Vali Höll war nach ihrem souveränen Quali-Sieg vorgestern die Favoritin auf den Downhill-Weltmeister-Titel 2020. Die Hoffnungen auf einen Sieg endeten heute am großen Red Bull Gap, an dem die Lokalmatdorin deutlich zu kurz kam und sich das Fussgelenk verdreht hat.

An diesem riesigen Sprung stürzte Vali im Training am Sonntagmorgen
# An diesem riesigen Sprung stürzte Vali im Training am Sonntagmorgen

Valis Betreuerin Angie Hohenwarter berichtet uns dazu:

Es war Training, Vali war super drauf und hat sich gut gefühlt. Sie ist bei dem großen Stepdown zu kurz gesprungen, gecased und danach gestürzt.

Bei der Aktion hat sie sich wohl das Fussgelenk verdreht. Sie wurde dann runtergebracht zum Arzt und dort durchgecheckt. Ihre Worte dort: “Ein schönes Wochenende wars, zumindest hab ich die Quali gewonnen.” Sie ist also weiterhin positiv drauf und hat ihren Humor nicht verloren, kann aber heute leider nicht fahren.

Der Fuß ist voll angeschwollen, und sie kann nicht auftreten. Jetzt ist sie im Krankenhaus und es wird CT gemacht – aktuell ist noch unklar was genau mit dem Fuss ist.
Das Wichtigste ist, dass nicht mehr passiert ist – an der Stelle ist man ziemlich schnell, da möchte ich nicht stürzen.

vali höll sturz leogang 2020
# vali höll sturz leogang 2020

Gute Besserung, Vali!


Alle Artikel zur Downhill-Weltmeisterschaft Leogang 2020

  1. benutzerbild

    Innsbruuucker

    dabei seit 03/2009

    Snickie81 schrieb:

    Früher bei den Spezi Big Hit (die wohl bekanntesten Bikes dafür) wurde 26" und 24" verspottet und belächelt... heute scheint es die Attraktion zu sein Mullet zu fahren.
    Früher eine Lachplatte und heute zum nicht mehr wegzudenkenden Hype erneut ins Leben gerufen.

    Schliesse mich der guten Besserungswünsche für Vali an.
    Bei den Bedingungen das Gap mit zu nehmen war wohl nicht besonders klug. Scheinbar wollte man aber hier allen zeigen wer der/die große Meister/in ist.


    Im Worldcup durfte man auch nicht zwei verschiedene Laufradgrößen fahren. Erst vor 1-2 Jahren? wurde das Reglement geändert und damit war es überhaupt erst erlaubt Mullet zu fahren
  2. benutzerbild

    SickEdit

    dabei seit 08/2015

    27,5er Hinterrad ist eine technische Notwendigkeit bei kleineren Fahrern solange man Federweg höher als Überrollverhalten priorisiert.
  3. benutzerbild

    Hammer-Ali

    dabei seit 11/2016

    roliK schrieb:

    Der Chickenway war eh gut zu befahren. Es wurde ja keiner gezwungen, das Gap zu springen.

    Jein..

    Wenn Du im Rennen vorne landen willst, dann bist Du als Rennfahrer natürlich geneigt ein höheres Risiko einzugehen und willst den Gap springen, auch wenn die rutschige Anfahrt dazu alles andere als optimal war.

    Man konnte ja offensichtlich auch recht spät noch die Reißleine ziehen und auf den Chickenway umswitchen, wenn man das Gefühl hatte die Anfahrt verkackt zu haben. Aber die Verlockung bleibt da. Und bei den extremen Bedingungen hätte ich schon Verständnis dafür gehabt wenn sie das Gap für's Rennen gesperrt hätten.
  4. benutzerbild

    Bastel763

    dabei seit 12/2014

    xMARTINx schrieb:

    Was hier plötzlich alle gegen Ratboy schießen, der Sprung war einfach zu klein für den Speed der Fahrer, alle haben halt gebremst, er nicht...dumm gelaufen. Aber es sind auch andere nahezu im flat gelandet.
    Das Loch ist unnötig und bin überhaupt kein Fan von Riesensprüngen im Downhill, aber es ist die Weltelite und sie kommen ja nahezu alle drüber, das er nicht funktioniert ist also Unsinn. Bei dem Wetter ist es einfach abwägen ob man es macht oder nicht. Gehört nunmal dazu.

    Die Wurzelspaßsage sollte man dann wohl gleich mit sperren, kommt ja auch keiner bisher ohne Sturz runter

    ...und da sich in der ersten langgezogenen Rechtskurve auch so viele abgelegt haben, sollte man die gleich mit sperren! Point and shoot
  5. benutzerbild

    paulderpete

    dabei seit 11/2014

    Gute Besserung. Fühle mit dir. Habe letztens bei einem Sturz meinen Arm luxiert und die Schulter gebrochen.

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