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Das Portus Cycles Krowd Karl von IBC-User Velopirat
Das Portus Cycles Krowd Karl von IBC-User Velopirat
Trotz des hohen Gewichts liegt das Bike scheinbar gut auf den Schulter ...
Trotz des hohen Gewichts liegt das Bike scheinbar gut auf den Schulter ...
... sobald man oben angekommen ist, macht es aber umso mehr Spaß
... sobald man oben angekommen ist, macht es aber umso mehr Spaß
An der Front vertraut IBC-User Velopirat auf die MRP Ribbon Coil-Federgabel mit 140 mm Federweg
An der Front vertraut IBC-User Velopirat auf die MRP Ribbon Coil-Federgabel mit 140 mm Federweg
An der Front sorgt ein Race Face Sixc-Lenker in Kombination mit dem Chromag BZA-Vorbau für eine schicke Optik
An der Front sorgt ein Race Face Sixc-Lenker in Kombination mit dem Chromag BZA-Vorbau für eine schicke Optik
Mit dem Pinion C1.12-Getriebe kommt man überall hinauf ...
Mit dem Pinion C1.12-Getriebe kommt man überall hinauf ...
... bergab wird mit einer Hope Tech 3 E4 verzögert
... bergab wird mit einer Hope Tech 3 E4 verzögert
Beim ersten Urlaub in Nepal konnte sich das Portus Cycles Krowd Karl sofort vor grandioser Kulisse beweisen – mit Erfolg!
Beim ersten Urlaub in Nepal konnte sich das Portus Cycles Krowd Karl sofort vor grandioser Kulisse beweisen – mit Erfolg!

Mit dem Portus Cycles Krowd Karl hat sich IBC-User Velopirat seinen Traum vom wartungsarmen Rad für den Allround-Einsatz erfüllt. Bei der Wahl der Komponenten stand die Haltbarkeit im Vordergrund – insgesamt ist der Aufbau extrem edel und schick geworden. Ein weiteres Highlight dürfte wohl der Einstandsurlaub mit dem neuen Rad in Nepal gewesen sein. Viel Spaß mit diesem Bike der Woche.

Bike der Woche

Portus Cycles / Krowd Karl / 2018, Velopirat

Das Portus Cycles Krowd Karl von IBC-User Velopirat
# Das Portus Cycles Krowd Karl von IBC-User Velopirat

MTB-News.de: Hallo Velopirat, dein Portus Cycles Krowd Karl ist uns im Fotoalbum sofort ins Auge gesprungen. Du hast das an sich schon besondere Bike wirklich schick aufgebaut. Wie ist es zu deinem Bike gekommen, das wir heute als Bike der Woche vorstellen?

Im September 2017 habe ich den Link zum Crowdfunding von einem Freund als Tipp erhalten. Kurz darauf habe ich das Projekt unterstützt und mir einen Rahmen gesichert. Danach habe ich mit meinem lokalen Bikemechaniker (One80 Shop Köniz) die Teile zusammengesucht und bestellt. Besonders auf die Gabel mussten wir relativ lange warten, es hat aber alles noch geklappt. Zum Schluss fehlte noch der Rahmen. Alex von Portus Cycles hatte noch ein paar Änderungen an dem ursprünglichen Crowdfunding-Prototyp vorgenommen.

Auf einmal drängte auch etwas die Zeit, denn das Bike sollte mit auf eine Reise in den Upper Mustang in Nepal kommen. Zwei Wochen vor der Reise konnte ich den Rahmen in Pforzheim in der Werkstatt von Alex abholen. Dann ab nach Hause, alles zusammenbauen, auf dem Hometrail testen (wer will im Himalaya schon mit einem blockierten Getriebe stehenbleiben?) und dann flugfertig verpacken. Die Reise konnte beginnen!

Während drei Wochen konnte ich das Bike über die Trails in Nepal jagen und wieder in der dünnen Luft hochschieben. Und ich hätte kein anderes Fahrrad dabei haben wollen, es ist genau das Richtige!

Worauf hast du beim Aufbau deines Bikes besonders geachtet?

