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Trek Fuel EX
Trek Fuel EX - 29"-Räder, 140/130 mm Federweg, Carbon-Rahmen, 14,31 kg.
Wie gewohnt arbeitet das Fuel EX weiterhin mit einem ABP Hinterbau
Wie gewohnt arbeitet das Fuel EX weiterhin mit einem ABP Hinterbau - dieser besitzt einen Drehpunkt direkt in der Hinterrad-Achse.
Kleine Anpassungen an der Geometrie sind über den Mino-Link möglich.
Kleine Anpassungen an der Geometrie sind über den Mino-Link möglich. - Das Tretlager kann um 7 mm verstellt werden, Sitz- und Lenkwinkel um je ein halbes Grad.
Bis hierhin und nicht weiter. Knockblock ist weiterhin Standard bei Trek.
Bis hierhin und nicht weiter. Knockblock ist weiterhin Standard bei Trek. - Der Steuersatz schränkt den Lenkeinschlag ein.
Edle Shimano XTR-Schaltung mit 12 Gängen am ABP-Hinterbau.
Edle Shimano XTR-Schaltung mit 12 Gängen am ABP-Hinterbau.
Fox 36 Grip 2 an der Front
Fox 36 Grip 2 an der Front - einmal Kontrolle über alles. High- und Lowspeed-Druckstufe wie auch zwei Zugstufen machen die Knöpfchendreher glücklich.
Im Heck arbeitet ein Fox DPS mit Re:aktiv
Im Heck arbeitet ein Fox DPS mit Re:aktiv - der Dämpfer ist ein echtes Sensibelchen, selbst auf den allerkleinsten Unebenheiten.
Hoch und runter aus dem eigenen Haus
Hoch und runter aus dem eigenen Haus - bei Trek verwendet man gerne die hauseigenen Bontrager-Anbauteile. So auch an der Variostütze.
Ein Hebel sichert den Kofferraumdeckel
Ein Hebel sichert den Kofferraumdeckel - darunter bietet sich nicht nur Raum für eine Menge Snacks, auch eine leichte Regenjacke findet gut Platz.
Ab Werk gibt es ein gefaltetes Täschlein für Werkzeuge
Ab Werk gibt es ein gefaltetes Täschlein für Werkzeuge - gut gepolstert stellt man sicher, dass der Inhalt nicht während der Fahrt zu klappern anfängt.
Carbonringe und leichte Bontrager XR4-Reifen.
Carbonringe und leichte Bontrager XR4-Reifen.
Geschraubter Schlagschutz am Unterrohr.
Geschraubter Schlagschutz am Unterrohr.
Unaufgeregt und aufgeräumt
Unaufgeregt und aufgeräumt - alle Kabel verschwinden im geradlinigen Carbon-Rahmen.
Sondermodell
Sondermodell - Feinfühligkeit soll die größte Stärke am Re:aktiv-Dämpfer sein.
Abfluss nach unten möglich
Abfluss nach unten möglich - der Rahmen bietet Matsch wenig Raum, um sich festzusetzen.
Traktion für ein paar Grad mehr Steigung
Traktion für ein paar Grad mehr Steigung - Halt am Hinterrad bietet das Trek Fuel EX mehr als genug.
Gutes Sicherheitsgefühl in allen Lagen
Gutes Sicherheitsgefühl in allen Lagen - mit dem Trek Fuel EX kann man sich auch in Endurogelände wagen.
Was macht der Tourer denn da?
Was macht der Tourer denn da? - Trotz leichter Ausstattung und leichten Reifen vermittelt das Trek Fuel EX sehr viel Sicherheit auf dem Trail.
Niedriges Gewicht an den Laufrädern lädt vermehrt zum Spielen ein
Niedriges Gewicht an den Laufrädern lädt vermehrt zum Spielen ein - Trek gelingt die Balance zwischen Abfahrtstärke, Fahrspaß auf moderaten Trails und Effizienz auf langen Ausfahrten.
Flugzeug
Flugzeug - der einen oder anderen Lufteinlage ist das Fuel EX nicht abgeneigt.
Stauraum
Stauraum - ob eine kleine Regenjacke, Snacks oder Werkzeug … ein Fach im Rahmen ist immer eine willkommene Lösung.
Schlapp und knapp
Schlapp und knapp - nachlassende Spannung oder eher eine zu lange Kette am Testbike? Auf der Kettenstrebe geht es knapp zu im schwersten Gang.
Spezialdämpfer
Spezialdämpfer - es steht zwar Fox drauf, aber der DPS ist Trek-spezifisch. Gegenüber der Fox 36 Grip2 an der Front fehlen ihm die vielfältigen Verstellmöglichkeiten.
Knockblock
Knockblock - ein begrenzter Lenkeinschlag polarisiert. Wo an XC-Bikes ein Kontakt zwischen Lenker und Oberrohr vorgebeugt wird, ist das nur eingeschränkt einschlagbare Vorderrad vor allem beim Verladen und Rangieren ein Ärgernis.
Bereit für Trails und auch mal mehr
Bereit für Trails und auch mal mehr - das Trek Fuel EX ist ein treuer Begleiter auf einer Vielzahl an unterschiedlichsten Trails. Wird das Gelände mal etwas heftiger, ist das Trek trotz kurzem Federweg und leichter Ausstattung nicht zu schnell überfordert.

