Mit Episode 2 der neuen Staffel geht es gleich in die Vollen, denn die Jungs von 77Designz erklären euch nicht nur, was sie aus welchem Grund am Rahmen ändern – sie haben glücklicherweise auch die neuen Frästeile erhalten und können euch Verbesserungen direkt am Modell zeigen. Viel Spaß mit dem neuen Teil der Serie, bei dem es um weitere Feinschliffe in Richtung Serienreife geht. 

Unser Projekt nimmt immer weiter an Form an! Wir beginnen direkt mit dem Video, in dem ihr alle unsere Überlegungen und Verbesserungen sehen könnt. Viel Spaß beim Schauen:

Des Weiteren wollen wir euch gerne noch unsere Idee zur Geometrieverstellung erklären.

Geometrie-Verstellung oder Option für 650B

Selbst mit 193 cm Körpergröße und 94er-Schrittlänge musste Giacomo sich an die eingeschränkte Bewegungsfreiheit über einem 29“-Hinterrad vor allem in der Luft erst einmal gewöhnen. Daher finden wir die Möglichkeit, ein 650B-Hinterrad verbauen zu können, gerade für kleinere Fahrer sehr spannend. Man bekommt ca. 36 mm mehr Bewegungsfreiheit über dem Hinterrad als mit einem ähnlich voluminösen 29“ Reifen.

Wir setzen das mit einer zweiten Dämpferaufnahme um, diese federt den Hinterbau ganz einfach aus. Dadurch behält man trotz kleinem Hinterrad dieselbe Geometrie bei. Was sich leicht verändert, sind natürlich Raderhebungskurve, Anti Squat und auch ganz leicht auch die Progression. Die Variante für ein 650B-Hinterrad würde also noch etwas spritziger und die mehr nach hinten orientierte Raderhebungskurve wird im Idealfall den kleineren Durchmesser des Hinterrades bezüglich des Überrollverhaltens etwas kompensieren.

Wenn man die 650B-Dämpferaufnahme mit einem 29er-Hinterrad kombiniert, erhält man eine etwas moderatere Geometrie mit 22 mm höherem Tretlager und 0,8° steilerem Sitz- und Lenkwinkel.

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Unser Rahmen als erstes Prototypenmodell ...
# Unser Rahmen als erstes Prototypenmodell ...
... und hier in der aktuellsten Variante am Rechner
# ... und hier in der aktuellsten Variante am Rechner

Was sagt ihr zu unseren Überlegungen?


Alle Artikel zum 77Designz-Projekt

  1. benutzerbild

    pat

    dabei seit 01/2002

    giaco77 schrieb:
    Den Sattelstützen sollte es beinahe egal sein da ist die interne Überlappung viel kritischer zu sehen. Ich fahre zum Beispiel bei 1,93 nur ein 450er Sitzrohr.

    Merci für die Info.

    Zudem habt ihr ja mit D = 31.6 konzipiert. Variostützen mit diesem Mass setzen auf dasselbe Innenleben wie 30.9, verfügen aber über ein Aussenrohr mit etwas mehr Wandstärke. Jedenfalls kein Nachteil bei grösserem Auszug.
  2. benutzerbild

    natan

    dabei seit 12/2004

    Klaro, sehe ich auch so, das runde Rohre technisch sinnvoll sind. Und leicht, insbesondere wenn konifiziert, frei kürzbar, wenns mit den konifizierten Bereichen passt, formal ne klare Ansage, klassische Optik, usw
    Nur wenn man an der einen Stelle sagt, es macht technisch Sinn, das sich die Querschnitte ändern: unten mehr Volumen, oben eher viereckig, queroval, längsoval, usw, dann könnnnte man das bei den Rohren ja auch sagen.
    Oder andersrum, wenn man beim Frästeil A bzw DESIGN sagt, dann ... könnte man bei den Rohren auch B sagen.

    Also ganz dezent ... vorne die Rohre etwas kräftiger, insgesamt kavenzmannmäßiger sozusagen.
    Unten geht auch noch was, so das zb etwas mehr Platz im Rahmendreieck entsteht ....
    Nix geschwungenes, sondern im selben einfachen, klaren Stil, wie das Frästeil halt.

