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Der Shredmaster Eigenbau von IBC-User grottenolm
Der Shredmaster Eigenbau von IBC-User grottenolm
Der Rahmen hinterlässt mit den geraden Rohren einen schick aufgeräumten Eindruck
Der Rahmen hinterlässt mit den geraden Rohren einen schick aufgeräumten Eindruck
Hauptziel beim Bau des Downhillers war, dass der Hinterbau möglichst perfekt funktioniert ...
Hauptziel beim Bau des Downhillers war, dass der Hinterbau möglichst perfekt funktioniert ...
... wozu der hohe Drehpunkt und das gesparte Gewicht am Hinterrad durch das Pinion-Getriebe beitragen sollen
... wozu der hohe Drehpunkt und das gesparte Gewicht am Hinterrad durch das Pinion-Getriebe beitragen sollen
Verzögert wird übrigens mit einer Shigura MT5-XT Kombination samt Galfer Wave 223/203 Scheiben
Verzögert wird übrigens mit einer Shigura MT5-XT Kombination samt Galfer Wave 223/203 Scheiben
Die Pinion-Bridge zur Montage des Pinion 6-Gang-Getriebes
Die Pinion-Bridge zur Montage des Pinion 6-Gang-Getriebes
Auch der Rocker ...
Auch der Rocker ...
... kommt richtig schick
... kommt richtig schick
Matschige Bedingungen bei der ersten Ausfahrt
Matschige Bedingungen bei der ersten Ausfahrt - wir wünschen noch viel Spaß mit dem schicken Hobel!

Wir starten mit einem wahren Prachtstück in ein neues „Bike der Woche“-Jahr! Mit dem Shredmaster hat sich IBC-User grottenolm seinen Traum vom selbstgebauten Getriebedownhiller erfüllt. Der Rahmen wurde in Zusammenarbeit mit einem Freund komplett selbst entworfen und dazu noch extrem schick aufgebaut. Viel Spaß mit diesem Bike der Woche.

Bike der Woche

Shredmaster Eigenbau, grottenolm

Der Shredmaster Eigenbau von IBC-User grottenolm
# Der Shredmaster Eigenbau von IBC-User grottenolm

MTB-News.de: Hallo grottenolm, dein Bike hat es direkt unter die beliebtesten Fotos der Woche im Fotoalbum geschafft. Wie ist es zu deinem Bike gekommen, das wir heute als Bike der Woche vorstellen?

Puh, da kann ich ne ganze Menge dazu sagen! ich denke die Interessierten schauen sich am besten den Thread dazu im Selbstbauforum an. Ich versuche mich daher hier kurz zu halten. :D

Das Ganze beginnt im Sommer 2019. Ich hatte zwei Mandelentzündungen, zu viel Zeit und war inspiriert von der Video-Serie von 77designz „Wir bauen einen Fahrradrahmen“. Das Ziel: Die Entwicklung des ultimativen Downhill-Boliden mit unvergleichbarer Hinterbau-Performance. Der König der Bikeparks, Zerberster der World-Cup Tracks, der Shredmaster. Okay, ich hatte zu dieser Zeit ziemlich hohes Fieber.

Also hingesetzt, Linkage Design runtergeladen und Kinematik & Geometrie entworfen, easy. Blöd nur, dass ich kein CAD kann… womit wir bei Peter sind. Peter hat mit mir Abi gemacht, arbeitet als Entwicklungsingenieur, fährt sogar bereits Trailbikes und konnte mit meinem Linkage-File glücklicherweise etwas anfangen! Linkage Design wurde in CAD übersetzt, Platzprobleme bzgl. Dämpfer etc. tauchten auf, es ging zurück in Linkage Design und so weiter.

Irgendwann war der Entwurf Frühling 2020 fertig, Rohre und CNC-Frästeile wurden gesucht und teilweise gefunden. Leider mussten wir das nicht gefundene Rohr dann in Taiwan bestellen und den Sommer über warten … Aber im Oktober war alles da und der Rahmen im November vom Schweißer zurück und wir konnten den Shredmaster endlich aufbauen! Einen Rahmen aufbauen hat ja immer etwas von Weihnachten, aber einen selbst konstruierten Rahmen aufbauen – ich hab mich lange nicht mehr so gefreut! :D

Leider hatten alle Parks bereits zu, dazu die Corona-Situation. Puh, aber wenn man ein neues Rad hat, dann geht man radeln. This is the way. Die ersten Runden wurden daher im offenen, wenn auch zugeschneiten Trailcenter gedreht. Und alles hat gepasst, yeahhhhhh! Der Hinterbau bügelt alles weg, das Rad fährt sich enorm stabil und liegt richtig gut und ist dabei auch völlig leise.