Trek Fuel EX im Test: Ein Neuling ist das Fuel EX aus dem Hause Trek nicht. Das Bike mit 140 mm Federweg an der Front und 130 mm am Heck hat bereits zahlreiche Entwicklungsstufen hinter sich und soll so einen breiten Einsatzbereich bedienen. Optionen mit Carbon- oder Aluminium-Rahmen sowie kleinere Laufräder an den beiden kleinsten Größen zeigen auf, dass hier viel Hirnschmalz eingeflossen ist. Mit einigen Detailverbesserungen schickt Trek das Arbeitspferd nun erneut ins Rennen um das beste Trailbike – wir sagen euch, wo es seine Stärken hat.

Steckbrief: Trek Fuel EX

EinsatzbereichTrail, All-Mountain
Federweg140 mm/130 mm
Laufradgröße27.5ʺ, 29ʺ
RahmenmaterialAluminium, Carbon
RahmengrößenXS, S, M, ML, L, XL, XXL (im Test: XL)
Websitewww.trekbikes.com
Preis: 8.090 Euro

„Wenn du auf der Suche nach einem Mountainbike bist, das alles mitmacht, liegst du mit dem Fuel EX garantiert richtig.“ – Trek sieht sein Fuel EX als Allrounder. Gerüstet ist das Rad dafür mit 140 mm Federweg an der Front und 130 mm am Heck. Welche Laufradgröße man fahren will, kann man sich nur bei Rahmengröße S aussuchen. Das kleine XS gibt es nur mit 27,5″, ab M steht das Fuel EX auf 29″-Laufrädern. Neben einem modernen Carbon-Rahmen mit vielen Features und Kofferraum im Unterrohr gibt es auch eine Alu-Version des Bikes für Fahrer, die nicht allzu tief in die Tasche greifen wollen. Los geht es ab 2.099 € bei einer gewaltigen Preisspanne von etwa 7.000 € bis zur absoluten Luxus-Ausführung mit SRAM-AXS-Komponenten.

Trek Fuel EX
# Trek Fuel EX - 29"-Räder, 140/130 mm Federweg, Carbon-Rahmen, 14,31 kg.
Diashow: Trek Fuel EX im Test: Feintuning für Trailspaß
Geschraubter Schlagschutz am Unterrohr.
Wie gewohnt arbeitet das Fuel EX weiterhin mit einem ABP Hinterbau
Carbonringe und leichte Bontrager XR4-Reifen.
Fox 36 Grip 2 an der Front
Ein Hebel sichert den Kofferraumdeckel
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Im Detail

Aufgeräumt – das ist wohl das erste Wort, welches einem beim Blick auf das Trek Fuel EX in den Sinn kommt. Aufgeräumt und durchgestylt. Ein sanfter Farbverlauf von vorn nach hinten in knalligem Blau/Türkis sticht dem Farbliebhaber ins Auge. Trek zeigt jedes Jahr aufs neue, was farbtechnisch möglich ist. Wem das nicht reicht, der bekommt am Fuel EX auch immer noch die Option aufs Project One und die damit verbundene Custom-Ausstattung und Lackierung.

Unaufgeregt und aufgeräumt
# Unaufgeregt und aufgeräumt - alle Kabel verschwinden im geradlinigen Carbon-Rahmen.

Seit einigen Jahren hält Trek an diversen Features fest, die sich auch am Fuel EX wieder finden. Im Detail gehen wir also nicht mehr auf die KnockBlock-Lenkeinschlagsbegrenzung, das grade Unterrohr und den MinoLink-Flipchip ein.

Einen genaueren Blick werfen wir aber auf den Dämpfer, denn im Inneren befindet sich eine spannende Technologie. Auch diese haben wir schon wiederholt bei Trek, aber beispielsweise auch bei der Trust Message-Parallelogramm-Federgabel gesehen. ThruShaft ist das Stichwort. Eine Lösung, bei welcher der Dämpfungskolben permanent voll im Öl steht. Dadurch sollen Verzögerungen im System maßgeblich reduziert werden und der Hinterbau äußerst feinfühlig arbeiten. Gebunden ist dieses Prinzip aber an eine eigenständige Lösung, die keinen Dämpfer-Tausch ermöglicht.

Sondermodell
# Sondermodell - Feinfühligkeit soll die größte Stärke am Re:aktiv-Dämpfer sein.
Abfluss nach unten möglich
# Abfluss nach unten möglich - der Rahmen bietet Matsch wenig Raum, um sich festzusetzen.
Wie gewohnt arbeitet das Fuel EX weiterhin mit einem ABP Hinterbau
# Wie gewohnt arbeitet das Fuel EX weiterhin mit einem ABP Hinterbau - dieser besitzt einen Drehpunkt direkt in der Hinterrad-Achse.

Unverändert zeigt sich auch das Hinterbauprinzip. Trek hält am abgestützten Eingelenk-Hinterbau fest, bei dem der Drehpunkt zwischen Sitz- und Kettenstrebe auf der Hinterrad-Achse liegt. Das soll vor allem für die Bremskräfte ideal sein, da das Fahrwerk Trek zufolge auch bei gezogener Bremse aktiv bleibt.

Das letzte Feature – und das ist wirklich nagelneu am Fuel EX –, kennen wir in ähnlicher Ausführung bereits vom großen S. Eine Öffnung im Unterrohr bietet Platz für alles, was eben durch die Öffnung reingequetscht werden kann. Da im Inneren das komplette Unterrohr zur Verfügung steht und keine Unterteilungen vorgesehen sind, gibt es im Lieferumfang noch eine kleine Tasche on top, in der Pumpe, Schlauch und so weiter gut erreichbar verstaut werden können.

