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Dürfen wir vorstellen: Das Canyon Stoic – Neuzuwachs in der Canyon-Familie, Begleiter für Trails und Hardtail-Pendant zum Canyon Spectral
Dürfen wir vorstellen: Das Canyon Stoic – Neuzuwachs in der Canyon-Familie, Begleiter für Trails und Hardtail-Pendant zum Canyon Spectral - dafür sollen moderne Geometrie, stabile Bauweise mit Freigabe in Kategorie 4, je nach Rahmengröße 27,5"- oder 29"-Laufräder und 140 mm Federweg sorgen.
Deutlich erkennbar – es ist ein Canyon!
Deutlich erkennbar – es ist ein Canyon! - neben dem grünen Rahmen gibt es das Stoic noch in zwei weiteren Farben.
Eingesetzt wird ein Aluminium-Rahmen
Eingesetzt wird ein Aluminium-Rahmen - mit dem Canyon Stoic kann man auch in den Bikepark – es hat die gleiche Freigabe wie Strive und Spectral.
Stabil anmutendes Ausfallende mit Schraubachse
Stabil anmutendes Ausfallende mit Schraubachse - der Rahmen ist mit Post-Mount-Bremsaufnahme für 180 mm-Bremsscheiben ausgerüstet. Die Quixle-Steckachse lässt sich nachrüsten.
Während am Spectral das UDH-Schaltauge eingesetzt wird
Während am Spectral das UDH-Schaltauge eingesetzt wird - kommt das neue Stoic nicht mit dem einheitlichen Standard. Die Zugführung an der Kettenstrebe erledigen Anlötteile und Kabelbinder.
Mit ganzen 6 Rahmengrößen soll das Canyon Stoic möglichst viele Leute ansprechen
Mit ganzen 6 Rahmengrößen soll das Canyon Stoic möglichst viele Leute ansprechen - die drei kleineren Größen stehen auf 27,5"-Rädern, kommen dafür aber auch mit einem Zentimeter mehr Federweg. Insgesamt ist die Geometrie Kategorie-übergreifend im guten Durchschnitt.
SRAM NX-Antrieb und Descendant-Kurbel mit kleinem 30t-Stahl-Kettenblatt
SRAM NX-Antrieb und Descendant-Kurbel mit kleinem 30t-Stahl-Kettenblatt - die NX-Ausführung der Eagle ist nicht mit der neuen 10-52-Kassette kompatibel, alle Bikes sind aber mit 12-fach-Antrieben ausgerüstet.
Canyon-Anbauteile kommen einige zum Einsatz
Canyon-Anbauteile kommen einige zum Einsatz - die hauseigene Stütze funktionierte auch schon im Spectral unauffällig, solange der Dichtungskopf angezogen ist.
G5-Cockpit und SRAM Level-Bremse
G5-Cockpit und SRAM Level-Bremse - der niedrige Preis schlägt sich natürlich in der Ausstattung nieder, zweifelhafte Komponenten sind aber nicht verbaut.
Winterliche Testbedingungen mit Schnee-Matsch-Garantie
Winterliche Testbedingungen mit Schnee-Matsch-Garantie - Sonnenschein also eher in flüssiger Form und statt getönter Brille lieber klare Gläser.
6 Schrauben lösen, um den Lenker zu montieren?
6 Schrauben lösen, um den Lenker zu montieren? - umständlich und eher unpraktisch. Abgesehen davon ist das Cockpit in Breite und Klemmdurchmesser wieder super.
Klebefolie auf Unterrohr und Kettenstrebe
Klebefolie auf Unterrohr und Kettenstrebe - hier ist noch Luft nach oben, aktuell gibt es auch keine geformten Schoner zum Nachrüsten. Auf Schotter-Zubringern prasselt es so ordentlich am Unterrohr.
Trotz kurzer Kettenstrebe üppige Reifenfreiheit
Trotz kurzer Kettenstrebe üppige Reifenfreiheit - das hat uns sehr gut gefallen. Vor allem wenn Matsch und Schnee ins Spiel kommen, ist viel Reifenfreiheit immer gern gesehen.
Gemischte Zugführung am Canyon Stoic
Gemischte Zugführung am Canyon Stoic - simpel ausgeführt ist die Verlegung im Rahmen, mit großer Öffnung am Unterrohr. Leider klapperten die Züge deutlich.
Canyon Stoic – Massentauglicher und erschwinglicher Allrounder aus Alu
Canyon Stoic – Massentauglicher und erschwinglicher Allrounder aus Alu - die preislich günstige Ausrichtung zwingt den Hersteller zu erkennbaren Kompromissen, die man aber zu großen Teilen selbst behoben bekommt. Schaumstoffröhrchen über die Leitungen, Slapper Tape auf Ketten- und Sitzstrebe und je nach Vorliebe eine höhere Front – dann hat man nicht nur ein leises und zuverlässiges Rad, sondern auch ein verspielteres Fahrverhalten.

