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Specialized Diverge Comp
Specialized Diverge Comp - Carbon-Rahmen, Future Shock 2.0 und Scheibenbremsen. Viel mehr braucht es nicht im Wald.
Es braucht keine 2.6"-Reifen, um sich sicher zu fühlen
Es braucht keine 2.6"-Reifen, um sich sicher zu fühlen - die schmalen Specialized-Pellen namens Rhombus Pro waren gut zu kontrollieren.
Hupsi! Man kann das Teil auch fliegen lassen
Hupsi! Man kann das Teil auch fliegen lassen - nach kurzer Eingewöhnungsphase auf dem Diverge ist man auch gerne bereit, etwas Luft unter die Reifen zu nehmen.
Ein Affront fürs Bike?
Ein Affront fürs Bike? - Im Gravel macht eh jeder, was er will. Somit kommt man sich auch nicht so seltsam vor, auf die Klickpedale zu verzichten. Der Spieltrieb auf dem Bike lässt sich so auch gut befeuern.

Im Rahmen der BikeStage 2020 veranstalten wir im April und Mai erstmals eine komplett digitale Fahrrad-Messe, bei der wir euch die spannendsten Bikes und Neuheiten für die kommende Saison präsentieren. Heute bei uns zu Gast: das Specialized Diverge. Gravel … Rennrad? Kann man damit auch auf den Trail? Wir loten gerne die Grenzen von Produkten aus. Aber Rennlenker und schmale Reifen – ist da nicht schon eine Grenze überschritten? Nach dem ausführlichen Test bei Rennrad-News sollte das Diverge für die BikeStage in die Testredaktion von MTB-News. Aber seht selbst …

Video: Specialized Diverge im Traileinsatz

Specialized Diverge Comp – kurz & knapp

Je nach Geldbeutel und Anspruch an den Blingfaktor kann man sich ein Diverge in diversen Varianten zulegen. Los geht es bei 1.099 € bis hoch zur magischen 10.000 € Grenze. Wir haben die 3.799 € teure Comp-Edition über die Trails gescheucht. Im Carbon-Rahmen findet sich Stauraum (SWAT) und unter dem Vorbau werkelt der blockierbare Future Shock 2.0 für mehr Komfort auf Rüttelpisten. Die Anbauteile sind solide und auch wenn die Laufräder etwas schwerer ausfallen, so sollten sie Trailausflüge auch unverformt wegstecken können. Eine 2-fach Shimano GRX-Gruppe schaltet und verzögert das Gravelbike. Hier findet ihr unseren vollständigen Test des Specialized Diverge.

  • Material Carbon
  • Besonderheiten Komfortgewinn durch (fast blockierbares) Puffi (Future Shock 2.0) unter dem Vorbau
  • Gewicht 10 kg
  • Verfügbarkeit sofort
  • Preis 3.799 € (UVP)
Specialized Diverge Comp
# Specialized Diverge Comp - Carbon-Rahmen, Future Shock 2.0 und Scheibenbremsen. Viel mehr braucht es nicht im Wald.
Es braucht keine 2.6"-Reifen, um sich sicher zu fühlen
# Es braucht keine 2.6"-Reifen, um sich sicher zu fühlen - die schmalen Specialized-Pellen namens Rhombus Pro waren gut zu kontrollieren.
Hupsi! Man kann das Teil auch fliegen lassen
# Hupsi! Man kann das Teil auch fliegen lassen - nach kurzer Eingewöhnungsphase auf dem Diverge ist man auch gerne bereit, etwas Luft unter die Reifen zu nehmen.
Ein Affront fürs Bike?
# Ein Affront fürs Bike? - Im Gravel macht eh jeder, was er will. Somit kommt man sich auch nicht so seltsam vor, auf die Klickpedale zu verzichten. Der Spieltrieb auf dem Bike lässt sich so auch gut befeuern.