Ein Hebel sichert den Kofferraumdeckel
# Ein Hebel sichert den Kofferraumdeckel - darunter bietet sich nicht nur Raum für eine Menge Snacks, auch eine leichte Regenjacke findet gut Platz.
Ab Werk gibt es ein gefaltetes Täschlein für Werkzeuge
# Ab Werk gibt es ein gefaltetes Täschlein für Werkzeuge - gut gepolstert stellt man sicher, dass der Inhalt nicht während der Fahrt zu klappern anfängt.
Carbonringe und leichte Bontrager XR4-Reifen.
# Carbonringe und leichte Bontrager XR4-Reifen.
Geschraubter Schlagschutz am Unterrohr.
# Geschraubter Schlagschutz am Unterrohr.
Bis hierhin und nicht weiter. Knockblock ist weiterhin Standard bei Trek.
# Bis hierhin und nicht weiter. Knockblock ist weiterhin Standard bei Trek. - Der Steuersatz schränkt den Lenkeinschlag ein.

Geometrie

Mit ganzen acht Rahmengrößen ist das Trek Fuel EX im Testfeld am breitesten aufgestellt. Allerdings muss man hier etwas differenzieren: XS gibt es nur mit 27,5″-Laufrädern, in Größe S gibt es 27,5″ oder 29″-Räder, ab M ausschließlich die großen Räder. Den XXL-Rahmen bekommt man nur in Alu, die übrigen Rahmengrößen sind sowohl mit Carbon- als auch Alu-Rahmen verfügbar. Abgesehen davon ist die Geometrie modernisiert worden – das Rad ist etwas gewachsen.

Via Flipchip – bei Trek MinoLink genannt – lässt sich das Tretlager um 7 mm anheben, dabei werden Sitz- und Lenkwinkel jeweils ein halbes Grad steiler. Ausgeliefert wird das Rad im flachen Geometrie-Setting, in dem es sich mit 34 mm Tretlagerabsenkung in einem moderaten Bereich für den Federweg bewegt. Mit 66° Lenkwinkel traut sich Trek nicht sehr weit, dafür fällt im steilen Geo-Modus die 500 mm Reach-Marke am XL-Bike. Dazu passend wird der Stack höher und die Kettenstrebe etwas länger. Auf dem Papier sieht das Fuel EX damit zwar im Vergleich zum Vorgänger etwas moderner aus, bleibt aber wie von Trek bekannt in einem gewohnten Umfeld und traut sich nur in kleinen Schritten nach vorne.

RahmengrößeXS – 27,5"S – 27,5"S – 29"M – 29"ML – 29"L – 29"XL – 29"XXL – 29"
Sitzrohrlänge356 mm395 mm395 mm420 mm435 mm450 mm500 mm540 mm
Oberrohrlänge546 mm568 mm578 mm603 mm619 mm634 mm663 mm688 mm
Steuerrohrlänge90 mm100 mm100 mm100 mm105 mm105 mm120 mm140 mm
Lenkwinkel66°66°66°66°66°66°66°66°
Sitzwinkel75°75°75°75°75°75°75°75°
Kettenstrebenlänge437 mm437 mm437 mm437 mm437 mm437 mm437 mm437 mm
Tretlagerhöhe341 mm341 mm346 mm346 mm346 mm346 mm346 mm346 mm
Tretlagerabsenkung21 mm21 mm34 mm34 mm34 mm34 mm34 mm34 mm
Radstand1120 mm1144 mm1154 mm1179 mm1196 mm1211 mm1242 mm1270 mm
Reach395 mm415 mm415 mm440 mm455 mm470 mm500 mm520 mm
Stack563 mm572 mm608 mm608 mm613 mm613 mm627 mm645 mm
Kleine Anpassungen an der Geometrie sind über den Mino-Link möglich.
# Kleine Anpassungen an der Geometrie sind über den Mino-Link möglich. - Das Tretlager kann um 7 mm verstellt werden, Sitz- und Lenkwinkel um je ein halbes Grad.

Ausstattung

Wirft man den Blick auf die Ausstattungstabelle des Fuel EX, ist man von der Geometrie-Tabelle immerhin schon aufgewärmt – denn die Ausstattungen sind auch vielfältig. Sechs auf Carbon-Rahmen-Basis, vier aufbauend auf dem Alu-Rahmen. Betrachten wir aber das getestete 9.9 XTR-Modell genauer.

Etwas heraus sticht der Dämpfer – hinter der Factory-Kashima-Ausführung versteckt sich ein von Trek mitentwickeltes Federbein mit ThruShaft-Dämpfung und RE:aktiv-Technologie. Als Gegenspieler an der Front soll die Fox 36 mit Grip2-Dämpfungskartusche ideal sein. Bremsen und Antrieb kommen komplett von Shimano: Montiert ist die XTR M9100-Schaltung mit kleinem 30 Zähne-Kettenblatt und großer 10–51 Zähne-Kassette. Gebremst wird nicht mit der Zweikolben-XTR – wie auch schon am Vorgänger ist auch das neue Fuel EX mit Vierkolben-Bremse ausgerüstet. Wie bei Trek üblich wird die Ausstattung mit Teilen der Hausmarke Bontrager abgerundet. Lenker und Laufräder sind aus Carbon, beim Reifen setzt man auf den XR4 mit leichter Karkasse. Dropper-Post und Sattel kommen ebenso von der Eigenmarke.

