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Feuerrot und mit den besten Membranen ausgestattet: Die Gore C5 Windproof Insulated Jacket kostet 259,95 € und wiegt knapp 400 Gramm.
Feuerrot und mit den besten Membranen ausgestattet: Die Gore C5 Windproof Insulated Jacket kostet 259,95 € und wiegt knapp 400 Gramm.
Zwei verschiedene Stoffe: Die Windstopper-Membran (hellrot) sorgt für Winddichtigkeit vorne und an den Schultern, der dunkelrote Stoff für Atmungsaktivität nach außen.
Zwei verschiedene Stoffe: Die Windstopper-Membran (hellrot) sorgt für Winddichtigkeit vorne und an den Schultern, der dunkelrote Stoff für Atmungsaktivität nach außen.
Das „Alpha Isolation“-Material von Polartec soll für Wärme im Frontbereich sorgen.
Das „Alpha Isolation“-Material von Polartec soll für Wärme im Frontbereich sorgen.
Halb-transparent präsentiert sich das Material – und es ist ziemlich leicht.
Halb-transparent präsentiert sich das Material – und es ist ziemlich leicht.
Der Jackenkragen schließt schön hoch ab.
Der Jackenkragen schließt schön hoch ab.
Die Fronttasche bietet Platz für leichten Kleinkram.
Die Fronttasche bietet Platz für leichten Kleinkram.
Am Bund und an den Ärmeln sorgen Reflektoren für mehr Sichtbarkeit.
Am Bund und an den Ärmeln sorgen Reflektoren für mehr Sichtbarkeit.
Versteckt: Die Gore C5 verfügt über zwei dezente Hüfttaschen.
Versteckt: Die Gore C5 verfügt über zwei dezente Hüfttaschen.
Sitzposition: Der Rücken ist schön weit hinuntergezogen, die Ärmel angenehm lang.
Sitzposition: Der Rücken ist schön weit hinuntergezogen, die Ärmel angenehm lang.
Abfahrtsposition: Die Jacke bleibt gut an ihrem Platz.
Abfahrtsposition: Die Jacke bleibt gut an ihrem Platz.
Lange Arme?
Lange Arme? - Die Gore C5 Windstopper bietet ausreichend lange Ärmel.
Von Minusgraden …
Von Minusgraden …
… bis zweistellige Herbsttemperaturen: Je nachdem, was man für eine erste Lage trägt, macht die Gore C5 Windstopper nahezu alles mit.
… bis zweistellige Herbsttemperaturen: Je nachdem, was man für eine erste Lage trägt, macht die Gore C5 Windstopper nahezu alles mit.
Gore C5 Windproof Insulated Jacket-21
Gore C5 Windproof Insulated Jacket-21

Nach zwei Regenjacken präsentieren wir euch im letzten Gore-Jackentest mit der Gore C5 Windstopper Insulated Jacket eine Jacke, die ausnahmsweise nicht vollständig wasserdicht ist – dies aber auch gar nicht sein will. Warum das durchaus Sinn ergibt und ob die Jacke hält, was sie im Winter verspricht, haben wir für euch im Test herausgefunden.

Gore C5 Windstopper Insulated Jacket: Infos und Preise

Die knapp 260 € teure Gore C5 Windstopper Insulated Jacket gehört zur Riege der Winter-Experten der US-amerikanischen Bekleidungsmarke – was sich auch in der Wahl der Materialien niederschlägt. Statt vollständig wasserdichtem Obermaterial setzt Gore auf die bewährte Windstopper-Membran, die hoch atmungsaktiv und vollständig winddicht ist. Gepaart wird der Stoff mit der „Polartec Alpha Isolation“, welche die Jacke im Vergleich mit den leichtgewichtigen, dünnen Gore-Modellen minimal dicker macht, aber für ordentlich Wärme sorgen soll – ohne Abstriche bei der Atmungsaktivität machen zu müssen. Wie das funktioniert, haben wir im Zeitraum von der vergangenen Wintersaison bis jetzt herausgefunden.

