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Welcher Enduro-Bolide ist die Nummer 1?
Welcher Enduro-Bolide ist die Nummer 1? - Das haben wir in unserem Testcamp auf den legendären EWS-Trails rund um Finale Ligure ausgiebig getestet!
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Urlaub machen, wo andere Bikes testen
Urlaub machen, wo andere Bikes testen - in Finale Ligure haben wir perfekte Bedingungen für einen schönen Bade-Urlaub vorgefunden. Der Chef denkt noch immer, dass wir zum Arbeiten in Italien waren.
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Propain Tyee | 170 / 160 mm Federweg | 5.839 €
Propain Tyee | 170 / 160 mm Federweg | 5.839 €
Yeti SB160 | 170 / 160 mm Federweg | 10.390 €
Yeti SB160 | 170 / 160 mm Federweg | 10.390 €
YT Capra | 170 / 170 mm Federweg | 4.599 €
YT Capra | 170 / 170 mm Federweg | 4.599 €
Cube Stereo One77 | 170 / 170 mm Federweg | 7.399 €
Cube Stereo One77 | 170 / 170 mm Federweg | 7.399 €
Canyon Strive | 170 / 160 mm Federweg | 6.299 €
Canyon Strive | 170 / 160 mm Federweg | 6.299 €
Intense Tracer 29 | 170 / 170 mm Federweg | 6.499 €
Intense Tracer 29 | 170 / 170 mm Federweg | 6.499 €
Scor 4060 LT | 170 / 160 mm Federweg | 6.899 €
Scor 4060 LT | 170 / 160 mm Federweg | 6.899 €
Santa Cruz Megatower | 170 / 165 mm Federweg | 9.799 €
Santa Cruz Megatower | 170 / 165 mm Federweg | 9.799 €
Seit unserem letzten Enduro-Vergleichstest 2021 hat sich einiges getan: Die Enduro World Series ist inzwischen Teil des World Cups, die Bikes haben (noch) mehr Federweg bekommen
Seit unserem letzten Enduro-Vergleichstest 2021 hat sich einiges getan: Die Enduro World Series ist inzwischen Teil des World Cups, die Bikes haben (noch) mehr Federweg bekommen - und auch unsere wunderschöne Test-Crew wächst und gedeiht.
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Um möglichst viele Eindrücke und Tiefenmetern unter vergleichbaren Bedingungen zu sammeln, sind wir überwiegend geshuttelt worden
Um möglichst viele Eindrücke und Tiefenmetern unter vergleichbaren Bedingungen zu sammeln, sind wir überwiegend geshuttelt worden - vielen Dank an Finale Express und Finale Ligure Freeride für den Support!
Vorgaben zum Preis der Bikes haben wir keine gemacht. Die Preisspanne in unserem Testfeld war entsprechend groß, was uns aber nicht weiter gestört hat
Vorgaben zum Preis der Bikes haben wir keine gemacht. Die Preisspanne in unserem Testfeld war entsprechend groß, was uns aber nicht weiter gestört hat - wichtig war uns, dass sich die verbauten Komponenten nicht negativ auf die Performance auswirken. Was die Ape im Bild kostet, konnten wir zum Leidwesen von Gregor leider nicht herausfinden.
Wenn's scheppert, sind Rahmen und Fahrwerk gefordert
Wenn's scheppert, sind Rahmen und Fahrwerk gefordert - hierauf haben wir uns beim Test besonders konzentriert.
Alle Bikes haben einheitliche Reifen von Schwalbe bekommen: Magic Mary vorne und Big Betty hinten.
Alle Bikes haben einheitliche Reifen von Schwalbe bekommen: Magic Mary vorne und Big Betty hinten.
Zudem wurde jedes Laufrad tubeless mit derselben Menge Dichtmilch befüllt …
Zudem wurde jedes Laufrad tubeless mit derselben Menge Dichtmilch befüllt …
… und alle Reifendrücke wurden genaustens kontrolliert.
… und alle Reifendrücke wurden genaustens kontrolliert. - Entweder mit einer der Topeak JoeBlow Pumpen oder mit dem Smartgauge D2X Lufdruckmesser, ebenfalls von Topeak
Für einheitliche Kontaktpunkte haben GE1 Evo Factory Griffe und SM Enduro Sättel von Ergon gesorgt
Für einheitliche Kontaktpunkte haben GE1 Evo Factory Griffe und SM Enduro Sättel von Ergon gesorgt - so hat sich jedes Bike auf Anhieb möglichst gleich angefühlt.
Nicht nur gegen Regen und Nässe eine sinnvolle Maßnahme: Mudrocker Schutzbleche von SKS haben unsere Augen vor dem in Finale Ligure häufig auftretenden Beschuss von Steinchen geschützt.
Nicht nur gegen Regen und Nässe eine sinnvolle Maßnahme: Mudrocker Schutzbleche von SKS haben unsere Augen vor dem in Finale Ligure häufig auftretenden Beschuss von Steinchen geschützt.
Need for Speed: Wir haben die Bikes nach Möglichkeit mit Höchstgeschwindigkeit bewegt
Need for Speed: Wir haben die Bikes nach Möglichkeit mit Höchstgeschwindigkeit bewegt - das fetzt und sieht schick aus!
Harte Strecken erfordern einen sinnvollen Schutz
Harte Strecken erfordern einen sinnvollen Schutz - dank Helmen, Goggles und Protektoren von iXS war dieser gewährleistet.
Bella Italia! Für unseren Enduro-Vergleichstest sind wir ins wunderschöne Finale Ligure gereist, um auf den legendären Trails die Bikes zu testen.
Bella Italia! Für unseren Enduro-Vergleichstest sind wir ins wunderschöne Finale Ligure gereist, um auf den legendären Trails die Bikes zu testen.
enduro-vergleich-test-intro-4143
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Flowige Kurven, viel loser Untergrund und flache Segmente, bei denen man die Geschwindigkeit möglichst gut mitnehmen muss
Flowige Kurven, viel loser Untergrund und flache Segmente, bei denen man die Geschwindigkeit möglichst gut mitnehmen muss - auch sowas gehört zu modernen Enduro-Strecken.
Laufräder hassen diesen Trick!
Laufräder hassen diesen Trick! - Viele der Strecken in Finale Ligure haben einen extrem harten Untergrund, der das Material ans Limit bringt.
Nach einem Run auf Ingegnere fühlt sich der Körper ungefähr so, als hätte man in jede einzelne Frucht dieses Zitronenbaums gebissen
Nach einem Run auf Ingegnere fühlt sich der Körper ungefähr so, als hätte man in jede einzelne Frucht dieses Zitronenbaums gebissen - auch lange Abfahrten standen auf dem Programm, um zu testen, wie komfortabel oder ermüdend die Räder sind.
Der Traum aller Schwiegermütter
Der Traum aller Schwiegermütter - Felix Krüger
Der Traum aller KFZ-Mechaniker
Der Traum aller KFZ-Mechaniker - Gregor Sinn
Schneller als die Polizei erlaubt
Schneller als die Polizei erlaubt - Lucas Rham
Schneller als du
Schneller als du - Jana Urban
Welches Enduro-Bike ist das beste? Was waren die Tops und Flops unseres Testcamps?
Welches Enduro-Bike ist das beste? Was waren die Tops und Flops unseres Testcamps? - Und vor allem: Wie viel Durchblick hat man als erwachsener Mensch mit einer Kinder-Sonnenbrille? Alle Antworten auf diese Fragen erhaltet ihr in den nächsten Tagen!