Jetzt heißt es warten, dass die Parks wieder aufmachen und dann wird richtig getestet!

Der Rahmen hinterlässt mit den geraden Rohren einen schick aufgeräumten Eindruck
# Der Rahmen hinterlässt mit den geraden Rohren einen schick aufgeräumten Eindruck
Hauptziel beim Bau des Downhillers war, dass der Hinterbau möglichst perfekt funktioniert ...
# Hauptziel beim Bau des Downhillers war, dass der Hinterbau möglichst perfekt funktioniert ...
... wozu der hohe Drehpunkt und das gesparte Gewicht am Hinterrad durch das Pinion-Getriebe beitragen sollen
# ... wozu der hohe Drehpunkt und das gesparte Gewicht am Hinterrad durch das Pinion-Getriebe beitragen sollen

Worauf hast du beim Aufbau deines Bikes besonders geachtet?

Bei der Entwicklung ging es primär um die Funktion des Hinterbaus, daher erlaube ich mir mal die Gedanken dazu aus dem Selbstbau-Thread zu teilen:

  • Wichtig war die Möglichkeit, ein 29er oder 27,5er Hinterrad einzubauen, bei gleichbleibender Geometrie. Bei einem Mullet-Aufbau sollte eine kürzere Kettenstreben-Option her, um den frei gewordenen Platz zu nutzen. Erhöhter Drehpunkt für die viel gehypte Raderhebungskurve nach hinten musste natürlich sein. Der Hinterbau soll alles wegbügeln, was ihm in die Quere kommt. Muss ich haben.
  • Kein abgestützter Eingelenkter à la Supreme, da mir Anti-Rise-Werte um 140% suspekt vorkommen. Das stempelt doch beim Bremsen, Team Horst-Link forever! (#specializedmarketingopfer). Eine Kettenumlenkung über den ersten Drehpunkt eliminiert Pedalrückschlag quasi komplett und sorgt somit für von Kettenzug befreite, uneingeschränkte Fahrwerksperformance. Chainless-feel, damit bin ich schnell wie Gwin in Leogang, bueno. Anti-Squat liegt damit automatisch auch im sinnvollen Bereich.
  • Die Leverage-Ratio mit ca. 30-35 % Progression. Ausreichend progressiv, um schön mit Coil-Dämpfern zu harmonieren (Team Coil forever!). Aber nicht zu progressiv-bauchig-bockig
  • Als Material kam nur Alu in Frage, da Carbon in der Stückzahl zu aufwändig ist und Stahl zu schwer werden könnte – und im schlimmsten Fall aussieht wie zusammengeschweißte Wasserrohre. Effiziente „Diamantrahmen-Form“: Gerade Rohre für materialeffizienten Verbindungen von A nach B sparen Gewicht, weniger Schweißnähte ebenso. Hydroforming ist eh nicht drin. Kostet auch weniger und lässt sich leichter umsetzen.
  • Dämpfer senkrecht mit Kraftfluss in den eh steifen Tretlagerbereich. Spart auch wieder Verstärkungen und damit Gewicht und die Dämpferlage sorgt für einen tiefen Schwerpunkt. Okay, sieht ein bisschen aus wie ein Fury.

