrison und pirschte sich Split für Split immer näher an Pierron heran.
# Doch dann kam Charlie Harrison und pirschte sich Split für Split immer näher an Pierron heran.
Im Ziel stand schonmal fest, dass es ein Podiums-Platz für ihn werden würde.
# Im Ziel stand schonmal fest, dass es ein Podiums-Platz für ihn werden würde.
Loïc Bruni muss im Starthaus unter enormem Druck gestanden haben
# Loïc Bruni muss im Starthaus unter enormem Druck gestanden haben - bei einem Sieg von Amaury Pierron benötigte er einen dritten Platz für den Sieg im Gesamtranking.
Doch der Lauf war nicht rund und Loïc kam nur als Drittschnellster ins Ziel
# Doch der Lauf war nicht rund und Loïc kam nur als Drittschnellster ins Ziel - was das bedeutete war ihm sofort klar …
… Danny Hart musste entweder vor Amaury oder hinter Loïc landen.
# … Danny Hart musste entweder vor Amaury oder hinter Loïc landen. - Jetzt hieß es Daumen drücken!
Mittlerweile war der Zielbereich ein wahrer Hexenkessel
# Mittlerweile war der Zielbereich ein wahrer Hexenkessel - allen Fans war die Bedeutung dieses Moments für den Ausgang der Saison bewusst.
Als Danny Hart dann in den Splits zunächst hinter Pierron und vor Bruni lag, stieg die Spannung ins Unermessliche
# Als Danny Hart dann in den Splits zunächst hinter Pierron und vor Bruni lag, stieg die Spannung ins Unermessliche - doch der Brite holte immer weiter auf, bis schließlich grün auf der Anzeigetafel aufleuchtete.
Am Ende war es der erste Saison-Sieg für Danny Hart
# Am Ende war es der erste Saison-Sieg für Danny Hart - seine schwangere Verlobte war sofort zur Stelle, um zu jubeln.
Und auch Loïc Bruni hätte sich in diesem Moment am liebsten mit Danny verlobt
# Und auch Loïc Bruni hätte sich in diesem Moment am liebsten mit Danny verlobt - der schenkte ihm völlig unbeabsichtigt den Gesamtsieg.
Nach einer ziemlich langen Durststrecke hat Danny gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist.
# Nach einer ziemlich langen Durststrecke hat Danny gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist. - Die Erleichterung darüber war spürbar!
Loïc Bruni beherrscht das Pokerface eigentlich perfekt, doch nach dem Finale zeigte sich dann, wie groß die Anspannung bei ihm gewesen sein musste.
# Loïc Bruni beherrscht das Pokerface eigentlich perfekt, doch nach dem Finale zeigte sich dann, wie groß die Anspannung bei ihm gewesen sein musste.
Amaury Pierron hingegen war verständlicherweise maßlos enttäuscht
# Amaury Pierron hingegen war verständlicherweise maßlos enttäuscht - mit seinem sehr knappen zweiten Platz hat er nach seine Wunder-Saison 2018 jedoch gezeigt, dass er zur absolut engsten Weltspitze dieses Sports gehört.
Greg Williamson war nach einem für ihn turbulenten Rennen mehr als glücklich über seinen 7. Platz.
# Greg Williamson war nach einem für ihn turbulenten Rennen mehr als glücklich über seinen 7. Platz.
Das Ziel in Snowshoe liegt mitten im Nirgendwo, denn das kleine Ski-Örtchen befindet sich oben auf dem Berg
# Das Ziel in Snowshoe liegt mitten im Nirgendwo, denn das kleine Ski-Örtchen befindet sich oben auf dem Berg - die unglaublichen Zuschauermassen mit einem kleinen 4er-Sessellift nach oben zu befördern hat einiges an Koordination und Zeit verschlungen.
Rechtzeitig zur Podiums-Zeremonie in der Innenstadt waren die meisten Feierwütigen dann allerdings da.
# Rechtzeitig zur Podiums-Zeremonie in der Innenstadt waren die meisten Feierwütigen dann allerdings da.
Was für ein Podium!
# Was für ein Podium! - Danny Hart siegte vor Amaury Pierron, Charlie Harrison, Loïc Bruni und Greg Minnaar.
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-12
# podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-12
podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-11
# podium-ii-ambiente-finale-snowshoe-2-11
Loïc war mehr als begeistert, endlich bewiesen zu haben, dass er eine konstant starke Saison fahren kann.
# Loïc war mehr als begeistert, endlich bewiesen zu haben, dass er eine konstant starke Saison fahren kann.
Im Gesamtranking lag Loïc Bruni knapp vor Amaury Pierron, Troy Brosnan, Danny Hart und Loris Vergier.
# Im Gesamtranking lag Loïc Bruni knapp vor Amaury Pierron, Troy Brosnan, Danny Hart und Loris Vergier.
Die beiden befreundeten Rivalen tauschten erst Küsschen …
# Die beiden befreundeten Rivalen tauschten erst Küsschen …
… und später das ein oder andere Bier aus.
# … und später das ein oder andere Bier aus.
Die Nummer 1 an Brunis Rad hat es bis zum Ende einer turbulenten Saison geschafft.
# Die Nummer 1 an Brunis Rad hat es bis zum Ende einer turbulenten Saison geschafft.
Ein weiteres Ereignis, das nach dem Podium feuchtfröhlich begossen wurde, war das offizielle Karriereende von Keith „Phunkt“ Valentine.
# Ein weiteres Ereignis, das nach dem Podium feuchtfröhlich begossen wurde, war das offizielle Karriereende von Keith „Phunkt“ Valentine. - Der schottische Fotograf hat über ganze 17 Jahre Bilder vom Mountainbike World Cup geliefert! Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seinem weiteren Lebensweg.
God bless y'all!
# God bless y'all! - Das wars nicht nur aus Amerika, sondern auch vom Downhill World Cup 2019. Nun freuen wir uns auf eine spannende Offseason voller Spekulationen über mögliche Fahrerwechsel und natürlich die Saison 2020!