Neues Canyon Stoic AL im ersten Test: Trail-Hardtails haben sich inzwischen auf dem MTB-Markt etabliert. Seien es Yeti, Santa Cruz oder Liteville – immer mehr Hersteller erweiterten ihr Portfolio gezielt mit den Abfahrts-orientierten Allroundern, die unter anderem durch einen günstigen Anschaffungspreis, eine hohe Vielseitigkeit sowie einen geringen Wartungsaufwand überzeugen sollen. Der Fahrspaß soll mit 140 mm Federweg und mehr natürlich nicht zu kurz kommen. Als Branchen-Riese will Canyon mit der Konkurrenz gleichziehen und präsentiert nun das brandneue Stoic. Vorhang auf für den Trail-Allrounder, auf dem wir bereits zwei kleine Runden drehen konnten!

Canyon Stoic AL: Infos und Preise

Nigelnagelneu kommt das Stoic daher. Das Trail-Hardtail soll laut Canyon maximalen Fahrspaß zum minimalsten Preis garantieren und eine möglichst breite Masse an Mountainbikerinnen und Mountainbikern ansprechen. Dementsprechend wird das Bike in sechs unterschiedlichen Größen – von 2XS bis XL – verfügbar sein und zu einem erschwinglichen Preis von 799 € in der günstigsten Ausführung auf dem Markt erscheinen. Damit sich das Stoic über alle Größen hinweg nahezu gleich fahren soll, setzt Canyon bei den Modellen 2XS bis S auf 27.5“-Laufräder mit 140 mm Federweg, während die größeren Rahmen auf 29“ und 140 mm-Gabeln ausgelegt sind. Beim Gewicht pendelt sich das Hardtail zwischen 14 und 15 kg ein – unser Test-Bike in Größe XL wog ohne Pedale 14,6 kg.

  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Federweg 140 mm
  • Laufradgröße 29″ (M, L, XL) / 27,5″ (2XS, XS, S)
  • Besonderheiten Robuster Aluminium-Rahmen, einfache Kabelführung, Laufradgröße und Federweg auf Rahmengröße abgestimmt
  • Gewicht 14,6 kg (Größe XL, nachgewogen)
  • Farben Weiß / Grau / Grün
  • Rahmengrößen 2XS / XS / S / M / L / XL
  • Verfügbar ab sofort
  • www.canyon.com

Preis Canyon Stoic 2: 799 € (UVP)
Preis Canyon Stoic 3: 1.199 € (UVP)
Preis Canyon Stoic 4: 1.699 € (UVP)

Dürfen wir vorstellen: Das Canyon Stoic – Neuzuwachs in der Canyon-Familie, Begleiter für Trails und Hardtail-Pendant zum Canyon Spectral
# Dürfen wir vorstellen: Das Canyon Stoic – Neuzuwachs in der Canyon-Familie, Begleiter für Trails und Hardtail-Pendant zum Canyon Spectral - dafür sollen moderne Geometrie, stabile Bauweise mit Freigabe in Kategorie 4, je nach Rahmengröße 27,5"- oder 29"-Laufräder und 140 mm Federweg sorgen.
Diashow: Neues Canyon Stoic im ersten Test: Hart aber fair!
Klebefolie auf Unterrohr und Kettenstrebe
Deutlich erkennbar – es ist ein Canyon!
Eingesetzt wird ein Aluminium-Rahmen
Während am Spectral das UDH-Schaltauge eingesetzt wird
Mit ganzen 6 Rahmengrößen soll das Canyon Stoic möglichst viele Leute ansprechen
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Im Detail

Die Produktpalette von Canyon ist groß – vom Race-Hardtail Exceed bis zum Erfolgs-Downhiller Sender bietet Canyon für fast jeden MTB-Enthusiasten ein passendes Rad an. Im Trailbike-Segment sind die Koblenzer mit dem Neuron, dem Spectral und dem kürzlich vorgestellten Canyon Spectral 29 besonders stark aufgestellt. Mit den vollgefederten Modellen konnten lediglich Abfahrts-orientierte Hardtail-Liebhaber nicht wirklich beglückt werden. Doch das soll sich nun mit dem neuen Stoic ändern: Das Bike soll durch große Flexibilität überzeugen und zudem den Geldbeutel nicht extrem belasten.