Mit acht edlen Bikes im Gepäck sind wir nach Italien gereist, um auf den knallharten und legendären Trails in Finale Ligure das beste Enduro-Bike 2023 zu finden. Herzlich willkommen zum MTB-News Enduro-Vergleichstest 2023!

Dass die Kategorie der Enduro-Bikes die wohl populärste unter allen Mountainbikes ist, dürfte im Jahr 2023 wohl hinlänglich bekannt sein. Im Rahmen der letzten MTB-News User Awards haben über 30 % aller Teilnehmer*innen angegeben, dass die nächste Neuerwerbung ein Enduro sein wird. Die schnellen Abfahrtsboliden, die für alles von Hometrails bis zum Bike Park geeignet sind, liegen damit unangefochten an der Spitze. Und nicht nur in der Breite, sondern auch an der Spitze zeigt sich die anhaltende Popularität – denn seit diesem Jahr ist der Enduro-Rennsport auch im World Cup vertreten.

Welcher Enduro-Bolide ist die Nummer 1?
# Welcher Enduro-Bolide ist die Nummer 1? - Das haben wir in unserem Testcamp auf den legendären EWS-Trails rund um Finale Ligure ausgiebig getestet!
Diashow: 8 Enduro-Bikes im Vergleichstest: Welches Enduro ist die beste Wahl 2023?
Der Traum aller Schwiegermütter
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Urlaub machen, wo andere Bikes testen
Vorgaben zum Preis der Bikes haben wir keine gemacht. Die Preisspanne in unserem Testfeld war entsprechend groß, was uns aber nicht weiter gestört hat
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Doch welches Enduro-Bike ist das beste? Mit 8 aktuellen Modellen, einer großen Testcrew und genau dieser Fragestellung sind wir an den Geburtsort der Disziplin gereist, um das beste Enduro 2023 zu küren. Zurückgekommen sind wir nicht nur mit ordentlich ausgeprägten Schwielen an den Händen und einem fetten Grinsen im Gesicht, sondern vor allem auch mit zahlreichen interessanten Erkenntnissen. Herzlich willkommen beim MTB-News Enduro-Vergleichstest 2023!

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# enduro-vergleich-test-intro-6236

8 Enduro-Bikes im Vergleichstest

Mit 8 aktuellen Modellen und einer großen Testcrew sind wir an den Geburtsort der Enduro-Disziplin gereist, um das beste Enduro 2023 zu küren. Zurückgekommen sind wir nicht nur mit ordentlich ausgeprägten Schwielen an den Händen und einem fetten Grinsen im Gesicht, sondern vor allem auch mit zahlreichen interessanten Erkenntnissen!

Acht Traum-Bikes, ein bis in die Haarspitzen motiviertes Test-Team, dazu die perfekten Trails in Finale Ligure und die Aufgabenstellung, fast zwei Wochen lang von morgens bis abends zu hämmern: Die Voraussetzungen für unseren Enduro-Vergleichstest 2023 hätten besser kaum sein können. Doch eine Antwort auf die Leitfrage zu finden, ist definitiv eine komplizierte Angelegenheit. Wie wir aus der Vergangenheit bereits wissen, gibt es das eine, beste Bike für gewöhnlich nicht. Dafür erledigen zu viele Bike-Hersteller ihre Hausaufgaben inzwischen mehr als ordentlich und bieten Modelle an, die fantastisch funktionieren.