  • Federgabel Fox 36 Factory Grip 2 (140 mm)
  • Dämpfer Fox Float DPS ThruShaft RE:aktiv (130 mm)
  • Antrieb Shimano XTR M9100
  • Bremsen Shimano XTR M9120
  • Laufräder Bontrager Line Pro
  • Reifen Bontrager XR4 Team Issue
  • Cockpit Bontrager Line Carbon / Bontrager Line
  • Sattelstütze Bontrager Line Elite Dropper (170 mm)
Komplette Ausstattung zum Ausklappen

Trek Fuel EX9.9 X01 AXS9.9 XTR9.99.89.8 XT9.788 XT75
RahmenmaterialCarbonCarbonCarbonCarbonCarbonCarbonAluminiumAluminiumAluminiumAluminium
FedergabelFox 36 Float Factory Grip2Fox 36 Float Factory Grip2Fox 36 Float Factory Grip2Fox 36 Float PerformanceFox 36 Float PerformanceFox 34 RhythmFox 34 RhythmFox 34 RhythmRockShox 35 GoldRockShox Recon RL
DämpferFox Float Factory RE:aktiv Thru ShaftFox Float Factory RE:aktiv Thru ShaftFox Float Factory RE:aktiv Thru ShaftFox Float Performance RE:aktiv Thru ShaftFox Float Performance RE:aktiv Thru ShaftFox Float Performance RE:aktivFox Float Performance RE:aktivFox Float Performance RE:aktivFox Float DPS Performance Rock Shox Deluxe Select Plus
VorbauBontrager Line ProBontrager Line ProBontrager Line ProBontrager Line ProBontrager Line ProBontrager LineBontrager LineBontrager LineBontrager Rhythm CompBontrager Rhythm Comp
LenkerBontrager Line Pro CarbonBontrager Line Pro CarbonBontrager Line Pro CarbonBontrager Line Pro CarbonBontrager Line Pro CarbonBontrager LineBontrager LineBontrager LineBontrager AluBontrager Alu
GriffeBontrager XR Trail EliteBontrager XR Trail EliteBontrager XR Trail EliteBontrager XR Trail EliteBontrager XR Trail EliteBontrager XR Trail EliteBontrager XR Trail EliteBontrager XR Trail EliteBontrager XR Trail CompBontrager XR Trail Comp
BremsenShimano XT M8120Shimano XTR M9120Shimano XT M8120Shimano SLX M7120Shimano SLX M7120Shimano MT420Shimano Deore M6000Shimano Deore M6000Shimano MT401/400Shimano MT201/200
SchaltungSRAM Eagle X01 AXSShimano XTRSRAM X01 EagleSRAM GX EagleShimano XTSRAM GX/NX EagleSRAM GX EagleShimano XTSRAM NX EagleShimano Deore M6000 10-fach/Sunrace
LaufräderBontrager Line Carbon Bontrager Line Carbon Bontrager Line Carbon Bontrager Line Carbon Bontrager Line Carbon Bontrager Line Comp Bontrager Line Comp Bontrager Line Comp Bontrager Line Comp Formula/Bontrager/Alex MD35
ReifenBontrager XR4 Team IssueBontrager XR4 Team IssueBontrager XR4 Team IssueBontrager XR4 Team IssueBontrager XR4 Team IssueBontrager XR4 Team IssueBontrager XR4 Team IssueBontrager XR4 Team IssueBontrager XR4 Team IssueBontrager XR4 Team Issue
SattelstützeRockShox Reverb AXSBontrager Line Elite DropperBontrager Line Elite DropperBontrager Line Elite DropperBontrager Line Elite DropperBontrager Line DropperBontrager Line DropperBontrager Line DropperTranzX DropperTranzX Dropper
Sattel Bontrager ArvadaBontrager Arvada ProBontrager Arvada ProBontrager ArvadaBontrager ArvadaBontrager Evoke 2Bontrager ArvadaBontrager ArvadaBontrager ArvadaBontrager Arvada
GewichtN/AN/A13,10 kg13,14 kg13,48 kg13,56 kg14,62 kg14,56 kg15,18 kg15,48 kg
PreisN/A (Project One 9.099 €)N/A (Project One 8.099 €)7.499 €5.499 € (Project One 6.099 €)N/A (Project One 6.099 €)3.899 €3.199 €3.199 €2.699 €2.099 €

Edle Shimano XTR-Schaltung mit 12 Gängen am ABP-Hinterbau.
# Edle Shimano XTR-Schaltung mit 12 Gängen am ABP-Hinterbau.
Fox 36 Grip 2 an der Front
# Fox 36 Grip 2 an der Front - einmal Kontrolle über alles. High- und Lowspeed-Druckstufe wie auch zwei Zugstufen machen die Knöpfchendreher glücklich.
Im Heck arbeitet ein Fox DPS mit Re:aktiv
# Im Heck arbeitet ein Fox DPS mit Re:aktiv - der Dämpfer ist ein echtes Sensibelchen, selbst auf den allerkleinsten Unebenheiten.
Hoch und runter aus dem eigenen Haus
# Hoch und runter aus dem eigenen Haus - bei Trek verwendet man gerne die hauseigenen Bontrager-Anbauteile. So auch an der Variostütze.