Der 6061 T6-Aluminiumrahmen soll sehr steif und vor allem robust daherkommen. Das Stoic lässt sich gemäß der Nutzungsbedingung in die hauseigene „Kategorie 4“ einordnen, unter die unter anderem auch das Enduro-Bike Strive fällt. Das Hardtail soll damit einerseits mit sehr anspruchsvollem Terrain bestens klarkommen und andererseits auch im Pumptrack oder bei Dirt Jumps eine starke Performance abliefern können – ohne dass der Rahmen sich ungewollt in die Knie zwingen lässt. Apropos Rahmen: Um das Einsatzspektrum extrem flexibel zu gestalten, wurden auch in Bezug auf die Geometrie Überlegungen angestellt, um das Bike einer möglichst breiten Kundschaft zugänglich zu machen. Im Fokus der Entwicklung stand, stets die optimale Balance zwischen einem Abfahrts-starken Trailbike und einem spaßigen Rad für die eben erwähnten Pumptracks und Dirtjump-Trails zu finden. Zur Geometrie aber später mehr!

Deutlich erkennbar – es ist ein Canyon!
# Deutlich erkennbar – es ist ein Canyon! - neben dem grünen Rahmen gibt es das Stoic noch in zwei weiteren Farben.
Eingesetzt wird ein Aluminium-Rahmen
# Eingesetzt wird ein Aluminium-Rahmen - mit dem Canyon Stoic kann man auch in den Bikepark – es hat die gleiche Freigabe wie Strive und Spectral.

„Flexibilität“ ist also das Zauberwort, das eng mit dem Stoic in Verbindung stehen soll – dazu gehört auch eine große Bandbreite an Rahmengrößen für möglichst viele unterschiedliche große Fahrerinnen und Fahrer. Das Trail-Hardtail wird es dementsprechend in sechs unterschiedlichen Größen geben – von 2XS bis XL, womit laut Canyon Personen ab einer Körpergröße von 149 cm auf das Stoic passen sollen. Spannend hierbei ist vor allem der Ansatz, den die Koblenzer verfolgen: Die Bikes in 2XS bis S werden mit 27,5“-Laufrädern bestückt, während die größeren Modelle auf 29“ rollen. Ziel der Ingenieure ist es, dass für die Fahrerinnen und Fahrer über alle Größen hinweg ein ähnliches Handling gewährleistet wird und die Position auf dem Rad für alle Kunden eine ähnliche ist.

Stabil anmutendes Ausfallende mit Schraubachse
# Stabil anmutendes Ausfallende mit Schraubachse - der Rahmen ist mit Post-Mount-Bremsaufnahme für 180 mm-Bremsscheiben ausgerüstet. Die Quixle-Steckachse lässt sich nachrüsten.
Während am Spectral das UDH-Schaltauge eingesetzt wird
# Während am Spectral das UDH-Schaltauge eingesetzt wird - kommt das neue Stoic nicht mit dem einheitlichen Standard. Die Zugführung an der Kettenstrebe erledigen Anlötteile und Kabelbinder.

Was stand sonst noch im Fokus der Entwicklungsarbeit? – Einfache Handhabung! Damit man auch ohne große Schrauber-Erfahrung mit dem Stoic glücklich wird, setzt Canyon auf simple Prinzipien. Die Züge der Schaltung sowie der Variostütze verlaufen im Inneren des Rahmens, die mithilfe einer großen Öffnung zwischen Unterrohr und Tretlagerhülse problemlos erreicht werden können. Ewig langes „Herumfischen“ im Rahmen soll so passé sein. Die Bremsleitungen werden hingegen entlang des Rahmens geführt, sodass ein Wechsel der Hinterrad-Bremse mit wenigen Handgriffen und ohne zusätzliches Entlüften erledigt ist.

Um auch bergab noch mehr aus dem Bike herauskitzeln zu können, dürfen auf das 29“-Stoic bis zu 2.6“ breite Reifen montiert werden, auf das 650B sogar 2.8“. Ins Muster der simplen Anwendung passt zu dem das BSA-Tretlager und die Post-Mount Bremsaufnahme – alles einfach bedienbar und im Zweifel einfach wartbar.