Urlaub machen, wo andere Bikes testen
# Urlaub machen, wo andere Bikes testen - in Finale Ligure haben wir perfekte Bedingungen für einen schönen Bade-Urlaub vorgefunden. Der Chef denkt noch immer, dass wir zum Arbeiten in Italien waren.
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# enduro-vergleich-test-intro-4071
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# enduro-vergleich-test-intro-4072

Auch ein Blick in die Enduro World Series – Pardon, den Enduro World Cup! – hilft hier nicht wirklich weiter. Im Gegenteil: Beim Blick auf die Ergebnislisten könnte man fast meinen, dass der Fahrer oder die Fahrerin der entscheidende Faktor für Pokal oder Spital ist. Natürlich lässt sich das nicht wegdiskutieren. Und doch spielt das Material eine entscheidende Rolle. Enduro-Bikes werden Downhill-ähnlichen Strecken bis ans Limit gebracht, müssen trotzdem aber auch auf flacheren Trails gut funktionieren, sollen natürlich viel Spaß machen und auch im Uphill bitte einen soliden Eindruck hinterlassen. Das ganze bitte in einem haltbaren Gesamtpaket, das trotzdem nicht allzu schwer ist und kein Loch von der Größe des Saarlands ins Portemonnaie reißt. Wie soll das bitte funktionieren?

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# enduro-vergleich-test-intro-4382

Nach unserem letzten großen Enduro-Vergleichstest aus dem Jahr 2021 und zahlreichen Einzeltests in der Zwischenzeit waren wir alle entsprechend gespannt, wie sich die neue Generation Race-orientierter Enduros im direkten Vergleich schlägt. Stichwort direkter Vergleich: Natürlich haben wir an unserem Vergleichstest-Ansatz, die Bikes unter identischen Bedingungen auf uns vertrauten Strecken gegeneinander zu testen, festgehalten. In diesem Ansatz haben sich tatsächlich schnell Unterschiede zwischen den Kandidaten gezeigt. Wie genau diese aussehen, bleibt zunächst noch ein Geheimnis – werfen wir erst einmal lieber einen Blick auf die Bikes im Test!

Das sind die Bikes im Enduro-Vergleichstest 2023

  • Canyon Strive CFR – 6.299 € | 15,8 kg
  • Cube Stereo One77 Carbon – 7.399 € | 14,2 kg
  • Intense Tracer 29 Pro – 6.499 € | 16,4 kg
  • Propain Tyee – 5.839 € | 15,7 kg
  • Santa Cruz Megatower X01 AXS RSV – 9.799 € | 15,5 kg
  • Scor 4060 LT GX – 6.899 € | 15,2 kg
  • Yeti SB160 T1 – 10.390 € | 16,0 kg
  • YT Capra Core 3 – 4.599 € | 16,2 kg

Bei der Auswahl der Kandidaten haben wir uns primär an der Popularität, an der Aktualität, an vergangenen Vergleichstests, an der Präsenz im Rennsport und nicht zuletzt auch an der Verfügbarkeit orientiert. So war für uns beispielsweise klar, dass das brandneue Propain Tyee nicht nur aus Gründen der Aktualität in den Vergleichstest muss, sondern auch, weil der Vorgänger im Enduro-Vergleichstest 2021 unser Testsieger geworden ist.

Propain Tyee | 170 / 160 mm Federweg | 5.839 €
# Propain Tyee | 170 / 160 mm Federweg | 5.839 €
Yeti SB160 | 170 / 160 mm Federweg | 10.390 €
# Yeti SB160 | 170 / 160 mm Federweg | 10.390 €

Das Santa Cruz Megatower ist eines der populärsten Enduro-Bikes überhaupt – und wurde im vergangenen Frühjahr komplett überarbeitet. Mit einem Staufach im Unterrohr, größenspezifischem Flex und interessanten Details will das Kult-Bike die Konkurrenz in die Schranken weisen. Nicht ganz unähnlich ist das hierzulande eher wenig verbreitete Intense Tracer 29. Mit virtuellem Drehpunkt, Stauraum im Unterrohr und viel Federweg möchte das Tracer punkten. Gleichzeitig ist das Rad mit einem Preis von 6.499 € deutlich günstiger, als man es womöglich in der Vergangenheit von der kalifornischen Edel-Schmiede erwartet hätte.

YT Capra | 170 / 170 mm Federweg | 4.599 €
# YT Capra | 170 / 170 mm Federweg | 4.599 €
Cube Stereo One77 | 170 / 170 mm Federweg | 7.399 €
# Cube Stereo One77 | 170 / 170 mm Federweg | 7.399 €

Bei einem Enduro-Vergleichstest darf natürlich das Yeti SB160 nicht fehlen. Das Arbeitsgerät von Richie Rude ist eines der prägenden Bikes im Enduro-Rennzirkus und wurde 2022 grundlegend aktualisiert. Selbiges lässt sich über das Canyon Strive CFR sagen – mit Shapeshifter, radikaler Geometrie und großen Ambitionen hat der Direktversender aus Koblenz das Enduro Race-Bike 2022 neu aufgelegt. Und auch das Cube Stereo One77 wurde mehr als ausgiebig in der höchsten Enduro-Rennserie der Welt getestet, bevor es zu Beginn dieses Jahres dann offiziell das Licht der Welt erblickt hat.