Technische Daten

Alle technischen Daten, Details und Standards zum Trek Fuel EX findet ihr in der folgenden Tabelle zum Ausklappen:

Technische Daten zum Ausklappen

KinematikAbgestützter Eingelenker, ABP 
Verschiedene Lager-GrößenJaim Hinterbau
Gesamtzahl Lager im Hinterbau12Anzahl
LagerbezeichungenN/AHerstellerangabe
Hinterbau Einbaumaß148 mm x 12 mmEinbaubreite x Achsdurchmesser
Maximale Reifenfreiheit Hinterbau2,6" (XS & S 27,5 x 2,6")
Dämpfermaß210 mm x 52,5 mmGesamtlänge x Hub
Trunnion-Mount?Ja
Dämpferhardware erstes AugeCustom MountBolzendurchmesser x Einbaubreite
Dämpferhardware zweites AugeTrunnionBolzendurchmesser x Einbaubreite
Freigabe für StahlfederdämpferN/A
Freigabe für LuftdämpferJa
Empfohlener Dämpfer-SAGN/AIn % oder mm
Steuerrohr-DurchmesserIS mit Knock Blockoberer Durchmesser, unterer Durchmesser
Maximale Gabelfreigabe150 mm/ 561 mm EinbauhöheFederweg bzw. bis zu welcher Einbauhöhe
TretlagerPF92welcher Standard, Durchmesser, Breite
KettenführungsaufnahmeISCG05
UmwerferaufnahmeNein
SchaltaugeTrek, 24,99 € Typ, Kosten in €
Optimiert auf welches Kettenblatt34t Zahnzahl
BremsaufnahmePost Mount, 7" (180 mm Scheibe ohne Adapter fahrbar)welcher Standard
Maximale Bremsscheibengröße203 mm
Sattelrohrdurchmesser31,6 mm
Sattelklemmendurchmesser34,9 mm
Maximale Stützen-EinstecktiefeSh. Screenshot unter der Tabelle
Kompatibel mit Stealth-Variostützen?Ja
Messung SitzwinkelN/A
FlaschenhalteraufnahmeJaEiner, Oberseite des Unterrohrs
Andere Extras, WerkzeugfächerWerkzeugfach, FlipChip(MinoLink), KnockBlock, Re:Aktiv Thrushaft
Gewicht RahmenN/A
Gesamtgewicht Bike12,63 kgGröße M, mit Schläuchen, Herstellerangabe
Garantie/ServiceGarantiebestimmungen

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# unnamed

Auf dem Trail

Aus dem Starthäuschen weg marschiert das Trek Fuel EX durchaus willig nach vorne. Kurz darauf lässt es uns jedoch die Einstellungen am Dämpfer überprüfen: Hat man es vielleicht zu weich eingestellt? Blickt man beim Fahren auf den Dämpfer, sieht man direkt die Bewegung. Der Float DPS in der ThruShaft RE:aktiv-Variante ist ein echtes Sensibelchen und reagierte auf unrunde Pedalbewegungen und impulsives Antreten durchaus deutlich. Ein Griff zum Plattform-Hebel wird so für die Anstiege zur Routine-Maßnahme. Mit beruhigtem Fahrwerk gewinnt das Fuel EX an Vortrieb und motivierte uns, auch mal etwas härter in die Pedale zu treten.

Traktion für ein paar Grad mehr Steigung
# Traktion für ein paar Grad mehr Steigung - Halt am Hinterrad bietet das Trek Fuel EX mehr als genug.

Egal ob wir bergauf in der mittleren oder gar der festeren Einstellung des Dämpfers unterwegs sind – Grip ist auch aufgrund der voluminösen Reifen stets ausreichend vorhanden. Wurzeln und Steine werden souverän überrollt. Dementsprechend sind wir mit dem Fuel EX auf einfacheren Trails gerne auch in der mittleren Einstellung unterwegs. Wer an der Federgabel einen ähnlichen Hebel vermutet, liegt falsch. Hier arbeitet als ungleich komplexer verstellbarer Partner eine Fox 36 in der Grip2-Variante.

Neigt sich der Trail ins Tal, kann man sich getrost auf die sehr gut anpassbare Dämpfung der Federgabel verlassen. Mehr Steine, größere Schläge und höhere Sprünge mit härteren Landungen? Je nach Vorliebe kann man einfach und schnell von außen die Low- und Highspeed-Druck- wie auch beide Zugstufen verstellen. Wandert man dabei nicht zu sehr in die extreme Dämpfung, harmoniert die Federgabel dann doch sehr gut mit dem DPS am Heck. Wer gerne mehr Gegenhalt im Hinterbau generieren möchte, kann den Dämpfer in der mittleren Position fahren, was nur etwas weniger plüschig ausfällt als offen.

Gutes Sicherheitsgefühl in allen Lagen
# Gutes Sicherheitsgefühl in allen Lagen - mit dem Trek Fuel EX kann man sich auch in Endurogelände wagen.

Während der Dämpfer im Uphill mit dem Lockout gezähmt werden muss, generiert er selbst mit lediglich 130 mm Federweg die berühmte, komfortable Fahrt auf der Wolke.

Fans von sattestem Ansprechverhalten werden auf dem Fuel EX besonders glücklich. Während der Dämpfer im Uphill mit dem Lockout gezähmt werden muss, generiert er selbst mit lediglich 130 mm Federweg die berühmte, komfortable Fahrt auf der Wolke. Paart man dazu eine passende Einstellung an der Front, gleitet man über die Trails, ohne zu spüren, was unter einem vom Fahrwerk weggearbeitet wird.