Alle Artikel zum Downhill World Cup Snowshoe 2019 | Alle Infos zum Downhill World Cup 2019

  1. benutzerbild

    marcoTW

    dabei seit 07/2009

    Ich möchte mal ne Frage bezüglich einer These in den Raum stellen.
    Ich weiß nicht, ob es hier war oder auf einer anderen Bergradlplatform, wo gesagt wurde, dass die Topfahrer mit jedem Bike schnell und Podiumsplätze einfahren können.
    Im Downhill Worldcup scheint Commencal ja fast übermächtig. Ich weiß, Loic Bruni fährt Specialized! Aaaaaaber, Miriam Nicole fährt in der WM nach langer Verletzungspause direkt auf Nummer 1, Amoury Pierron brennt konstant unglaubliche Zeiten in die Pisten, bei den Junioren sieht es kaum anders aus und das Commencal-B-Team fährt mittlerweile auch vorne mit und Johannes von Klebesberg kauft sich ein Commencal Supreme und ist als Privateer regelmäßig in den Top 20.

    Kann es nun sein, dass das Commencal Supreme gerade das beste Rad im Downhillsport ist? Oder haben die gerade einfach das beste Team?

    Ich würde mich über eine Diskussion ohne die üblichen Nörgeleien und Angriffe freuen!
  2. benutzerbild

    LB Jörg

    dabei seit 12/2002

    marcoTW schrieb:

    Ich möchte mal ne Frage bezüglich einer These in den Raum stellen.
    Ich weiß nicht, ob es hier war oder auf einer anderen Bergradlplatform, wo gesagt wurde, dass die Topfahrer mit jedem Bike schnell und Podiumsplätze einfahren können.
    Im Downhill Worldcup scheint Commencal ja fast übermächtig. Ich weiß, Loic Bruni fährt Specialized! Aaaaaaber, Miriam Nicole fährt in der WM nach langer Verletzungspause direkt auf Nummer 1, Amoury Pierron brennt konstant unglaubliche Zeiten in die Pisten, bei den Junioren sieht es kaum anders aus und das Commencal-B-Team fährt mittlerweile auch vorne mit und Johannes von Klebesberg kauft sich ein Commencal Supreme und ist als Privateer regelmäßig in den Top 20.

    Kann es nun sein, dass das Commencal Supreme gerade das beste Rad im Downhillsport ist? Oder haben die gerade einfach das beste Team?

    Ich würde mich über eine Diskussion ohne die üblichen Nörgeleien und Angriffe freuen!


    Ums kurz zu fassen, Rad und Fahrer müssen zusammenpassen, alles Andere ist zweitrangig.