Geometrie

Einen progressiven Ansatz verspricht Canyon – und tatsächlich finden sich in der Geometrie vereinzelt ungewohnte Ansätze, die wir so auch schon am Spectral 29 gesehen haben. Während der Reach sich über alle Größen hinweg von 380 bis 505 mm erstreckt, gibt es beim Stack eine Varianz von 50 mm – von 593 bis 643 mm. Der Lenkwinkel fällt mit 65° verhältnismäßig flach aus und ist damit lediglich ein Grad steiler als am Spectral 29. Die Kettenstreben sind mit einer Länge von 418 mm (2XS bis S) bzw. 428 mm (M bis XL) weder sonderlich lang noch besonders kurz. Die nötige Agilität für einen Allrounder, wie es das Stoic sein will, sollte damit gegeben sein.

Betrachtet man das Rad im Vergleich zum restlichen Angebot, fällt auf, dass die Geometrie sich größtenteils in einem guten Mittelfeld einsortiert. Heraus sticht das Rad durch seine 6 Größen – doppelt so viele wie bei manch anderem direkten Konkurrenten. Aber auch tiefere Tretlager und flachere Lenkwinkel sehen wir bei Bikes mit ähnlichem Einsatzgebiet, gleichem Federweg und in einer ähnlichen Preiskategorie. Canyon ist den meisten Mitbewerbern aber im Hinblick auf den Reach etwas voraus.

Rahmengröße 2XS XS S M L XL
Laufradgröße 27,5″ 27,5″ 27,5″ 29″ 29″ 29″
Reach 380 mm 405 mm 430 mm 455 mm 480 mm 505 mm
Stack 593 mm 593 mm 602 mm 625 mm 634 mm 643 mm
STR 1,56 1,46 1,40 1,37 1,32 1,27
Lenkwinkel 65° 65° 65° 65° 65° 65°
Sitzwinkel, effektiv 75° 75° 75° 75° 75° 75°
Oberrohr 539 mm 564 mm 591 mm 623 mm 650 mm 678 mm
Steuerrohr 90 mm 90 mm 100 mm 90 mm 100 mm 110 mm
Sitzrohr 365 mm 365 mm 400 mm 430 mm 460 mm 500 mm
Überstandshöhe 795 mm 794 mm 796 mm 836 mm 841 mm 842 mm
Kettenstreben 418 mm 418 mm 418 mm 428 mm 428 mm 428 mm
Radstand 1.084 mm 1.137 mm 1.166 mm 1.195 mm 1.224 mm 1.253 mm
Tretlagerabsenkung 45 mm 45 mm 45 mm 60 mm 60 mm 60 mm
Einbauhöhe Gabel 534 mm 534 mm 534 mm 553 mm 553 mm 553 mm
Gabel-Offset 46 mm 46 mm 46 mm 42 mm 42 mm 42 mm
Federweg (vorn) 150 mm 150 mm 150 mm 140 mm 140 mm 140 mm
Mit ganzen 6 Rahmengrößen soll das Canyon Stoic möglichst viele Leute ansprechen
# Mit ganzen 6 Rahmengrößen soll das Canyon Stoic möglichst viele Leute ansprechen - die drei kleineren Größen stehen auf 27,5"-Rädern, kommen dafür aber auch mit einem Zentimeter mehr Federweg. Insgesamt ist die Geometrie Kategorie-übergreifend im guten Durchschnitt.

Ausstattung

Das neue Canyon Stoic gibt es insgesamt in drei Ausstattungsvarianten. Das Stoic 2 ist mit einem Shimano Deore-Antrieb, MT200-Bremsen sowie einer XCR34-Federgabel von SR Suntour ausgestattet, während sich an den weiteren beiden Modellen in erster Linie Parts aus dem Hause SRAM wiederfinden. Das teuerste Gesamtpaket, das Stoic 4, kostet knapp 1.700 € und kommt mit einer RockShox Pike Select RC-Gabel sowie einem SRAM NX-Eagle-Antrieb daher.

Während am günstigen Bike auf die Variostütze verzichtet wurde, kommen Stoic 3 und 4 jeweils mit der hauseigenen Canyon-Variante. Wert legen die Koblenzer auch auf ordentliche Reifen – Schwalbes Magic Mary in Super Trail-Ausführung kommen an allen Ausstattungsvarianten zum Einsatz. Ein einzelnes Rahmenkit wird es aktuell nicht zu erwerben geben.