Und natürlich das Getriebe! Das mit dem Getriebe habe ich mir reichlich überlegt, daher auch dazu meine Gedanken:

Geringere Treteffizienz als bei gut gewarteter Kettenschaltung ist ein valider Punkt, aber nicht bei meinem DH-Bike. Mick Hannah im Zielsprint sieht das evtl. anders, aber der bin ich nicht. Ich meine, wenn ich bei meinem aktuellen Bike nach hinten kurble, fällt auf, wie enorm viel Widerstand durch dieses schlecht laufende kleine Kettenführungsröllchen erzeugt wird. Vor allem, wenn die Kette leicht schräg läuft. Aber am Ende ist mir das im Bikepark eigentlich recht egal …

Gewicht ist ziemlich exakt 1.000 g mehr als bei einem SRAM GX 7-Speed Set up (Schaltwerk, Trigger, Descendant-Kurbel, Innenlager, Kassette, Kettenblatt vs. Pinion 6-Gang Komplett-Paket). 1 Kg Unterschied stören mich bei einem DH-Bike recht wenig. Soweit ich weiß, liegen zwischen einem Supreme Alu-Rahmen und einem Gambler Carbon-Rahmen knapp 2 kg – und das sind Top-Bikes, die ich beide gerne hätte, also 1 kg? Who cares.

Dafür spart man sich 450 g ungefederte Masse am Hinterrad. Und wenn „Hinterbau first“ meine Agenda ist, dann ist das ein konkurrenzloses Argument pro Getriebe. Dass das Mehrgewicht am besten Punkt des Rades (tief im Tretlager) hängt, dürfte dem Fahrverhalten auch zugutekommen. Hier wird das Verhältnis von gefederter zu ungefederter Masse ja noch besser. Ich erinnere mich hier auch an den Ansatz von Orange, Stahlplatten an das Unterrohr zu schrauben.

Kein Schaltwerk, das abgerissen werden kann, die Wartungsfreundlichkeit, kein Schmodder, der in der Kassette hängt, kein schräger Kettenlauf, mehr Bodenfreiheit durch kleineres Kettenblatt etc. nehme ich auch gerne mit. Aber für mich ist der Punkt reduzierte ungefederte Masse und optimaler Schwerpunkt das, was mich am Ende zum Getriebe bewegt hat. Der Hinterbau muss einfach besser gehen als alles andere. Physik und so.

Außerdem ist es ziemlich cool und macht massiv Eindruck an der Eisdiele bzw. der 5 km langen Geißkopf-Liftschlange.

Verzögert wird übrigens mit einer Shigura MT5-XT Kombination samt Galfer Wave 223/203 Scheiben
# Verzögert wird übrigens mit einer Shigura MT5-XT Kombination samt Galfer Wave 223/203 Scheiben

Wie geht es mit deinem Bike weiter?

Wir wollen beim zweiten Rahmen auf einen 225er Trunnion-Dämpfer wechseln. Das reduziert die Überstandshöhe und sieht auf den ersten Zeichnungen noch kompakter und besser aus als der erste Rahmen. ;)

Welchen Einsatzbereich hat das Bike?

DH-Shredding

Was wiegt das Bike?

17,5 kg ohne Pedale

Was ist dein persönliches Highlight an deinem Bike der Woche?

Das Gesamtkonzept, das es so glaube ich auch nirgendwo zu kaufen gibt! Der selfmade Kettenspanner ist dazu das schönste Detail in meinen Augen.

Wie fährt sich das Rad?

Das Bike liegt unglaublich satt auf der Piste, der tiefe, zentrale Schwerpunkt kommt hier voll zum Tragen. Dazu bügelt der Hinterbau alles weg. Hoher Drehpunkt mit Raderhebungskurve nach hinten, dazu die reduzierte ungefederte Masse am Hinterrad mangels Schaltwerk und Kassette … Ich habe bei den ersten Abfahren geschaut, ob ich am Hinterreifen Luft verliere, da mir das so fluffig vorkam. ^^

Wie bist du zum Mountainbiken gekommen?

Ich würde sagen, das war so 2002 rum. Ich war 12 und habe ein Mountainbike bekommen, ein Bulls Hardtail mit XT-Schaltwerk! Damit bin ich dann natürlich in den umliegenden Hügeln des Parks herumgebraust. Dabei habe ich dann meinen Kindergartenfreund Niki getroffen, der auch fleißig am Rumradeln war. Irgendwann wurden dann die ersten Kicker gebaut, Drops aus alten Paletten, und klein Andi war gefangen in der Welt des Mountainbikens. Die glorreichen Tage des Freeridens!