Canyon Strive | 170 / 160 mm Federweg | 6.299 €
# Canyon Strive | 170 / 160 mm Federweg | 6.299 €
Intense Tracer 29 | 170 / 170 mm Federweg | 6.499 €
# Intense Tracer 29 | 170 / 170 mm Federweg | 6.499 €

Bleiben noch zwei Bikes, deren kurzhubige Pendants in unserem letzten großen Trail-Bike-Vergleichstest 2022 mehr als überzeugen konnten: Das Scor 4060 LT ist zwar nicht unbedingt als Race-Bike konzipiert, hat dafür aber umso mehr den Ruf, eine echte Spaß-Maschine zu sein. Das günstigste Bike in unserem Test ist das YT Capra Core 3, das wir als 29er getestet haben. Mit einem Preis von 4.599 € kostet es weniger als die Hälfte des teuersten Modells im Test – ob sich dieser preisliche Unterschied zur Konkurrenz wohl auf dem Trail bemerkbar macht?

Scor 4060 LT | 170 / 160 mm Federweg | 6.899 €
# Scor 4060 LT | 170 / 160 mm Federweg | 6.899 €
Santa Cruz Megatower | 170 / 165 mm Federweg | 9.799 €
# Santa Cruz Megatower | 170 / 165 mm Federweg | 9.799 €

Generell handelt es sich bei allen Kandidaten im Testfeld um richtige Vollgas-Enduros mit großen 29″-Laufrädern und viel Federweg vorne und hinten. Zumindest im Bereich der Race-Enduros haben sich die Zahlen bei 170 mm an der Front und zwischen 160 und 170 mm am Heck eingependelt. Auch die Geometrien sind noch einmal einen Tick länger und flacher geworden, als es bei unserem letzten Enduro Race-Vergleichstest 2021 der Fall war. Insgesamt hat sich die ehemals sehr rasante Entwicklung aber etwas verlangsamt. Stattdessen haben sich moderne Enduro-Modelle, die auch für den Renneinsatz konzipiert sind, alle mit einem recht ähnlichen Ansatz eingependelt. Auch hieran merkt man, dass die ganze Enduro-Disziplin ziemlich erwachsen geworden ist.

Seit unserem letzten Enduro-Vergleichstest 2021 hat sich einiges getan: Die Enduro World Series ist inzwischen Teil des World Cups, die Bikes haben (noch) mehr Federweg bekommen
# Seit unserem letzten Enduro-Vergleichstest 2021 hat sich einiges getan: Die Enduro World Series ist inzwischen Teil des World Cups, die Bikes haben (noch) mehr Federweg bekommen - und auch unsere wunderschöne Test-Crew wächst und gedeiht.

So haben wir getestet

Wie gewohnt unterscheiden sich unsere Vergleichstests maßgeblich von Einzeltests, die wir auf MTB-News durchführen. Auch wenn wir generell darauf achten, dass wir relevante Bikes miteinander vergleichen und am besten gegeneinander fahren können, bietet der sehr aufwendige Ansatz unserer Vergleichstests zahlreiche Vorteile, um die Stärken, Schwächen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bikes zu erfahren. Zudem blickt unsere Test-Crew auf viele Jahrzehnte Mountainbike- und Race-Erfahrung zurück, hat dabei aber auch ganz unterschiedliche persönliche Präferenzen, was das optimale Bike angeht.

Bei unserem Enduro-Vergleichstest 2023 haben wir viel Wert auf verschiedene Aspekte gelegt, auf die wir im Folgenden kurz eingehen wollen:

  • direkter Vergleich der Modelle durch Back-to-Back-Ansatz
  • keine Vorgaben zu Ausstattung oder Preis-Limit
  • Fokus auf Performance von Rahmen und Fahrwerk
  • Standardisierung zur besseren Vergleichbarkeit
  • vMAX, aber Verzicht auf Zeitnahme
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# enduro-vergleich-test-intro-5871

Direkter Vergleich der Modelle durch Back-to-Back-Ansatz

Rund zwei Wochen Zeit standen uns zur Verfügung, um auf den legendären Trails in Finale Ligure die acht Kandidaten im Vergleichstest auf Herz und Nieren zu überprüfen. Dabei sind wir alle Räder auf denselben Strecken im direkten Vergleich immer und immer wieder gegeneinander gefahren. Durch den Test unter weitgehend identischen Bedingungen auf denselben Strecken und im unmittelbaren Vergleich ist es möglich, sich komplett auf die jeweiligen Bikes zu konzentrieren und schnell die Stärken und Schwächen herauszufinden. Gerade hierum geht es bei unseren Vergleichstests.

Um möglichst viele Eindrücke und Tiefenmetern unter vergleichbaren Bedingungen zu sammeln, sind wir überwiegend geshuttelt worden
# Um möglichst viele Eindrücke und Tiefenmetern unter vergleichbaren Bedingungen zu sammeln, sind wir überwiegend geshuttelt worden - vielen Dank an Finale Express und Finale Ligure Freeride für den Support!

Bergauf sind wir überwiegend von den beiden Shuttle-Unternehmen Finale Ligure Freeride und Finale Express geshuttelt worden, um möglichst viele Tiefenmeter zu sammeln. Gleichzeitig haben wir darauf geachtet, dass jeder Tester jedes Bike ausreichend lang auf typischen Anstiegen aus eigener Kraft nach oben kurbelt, um einen aussagekräftigen Eindruck von den Uphill-Eigenschaften zu gewinnen. Generell bietet der Back-to-Back-Ansatz unserer Vergleichstests zahlreiche Vorteile, stellt aber auch enorme Anforderungen an die Logistik. Diesen zusätzlichen Aufwand nehmen wir für unsere großen Vergleichsprojekte jedoch gerne in Kauf.