    G.
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  4. benutzerbild

    xMARTINx

    dabei seit 12/2006

    Stimmt absolut.
    Eine Frage bei der man bei zehn verschiedenen antworten halt einfach zehn Meinungen bekommt.
    Das Commencal ist sicher ein gutes Rad, das ein klebelsberg so ne Kiste fährt liegt auch am Ruhm der letzten Jahre bzw unterstützt Commencal ja auch viele Jungs.
    Was das Rad sehr gut macht ist das der Hinterbau sich längt beim einfedern also das man quasi mehr Radstand hat wodurch das Rad extrem gut liegt im Federweg und in engen Kurven wo man eher nicht so weit im Federweg steht ist es kürzer und wendiger. Sicher ein grosser Vorteil.
    Bei Bruni ist Recht offensichtlich das er das wohl beste Fahrwerk hat, da stecken aber auch Jahre Erfahrung mit der Auswertung der gesammelten Daten dahinter, da kommen andere einfach nicht ran und Bruni fährt in MSA einfach die Highspeed Passagen 2 km/h schneller als andere und das Rad klebt trotzdem unfassbar am Boden.
    Die Hinterbauten sind alle gut, haben aber natürlich systembedingt alle ihre Vor - und Nachteile.
    Kann da nur von meinen Erfahrungen als durchschnittlicher Fahrer berichten. Commencal bin ich leider noch nicht gefahren.
    Das Myst, Legend und g19 zeitweise alle mit dem Fox X2 und muss sagen das es da schon deutliche Unterschiede gibt, das Legend liegt brutal gut und ruhig, da kommt nen Myst bei weiten nicht ran, dafür ist das Myst gefühlt etwas raciger und man kann mehr pushen da der Hinterbau nicht so nen Staubsauger ist. Dafür verhärtet er aber auf der Bremse spürbar, bei Danny wurde da ja Abhilfe geschaffen. Aber auch diese Eigenschaft kann man sich zu nutze machen.
    Bei Gwin hat man, finde ich , in Maribor schon gesehen das das grosse Hinterrad nicht zu seinem Fahrstil passt, mit dem Mullet sah er jetzt deutlich besser aus.
    Aber das alles, ob Bruni sein Fahrwerk, oder Hart seins wo ich in Maribor der Meinung war das man schon deutlich in der ein oder anderen Passsage sieht wie unruhig das Rad im Gegensatz zu anderen wird, sind Sachen die wir am Bilderschirm versuchen zu beurteilen.
    Das Commencal Team hat einfach extrem starke Fahrer, ein offenbar gutes Team mit guter Atmosphäre und es wird immer weiter entwickelt.
    Alle haben ihre Tricks, die Räder werden mit mehr oder weniger sinnvollen Zeugs getunt und angepasst. In Zeiten von Reach und Anglesets und Offsetbuchsen auch nicht mehr schwer.
    Für Fahrer muss am Ende so viel passen und konstant vorne zu fahren. Thirion fährt das Commencal auch und kommt nicht mehr nach ganz vorn.
    Es ist spannend das alles zu beobachten und drüber zu diskutieren. aber DAS beste Rad gibt's sicher nicht. Zumal alle auf einem extrem hohen Level performen.
    Ob das Aufkleber die Vibrationen dämpfen helfen sei Mal dahingestellt, aber wenn man dran glaubt hilft es ja manchmal auch
  5. benutzerbild

    Gregor

    dabei seit 02/2017

    Ich bin dieses Jahr gemeinsam mit einigen anderen Tester einige der Top-Downhill-Bikes gefahren. Da die World Cups nun erstmal vorbei sind und ich damit wieder deutlich mehr Zeit für andere Projekte habe, könnt ihr euch in den nächsten Wochen auf die ersten Testartikel freuen.
    Leider hat Commençal uns kein Testrad zur Verfügung stellen können, dafür hat das neue Demo seinen Weg zu mir gefunden. Ich bin noch nicht genug damit gefahren, aber kann jetzt schon vorweg nehmen, dass das ein unglaublich spannendes Rad wird!
  6. benutzerbild

    xMARTINx

    dabei seit 12/2006

    Gregor schrieb:

    Ich bin dieses Jahr gemeinsam mit einigen anderen Tester einige der Top-Downhill-Bikes gefahren. Da die World Cups nun erstmal vorbei sind und ich damit wieder deutlich mehr Zeit für andere Projekte habe, könnt ihr euch in den nächsten Wochen auf die ersten Testartikel freuen.
    Leider hat Commençal uns kein Testrad zur Verfügung stellen können, dafür hat das neue Demo seinen Weg zu mir gefunden. Ich bin noch nicht genug damit gefahren, aber kann jetzt schon vorweg nehmen, dass das ein unglaublich spannendes Rad wird!

    Aktuell für mich auch eines der schönsten Räder! Bin gespannt auf den Artikel, auch auf den von Bruni seinem Rad

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