  • „Polartec Alpha Isolation“ zum Schutz vor Kälte und Nässe bei maximaler Atmungsaktivität
  • Sportlicher, Mountainbike-spezifischer Schnitt
  • Brusttasche und Fronttaschen mit verdecktem Reißverschluss
  • Elastisches Band am Ärmel und Bund für guten Sitz
  • Wasserabweisend
  • Reflektierendes Logo, reflektierende Streifen an Ärmeln
  • Gewicht 390 g
  • Farbe Dynamic Cyan/Black, Terra Grey/Black, Red/Chestnut Red, Black/Neon Yellow
  • Größen S / M / L / XL / XXL
  • www.gorewear.com

Preis: 259,95 € (UVP) | Bikemarkt: Gore C5 Windstopper Insulated Jacket kaufen

Feuerrot und mit den besten Membranen ausgestattet: Die Gore C5 Windproof Insulated Jacket kostet 259,95 € und wiegt knapp 400 Gramm.
# Feuerrot und mit den besten Membranen ausgestattet: Die Gore C5 Windproof Insulated Jacket kostet 259,95 € und wiegt knapp 400 Gramm.
Diashow: Gore C5 Windstopper Insulated Jacket: Alleskönner für die kalte Jahreszeit
Sitzposition: Der Rücken ist schön weit hinuntergezogen, die Ärmel angenehm lang.
Die Fronttasche bietet Platz für leichten Kleinkram.
Versteckt: Die Gore C5 verfügt über zwei dezente Hüfttaschen.
… bis zweistellige Herbsttemperaturen: Je nachdem, was man für eine erste Lage trägt, macht die Gore C5 Windstopper nahezu alles mit.
Von Minusgraden …
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Im Detail

Nicht ohne Grund schickte uns Gore direkt zwei Größen zur Anprobe, bevor der Test startete – die Jacke fällt durchaus knapp aus, sodass ich mit 1,92 m auf Größe XXL statt der gewohnten XL zurückgriff. Der Funktionsstoff ist angenehm leise und zudem leicht dehnbar. Die unterschiedlichen Farben der Jacke sind nicht nur der Optik wegen gewählt, sondern kennzeichnen auch unterschiedliche Materialien. Hellrot bedeutet in unserem Fall: isoliert und mit Windstopper-Membran ausgerüstet. Die dunkelroten Segmente, also Ärmel und Rücken, sind hingegen nicht isoliert. Die Idee dahinter: Während vorne der Wind möglichst abprallen soll, werden Schweiß und übermäßige Körperwärme über den Rücken und die hinteren Ärmel abgeleitet.

Zwei verschiedene Stoffe: Die Windstopper-Membran (hellrot) sorgt für Winddichtigkeit vorne und an den Schultern, der dunkelrote Stoff für Atmungsaktivität nach außen.
# Zwei verschiedene Stoffe: Die Windstopper-Membran (hellrot) sorgt für Winddichtigkeit vorne und an den Schultern, der dunkelrote Stoff für Atmungsaktivität nach außen.
Das „Alpha Isolation“-Material von Polartec soll für Wärme im Frontbereich sorgen.
# Das „Alpha Isolation“-Material von Polartec soll für Wärme im Frontbereich sorgen.
Halb-transparent präsentiert sich das Material – und es ist ziemlich leicht.
# Halb-transparent präsentiert sich das Material – und es ist ziemlich leicht.

Zwei unauffällige Hüfttaschen bieten ebenso Platz für Kleinkram wie die auffällig farblich abgesetzte Brusttasche. Dass die C5 Windstopper keine reine Regenjacke ist, erkennt man auch an der fehlenden Kapuze – stattdessen sorgt ein hoher Kragen für angenehme Wärme den ganzen Hals hoch. Der Reißverschluss verfügt über einen winddichten Untertritt und ist sehr leichtgängig. An den Ärmeln, den Ärmelabschlüssen sowie am Rücken sorgen kleine Reflektor-Streifen und -Logos für ein kleines Sicherheitsplus im Dunkeln.

Der Jackenkragen schließt schön hoch ab.
# Der Jackenkragen schließt schön hoch ab.
Die Fronttasche bietet Platz für leichten Kleinkram.
# Die Fronttasche bietet Platz für leichten Kleinkram.
Am Bund und an den Ärmeln sorgen Reflektoren für mehr Sichtbarkeit.
# Am Bund und an den Ärmeln sorgen Reflektoren für mehr Sichtbarkeit.
Versteckt: Die Gore C5 verfügt über zwei dezente Hüfttaschen.
# Versteckt: Die Gore C5 verfügt über zwei dezente Hüfttaschen.
Sitzposition: Der Rücken ist schön weit hinuntergezogen, die Ärmel angenehm lang.
# Sitzposition: Der Rücken ist schön weit hinuntergezogen, die Ärmel angenehm lang.
Abfahrtsposition: Die Jacke bleibt gut an ihrem Platz.
# Abfahrtsposition: Die Jacke bleibt gut an ihrem Platz.