 Stoic 2Stoic 3Stoic 4
RahmenCanyon Stoic ALCanyon Stoic ALCanyon Stoic AL
FedergabelSR Suntour XCR34RockShox Recon RLRockShox Pike Select RC
BremsenShimano MT200SRAM Level TSRAM Guide T
LaufräderMT400 / Alex Rims DP30MT400 / Alex Rims DP30MT400 / Alex Rims DP30
Felgenbreite30 mm30 mm30 mm
Reifen (vorne)Schwalbe Magic Mary , Super Trail, Addix Soft (2.35)Schwalbe Magic Mary , Super Trail, Addix Soft (2.35)Schwalbe Magic Mary , Super Trail, Addix Soft (2.35)
Reifen (hinten)Schwalbe Hans Dampf , Super Trail, Addix Soft (2.35)Schwalbe Hans Dampf , Super Trail, Addix Soft (2.35)Schwalbe Hans Dampf , Super Trail, Addix Soft (2.35)
KurbelProwheel Charm (2XS/XS/S: 165 mm, M/L/XL: 170 mm)SRAM SX Eagle (2XS/XS/S: 165 mm, M/L/XL: 170 mm)SRAM Descendant 6K (2XS/XS/S: 165 mm, M/L/XL: 170 mm)
Übersetzung30t - 11/42t30t - 11/50t30t - 11/50t
SchaltungShimano Deore M6000SRAM SX EagleSRAM NX Eagle
CockpitZoom Alloy (2XS/XS: 740 mm, S: 760 mm, M/L/XL: 780 mm)Canyon Iridium (2XS/XS: 740 mm, S: 760 mm, M/L/XL: 780 mm)Canyon G5 (2XS/XS: 740 mm, S: 760 mm, M/L/XL: 780 mm)
Vorbaulänge40 mm40 mm40 mm
SattelVelo VL-1589Velo VL-1589Velo VL-1589
SattelstützeZoom Alloy (2XS: 125 mm, XS/S: 150 mm, M/L/XL: 170 mm)Canyon Iridium Dropper (2XS: 125 mm, XS/S: 150 mm, M/L/XL: 170 mm)Canyon Iridium Dropper (2XS: 125 mm, XS/S: 150 mm, M/L/XL: 170 mm)
FarbenWeißGrauGrün
Größen2XS, XS, S, M, L, XL2XS, XS, S, M, L, XL2XS, XS, S, M, L, XL
Gewicht14,89 kg (Größe M, Herstellerangabe)14,76 kg (Größe M, Herstellerangabe)14,10 kg (Größe M, Herstellerangabe)
Preis799 € (UVP)1.199 € (UVP)1.699 € (UVP)

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SRAM NX-Antrieb und Descendant-Kurbel mit kleinem 30t-Stahl-Kettenblatt
# SRAM NX-Antrieb und Descendant-Kurbel mit kleinem 30t-Stahl-Kettenblatt - die NX-Ausführung der Eagle ist nicht mit der neuen 10-52-Kassette kompatibel, alle Bikes sind aber mit 12-fach-Antrieben ausgerüstet.
Canyon-Anbauteile kommen einige zum Einsatz
# Canyon-Anbauteile kommen einige zum Einsatz - die hauseigene Stütze funktionierte auch schon im Spectral unauffällig, solange der Dichtungskopf angezogen ist.
G5-Cockpit und SRAM Level-Bremse
# G5-Cockpit und SRAM Level-Bremse - der niedrige Preis schlägt sich natürlich in der Ausstattung nieder, zweifelhafte Komponenten sind aber nicht verbaut.

Erster Eindruck: Canyon Stoic AL

Viel Zeit zum Testen war nicht, denn nur wenige Tage vor dem Embargo erreichte uns das Canyon Stoic – pünktlich zum ersten Wintereinbruch des Jahres. Zwei kleine, winterliche Runden konnten aber bereits etwas vom Charakter des Bikes erahnen lassen und offen legen, wo Canyon gute Arbeit geleistet hat und wo wir trotz des günstigen Preises Verbesserungsbedarf sehen.