Keine Vorgaben zu Ausstattung oder Preis-Limit

Wir haben bewusst darauf verzichtet, konkrete Vorgaben zur Ausstattung zu machen oder Preis-Grenzen festzulegen. Da bei den von uns getesteten Bikes klar der Performance-Gedanke und die Race-Tauglichkeit im Vordergrund steht, war eine Limitierung auf ein gewisses Budget aus unserer Sicht nicht zielführend. Deutlich wichtiger war uns bei der Zusammenstellung des Testfelds, dass alle Bikes mit gut anpassbaren Fahrwerken ausgestattet sind und wir schon im Vorfeld wissen, dass die verbauten Komponenten sich sehr wahrscheinlich nicht oder nur kaum auf die Performance auswirken.

Vorgaben zum Preis der Bikes haben wir keine gemacht. Die Preisspanne in unserem Testfeld war entsprechend groß, was uns aber nicht weiter gestört hat
# Vorgaben zum Preis der Bikes haben wir keine gemacht. Die Preisspanne in unserem Testfeld war entsprechend groß, was uns aber nicht weiter gestört hat - wichtig war uns, dass sich die verbauten Komponenten nicht negativ auf die Performance auswirken. Was die Ape im Bild kostet, konnten wir zum Leidwesen von Gregor leider nicht herausfinden.

Was das konkret bedeutet? Ob das Fox-Fahrwerk nun Kashima-beschichtet ist oder nicht, war uns in diesem Vergleichstest ziemlich egal – gut einstellbar, sprich mit GRIP2-Dämpfung ausgestattet, sollte die Gabel aber bitte sein. Analog verhält es sich mit der Schaltung: Eine SRAM GX AXS wechselt ebenso zuverlässig die Gänge wie das teurere X01-Pendant oder die Konkurrenz-Produkte aus dem Hause Shimano. Natürlich gibt es Unterschiede bei den Komponenten, doch diese haben wir weitgehend ausgeblendet und versucht, uns so gut es geht auf den Rahmen und das Fahrwerk zu konzentrieren. Außerdem haben wir bei Bedarf verschiedene Komponenten ausgetauscht, um die Performance zu optimieren – auch deshalb hat es für uns keinen Sinn gemacht, konkrete Preisgrenzen vorzugeben. Das erklärt übrigens auch die große Preisspanne, die von 4.599 € für das günstigste Bike im Test bis über 10.000 € für das teuerste Modell reicht.

Fokus auf Performance von Rahmen und Fahrwerk

Wie gut funktioniert die Basis des Bikes? Hierauf wollten wir uns beim Vergleichstest konzentrieren, was für uns bedeutet: Fokus auf Rahmen und Fahrwerk! Natürlich sollte im Idealfall das Gesamtpaket, das man so auch in einem Webshop oder beim Händler des Vertrauens erwerben kann, eine gute Leistung abliefern. Doch gerade Enduro-Bikes, die auch mal bei Rennen bewegt werden, werden ständig verändert und mit anderen Komponenten ausgetauscht. Die Basis stellen jedoch Rahmen und Fahrwerk dar. Natürlich spielt bei unserer Beurteilung der Modelle auch das Gesamtpaket und das gebotene Preis-Leistungs-Verhältnis eine große Rolle, doch vor allem haben wir uns im Vergleich auf die Performance von Rahmen und Fahrwerk konzentriert.

Wenn's scheppert, sind Rahmen und Fahrwerk gefordert
# Wenn's scheppert, sind Rahmen und Fahrwerk gefordert - hierauf haben wir uns beim Test besonders konzentriert.

Standardisierung von bestimmten Parametern

Um eine optimale Vergleichbarkeit der Bikes zu gewährleisten, haben wir uns dazu entschieden, bestimmte Parameter an den Kandidaten zu standardisieren. So sind vorab alle Testbikes mit einheitlichen Reifen von Schwalbe sowie Griffen und Sätteln von Ergon ausgestattet worden. Zudem haben wir alle Lenker auf eine Breite von 780 mm gekürzt. Für den Fall, dass der serienmäßig verbaute Lenker nicht den Vorlieben des jeweiligen Testers entsprochen hat, hatten wir einheitliche Aluminium-Lenker mit verschiedenen Rise-Werten als Ersatz im Gepäck. Abgesehen von den Pedalen – hier hatte unsere Testcrew freie Wahl, je nach persönlicher Präferenz – haben wir somit alle Kontaktpunkte zwischen Fahrer und Bike sowie Bike und Untergrund standardisiert.

Alle Bikes haben einheitliche Reifen von Schwalbe bekommen: Magic Mary vorne und Big Betty hinten.
# Alle Bikes haben einheitliche Reifen von Schwalbe bekommen: Magic Mary vorne und Big Betty hinten.
Zudem wurde jedes Laufrad tubeless mit derselben Menge Dichtmilch befüllt …
# Zudem wurde jedes Laufrad tubeless mit derselben Menge Dichtmilch befüllt …
… und alle Reifendrücke wurden genaustens kontrolliert.
# … und alle Reifendrücke wurden genaustens kontrolliert. - Entweder mit einer der Topeak JoeBlow Pumpen oder mit dem Smartgauge D2X Lufdruckmesser, ebenfalls von Topeak

Durch diese Standardisierung haben wir sichergestellt, dass sich alle Bikes möglichst identisch anfühlen und wir uns so gut wie nur möglich auf den Rahmen, das Fahrwerk und die Performance des Bikes konzentrieren können. Natürlich könnte man als Argument an dieser Stelle dagegenhalten, dass hochpreisige Bikes auch ohne Modifikationen perfekt funktionieren und hinsichtlich der Ergonomie überzeugen sollen. Durch die Standardisierung wollten wir aber zum Beispiel den Fall vermeiden, dass ein Modell im Test aufgrund einer zu dünn gewählten Reifen-Karkasse mehr Zeit am Montage-Ständer als auf dem Trail verbringt.