Seitdem bin ich nie wieder losgekommen. Biken bringt mich in die Natur, ich habe Freundschaften durchs Biken geschlossen, ich genieße Bikepark-Urlaube … aber hier muss man eh niemandem erklären, warum Mountainbiken das Beste ist, das es gibt. ;)

Die Pinion-Bridge zur Montage des Pinion 6-Gang-Getriebes
# Die Pinion-Bridge zur Montage des Pinion 6-Gang-Getriebes
Auch der Rocker ...
# Auch der Rocker ...
... kommt richtig schick
# ... kommt richtig schick

Mountainbiken als Lifestyle / die Industrie – deine Sicht.

Ja, die Industrie und ihre Trends. Es gab eine Zeit, da hatte ich das Gefühl, alle zwei Wochen kommt ein neuer Standard raus und alles wird super schnell obsolet – von Laufradgrößen über Nabenbreiten zu Dämpfereinbaumaßen. Das hat sich, zumindest im DH-Bereich, aber wieder etwas gelegt, meine ich, worüber ich nicht unglücklich bin.

Mich interessieren Trends natürlich enorm und ich kann wirklich alles zu Mountainbikes, vor allem Gravity-lastigen Bikes, lesen. Aber halt eher Dinge, bei denen ich meine, dass es wirklich was bringt. Ich warte noch heute drauf, dass mir jemand erklärt, warum wir jetzt überall Boost-Vorderradnaben fahren, aber dafür 15 mm-Steckachen bei den meisten Bikes vorne behalten haben? Eine gewisse Begeisterung und Nerdyness muss man aber wohl mitbringen, um sich so ein Rahmenbau-Projekt anzutun, aber aus Käufersicht war das schon nervig.

Das war sogar eine kleine Motivation für den Shredmaster, denke ich. Als ich mir 2019 Gedanken über ein neues DH-Bike gemacht habe, konnte ich keine 29er unter 4.xxx EUR finden, auch die Versender haben mich da irgendwie im Stich gelassen. 29er waren da ja eigentlich schon zwei Jahre „aus dem Sack“.

Und jetzt waren Mullet-Bikes auf einmal da und ich wollte so eins haben … da hab ich mir gedacht, wenn Geld ausgeben, dann muss sich das auch wirklich lohnen. ;) Naja, danach würde ich sagen lebe ich Mountainbiken noch eine Spur intensiver als zuvor. ^^

Du und die Internet Bike Community – Wann und wie bist du zu uns gekommen und was verbindest du mit dem IBC?

Also mein Account ist von 2004, keine Ahnung, was mich damals hierher gebracht hat. Vermutlich die Expertise der Mitglieder, als es um Informationsbeschaffung zu meinem ersten DH-Bike ging. ;) Durch das letzte Jahr verbinde ich natürlich inzwischen viel mehr mit dem Forum. Hier haben im Selbstbauforum einige Leute wirklich viel Erfahrung gesammelt – und was viel schöner ist, auch geteilt. Wer weiß, ob es ohne das Forum den Shredmaster überhaupt geben würde?

Matschige Bedingungen bei der ersten Ausfahrt
# Matschige Bedingungen bei der ersten Ausfahrt - wir wünschen noch viel Spaß mit dem schicken Hobel!

Technische Daten: Shredmaster Eigenbau

Rahmen: Shredmaster 2020, 500 mm Reach
Gabel: Boxxer Ultimte
Dämpfer: EXT Arma, 250×75
Steuersatz: Cane Creek Angle Set
Bremsen: Shigura MT5-XT, Galfer Wave 223/203
Vorbau: FSA Gradient
Lenker: Reverse RCC 810
Griffe: ESI extra chunky
Felgen: Newmen E.G. 30
Naben: Hope Pro4 / Pinion H2R boost
Reifen: Maxxis Minion DHR II DH-Casing
Kurbel + Innenlager: Pinion CNC
Kettenblatt / Kettenblätter: Pinion 30z
Kettenführung / Umwerfer: Eigenbau
Schalthebel: Pinion Gripshift (noch)
Pedale: XPedo Trident
Zughüllen: Pinion
Kette: Pinion
Kassette: Pinion 26z
Sattel: SDG I-FLY 2.0
Sattelstütze: SDG I-Beam Alu
Sattelklemme: Nukeproof
Sonstiges: Der Rahmen ist eine Eigenkonstruktion, obviously ;) Der Kettenspanner allerdings auch!