Canyon typisch kommt das Rad vormontiert im Karton, nur wenige Arbeitsschritte sind notwendig, um das Rad fahrfertig aufgebaut zu haben. Mit Ausnahme des etwas umständlichen Vorbau-Designs und der damit verbundenen untypischen Lenkermontage ist das Rad in Windeseile montiert. Dank Aufkleber auf der RockShox Pike ist ebenso der Setup-Prozess schnell erledigt. Also los auf den Trail. Keine 100 Meter nach dem Verlassen der Haustüre geht es den ersten kurzen Trail-Abschnitt entlang. Supermatschig – gut, dass der Mud-Guard den Dreck abhält und die Reifenfreiheit gewaltig ausfällt. Aber der erste Kabelbinder hatte sich bereits zuvor verabschiedet, die Schaltleitung zieht es Richtung Reifen und dank „Brrrrrrrrrrrt“-Geräuschen werde ich an spaßige Experimente mit Spokecards erinnert. Ein dickeres Kabelbindermodell schafft Abhilfe und sorgt für Ruhe.

Winterliche Testbedingungen mit Schnee-Matsch-Garantie
# Winterliche Testbedingungen mit Schnee-Matsch-Garantie - Sonnenschein also eher in flüssiger Form und statt getönter Brille lieber klare Gläser.

Nach der ersten Rutschpartie geht es zunächst länger bergauf und in der Ebene dahin. Mit einer Sitzposition zwischen komfortabel aufrecht und sportlich gestreckt fühlt sich das Rad in Sitzen weder zu klein noch zu groß an. Im Stehen ergibt sich ein etwas anderes Bild: Die Front ist niedrig – trotz maximaler Spaceranzahl unter dem Vorbau. Auch ein etwas geringerer SAG und ein zusätzlicher Volumenspacer in der Luftkammer der RockShox Pike erhöhen die Front nur geringfügig. Das zieht den Oberkörper nach unten und vorne.

Auf ebenen Trails und in der Abfahrt verschafft das viel Druck auf der Front und lädt so auch mal zu Zwischensprints ein, kombiniert mit dem langen Reach und dem flachen Lenkwinkel zeigt sich das Rad so aber weniger von der verspielten Seite. Trotz – im Vergleich zu den meisten 29“-Fullies – kurzer Kettenstrebe, ist das Stoic etwas schwieriger aufs Hinterrad zu bekommen. Wird der Weg zorniger, kommt man dafür allerdings sicher voran. Ein bisschen locker machen in Hüfte und Knien, Bremse auf und ab gehts!

6 Schrauben lösen, um den Lenker zu montieren?
# 6 Schrauben lösen, um den Lenker zu montieren? - umständlich und eher unpraktisch. Abgesehen davon ist das Cockpit in Breite und Klemmdurchmesser wieder super.
Klebefolie auf Unterrohr und Kettenstrebe
# Klebefolie auf Unterrohr und Kettenstrebe - hier ist noch Luft nach oben, aktuell gibt es auch keine geformten Schoner zum Nachrüsten. Auf Schotter-Zubringern prasselt es so ordentlich am Unterrohr.
Trotz kurzer Kettenstrebe üppige Reifenfreiheit
# Trotz kurzer Kettenstrebe üppige Reifenfreiheit - das hat uns sehr gut gefallen. Vor allem wenn Matsch und Schnee ins Spiel kommen, ist viel Reifenfreiheit immer gern gesehen.
Gemischte Zugführung am Canyon Stoic
# Gemischte Zugführung am Canyon Stoic - simpel ausgeführt ist die Verlegung im Rahmen, mit großer Öffnung am Unterrohr. Leider klapperten die Züge deutlich.

Mit dem Canyon Stoic haben die Koblenzer ein interessantes Einsteigerrad zu attraktiven Preisen geschaffen. Mit der Klassifizierung in Kategorie 4 fällt das Rad etwas schwerer aus als vergleichbare Vertreter, die wir bereits testen konnten. Dafür ist es aber auch für den gelegentlichen Einsatz im Bikepark zugelassen. Für Einsteiger oder Umsteiger in die Abfahrts-orientierten Disziplinen dient das Rad als gute Basis, um die Fahrtechnik-Skills zu verfeinern. Vor allem durch die vielen Rahmengrößen sticht das Stoic deutlich aus der Masse heraus.

Canyon Stoic – Massentauglicher und erschwinglicher Allrounder aus Alu
# Canyon Stoic – Massentauglicher und erschwinglicher Allrounder aus Alu - die preislich günstige Ausrichtung zwingt den Hersteller zu erkennbaren Kompromissen, die man aber zu großen Teilen selbst behoben bekommt. Schaumstoffröhrchen über die Leitungen, Slapper Tape auf Ketten- und Sitzstrebe und je nach Vorliebe eine höhere Front – dann hat man nicht nur ein leises und zuverlässiges Rad, sondern auch ein verspielteres Fahrverhalten.