Bei der Wahl der Komponenten war mir wichtig, dass sie zuverlässig und wartungsarm sind. Die Pinion/Gates-Kombi kenne ich vom Reiserad und ich wollte diese an einem Mountainbike testen. Beim Springen merkt man die zentrale Masse, auf die Performance des Hinterbaus hat es bei diesem Bike aber keinen Einfluss. ;-)

Dieselbe Hope-Bremse habe ich auch an meinem Enduro. Da scheiden sich die Geister, aber ich habe den Wechsel von der Shimano M8000 nie bereut – im Gegenteil. Bei den Naben hätten es sicherlich auch DT Swiss getan, aber ich wollte eine silberne Single-Speed-Nabe. Für die Chris King spricht die feine Verzahnung, besonders in Kombination mit dem Pinion-Getriebe. Die Gabel von MRP kannte ich noch nicht, die teste ich gerade. Bisher finde ich sie super, sie spricht sehr fein an und man kann sie einfach selber traveln. Für eine Stahlfedergabel ist sie auch relativ leicht.

Trotz des hohen Gewichts liegt das Bike scheinbar gut auf den Schulter ...
# Trotz des hohen Gewichts liegt das Bike scheinbar gut auf den Schulter ...
... sobald man oben angekommen ist, macht es aber umso mehr Spaß
# ... sobald man oben angekommen ist, macht es aber umso mehr Spaß
An der Front vertraut IBC-User Velopirat auf die MRP Ribbon Coil-Federgabel mit 140 mm Federweg
# An der Front vertraut IBC-User Velopirat auf die MRP Ribbon Coil-Federgabel mit 140 mm Federweg

Wie geht es mit deinem Bike weiter?

Das Einzige, was mir noch fehlt, ist ein Bashguard, der den Riemen schützt. Alex fertigt gerade einen an, dann wird gefahren statt gebastelt!

Welchen Einsatzbereich hat das Bike?

Große Touren und Hausrunden.

Was wiegt das Bike?

Genug. :-)

Was ist dein persönliches Highlight an deinem Bike der Woche?

Ganz klar das “Bräms Kaputt”-Anlötteil!

An der Front sorgt ein Race Face Sixc-Lenker in Kombination mit dem Chromag BZA-Vorbau für eine schicke Optik
# An der Front sorgt ein Race Face Sixc-Lenker in Kombination mit dem Chromag BZA-Vorbau für eine schicke Optik
Mit dem Pinion C1.12-Getriebe kommt man überall hinauf ...
# Mit dem Pinion C1.12-Getriebe kommt man überall hinauf ...
... bergab wird mit einer Hope Tech 3 E4 verzögert
# ... bergab wird mit einer Hope Tech 3 E4 verzögert

Wie fährt sich das Rad?

Es ersetzt ein Cotic BFe mit 26″, in welchem eine 160 mm Gabel steckt. Zwischen den Bikes liegen Welten, die Geometrien der Bikes haben in den letzten Jahren große Schritte in die richtige Richtung gemacht.

Das Bike fährt sich sehr laufruhig und vermittelt auch im Steilen viel Sicherheit. Ich war etwas besorgt wegen der Kettenstrebenlänge von 451 mm, aber mit etwas Nachdruck kriege ich das Bike gut aufs Hinterrad. Mit dem Gewicht ist es bergauf klar gemächlich unterwegs, da hilft aber die Bandbreite des Pinion Getriebes mit 600 %.

Wie bist du zum Mountainbiken gekommen?

Fahrrad fahre ich schon ewig und ich habe auch verschiedene Reisen mit dem Tourenrad gemacht. Zum Biken hat mich ein Kollege im Jahr 2012 gebracht. Seither mache ich kaum etwas anderes – auch beinahe jeder Urlaub dreht sich ums Biken.

Mountainbiken als Lifestyle / die Industrie – deine Sicht.

Beim Biken kann ich vom Alltag abschalten und gute Zeiten in der Natur verbringen. Das Biken hat mir auch viele neue Freundschaften gebracht. Andererseits finde ich auch die Technik am Bike interessant und ich informiere mich regelmäßig über die neusten Produkte und Trends.