Für einheitliche Kontaktpunkte haben GE1 Evo Factory Griffe und SM Enduro Sättel von Ergon gesorgt
# Für einheitliche Kontaktpunkte haben GE1 Evo Factory Griffe und SM Enduro Sättel von Ergon gesorgt - so hat sich jedes Bike auf Anhieb möglichst gleich angefühlt.

Ganz konkret sah die Standardisierung in unserem Enduro-Vergleichstest folgendermaßen aus: Alle Laufräder wurden mit einem Schwalbe Magic Mary mit SuperTrail-Karkasse vorn und einem Schwalbe Big Betty mit der stabilen Super Gravity-Karkasse am Heck ausgestattet. Selbstverständlich sind wir alle Reifen tubeless gefahren – jeweils mit der identischen Menge Schwalbe Doc Blue-Dichtmilch. Für den passenden Grip am Lenker haben Ergon GE1 Evo-Griffe mit der weichen Factory-Gummimischung gesorgt. Außerdem wurde an jedem Testrad ein Ergon SM Enduro-Sattel verbaut. Für den Fall der Fälle haben wir zudem an jede Federgabel ein SKS Mudrocker Front-Schutzblech geschraubt, denn auch in Italien soll es Gerüchten zufolge hin und wieder regnen.

Ebenfalls einheitlich – wenn auch ohne direkte Auswirkung auf das Testergebnis:
Die Tester wurden für den Test mit iXS Helmen, Goggles und Knieschonern ausgerüstet.
Für sämtliche Montagearbeiten hat uns Topeak mit Prepstand (Montageständer) PrepStation Pro (Werkzeugwagen) und diversen Pumpen perfekt unterstützt.

Nicht nur gegen Regen und Nässe eine sinnvolle Maßnahme: Mudrocker Schutzbleche von SKS haben unsere Augen vor dem in Finale Ligure häufig auftretenden Beschuss von Steinchen geschützt.
# Nicht nur gegen Regen und Nässe eine sinnvolle Maßnahme: Mudrocker Schutzbleche von SKS haben unsere Augen vor dem in Finale Ligure häufig auftretenden Beschuss von Steinchen geschützt.

vMAX, aber Verzicht auf Zeitnahme

Klare Sache: Wenn man unsere Test-Crew auf perfekt gepflegte Strecken in Finale Ligure, die schon Teil der legendären Enduro World Series waren, loslässt, dann werden Enduros mit viel Federweg und Vollgas-Ausstattung auch entsprechend gefahren. Wir haben bei unserem Test versucht, die Extreme auszuloten und die Bikes im Grenzbereich statt auf Flowtrails zu bewegen. Und Geschwindigkeit gibt bekanntlich Sicherheit – also sind wir die Kandidaten nach Möglichkeit mit vMAX gefahren.

Need for Speed: Wir haben die Bikes nach Möglichkeit mit Höchstgeschwindigkeit bewegt
# Need for Speed: Wir haben die Bikes nach Möglichkeit mit Höchstgeschwindigkeit bewegt - das fetzt und sieht schick aus!

Wie gut ein Race-Enduro bei hohen Geschwindigkeiten funktioniert, wie viel Sicherheit es vermittelt und wie schnell es sich insgesamt fahren lässt, ist ein wesentlicher Aspekt bei der Bewertung. Allerdings muss das schnellste Bike nicht zwangsläufig das Beste sein (es sei denn, man ist professioneller Enduro-Racer, und dann bekommt man das Material wohl ohnehin gestellt). Eine Zeitnahme wäre ein interessanter Aspekt gewesen. Allerdings ist es schwer, diese auf zuverlässige Art und Weise durchzuführen, da der Faktor Fahrer hier eine (zu) große Rolle spielt – zumal wir die Bikes in der Bewertung nicht nur auf eine Zeitangabe reduzieren wollen. Deshalb haben wir auf eine Zeitnahme bewusst verzichtet, sind die Bikes aber nach Möglichkeit am Limit gefahren.

Harte Strecken erfordern einen sinnvollen Schutz
# Harte Strecken erfordern einen sinnvollen Schutz - dank Helmen, Goggles und Protektoren von iXS war dieser gewährleistet.

Die Teststrecken

Ein perfekt konzipierter Test bringt nichts, ohne die passenden Strecken – und hier hatten wir im Mountainbike-Mekka Finale Ligure eine mehr als adäquate Auswahl. Die Küstenregion im Nordwesten Italiens gilt als der Geburtsort des Enduro-Rennsports. Hier fand unter anderem das erste Enduro World Series-Rennen überhaupt statt.