Nicht ganz unbeteiligt sind daran aber auch die voluminösen Reifen. Ob man sie schon in die Pluskategorie stecken könnte? Eher nicht, aber sie bringen ein deutliches Luftkissen mit sich, welches mit einer Vielzahl an eher kleinen Stollen bestückt ist. Von diesen sollte man sich ebenfalls nicht zu vorschnellen Urteilen hinreißen lassen. Schnell rollend und ein niedriges Profil bedeutet nicht zwangsläufig wenig Grip. So krallen sich die Bontrager XR4 Team Issue in diverse Untergründe, ohne dabei schnell loszulassen.

Was macht der Tourer denn da?
# Was macht der Tourer denn da? - Trotz leichter Ausstattung und leichten Reifen vermittelt das Trek Fuel EX sehr viel Sicherheit auf dem Trail.
Niedriges Gewicht an den Laufrädern lädt vermehrt zum Spielen ein
# Niedriges Gewicht an den Laufrädern lädt vermehrt zum Spielen ein - Trek gelingt die Balance zwischen Abfahrtstärke, Fahrspaß auf moderaten Trails und Effizienz auf langen Ausfahrten.

Das bestärkt die Motivation, mit dem Fuel EX auch auf heftigere Strecken abzubiegen. Vergessen ist der kurze Federweg. Zumindest so lange, bis man in kontinuierlichen Schlägen und heftigen Landungen dessen Ende erkundet. Der steife Rahmen, die steifen Laufräder und das steife Cockpit machen Fans von sehr direktem Fahrverhalten glücklich. In grobem Gelände reicht diese Kombination aber auch mehr Belastung an Hände und Füße durch.

Flugzeug
# Flugzeug - der einen oder anderen Lufteinlage ist das Fuel EX nicht abgeneigt.

Trainierte, kräftige Fahrer steckten dies im Test zwar gut weg, aber einen etwas nachgiebigerem Lenker empfanden auch sie als angenehmer. So optimiert, ist man immer wieder verwundert, wie viel Abfahrtsleistung in so wenig Federweg stecken kann.

Das ist uns aufgefallen

  • Steifigkeit der Carbon-Anbauteile Lenker und Laufräder von Bontrager fallen sehr steif aus. Das ist gut für diejenigen, die es gerne straff haben, kann aber auch zu beschleunigter Ermüdung führen, da hier mehr Vibrationen durchgereicht werden. Im Laufe des Tests haben wir den Lenker ausgetauscht.
  • Sattelstütze Während die Bontrager-Teile durch die Bank sehr hochwertig ausfallen und auch bei der Performance unkompliziert sind, fällt die Sattelstütze als einziges Anbauteil etwas aus dem Muster heraus. Sie ist nicht besonders leichtgängig, der Dichtring löste sich und sie passt nicht ins ansonsten sehr hochpreisige Gesamtbild des Fuel EX.
  • Bontrager XR4 Teamissue-Reifen Diese sind ziemlich voluminös und die Stollen, inklusive denen auf den Schultern des Reifens, fallen eher klein aus. Was optisch nicht unbedingt nach viel Grip aussieht, spricht auf dem Trail eine andere Sprache. Satt und sicher liegen die leichten Pellen.
  • Lautstärke Bedingt durch das kleine Kettenblatt liegt die Kette in den schweren Gängen sehr nahe an der Kettenstrebe und klappert dann leider recht laut. Ein größeres Kettenblatt könnte schon Abhilfe schaffen und geht mit der 10–51 Kassette auch noch leicht genug bergauf.
  • Rahmenfach Ganz einfach ist die Handhabung nicht, größere Pumpen passen auch nicht durch die Öffnung. Organisation und Lautstärke mitsamt Beutelchen – top. Alternativnutzung – schwierig.
  • Dicke Enduro-Gabel mit kurzem Hub Fox bietet neuerdings mit der 38 auch ein Modell über der 36 an, die damit im Einsatzbereich etwas nach unten verschoben wurde. Dennoch passt im 140 mm-Sektor eher die 34. Insbesondere die verbaute und sehr variable Grip2-Variante der 36 bietet deutlich mehr Verstellmöglichkeiten gegenüber dem simplen Inline-Dämpfer am Heck. Zusätzlich bringt sie gegenüber der 34 auch zirka 200 g mehr auf die Waage. Wir glauben, dass die leichtere Version der Fox-Federgabel dem Fuel EX auch gut stehen würde.
  • Feinfühliges Sensibelchen Am Heck arbeitet der RE:aktiv-Dämpfer sehr feinfühlig. Er spricht wirklich auf die (aller)kleinsten Unebenheiten an. Das ist Segen und Fluch zugleich, denn den Griff zum Dämpfer, zur Unterdrückung ungewollter Wipp-Bewegungen, mussten wir deutlich öfter machen als sonst. Dafür gibt’s etwas mehr Grip. Hier muss jeder für sich entscheiden, was wichtiger ist und auch öfter mal den mittleren Modus für Trail-Fahrten hernehmen.
Stauraum
# Stauraum - ob eine kleine Regenjacke, Snacks oder Werkzeug … ein Fach im Rahmen ist immer eine willkommene Lösung.
Schlapp und knapp
# Schlapp und knapp - nachlassende Spannung oder eher eine zu lange Kette am Testbike? Auf der Kettenstrebe geht es knapp zu im schwersten Gang.
Spezialdämpfer
# Spezialdämpfer - es steht zwar Fox drauf, aber der DPS ist Trek-spezifisch. Gegenüber der Fox 36 Grip2 an der Front fehlen ihm die vielfältigen Verstellmöglichkeiten.
Knockblock
# Knockblock - ein begrenzter Lenkeinschlag polarisiert. Wo an XC-Bikes ein Kontakt zwischen Lenker und Oberrohr vorgebeugt wird, ist das nur eingeschränkt einschlagbare Vorderrad vor allem beim Verladen und Rangieren ein Ärgernis.