Meinung @MTB-News.de

Kann und will man auf Dinge wie Dropperpost und ein vollgefedertes Fahrwerk verzichten? Das mag seltsam klingen, aber ja – man kann das wollen. Mit dem Specialized Diverge erschließt man sich nicht nur Trails neu, die für hochgezüchtete Mountainbikes keinerlei Herausforderung mehr bieten. Das Bike ermöglicht es auch, dort schneller hinzukommen – ohne Auto. Damit stehen einem nach einer Ausfahrt nicht nur mehr Kilometer auf der Uhr, sondern auch ein erfülltes Grinsen im Gesicht durch mehr und neu erkundete Trails.

Nehmt ihr auch mal das Gravelbike für leichte Trails wie im Video oder muss es dann doch ein Mountainbike sein?


Was ist die BikeStage? Neuheiten im Mountainbike-, E-Bike- und Rennrad-Bereich gibt es trotz vieler Messe-Ausfälle und -Verschiebungen auch 2020 zahlreiche – Grund genug für uns, in diesem Jahr erstmals die BikeStage 2020 ins Leben zu rufen! Im Rahmen dieser virtuellen Messe werden euch die spannendsten neuen Modelle und Produkte für die kommende Saison präsentiert.


Alle Artikel zur Bikestage 2020 findet ihr hier:

  1. benutzerbild

    RigidnFast

    dabei seit 11/2017

    Ich mag die Gravel Diskussionen hier im Forum, nirgendwo sonst kommen so viele unterschiedliche Vorlieben und Gründe für ein Alltagsbike/“Ich bin kein Fully“ zum Vorschein.


    Mein eigener Arbeitsweg von Zürich nach Winterthur kommt mit einen kleinen Wald-Umweg auf 36km und 400hm. Morgens mit Zug hin, Nachmittags aufs Bike.

    Lange Zeit: So was brauch ich nicht. Ein guter Youngtimer reicht auch (Versuch 1: Raleigh Technium/ Versuch 2: MBK 90er Rennrad). Bloss den Marketing nicht folgen. Fahren eh nur bärtige Hipster Figuren, und so weiter....

    Enduro/ Trail-Hardtail? Um zum Beispiel doch anspruchsvolle Trails in den Arbeit Wegs einzuplanen oder gar den Uetliberg-Trail?

    Neben den anderen Youngtimer noch eine Baustelle? Den Uetliberg hoch fahren, nur um zu merken das es mit den Hardtail zum Enduro doch keinen Spass bergab macht ?

    Nach fast zwei Jahren hin und her, habe ich mir dann ein Gravel gekauft ( NS Bikes Rage 1) und es war die absolut richtige Entscheidung.

    Mit den Gravler komme ich auch Müde noch nach Hause, komme agiler durch die Stadtmitte. Schotterwege gehen sehr gut. Komfort deutlich besser als gedacht.

    Und vor allen, ich habe keinen Bezug zu den Ding. Es bricht kein Teile-Fetisch aus, ist über die Hausratversicherung gegen Diebstahl gedeckt. Wird überall hingestellt ohne mehrmaliges Umdrehen 🧐
    Für für den Arbeitsweg mit viel komischen Belag (glaub Strasse genannt) , normalen Schotterwegen und 2km Minitrail absolut perfekt.


    Hab ich jetzt Bock auf Bikepacking oder sinnvollen Ausdauertraining?
    Absolut nicht, Strasse bleibt für mich der langweiligste Untergrund, das Enduro mein Lieblingsbike und die Youngtimer halten für den „ Das konnte ich mir damals nicht leisten, brauch ich jetzt“- Syndrom her.