Bella Italia! Für unseren Enduro-Vergleichstest sind wir ins wunderschöne Finale Ligure gereist, um auf den legendären Trails die Bikes zu testen.
# Bella Italia! Für unseren Enduro-Vergleichstest sind wir ins wunderschöne Finale Ligure gereist, um auf den legendären Trails die Bikes zu testen.
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# enduro-vergleich-test-intro-4143
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# enduro-vergleich-test-intro-4183

Für unseren Enduro-Vergleichstest 2023 sind wir von unserem Ansatz, ein und dieselbe Strecke immer und immer wieder zu fahren, abgewichen und haben uns stattdessen eine Handvoll verschiedener Strecken ausgesucht, die zu unserem Testgelände wurden. Einerseits wollten wir die Vielfalt eines Enduro-Rennens abbilden. Hier geht es nicht immer nur mit Highspeed durch ruppige Sektionen, sondern auch mal über flache, verwinkelte Abschnitte, Tretpassagen oder Anlieger und Sprünge. Deshalb waren wir auf gleich fünf verschiedenen Strecken bei unserem Enduro-Vergleichstest unterwegs. Dank der Shuttle-Unterstützung von Finale Ligure Freeride und Finale Outdoor konnten wir unseren Test sehr effizient durchführen und in Summe über 100.000 Tiefenmeter auf den Trails in Finale abspulen.

Auf folgenden fünf Strecken haben wir die acht Bikes im Vergleich getestet:

Ca Bianca / 1,3 km / 218 Tiefenmeter

Ein flowiger Klassiker in Finale Ligure, der im Volksmund fälschlicherweise oft als Casa Bianca bezeichnet wird. Nach einem flachen Start wird der Trail im mittleren Teil sehr kurvig – das alles bei einer hohen Durchschnittsgeschwindigkeit. Zwischendurch wird man von kleineren Steinfeldern durchgerüttelt, die das Fahrwerk aber nicht ans Limit bringen. Dank des Einsatzes der Trail-Crew gibt es inzwischen noch zwei kurze Variationen – eine davon führt durch ein offenes, etwas ausgesetztes Gelände. Ca Bianca ist der perfekte Trail zum Wachwerden oder um das Verhalten des Bikes in Kurven und bei hohen Geschwindigkeiten zu testen.

Flowige Kurven, viel loser Untergrund und flache Segmente, bei denen man die Geschwindigkeit möglichst gut mitnehmen muss
# Flowige Kurven, viel loser Untergrund und flache Segmente, bei denen man die Geschwindigkeit möglichst gut mitnehmen muss - auch sowas gehört zu modernen Enduro-Strecken.

Little Champery / 1,5 km / 249 Tiefenmeter

Einer der beliebtesten Trails in der gesamten Finale Outdoor Region ist Little Champery, der zwar weniger steil als der Namensvetter ist, aber Kurven in einer ähnlich hohen Qualität aufweist. Mit einer Länge von etwa 1,5 Kilometern, einigen sehr schnellen Abschnitten, perfekten Kurven und vielen Klatsch-Kanten war Little Champery für uns die perfekte Teststrecke, um Rennläufe auf einer Strecke mit überschaubarer Länge zu simulieren.

Pino Morto / 0,9 km / 145 Tiefenmeter

Laufräder hassen diese Strecke: Vor allem im oberen Teil ist Pino Morto im Prinzip ein endlos langes Steinfeld, bei dem man schon ziemlich genau die Linie kennen sollte – ansonsten wird die Fahrt schnell unrund. Ab dem mittleren Teil wird die Strecke etwas entspannter und die Geschwindigkeit steigt. Pino Morto ist nicht allzu steil, durch den schroffen Untergrund aber sehr fordernd und anstrengend zu fahren. Hier trennt sich die Fahrwerk-Spreu vom Weizen.

Laufräder hassen diesen Trick!
# Laufräder hassen diesen Trick! - Viele der Strecken in Finale Ligure haben einen extrem harten Untergrund, der das Material ans Limit bringt.

Oribago / 0,8 km / 136 Tiefenmeter

Etwas unterhalb von Pino Morto gelegen, sind die Oribago-Trails die perfekte Wahl für alle Fans von eher Old School-mäßigen Enduro-Strecken. Harte Schläge, Kompressionen oder anspruchsvolle Steinfelder gibt es hier eher keine. Stattdessen schlängelt sich der schmale Singletrail durch den Wald und wartet immer wieder mit Richtungs- und Geschwindigkeitswechseln auf.

Ingegnere / 3,1 km / 348 Tiefenmeter

Mit einem Start knapp unterhalb der legendären Nato Base ist Ingegnere im Prinzip die Kombination aus den vier genannten Strecken und bietet alle Elemente, die eine moderne Enduro-Stage ausmachen. Von harten Abschnitten im unteren Teil über flowige Kurven bis hin zu Sprint-Passagen und kurzen Gegenanstiegen ist hier so ziemlich alles dabei. Allein schon durch die Länge war Ingegnere optimal geeignet, um die Vielseitigkeit jedes Bikes zu testen und dabei besonders den Komfort bzw. die Ermüdung in den Fokus zu rücken.

Nach einem Run auf Ingegnere fühlt sich der Körper ungefähr so, als hätte man in jede einzelne Frucht dieses Zitronenbaums gebissen
# Nach einem Run auf Ingegnere fühlt sich der Körper ungefähr so, als hätte man in jede einzelne Frucht dieses Zitronenbaums gebissen - auch lange Abfahrten standen auf dem Programm, um zu testen, wie komfortabel oder ermüdend die Räder sind.