Über das Bike der Woche

Ihr habt auch ein Bike, das sich bestens in die ehrenhafte Riege der „Bikes der Woche“ einfügen kann? Dann lest euch die Regeln für folgendes Album durch und ladet ein Bild in selbiges hoch. Viel Erfolg! Hier zu den Regeln: fotos.mtb-news.de/p/1290006 / Das Album findet ihr hier: mtb-news.de/s/55943.

Die 20 letzten Bikes der Woche findet ihr hier: 

Alle Bikes der Woche? Hier klicken!

  1. benutzerbild

    b1k3r

    dabei seit 03/2010

    Oder gleich ein anderes Getriebe was auch an den Pinionmount passt ;-)
    Nein ist es nicht, sie habe sich dazu entschieden eine Getriebelinie zu bringen, die auch die Pinionmountschnittstelle zum Rahmen verwendet. Das Getriebe hat 9Gänge mit 490% Bandbreite und wird Effilike auch mit Shifter schaltrbar sein.
    Vorverkauf startet demnächst .... https://effigear.hubspotpagebuilder.com/form-email-register-mimic

    Bis auf Instagram und Facebook Infofetzen habe ich auch noch nicht viel gesehen, morgen ab 14Uhr startet der Vorverkauf. Das bisherige Getriebe, das es weiterhin gibt und das sie in Ihren HP-Bikes verwenden, ist ihre eigentliche Passion. Sie wollen halt auch den Anteil der Getriebebikes erhöhen, dazu passt dann das Folgende auch ganz gut.
    Darüber hinaus haben sie eine Getriebevariante mit integrierten Elektromotor(Quelle) entwickelt, ist zwar noch nicht mein Fokus, aber man sieht das sich da was tut, ich bin weiterhin sehr auf das Nicolai-Getriebe gespannt.
  2. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    Elektrisch schalten.
  3. benutzerbild

    Yeti666

    dabei seit 05/2006

    Da nehm ich lieber die Variante aus dem Forum 😅
    Wenn es die Variante auch zu kaufen gäbe...
  4. benutzerbild

    gabarinza

    dabei seit 06/2007

    Ich kenn mich mit Pinion null aus, aber ist es wirklich so schwer das elektronisch zu schalten? Wäre doch prädestiniert dazu mit Drehgriff und zwei Zügen.
    Für mich persönlich wäre das definitiv ein Kaufargument.

    Und - auch hier kann ich nur Vermutungen anstellen - aber wenn ich als Vergleich die Entwicklung bei Autos anschau, wo inzwischen jeder Schalter und Regler durch Touchdisplays ersetzt wird, die teilweise auch noch richtig Aufpreis kosten, könnte ich mir vorstellen dass bei den aktuellen Preisen für Elektronik diese am Ende günstiger ist als mechanische Lösungen.
  5. benutzerbild

    b1k3r

    dabei seit 03/2010

    Wenn dann was triggerartiges oder eine Art Schieberegler, das Teil muss dann Gänge einzeln gerastert oder im Extremfall direkt vom kleinsten in den größten Gang schalten können.
    Letztendlich wäre die Bauform dann egal, da nur der einzulegenden Gang oder die Sprünge elektronisch übermittelt werden sollten, kann dann die ergonomisch beste Variante konstruiert werden.

    Ans Getriebe müsste dann halt eine andere Schaltbox dran, welche dann die Schaltwelle über einen Stellmotor ansteuert, aus Platzgründen kann das dann aber an der Stelle nicht groß aufbauen.
    Das innere kleine Planetengetriebe ist fix am Getriebe und der Ansatz wäre an den 4 kleinen äußeren Rädchen zu suchen.
    1610629085241.png

    Träum .... ganz einfach ist das nicht, bedeutet also Aufwand, keine Ahnung wie lange Sram und Shimano für ihre elektronischen Schaltwerke gebraucht haben, aber man sieht, dass es am Fahrrad machbar ist.
    Wobei ich Elektronik am Bike nicht haben möchte, beim Getriebe an der Stelle würde ich eine Ausnahme machen könnensmilie

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