    Sorry, wenn ich hier so rumspinne.
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  4. benutzerbild

    evil_rider

    dabei seit 01/2002

    natan schrieb:
    Klaro, sehe ich auch so, das runde Rohre technisch sinnvoll sind. Und leicht, insbesondere wenn konifiziert, frei kürzbar, wenns mit den konifizierten Bereichen passt, formal ne klare Ansage, klassische Optik, usw
    Nur wenn man an der einen Stelle sagt, es macht technisch Sinn, das sich die Querschnitte ändern: unten mehr Volumen, oben eher viereckig, queroval, längsoval, usw, dann könnnnte man das bei den Rohren ja auch sagen.
    Oder andersrum, wenn man beim Frästeil A bzw DESIGN sagt, dann ... könnte man bei den Rohren auch B sagen.

    Also ganz dezent ... vorne die Rohre etwas kräftiger, insgesamt kavenzmannmäßiger sozusagen.
    Unten geht auch noch was, so das zb etwas mehr Platz im Rahmendreieck entsteht ....
    Nix geschwungenes, sondern im selben einfachen, klaren Stil, wie das Frästeil halt.

    Sorry, wenn ich hier so rumspinne.


    geh bloss weg mit dem hydrogedingse... sieht man bei kalle das es auch ohne geht, und das sehr erfolgreich.
  5. benutzerbild

    natan

    dabei seit 12/2004

    Ja, Kalle hat viele Fans und er verfolgt eine klare Linie, seit ewig. Das ist Markenkern. Nichts gegen Nicolai !
    Extrem konsequent: Rohre (Meterware) kombiniert mit CNC (2.5 D) im 90iger Style.
    Nicht auszumalen, der Shitstorm, wenn er Hydro... oder Faser machen würde.

    Mit diesem 3D Frästeil, begibt man sich aber auf ein anderes (neues ?) Terrain.
    Es gibt auch Möglichkeiten ZWISCHEN Meterware und wahllosem Hydrogeschwurbel.
  6. benutzerbild

    giaco77

    dabei seit 11/2006

    natan schrieb:
    Klaro, sehe ich auch so, das runde Rohre technisch sinnvoll sind. Und leicht, insbesondere wenn konifiziert, frei kürzbar, wenns mit den konifizierten Bereichen passt, formal ne klare Ansage, klassische Optik, usw
    Nur wenn man an der einen Stelle sagt, es macht technisch Sinn, das sich die Querschnitte ändern: unten mehr Volumen, oben eher viereckig, queroval, längsoval, usw, dann könnnnte man das bei den Rohren ja auch sagen.
    Oder andersrum, wenn man beim Frästeil A bzw DESIGN sagt, dann ... könnte man bei den Rohren auch B sagen.

    Also ganz dezent ... vorne die Rohre etwas kräftiger, insgesamt kavenzmannmäßiger sozusagen.
    Unten geht auch noch was, so das zb etwas mehr Platz im Rahmendreieck entsteht ....
    Nix geschwungenes, sondern im selben einfachen, klaren Stil, wie das Frästeil halt.

    Sorry, wenn ich hier so rumspinne.

    natan schrieb:
    Ja, Kalle hat viele Fans und er verfolgt eine klare Linie, seit ewig. Das ist Markenkern. Nichts gegen Nicolai !
    Extrem konsequent: Rohre (Meterware) kombiniert mit CNC (2.5 D) im 90iger Style.
    Nicht auszumalen, der Shitstorm, wenn er Hydro... oder Faser machen würde.

    Mit diesem 3D Frästeil, begibt man sich aber auf ein anderes (neues ?) Terrain.
    Es gibt auch Möglichkeiten ZWISCHEN Meterware und wahllosem Hydrogeschwurbel.


    Ich sag Mal so Hydroforming kann man auch Sinnvoll einsetzen und wir Verschließen uns sicher nicht der Technologie, denn der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Wenn eines Tages ein Hydroforming Bauteil die technisch beste Lösung hergibt dann ist das eben so. #uncompromisedperformance

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