Auf dem Trail

Schlüpft man in die C5 Windstopper, breitet sich ein wohliges Gefühl vom Hals bis zur Hüfte aus: Das Polartec-Isolationsmaterial fühlt sich sehr angenehm an, mit dem knittrigen Funktionsstoff vieler Outdoorjacken hat diese Jacke nichts zu tun. Der Stoff ist leicht dehnbar und die Jacke perfekt geschnitten: So entspannt, dass man sich nicht wie ein windschnittiger Pelotonfahrer fühlt, aber doch so sportlich, dass nichts flattert oder im Sitzen große Falten wirft. Besonders erfreulich ist die Länge der Ärmel: Gerade mit gestreckten Armen sitzt die Jacke perfekt – nichts rutscht hoch oder sorgt für die im Winter lästigen Frischluft-Lücken zwischen Handschuh und Ärmel. Hier sei jedoch noch einmal erwähnt: Lieber eine Größe größer nehmen als gewohnt – die Standardgröße fällt wirklich sehr knapp aus.

Lange Arme?
# Lange Arme? - Die Gore C5 Windstopper bietet ausreichend lange Ärmel.

Gefahren wurde die Jacke in verschiedensten Wetterbedingungen; von mittelwarmen Herbsttouren bis hin zu eisigen Wintertagen. Und genau zwischen diesen beiden Extremen liegt auch der breite Einsatzbereich der Jacke: Das oberste Limit liegt bei rund 15° C mit einer dünnen Kurzarm-Lage. Das Kälte-Limit, bis zu dem die Jacke noch sinnvoll genutzt werden kann, liegt bei ungefähr -5° C, getestet mit einem Langarm-Funktionsshirt aus Merinowolle und einer zusätzlichen kurzen Lage. Zum Herumstehen ist die Jacke nichts – ganz im Gegenteil zum sehr sportlichen Einsatz. Sie transportiert Wasserdampf richtig gut ab, sodass man mit der Gore C5 Windstopper, wenn man die passende erste Lage trägt, kaum ins Schwitzen gerät. Hierzu tragen besonders die nicht isolierten Ärmelteile sowie der dünnere Rückenteil bei. Im Herbst ist das besonders angenehm, lediglich bei Frost ist zu Langarm-Shirts oder Armlingen zu raten, denn dann wird’s an den Ärmeln irgendwann frisch.

Von Minusgraden …
# Von Minusgraden …
… bis zweistellige Herbsttemperaturen: Je nachdem, was man für eine erste Lage trägt, macht die Gore C5 Windstopper nahezu alles mit.
# … bis zweistellige Herbsttemperaturen: Je nachdem, was man für eine erste Lage trägt, macht die Gore C5 Windstopper nahezu alles mit.

Auch bei schnellem Tempo dringt kaum Kälte durch die Jacke. Durch den hohen Halsabschluss kann man sogar bis zu gewissen Temperaturen auf das bei mir fast obligatorische Buff-Tuch verzichten. Stürze hatte die Gore-Jacke nur geringe zu überstehen – diese hinterließen bislang keine Spuren im Material. Auch nach einem Jahr Einsatz gibt es keine sonstigen Ausfälle zu verzeichnen: Weder gibt es Risse, noch offene Nähte oder kaputte Reißverschlüsse. Die Verarbeitungsqualität ist exzellent.

Und wie sieht’s mit Regen aus? Nun ja: Die Jacke ist mit einer DWR-Beschichtung versehen und wird als wasserabweisend beworben. Schnee und leichter Regen sind unproblematisch – dabei perlt das Wasser ab. Auch ein kurzer Schauer macht der C5 Windstopper nichts aus. Für ergiebigen, andauernden Regen ist die Jacke aber nicht gemacht. Irgendwann wird sie feucht – bietet dank der Isolationsschicht allerdings auch dann noch eine Weile Wärmeschutz. Wer eine Regenjacke von Gore sucht, die buchstäblich mit allen Wassern gewaschen ist, sollte sich die Gore C5 Shakedry 1985 oder die Gore C5 Gore-Text Trail Hooded Jacket näher anschauen.

Gore C5 Windproof Insulated Jacket-21
# Gore C5 Windproof Insulated Jacket-21

Fazit – Gore C5 Windstopper Insulated Jacket

Qualität hat ihren Preis: Der Spruch trifft bei der Gore C5 Windstopper Jacket definitiv zu. Die Jacke ist mit rund 250 € definitiv kein Schnäppchen, bietet aber für einen großen Temperaturbereich perfekten Schutz vor Wind und fiesen Bedingungen in der dunklen Jahreszeit. Die Verarbeitungsqualität ist ebenso überzeugend wie die Funktion: Wind wird zu 100 Prozent abgehalten, Schweiß wird zuverlässig abtransportiert und dank des sportlichen Schnitts stört die Jacke zu keinem Zeitpunkt. Wer eine Allround-Jacke für trockene bis verschneite Bedingungen von Herbst bis Winter sucht, ist mit der Gore C5 Windstopper Jacket perfekt beraten.