Du und die Internet Bike Community – Wann und wie bist du zu uns gekommen und was verbindest du mit dem IBC?

Ich stöbere gerne im Forum und finde es toll, dass es eine deutschsprachige Plattform für den Wissensaustausch gibt. Ich habe bereits viel im Forum gelernt und ich schätze, dass viele User hier ihre Erfahrungen teilen.

Beim ersten Urlaub in Nepal konnte sich das Portus Cycles Krowd Karl sofort vor grandioser Kulisse beweisen – mit Erfolg!
# Beim ersten Urlaub in Nepal konnte sich das Portus Cycles Krowd Karl sofort vor grandioser Kulisse beweisen – mit Erfolg!

Technische Daten: Portus Cycles / Krowd Karl / 2018

Rahmen: Crowd Karl aus dem Crowdfunding von Portus Cycles, Größe L
Gabel: MRP Ribbon Coil 29″, 140 mm, 46 mm Offset
Steuersatz: Cane Creek 110
Bremsen: Hope Tech 3 E4 mit Stahlflexleitungen, Hope Floating 203 mm vorne, 180 mm hinten
Vorbau: Chromag BZA 35, 35 mm lang, 35 mm Klemmung
Lenker: Race Face SIXC, 770 mm breit, 35 mm Klemmung, 20 mm Rise
Felgen: DT Swiss XM481, 32 Loch, Maulweite 30 mm, äußere Breite 35 mm
Naben: Vorne: Chris King ISO B, Boost 15 x 110 mm, 6 Loch, 32 Loch / Hinten: Chris King Single Speed, Iso Single Speed, 142 x 12 mm (non Boost) 6 Loch, 32 Loch
Reifen: Vorne: Maxxis Minion DHF WT, 29″ x 2,50″ 3C / Maxxis DHF, 29″ x 2,50″ EXO (ehemaliger Vorderreifen eines anderen Bikes)
Kurbel + Innenlager: Pinion, 175 mm Kurbelarme
Kettenblatt / Kettenblätter: Gates CTX, 32 Zähne, Pinion Direct Mount
Schalthebel: Pinion C1.12
Schaltwerk: Pinion C1.12
Pedale: HT T1
Zughüllen: Jagwire in Silber
Kette: Zahnriemen – Gates CTX, 115 Zähne
Kassette: Gates CTX, 34 Zähne, 9 Spline
Sattel: Chromag Lynx DT
Sattelstütze: Bikeyoke Revive, Hub: 185 mm, Durchmesser: 31,6 mm.
Sattelklemme: Chromag NQR, Außendurchmesser: 35,0 mm Innendurchmesser: 31,6 mm
Sonstiges: Alex von Portus Cycles hat ein spezielles Lötteil auf dem Oberrohr angebracht und wieder freigeschliffen. Es zeigt das Logo unseres Bike-Freundeskreises namens “Bräms Kaputt”.

Über das Bike der Woche

Ihr habt auch ein Bike, das sich bestens in die ehrenhafte Riege der „Bikes der Woche“ einfügen kann? Dann lest euch die Regeln für folgendes Album durch und ladet ein Bild in selbiges hoch. Viel Erfolg! Hier zu den Regeln: fotos.mtb-news.de/p/1290006 / Das Album findet ihr hier: mtb-news.de/s/55943.

Die 20 letzten Bikes der Woche findet ihr hier: 

Alle Bikes der Woche? Hier klicken!