Wie gefällt euch das neue Canyon Stoic?

 

  1. benutzerbild

    Xyz79

    dabei seit 11/2013

    Der erste und auch einer der letzten... Hier gehts anscheinend wirklich nur darum nen günstiges bike zu klump zu machen
    Ich hoffe das ist ein Versprechen.
    Tschö mit ö, Schwallwienix.
  2. benutzerbild

    Orby

    dabei seit 07/2014

    Also wenn ich das hier alles lese frage ich mich ob ich mich hier unter chronischen Nörgler befinde oder einfach nur elitären geldsäcken

    Was bitte ist an diesem bike so schlecht ich fahre nen xc fully von nakita mit dem entspannten Gewicht von 15.3 Kilo mit allem möglichen Schnick schnack dran und ausschließlich "low-level " teilen tek tro bremsen und Red cycling dropper und es hat mich in all den Jahren nie im Stich gelassen ich glaube es gibt viel zu viele Leute die das Gefühl haben das etwas weniger als high end nicht funktioniert und seltsamer Weise fahre ich dieses Rad deutlich lieber als mein spezalized carbon xc bike was fast das doppelte kostet.... Vor 20 Jahren sind die noch mit Felgen Remsen gefahren und Rädern wo man dich ja laut manchem hier in der kommtarsektion umbringen müsste (hat doch auch funktioniert einfach mal machen anstatt theoretisch drüber philosophieren und meckern) ... Einige hier sind nicht besser als autoproleten ööhhh meine Felgen kosten aber 2000 Zacken mehr als seine und wiegen 10 gramm weniger.... Sind wir doch mal ehrlich die meisten hier fahren nicht auf dem Level das es überhaupt einen Unterschied macht ob der bock jetzt 200 gramm schwerer oder leichter und seobst ich konnte mit meinem zugeben wirklich schweren xc fully schon leute versieben die deutlich deutlich teurere und extrem viel leichtere bikes hatten und den selben Kram von sich gegeben haben.... Und ich wette jeder der sich selbst auf die niedrigste Ausstattungsvariante von dem teil setzt würde damit auch wäre er nicht so festgefressem nh Menge spass haben sofern sie sich drauf einlassen sich dran gewöhnen und nicht versuchen irgendwas schlechtes zu finden auf Teufel komm raus wir reden hier nicht von einem high-end Bomber sondern eher von einem lada unter den Rädern simpel einfach und sehr sehr günstig in der Handhabung und wenn was kaputt geht kann man immer noch die nächst besseren Komponenten anbringen... Oder ist es der neue Grundsatz ich gebe so viel aus wies Geht und habe die besten Komponenten am Markt denn dann fahre ich auch gut?... Ich unterstelle den größten Nörglern jetzt einfach mal das sie einen Lack of skill den die vlt auch durch teure bikes kaschieren wollen... Ich finde das neue stoic total ansprechend und ich werde auf jeden Fall richtig rann nehmen lange Touren singeltrail pumptrack und vlt sogar bikpark und für 799 Euro ist kein bike schlecht.... Vorallem wenn man schaut was man vor 10 Jahren für dieses Geld bekommen hat für mich wird es ein eiszick in die etwas rauere mtb welt weg von renn orientierten xc oder dem Langstrecken baljetn hin zu lustigen sessions und da ich als Lehrling nicht so viel Geld habe und daher schon immer mit bikes unterwegs bin die von vielen als fahrender Schrott bezeichnet wurdenbin ich da srgr optimistisch... Mich haben meine bikes noch nie im Stich gelassen und das troz mehrere tausend Kilometer im Jahr und an Misshandlung grenzender Behandlung meiner bikes und der Komponenten

    Ich freue mich sehr darauf es aus zu packen und wieder einmal fest zu stellen nach den ersten rides das die ganze basherei hier einfach nur viel heisse Luft und Philosophie war und nichts an dem Fakt ändert das es sich dabei um ein günstiges robustes bike handelt womit der Anfänger und der fortgeschritte ziemlich viel spass im Gelände haben kann
    Hast dir echt die Mühe gemacht dich hier an zu melden und dann alle zu belehren sie können nicht Radfahren und ihre Leidenschaft für das Thema Biken ist total sch.....