Im Vergleich

Trek Fuel EX 2021 vs. Trek Fuel EX 2020

Der Modellwandel des Fuel EX kam nicht unerwartet und ist nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf dem Trail vor allem im Hinblick auf das neu positionierte Top Fuel spürbar. Während das Fuel EX aus der vorherigen Baureihe noch quirliger und schneller bergauf war und sich im ambitionierten Tourenbereich mit Bravour geschlagen hat, fuhr es eher auf der rechten Spur, was die Evolution des Trailbikes anging.

Das neue Modell ist ein besserer Allrounder für diejenigen, die aus der abfahrtsorientierten Ecke kommen. Vielseitiger, dankbar, weil weiterhin schnell am Berg, aber vor allem im Downhill mit mehr Sicherheitsempfinden gesegnet. Dank Top Fuel bleibt auch weiterhin ein quirliges Spaßgeschoss für leichtes Touring im Programm.

Trek Fuel EX vs. YT Izzo

Auf dem Papier sind sich die beiden Bikes gar nicht mal so unähnlich. Am Izzo findet sich ein Zentimeter weniger Federweg an der Front aber auch ein etwas höherer Stack. Dieser resultiert aus dem tieferen Tretlager, denn Steuerrohrlänge und Lenkwinkel sind gleich.

Der Charakter der beiden Trailbikes fällt trotzdem sehr unterschiedlich aus. Während das Fuel EX deutlich mehr auf Komfort getrimmt ist und sich auch in grobem Gelände nicht ganz so schnell aus der Ruhe bringen lässt, fährt sich das Izzo deutlich direkter. Die höhere Agilität und Spritzigkeit erkauft man sich mit am YT mit einem Focus auf flüssigere Trails mit nicht ganz so harten Schlägen. Während das Fuel EX dem einen oder anderen Enduro-Ausflug nicht abgeneigt ist, misst sich das Izzo eher an Marathonbikes und attackiert diese im Uphill.

Fazit – Trek Fuel EX

Von 130 mm Federweg am Heck und 140 mm an der Front sollte man sich nicht in die Irre führen lassen. Zwar kostet das Trek Fuel EX gefühlt so viel wie ein Carbonraumschiff, aber so leistungsfähig ist es auch. Es vermittelt durch viel Grip sowie ein solides und direktes Fahrverhalten nicht nur Fahrspaß auf simplen Trails, sondern auch in gröberem Gelände viel Sicherheit. Stellt man den Hinterbau mit dem Hebelchen in den Klettermodus, ist es zudem sehr effizient und schnell bergauf.

Pro
  • abfahrtsstark trotz kurzem Federweg
  • sehr universell einsetzbar
  • vermittelt Sicherheit
  • Stauraum im Rahmen
Contra
  • bergauf braucht es den Lockout
  • Variostütze wird dem Gesamtpreis nicht gerecht

Integration für beste Performance. Habt ihr lieber ein Bike mit allen Teilen aus einer Hand oder tauscht ihr einzelne Teile?

Bereit für Trails und auch mal mehr
# Bereit für Trails und auch mal mehr - das Trek Fuel EX ist ein treuer Begleiter auf einer Vielzahl an unterschiedlichsten Trails. Wird das Gelände mal etwas heftiger, ist das Trek trotz kurzem Federweg und leichter Ausstattung nicht zu schnell überfordert.

Wo und wie haben wir getestet?

Für unsere Vergleichstests sind wir zunächst im Rahmen der Covid-19-Einschränkungen auf unseren Hometrails unterwegs gewesen. Alle Abfahrten wurden aus eigener Muskelkraft erarbeitet. Nachdem Bikepark-Besuche wieder erlaubt waren, haben wir die Räder auch auf angelegten Strecken mit Liftunterstützung bewegt. Ziel war es, dort im zeitnahen, direkten Vergleich Unterschiede und Feinheiten in der Abfahrtsleistung mit unterschiedlichen Testern zu bewerten. Jedes Bike wurde zunächst in unveränderter Serienausstattung bewegt. Neben individuellen Anpassungen wie Griffen und Pedalen haben wir im Laufe des Tests auch Laufräder und Reifen getauscht, um den Eindruck zu erweitern. Im Fahrwerk haben wir besonderen Wert auf die Abstimmung je nach Vorliebe des jeweiligen Testers gelegt. Dementsprechend wurden neben dem Standard-Prozedere der Sag-Anpassung auch Anpassungen an Dämpfung und Luftkammervolumen durchgeführt. Im jeweiligen Einzeltest sprechen wir Empfehlungen aus, die sich an verschiedene Fahrertypen richten und helfen sollen, ein eigenes, passendes Setup zu erarbeiten.