Unsere Tester

Jung, brutal, gutaussehend: Unser Test-Team in Finale Ligure bestand aus insgesamt sieben Personen, die allesamt über viel Erfahrung und Expertise verfügen. Wie in der Vergangenheit haben wir unser Kern-Team erweitert und auf die Hilfe von zwei externen Fahrern zurückgegriffen. Lucas Rham war bereits im Downhill World Cup und der Enduro World Series am Start und zählt zu Deutschlands schnellsten Enduro-Racern. Dazu verfolgt er einen sehr methodischen Ansatz, ist an Details und Technik interessiert und konnte somit perfektes Feedback zu jedem Bike liefern. Ebenfalls schon bei zahlreichen internationalen Rennen und World Cups am Start war Felix Krüger, der uns schon bei diversen Tests in der Vergangenheit unterstützt hat und sich für kein Gap der Welt zu schade ist. Beweis gefällig? Bitte sehr!

Der Traum aller Schwiegermütter
# Der Traum aller Schwiegermütter - Felix Krüger
Der Traum aller KFZ-Mechaniker
# Der Traum aller KFZ-Mechaniker - Gregor Sinn

Das beim Test in Finale Ligure anwesende Kern-Team von MTB-News braucht eigentlich keine nähere Vorstellung – Gregor Sinn und Arne Koop dürften allen Leser*innen inzwischen hinlänglich bekannt sein und Mitch Biernoth ist ohnehin nicht zu übersehen. Jana Urban schwingt für gewöhnlich das digitale Zepter unserer Social Media-Kanäle und fährt gleichzeitig verdammt gut Fahrrad. Und als Testchef war Moritz Zimmermann stets bemüht, dass sich das Frühstück nicht allzu ewig hinzieht, damit die Test-Crew morgens das Haus pünktlich verlassen konnte. Spoiler: Es hat nicht wirklich geklappt.

Das große Vorbild von Arne Koop
# Das große Vorbild von Arne Koop – Arne Koop
102 Kilo Definition ohne Kardio
# 102 Kilo Definition ohne Kardio – Mitch Biernoth
Hat die Sonnenbrille vergessen
# Hat die Sonnenbrille vergessen – Moritz Zimmermann

Weshalb wir bei unseren Vergleichstests gerne auf eine große Test-Crew zurückgreifen, liegt einerseits in der Effizienz begründet: Acht Bikes auf Herz und Nieren zu testen, ist eine sehr aufwendige Angelegenheit, weil wir tief ins Detail gehen und nicht nur an der Oberfläche kratzen wollen. Ein weiterer Grund für die Größe der Test-Crew ist, dass es einfach viele verschiedene Vorlieben, Ansätze und persönliche Präferenzen gibt. So gibt es manche Bikes, die allen Testern auf Anhieb zusagen, während andere Modelle deutlich stärker polarisieren. Herauszuarbeiten, welches Bike für welchen Fahrer geeignet ist, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Vergleichstests. Denn nur das Bike, das wirklich zu einem passt, ist eine richtig gute Wahl.

Schneller als die Polizei erlaubt
# Schneller als die Polizei erlaubt - Lucas Rham
Schneller als du
# Schneller als du - Jana Urban

Alle Infos zum bevorstehenden Enduro-Vergleichstest 2023

Im Laufe der nächsten Tage werden wir zunächst jeden Kandidaten unseres Enduro-Vergleichstest 2023 ausführlich als Einzeltest auf MTB-News und in Video-Form auf unserem Youtube-Kanal veröffentlichen. Im Anschluss daran fassen wir wie gewohnt im Fazit-Artikel und -Video alle Ergebnisse zusammen und sprechen Empfehlungen aus – schließlich war es unser Ziel des Tests, das beste Enduro-Bike 2023 zu ermitteln. Außerdem berichten wir über die Tops, Flops und besonderen Erkenntnisse aus unserem Testcamp in Finale Ligure und alle Tester nennen ihre persönlichen Favoriten!

Welches Enduro-Bike ist das beste? Was waren die Tops und Flops unseres Testcamps?
# Welches Enduro-Bike ist das beste? Was waren die Tops und Flops unseres Testcamps? - Und vor allem: Wie viel Durchblick hat man als erwachsener Mensch mit einer Kinder-Sonnenbrille? Alle Antworten auf diese Fragen erhaltet ihr in den nächsten Tagen!

Der MTB-News Enduro-Vergleichstest 2023 wurde durch Produktplatzierung unterstützt von

Finale Outdoor Region | Finale Ligure Freeride | Finale Express | Schwalbe | Ergon | iXS | SKS | Topeak 


Hier findest du alle weiteren Artikel unseres Enduro-Vergleichstest 2023:

  1. benutzerbild

    Widderman

    dabei seit 10/2022

    Und wer hat nun gewonnen??

    Das Bike mit dem kürzesten Reachsmilie
  2. benutzerbild

    Sle

    dabei seit 04/2020

    Und wer hat nun gewonnen??
    Denke da kommt morgen noch ein Artikel aber vermutlich das Strive overall und das Intense für grobes Geschepper.
  3. benutzerbild

    525Rainer

    dabei seit 09/2004

    Das canyon wird Kauftip unfähiger forenheld. Aber nur wenn man es in der empfohlenen grösse kauft.

  4. benutzerbild

    GrazerTourer

    dabei seit 10/2003

    Mit 3,9kmH in die top ten gerast! 😅
    Der kom liegt bei 4,5kmH und wurde glaube ich auf tourenski ge"fahren"
    Ich konnte das erst einmal komplett durchfahren.

    Anhang anzeigen 1731278
    270W..... Rainer, da geht noch mehr! 😁
  5. benutzerbild

    Thomas_v2

    dabei seit 08/2007

    270W..... Rainer, da geht noch mehr! 😁
    Da kommt KIS nicht nur auf dem Oberrohr, sondern auch an anderen Rohren zum Einsatz.

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