    Der erste und auch einer der letzten..
    Danke.
  3. benutzerbild

    null-2wo

    dabei seit 04/2011

    @Cruzbear die grundaussage okay, aber deine textformatierung macht es unlesbar smilie schade.
  4. benutzerbild

    Guerill0

    dabei seit 07/2005

    Also wenn ich das hier alles lese frage ich mich ob ich mich hier unter chronischen Nörgler befinde oder einfach nur elitären geldsäcken

    Was bitte ist an diesem bike so schlecht ich fahre nen xc fully von nakita mit dem entspannten Gewicht von 15.3 Kilo mit allem möglichen Schnick schnack dran und ausschließlich "low-level " teilen tek tro bremsen und Red cycling dropper und es hat mich in all den Jahren nie im Stich gelassen ich glaube es gibt viel zu viele Leute die das Gefühl haben das etwas weniger als high end nicht funktioniert und seltsamer Weise fahre ich dieses Rad deutlich lieber als mein spezalized carbon xc bike was fast das doppelte kostet.... Vor 20 Jahren sind die noch mit Felgen Remsen gefahren und Rädern wo man dich ja laut manchem hier in der kommtarsektion umbringen müsste (hat doch auch funktioniert einfach mal machen anstatt theoretisch drüber philosophieren und meckern) ... Einige hier sind nicht besser als autoproleten ööhhh meine Felgen kosten aber 2000 Zacken mehr als seine und wiegen 10 gramm weniger.... Sind wir doch mal ehrlich die meisten hier fahren nicht auf dem Level das es überhaupt einen Unterschied macht ob der bock jetzt 200 gramm schwerer oder leichter und seobst ich konnte mit meinem zugeben wirklich schweren xc fully schon leute versieben die deutlich deutlich teurere und extrem viel leichtere bikes hatten und den selben Kram von sich gegeben haben.... Und ich wette jeder der sich selbst auf die niedrigste Ausstattungsvariante von dem teil setzt würde damit auch wäre er nicht so festgefressem nh Menge spass haben sofern sie sich drauf einlassen sich dran gewöhnen und nicht versuchen irgendwas schlechtes zu finden auf Teufel komm raus wir reden hier nicht von einem high-end Bomber sondern eher von einem lada unter den Rädern simpel einfach und sehr sehr günstig in der Handhabung und wenn was kaputt geht kann man immer noch die nächst besseren Komponenten anbringen... Oder ist es der neue Grundsatz ich gebe so viel aus wies Geht und habe die besten Komponenten am Markt denn dann fahre ich auch gut?... Ich unterstelle den größten Nörglern jetzt einfach mal das sie einen Lack of skill den die vlt auch durch teure bikes kaschieren wollen... Ich finde das neue stoic total ansprechend und ich werde auf jeden Fall richtig rann nehmen lange Touren singeltrail pumptrack und vlt sogar bikpark und für 799 Euro ist kein bike schlecht.... Vorallem wenn man schaut was man vor 10 Jahren für dieses Geld bekommen hat für mich wird es ein eiszick in die etwas rauere mtb welt weg von renn orientierten xc oder dem Langstrecken baljetn hin zu lustigen sessions und da ich als Lehrling nicht so viel Geld habe und daher schon immer mit bikes unterwegs bin die von vielen als fahrender Schrott bezeichnet wurdenbin ich da srgr optimistisch... Mich haben meine bikes noch nie im Stich gelassen und das troz mehrere tausend Kilometer im Jahr und an Misshandlung grenzender Behandlung meiner bikes und der Komponenten

    Ich freue mich sehr darauf es aus zu packen und wieder einmal fest zu stellen nach den ersten rides das die ganze basherei hier einfach nur viel heisse Luft und Philosophie war und nichts an dem Fakt ändert das es sich dabei um ein günstiges robustes bike handelt womit der Anfänger und der fortgeschritte ziemlich viel spass im Gelände haben kann

    Im Kern sicher einiges richtig. (Bis auf die Zeichensetzung)
    Obwohl sich seltsamerweise auch geübte Fahrer gern mal nen Schraubwürger bzw. Carbon Flaschenhalter gönnen oder die Vorteile von Low Speed Compression zu schätzen wissensmilie

    Und klar: Selbst das Canyon Stoic in der 799 Taler Variante ist aufm Hometrail angenehmer als ein Scott Pro Racing aus dem Jahre 1994, aber schlussendlich geht's hier nicht darum Äpfel mit Birnen zu vergleichen, sondern ein Bike zu seinen aktuellen Vergleichsmodellen einzuordnen.
    Und da wirds halt nunmal kontrovers smilie
  5. benutzerbild

    Guerill0

    dabei seit 07/2005

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