Hier haben wir das Trek Fuel EX getestet

  • Singletrails Hometrails entspannten Abschnitten aber auch mit schwierigen Offcamber-Sektionen, teils flach, teilweise sehr steil.
  • Bikepark Oberammergau: Flowig und schnell mit ein paar Sprüngen gespickt. Wurzel-Sektionen gemischt mit gebauten Abschnitten.
Testerprofil Christoph Spath – bitte ausklappen
Tester-Profil: Christoph Spath
49 cm70 kg94 cm60 cm190 cm
Chris fährt gerne alles, von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
Fahrstil
flüssig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
auf der straffen Seite, viel Druckstufe, Balance zwischen Front und Heck
Vorlieben bei der Geometrie
vorne lang, hinten mittellang, flacher Lenkwinkel

Testerprofil Jens Staudt – bitte ausklappen
Tester-Profil: Jens Staudt
56 cm95 kg91 cm61 cm190 cm
Jens fährt von Bahnrad bis Downhill alles was zwei Räder und eine Kette hat. Bikes fürs Gelände am liebsten in herausforderndem, technischen und steilem Gelände, egal mit welchem Federweg.
Fahrstil
Schnellste Linie, auch wenn es mal ruppig ist
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
Vorlieben beim Fahrwerk
Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, moderat progressive Kennlinie
Vorlieben bei der Geometrie
Kettenstreben nicht zu kurz (ca. 430 mm oder gerne länger), Lenkwinkel tendenziell eher flacher

Testerprofil Daniel Schulz – bitte ausklappen
Tester-Profil: Daniel Schulz
62 cm80 kg86 cm62 cm179 cm
Daniel ist am liebsten auf natürlichen Trails unterwegs. Er erkundet gerne neue Gebiete von Schottland bis runter in die südlichen Alpen. Ein Mountainbiker mit Entdeckergen.
Fahrstil
Gerne schnell und flüssig. Sprünge müssen nicht unbedingt sein, werden aber gerne mitgenommen.
Ich fahre hauptsächlich
Natürliche Trails aber auch gerne mal ein paar gebaute Strecken
Vorlieben beim Fahrwerk
Straff und ausgewogen
Vorlieben bei der Geometrie
Klassisches “Long, slack and low”


  1. benutzerbild

    OldShatterhand81

    dabei seit 10/2008

    petejupp schrieb:

    Gegen die Parts von Bontrager gibt es so gut wie nichts einzuwenden. Wer Trek-Bikes fährt wird das überwiegend bestätigen können...Die Laufräder haben auch eine gute Qualität, die High-End Laufradsätze stehen der namhaften Konkurrenz in nichts nach.

    https://www.bikeradar.com/reviews/components/wheels/wheel-sets/bontrager-line-pro-30-wheelset-review/
  2. benutzerbild

    GT97

    dabei seit 10/2012

    Das ist ein(!) Test. Ich kenne den. Jetzt mal gucken, wieviel Räder Trek verkauft und wieviel Beschwerden in den Foren sind.
    Ich hatte auch mal ein Problem mit dem Bontrager-Laufradsatz in meinem Procaliber. Alle Speichenlöcher in der Hinterradfelge auf der Antriebsseite gerissen. Was macht Trek? Spendiert einen kompletten Laufradsatz vom Nachfolger. Bremsscheiben passen nicht? Gibt es auch neu. Läuft bis heute ohne Probleme.
    Habe für ein anderes Rad einen gebrauchten Duster-Satz gekauft, den ich von meinem Remedy kannte. Ist nicht leicht, aber hält bis heute völlig problemlos.
    Die Line in Alu hatte ich auch. Kein Problem. Und bei zwei Bekannten ebenfalls. Habe sogar einen gebrauchten Satz in meinem Trail-Hardtail. Hält. Aber vielleicht fahre ich auch nicht krass genug.
  3. benutzerbild

    OldShatterhand81

    dabei seit 10/2008

    Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Zwei Laufräder hintereinander ist für mich kein Aussreiser. Auch in den Kommentaren wird von Problemen mit diversen Bontrager LRS berichtet. Mit meinem Bontrager Line Comp 30 Alu LRS habe ich allerdings bisher auch keine Probleme, schwer ist er, aber er hält auch gut bei meinem Einsatzbereich und ich bin kein Leichtgewicht.
  4. benutzerbild

    GT97

    dabei seit 10/2012

    Trek hat sich doch dazu geäußert. Und der Test ist von 2018.
    Wenn man sich die Garantieleistung für die Bontrager Carbon-Räder anschaut, würde ich das in diesem Fall, obwohl ich Marketunggeschwurbel normalerweise sehr kritisch gegenüber stehe, sogar glauben. Zumal ich selbst an meinem 9.8er Carbon-Räder habe. Verhalten sich absolut unauffällig. Und ich bin kein 65kg-Fliegengewicht.
  5. benutzerbild

    Rothaarsteiger

    dabei seit 10/2011

    da dude80 schrieb:

    Dem kann ich mich anschließen. Ein Schwergewicht ist das Rad nicht. Ansonsten: Euer Bericht deckt sich sehr gut mit meinen Erfahrungen, die ich seit Anfang des Jahres auf meinem Fuel EX mache. Hab nach einigen Wochen beim Händler die Gabel auf 150 mm traveln lassen und das Maximum an Spacern in den Dämpfer verbaut, dann wird das Bike aus meiner Sicht noch viel solider – bergauf wie auch bergab.


    Durch die längere Gabel sollte sich auch der Lenkwinkel weiter abgeflacht haben, oder? Da der beim Fuel EX ohnehin nicht sonderlich flach ist, wie ist der Unterschied zu vorher mit 140 mm Federweg in der Habel?

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