    Danke an die Bike-Industrie für dieses Sorglospaket „Gravler“
  2. benutzerbild

    beutelfuchs

    dabei seit 06/2012

    RigidnFast schrieb:

    Und vor allen, ich habe keinen Bezug zu den Ding. Es bricht kein Teile-Fetisch aus, ist über die Hausratversicherung gegen Diebstahl gedeckt. Wird überall hingestellt ohne mehrmaliges Umdrehen

    Haha, sehr schoen. Den Gedanken hatte ich auch irgendwo im Unterbewusstsein, aber du hast ihn nach oben geschwemmt. Ich wuesste zum Glueck nicht ansatzweise, welche Teile ueberhaupt passen wuerden und welche der Brands im Shop nun trendy sind. Und Gravelfreunde, welche mich wegen meiner Moehre mitleidig ignorieren, habe ich auch keine.
    Unsere Buergermeisterin modelt die Stadt gerade auf bikefreundlich um. Falls es meinen Arbeitsweg irgendwann mal erwischt, waere "die City" vielleicht doch noch ´ne brauchbare Ausrede, eines zu kaufen. Dann halt eher mit Schloss statt future shock. Und in guenstig.

    Nur andererseits, will man wirklich irgendwann auf ´nem Gravelding in der rush hour ueberfahren werden anstatt stylisch mit dem Enduro im Manual unbedacht ueber´s Cliff zu gehen?
  3. benutzerbild

    GrazerTourer

    dabei seit 10/2003

    RigidnFast schrieb:

    Ich mag die Gravel Diskussionen hier im Forum, nirgendwo sonst kommen so viele unterschiedliche Vorlieben und Gründe für ein Alltagsbike/“Ich bin kein Fully“ zum Vorschein.


    Mein eigener Arbeitsweg von Zürich nach Winterthur kommt mit einen kleinen Wald-Umweg auf 36km und 400hm. Morgens mit Zug hin, Nachmittags aufs Bike.

    Lange Zeit: So was brauch ich nicht. Ein guter Youngtimer reicht auch (Versuch 1: Raleigh Technium/ Versuch 2: MBK 90er Rennrad). Bloss den Marketing nicht folgen. Fahren eh nur bärtige Hipster Figuren, und so weiter....

    Enduro/ Trail-Hardtail? Um zum Beispiel doch anspruchsvolle Trails in den Arbeit Wegs einzuplanen oder gar den Uetliberg-Trail?

    Neben den anderen Youngtimer noch eine Baustelle? Den Uetliberg hoch fahren, nur um zu merken das es mit den Hardtail zum Enduro doch keinen Spass bergab macht ?

    Nach fast zwei Jahren hin und her, habe ich mir dann ein Gravel gekauft ( NS Bikes Rage 1) und es war die absolut richtige Entscheidung.

    Mit den Gravler komme ich auch Müde noch nach Hause, komme agiler durch die Stadtmitte. Schotterwege gehen sehr gut. Komfort deutlich besser als gedacht.

    Und vor allen, ich habe keinen Bezug zu den Ding. Es bricht kein Teile-Fetisch aus, ist über die Hausratversicherung gegen Diebstahl gedeckt. Wird überall hingestellt ohne mehrmaliges Umdrehen 🧐
    Für für den Arbeitsweg mit viel komischen Belag (glaub Strasse genannt) , normalen Schotterwegen und 2km Minitrail absolut perfekt.


    Hab ich jetzt Bock auf Bikepacking oder sinnvollen Ausdauertraining?
    Absolut nicht, Strasse bleibt für mich der langweiligste Untergrund, das Enduro mein Lieblingsbike und die Youngtimer halten für den „ Das konnte ich mir damals nicht leisten, brauch ich jetzt“- Syndrom her.

    Danke an die Bike-Industrie für dieses Sorglospaket „Gravler“

    Genau so kann ich mir das auch vorstellen! Als Mittel zum Zweck. geil! Aber wenn ich mir denke, dass ich mein MTB für eine Gravel Runde auch nur einmal stehen lassen würde, ohne dass ich für die Runde irgendeinen anderen Nutzen hätte (zB in die Arbeit kommen).....ich würd mir selbst zwei Peitschenhiebe und 4 Tage Enthaltsamkeit verordnen.
  4. benutzerbild

    olev

    dabei seit 07/2008

    GrazerTourer schrieb:

    Aber wenn ich mir denke, dass ich mein MTB für eine Gravel Runde auch nur einmal stehen lassen würde, ohne dass ich für die Runde irgendeinen anderen Nutzen hätte (zB in die Arbeit kommen).....ich würd mir selbst zwei Peitschenhiebe und 4 Tage Enthaltsamkeit verordnen.