  1. benutzerbild

    singletrailer67

    dabei seit 03/2004

    lvhdds
    In diesem Thread geht es um das BdW ;)
    Du hast vollkommen recht...es ist schade dass die meisten Threads hier entgleisen und der @velopirat sich so etwas reinziehen muss.
    Ich mag das Bike, mag die Geschichte, die Bilder, die Bestimmung für's Bike. Damit kann ich persönlich ebenfalls viel mehr anfangen als mit einer sub 6000g Rennfeile. Solche Projekte haben imho durch ihre Individualität einen ganz andren BdW-Status...ist aber auch nur meine kleine Meinung...
    Und @Raze...hier dann RENNSTAHL für mucho dineros und knapp 3 kg Rahmengewicht anzuführen...und dann noch als Massenware. Da hört's für mich auf...und kann Dich beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen.
  2. benutzerbild

    ---

    dabei seit 07/2011

    Raze
    damit man vor lauter Individualität nicht jeden auf einem leichteren Discounter-Bike vorbei fahren lassen muss.
    Das macht dich fertig, hm? Deine Probleme scheinen mir von völlig anderer Natur zu sein.

    Raze
    Mit dieser Einstellung bist Du in Deutschland nicht allein.
    Denkst du wirklich das Arnold nur deshalb so dicke Muskeln bekommen hat weil er so gesund gelebt hat?
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    böser_wolf

    dabei seit 02/2007

    Raze
    Wenn "Steel" haben heißt, dass man beim Gewicht des Rahmen das Gefühl haben muss, als wären da Wasserrohre verschweißt worden, dann bin ich raus. Ich schwimme dann lieber mit der Masse und nehme normalen Stahl:

    [​IMG]
    Ihh Kettenschaltung :D
    Klar kannst du das du kannst auch zb dir Singlebe oder noch ein paar andere anschauen
    Mainstream ist das noch lange nicht
    Wäre interessant wo das Rad mit Pinion Oder Rolldoof liegt denk so um 11-13kg
    Ist halt ganz was anderes als das Portus
    Geo,Dünnes Sitzrohr,keine Slider Ausfallenden und kein Sack schweres Getriebe
    Wie wäre es mit einem Tannenwald das noch mit Lefty das geht ehr in deine Richtung
  5. benutzerbild

    velopirat

    dabei seit 08/2014

    Für mich persönlich und für den von mir vorgesehenen Einsatzzweck ist das @portuscycles Crowd Karl ein Traum. Klar, es ist aus Stahl, ist kein Leichtgewicht und ein wenig individuell, aber das Paket stimmt für mich so wie es ist.

    Ich finde das Thema des Gewichtes ist generell zu stark im Vordergrund. Für Jeden Einsatz das passende Rad oder? Wählt man einen Allrounder wählt man auch immer einen Kompromiss, wähle ich ein "Enduro" Stahlhardtail mit Pinion / Gates werde ich mir schon Gedanken dazu gemacht haben.
    Für mich gilt: Passen die Geometrie, die Gewichtsverteilung und die gewählten Komponenten ist das Gewicht am Schluss nur einer der vielen Faktoren. Ich könnte mir ein Deviate Guide, ein Zerode oder ein Nicolai als super Pinion Fully vorstellen. Mein Enduro (auch eine Perle!) ist zwar um einiges leichter, dennoch fahre ich zur Zeit vor allem das Portus. Wieso? Wetter, Fahrspass auf meinen Local Trails nördlich der Alpen aber auch auf grossen Runden südlich der Alpen z.B. im Tessin. Wenn jemand einmal im Tessin ist und Lust hat das Portus live zu erleben - gerne ->PM. Läuft rund und ist Wartungsfrei, das Wetter spielt keine Rolle und ich muss nach den Bieren bei der Heimfahrt auch nichts mehr schmieren :p. Beim Enduro muss ich bedeutend mehr Zeit in die Wartung investieren.
    Der Kompromiss zwischen Wartungsaufwand, Fahrspass und Gewicht interessiert mich, deshalb die Entscheidung zum Pinion. Dieses Erfüllt 2 von 3 Punkten, die Gewichtung dieser sei jedem selbst überlassen ;-)

    Betreffend Gesamtgewicht hat mein Aufbau sicherlich auch einiges beigetragen (Procore, Reifenwahl, Stahlflex, Bremsen, Vorbau, Naben... es ginge leichter). Ich bin sowohl mit Rahmen wie auch mit meinem Aufbau vom Bikeladen um die Ecke sehr zufrieden und ich würde wieder diese Wahl treffen. Das schöne ist: ihr könnt selbst entscheiden :)

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