Pro
  • Tolle Verarbeitungsqualität
  • Exzellente Funktion und Winddichtigkeit
  • Angenehm hoher Kragen
  • Passender Schnitt
Contra
  • Preis
Teuer? Ja. Aber die Gore C5 Windstopper ist jeden Euro wert!
# Teuer? Ja. Aber die Gore C5 Windstopper ist jeden Euro wert!

Wäre die Gore C5 Windstopper etwas für euch?


Preisvergleich Gore C5 Windstopper Insulated Jacket


Weitere aktuelle Tests von Herbst- und Winterjacken findest du hier:

  1. benutzerbild

    RomainK

    dabei seit 11/2014

    Tyrolens schrieb:

    Junge. Ich habe Verwandtschaft, die trägt PTFE im und am Herz. Ohne PTFE gäb's die wahrscheinlich heute nicht mehr.

    Helikopterpapa.


    ok - und was ist jetzt der Zusammenhang zwischen medizinische Implantaten - für die es noch wenig Alternativen gibt - und dem maßenhaften Einsatz in Bekleidungsstoffen und anderen Verwendungen, für die es Alternativen gibt? Auch so rein Mengenmäßig
  2. benutzerbild

    Balkanbiker

    dabei seit 04/2014

    RomainK schrieb:

    https://www.bestellen.bayern.de/application/eshop_app000001?SID=684454445&ACTIONxSESSxSHOWPIC(BILDxKEY:%27lfu_all_00153%27,BILDxCLASS:%27Artikel%27,BILDxTYPE:%27PDF%27)#page15

    Cool, danke für den Link. Wusste noch nicht, dass es etwas aktuelles zu dem Thema gibt.
    Hab in der Arbeit regelmäßig mit PFC in Grund- und Abwasser zu tun (nein, ich arbeite nicht bei Gore...).
  3. benutzerbild

    Balkanbiker

    dabei seit 04/2014

    Ich würde mich an dieser Stelle nicht auf Diskussionen mit Tyrolens einlassen.
    Er mag einiges zum Thema wissen, möchte aber nur provozieren. Produktiv kommt da nichts bei rum.

    Oder er versteht den Unterschied zwischen PFC in Jacken und in Implataten nicht.
  4. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    Nein, den verstehe ich nicht, weil es weder für die Produktion, noch Exposition oder Entsorgung relevant ist.
    Alles, was bisher an Argumenten kam, war eine wilde Mischung diffuser Anschuldigungen und das bringt einen bei solchen Themen überhaupt nicht weiter. PFAO und PFOS sind erledigt. Ziel erreicht, sollte man meinen. Dass es jetzt noch gegen PTFE geht, basiert eher auf Marketinggründen. Gore hat sich diesen Stein umgehängt und muss ihn jetzt tragen. Gore wird ganz sicher nicht in allen anderen Produktionsbereichen auf PTFE verzichten und das ist auch gut so.

    Ich frage mich sowieso, wie solche Menschen überhaupt noch leben können, bei all den Gefahren, die da draußen schlummern.

    Verhältnismäßigkeit scheint heute ein Fremdwort zu sein.
  5. benutzerbild

    RomainK

    dabei seit 11/2014

    Tyrolens schrieb:

    Nein, den verstehe ich nicht, weil es weder für die Produktion, noch Exposition oder Entsorgung relevant ist.
    Alles, was bisher an Argumenten kam, war eine wilde Mischung diffuser Anschuldigungen und das bringt einen bei solchen Themen überhaupt nicht weiter. PFAO und PFOS sind erledigt. Ziel erreicht, sollte man meinen. Dass es jetzt noch gegen PTFE geht, basiert eher auf Marketinggründen. Gore hat sich diesen Stein umgehängt und muss ihn jetzt tragen. Gore wird ganz sicher nicht in allen anderen Produktionsbereichen auf PTFE verzichten und das ist auch gut so.

    Ich frage mich sowieso, wie solche Menschen überhaupt noch leben können, bei all den Gefahren, die da draußen schlummern.

    Verhältnismäßigkeit scheint heute ein Fremdwort zu sein.


    selten solch ein Schwachsinn gelesen.
    Ein bisschen PFC hier, ein paar Weichmacher da, dann noch ein bisschen Schwermetall, vielleicht noch etwas radioaktives oder wie wäre es mit Asbestfasern oder dem guten altem Blei im Benzin.

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