    Der Tag wird kommen 😁

    Gerade aktuell: Nennt mich Warmduscher, aber unsere Trails sind vom Regen matschig und tief - die Schotterpisten dagegen prima befahrbar.

    Und ja, ihr habt ja recht: Wenn ich nur ein Bike haben dürfte, wäre es mein Hardtail, das ist vielseitiger als das Gravel. Das heisst aber nicht, dass das Gravel nicht eben doch für bestimmte Dinge besser geeignet ist und mehr Spass macht als das Hardtail.

    Das sind halt vielleicht Dinge, über die ein Mountainbiker die Nase rümpft, aber berghoch fahren mit dem Gravel ist geil, Forststrassendownhill macht Spass oder ewige Geraden mit Rückenwind fressen. Vorankommen sowieso.

    Und das Sirren der Reifen auf gutem Schotter bei >30km/h, und der weisse Staub, der sich überall ablagert (falls man bei trockenen Bedingungen doch nicht biken geht 😇)...
  5. benutzerbild

    sharky

    dabei seit 05/2002

    RigidnFast schrieb:

    Ich mag die Gravel Diskussionen hier im Forum, nirgendwo sonst kommen so viele unterschiedliche Vorlieben und Gründe für ein Alltagsbike/“Ich bin kein Fully“ zum Vorschein.


    Mein eigener Arbeitsweg von Zürich nach Winterthur kommt mit einen kleinen Wald-Umweg auf 36km und 400hm. Morgens mit Zug hin, Nachmittags aufs Bike.

    Lange Zeit: So was brauch ich nicht. Ein guter Youngtimer reicht auch (Versuch 1: Raleigh Technium/ Versuch 2: MBK 90er Rennrad). Bloss den Marketing nicht folgen. Fahren eh nur bärtige Hipster Figuren, und so weiter....

    Enduro/ Trail-Hardtail? Um zum Beispiel doch anspruchsvolle Trails in den Arbeit Wegs einzuplanen oder gar den Uetliberg-Trail?

    Neben den anderen Youngtimer noch eine Baustelle? Den Uetliberg hoch fahren, nur um zu merken das es mit den Hardtail zum Enduro doch keinen Spass bergab macht ?

    Nach fast zwei Jahren hin und her, habe ich mir dann ein Gravel gekauft ( NS Bikes Rage 1) und es war die absolut richtige Entscheidung.

    Mit den Gravler komme ich auch Müde noch nach Hause, komme agiler durch die Stadtmitte. Schotterwege gehen sehr gut. Komfort deutlich besser als gedacht.

    Und vor allen, ich habe keinen Bezug zu den Ding. Es bricht kein Teile-Fetisch aus, ist über die Hausratversicherung gegen Diebstahl gedeckt. Wird überall hingestellt ohne mehrmaliges Umdrehen 🧐
    Für für den Arbeitsweg mit viel komischen Belag (glaub Strasse genannt) , normalen Schotterwegen und 2km Minitrail absolut perfekt.


    Hab ich jetzt Bock auf Bikepacking oder sinnvollen Ausdauertraining?
    Absolut nicht, Strasse bleibt für mich der langweiligste Untergrund, das Enduro mein Lieblingsbike und die Youngtimer halten für den „ Das konnte ich mir damals nicht leisten, brauch ich jetzt“- Syndrom her.

    Danke an die Bike-Industrie für dieses Sorglospaket „Gravler“

    das unterschreibe ich genau so zu 100%. war bei mir das selbe. rennrad schied durch einiges an schotterpisten und viel bürgersteig hoch und runter aus. MTB war auf 65km zu anstrengend. irgendwann kam dann ein crosser. an gravel dachte man da noch nicht. und ich hab die entscheidung auch nicht bereut und mir nach ein paar jahren sogar einen neuen gekauft, für den selben einsatzbereich. und ich bin froh drum!

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